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	<title>Roel van Duijn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RoelvanDuijn.JPG|miniatur|hochkant=1.2|Roel van Duijn 2008, ein Foto von sich selbst aus den 1960ern betrachtend]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roeland Hugo Gerrit (Roel) van Duijn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Januar]] [[1943]] in [[Den Haag]]) ist ein ehemaliger [[Niederlande|niederländischer]] [[Politiker]], politischer [[Aktivismus|Aktivist]], der heute als [[Autor]] und Therapeut tätig ist. Er begründete die [[Provo-Bewegung|Provo-]] und die [[Kabouterbewegung|Kabouter-Bewegung]], außerdem war er [[Beigeordneter]] für die [[Politieke Partij Radikalen]], Mitglied des [[Gemeinderat]]s und [[Provinciale Staten]] für [[De Groenen]] sowie Stadtbezirks-[[Abgeordneter]] für die Partei [[GroenLinks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Van Duijn wurde in eine [[Anthroposophie|anthroposophische]] Familie in Den Haag geboren. Er ging zu einer [[Montessoripädagogik|Montessori-Schule]] und beendete seine Schullaufbahn 1963. In Den Haag war er in den 1960er Jahren in der [[Friedensbewegung]] aktiv, wo er [[Sit-in]]s gegen die Atombombe organisierte. Zu dieser Zeit arbeitete er als Redakteur bei der [[Anarchismus|anarchistischen]] Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[De Vrije Socialist]]&amp;#039;&amp;#039;. Zusammen mit Martin Ananar, [[Rob Stolk]] und Frank Nieuenhuizen gründete Roel van Duijn im April 1965 die Provo-Bewegung, in der er bis 1967 aktiv war; auch war er maßgeblich an der Gründung der [[Provo (Zeitschrift)|Provo-Zeitschrift]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss zog er 1963 nach [[Amsterdam]] und studierte [[Politische Wissenschaft]] und [[Geschichte]]. 1969 gründete er die [[Ökologie|ökologisch]] orientierte [[Kabouterbewegung]]. Am 17. April 1970 wurde er kurzzeitig vom [[Rechtsextremismus|rechtsradikalen]] [[Joop Baank]] entführt, wovon er die Polizeibehörden später nicht in Kenntnis setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die progressive Partei Politieke Partij Radikalen (PPR) war er seit 1973 Mitglied und seit 1974 Beigeordneter im Gemeinderat. Er wies den zur Verfügung gestellten Dienstwagen zurück und ließ sich ein Dienstfahrrad zur Verfügung stellen. Am 15. Februar 1975 legten Rechtsradikale, unter ihnen Baank, eine Bombe in der im Bau befindlichen U-Bahn-Station Vensterpolder. Die Behörden verdächtigten [[Politische Linke|linke]] Hausbesetzer der Tat, und van Duijn war der einzige lokale Beigeordnete, der sich weigerte, eine Anklageschrift gegen die Demonstranten, welche aktiv gegen den Bau der U-Bahn-Station protestierten, zu unterzeichnen. Seine Amtsperiode als Beigeordneter endete im Januar 1976. Während der Zeit in der Lokalregierung gingen einige Initiativen von ihm aus, so [[Erneuerbare Energie]], lokales Kabelnetz und das lokale Gemeindefernsehen SALTO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Ökologische Landwirtschaft|Biobauer]] gründete van Duijn einen Käsehof in Veele, Kreis [[Vlagtwedde]], und bekam zwei Söhne, später eine Tochter. 1981 ging er zurück nach Amsterdam, seinen Hof in Veele verkaufte er 1983. Ein Jahr später kandidierte er für die [[Groen Progressief Akkoord]] (GPA), einer Kombinationsliste von PPR, [[Communistische Partij van Nederland]] (CPN) und [[Pacifistisch Socialistische Partij|Pazifistischer Sozialistischer Partei]] (PSP), für das europäische Parlament. Er bekam kein Mandat, daraufhin war er als politischer Berater Mitglied der Parlamentarischen Fraktion. Kurz darauf überwarf sich van Duijn mit der PPR, er verließ die Partei, um sich den De Groenen anzuschließen. 1989 kandidierte er auf Platz 1 auf deren Liste bei der nationalen Wahl, ohne ein Mandat zu erhalten. Für De Groenen kam er 1996 zum zweiten Mal in den Gemeinderat und 1999 in den Provinzialrat von [[Provinz Noord-Holland|Nordholland]]. 2001 trat er der Partei [[GroenLinks]] bei. Vergeblich hatte er zuvor eine Zeit lang für den Zusammenschluss von De Groenen und GroenLinks plädiert. 2006 wurde er lokales Ratsmitglied in [[Amsterdam Oud-Zuid]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.iisg.nl/archives/nl/files/d/10792052.php Archief Roel van Duijn] Periode 1960–2003. Von Jan van der Hoef (2000), im Internationalen Institut für Sozialgeschichte. Abgerufen am 3. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. November 2008 beendete van Duijn seine politische Laufbahn. Nach rund vierzig Jahren aktiver Politik widmet er sich nun als Autor und Therapeut dem Thema [[Liebeskummer]]; darüber schrieb er bereits 2004 ein Buch. Auf einer besonderen Webseite können Personen mit einem „gebrochenen Herzen“ Kontakt mit ihm aufnehmen. „Vor fünf Jahren hatte ich großen Liebeskummer. Seitdem helfe ich Menschen, die Liebeskummer haben.“ (Roel van Duijn)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://static.rnw.nl/migratie/www.wereldomroep.nl/actua/nl/roel-van-duijn-pensioen-redirected |text=Zitiert von: &amp;#039;&amp;#039;Wereldomroep&amp;#039;&amp;#039;. Autor: Klaas den Tek; 28. Dezember 2008 |archivebot=2019-05-10 14:31:42 InternetArchiveBot}} R.v.Duijn geht in Rente; niederländisch. Abgerufen am 5. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1962 wurde van Duijn, wie im Juli 2009 bekannt wurde, vom [[Algemene Inlichtingen- en Veiligheidsdienst|niederländischen Geheimdienst beschattet]]. R. van Duijn konnte ein Dossier mit einem Umfang von 353 Seiten einsehen, dem er entnehmen konnte, welche Informationen über ihn gesammelt wurden. Die Akten reichen bis zu seinem 19ten Lebensjahr zurück, als er bei einer Demonstration gegen die Atombombe beteiligt war&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parool.nl/parool/nl/4/AMSTERDAM/article/detail/254252/2009/07/18/Roel-van-Duijn-Ik-ben-jaren-geschaduwd.dhtml Autor: Jeff Pinkster, in &amp;#039;&amp;#039;Het Parool&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Juli 2009] Niederländischer Geheimdienst gibt Dossier über R. van Duijn frei. Niederländisch, abgerufen am 19. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Botschaft eines weisen Heinzelmännchens: Das politische Konzept der Kabouter.&amp;#039;&amp;#039; Eine Betrachtung über das philosophische Werk von Peter Kropotkin in Verbindung mit der heutigen Wahl zwischen Katastrophe und Heinzelmännchenstadt. Wuppertal: Jugenddienst-Verlag 1971 ISBN 3-7795-7112-9&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einleitung ins provozierende Denken u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;#039;&amp;#039;, Oberbaumpresse, Berlin 1966 und Libertad-Verlag, Berlin 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufruf an das internationale Provotariat&amp;#039;&amp;#039;. Oberbaumpresse, Linkeck-Almanach.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liefdesverdriet&amp;#039;&amp;#039;, gevolgd door Hoe word ik een ster in ldvd?, 2004. ISBN 90-290-7532-5&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Himmlers holländische Muse. Die zwei Leben der Baroness Julia Op ten Noort.&amp;#039;&amp;#039; Schmetterling Verlag, Stuttgart 2020. ISBN 3-89657-179-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marc Wildemeersch: &amp;#039;&amp;#039;Roel van Duijn. Een ziener in Nederland. Provo, kabouter, schaker, politicus, bioboer, liefdesconsulent, historicus en opiniemaker.&amp;#039;&amp;#039; Uitgeverij Aspekt, Soesterberg 2023, ISBN 978-94-6462-899-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|153234733}}&lt;br /&gt;
* [http://www.roelvanduijn.nl/ Offizielle Site]&lt;br /&gt;
* [http://www.infopartisan.net/archive/1967/266718.html Aufruf an das internationale Provotariat] Vollständiger deutschsprachiger Text von Roel van Duijn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=153234733|LCCN=n/84/186818|VIAF=91353447}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Duijn, Roel Van}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der 68er-Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beigeordneter (Amsterdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GroenLinks-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landwirt (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Den Haag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Duijn, Roel van&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Duijn, Roeland Gerrit Hugo van (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederländischer Politiker und Aktivist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Januar 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Den Haag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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