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	<title>Roedeliusplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roedeliusplatz&amp;diff=1184237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-20T00:09:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name= Roedeliusplatz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen= &lt;br /&gt;
| Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie= Platz in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild= Roedeliusplatz skizze.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt= Roedeliusplatz mit angrenzenden Straßen&lt;br /&gt;
| Ort= Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil= [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
| Angelegt= 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| HistNamen= &amp;#039;&amp;#039;Wagnerplatz&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1935)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Neugestaltet= ab 2010&lt;br /&gt;
| Straßen= &amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Normannenstraße*|Normannenstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Glaschkestraße*|Glaschkestraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg #Plonzstraße*|Plonzstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Schottstraße* |Schottstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg #Fanningerstraße* |Fanningerstraße]], [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Alfredstraße* |Alfredstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Magdalenenstraße* |Magdalenenstraße]]&lt;br /&gt;
| Bauwerke= [[Glaubenskirche (Berlin-Lichtenberg)|St. Antonius- &amp;amp; St. Shenouda-Kirche]],&amp;lt;br /&amp;gt;Amtsgericht&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen= [[Straßenverkehr]]&lt;br /&gt;
| Platzgestaltung= &lt;br /&gt;
| Platzfläche= rund 10.000 m²&lt;br /&gt;
| Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=DMS |map=right |maplevel=adm2nd |NS=52/30/52.49/N| EW=13/29/21.54/E |type=landmark |name=Roedeliusplatz |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roedeliusplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rechteckiger Platz im [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg]] im Stadtviertel nördlich der [[Frankfurter Allee]] zwischen [[Möllendorffstraße]] und [[Bahnstrecke Berlin–Küstrin-Kietz Grenze|Ostbahn]]. In der Mitte des Platzes befindet sich die frühere [[Glaubenskirche (Berlin-Lichtenberg)|Glaubenskirche]] &amp;#039;&amp;#039;(St. [[Antonius der Große|Antonius]] &amp;amp; St. [[Schenute von Atripe|Shenouda]] Kirche)&amp;#039;&amp;#039; und am südlichen Rand das [[Amtsgericht Lichtenberg]]. Die Gesamtanlage des Platzes – Kirche mit Grün- und Wegflächen, Amtsgerichts- und Finanzamtsgebäude sowie umliegende Straßen(abschnitte) – bildet einen in der Denkmalliste des Landes Berlin verzeichneten Denkmalbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09090008|Berliner Landesdenkmalliste: Platzensemble Roedeliusplatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Zuge der Industrialisierung und der Erschließung zu industriellen Zwecken erfuhr die Gemeinde Lichtenberg zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen starken [[Berlin-Lichtenberg#Bevölkerung|Bevölkerungszuwachs]], auf den die Verwaltung zunächst mit dem Bau der Glaubenskirche 1903–1905,&amp;lt;ref&amp;gt;Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abt. Personal, Finanzen und Kultur, Heimatmuseum Lichtenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der Stadt Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1998, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; des Amtsgerichtsgebäudes 1904–1906&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirksamt52&amp;quot;&amp;gt;Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abt. Personal, Finanzen und Kultur, Heimatmuseum Lichtenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der Stadt Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1998, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einer noch unbebauten Fläche reagierte – und dann natürlich mit der Errichtung neuer Mietswohnhäuser. Der [[Platz (Städtebau)|Platz]] erhielt im Jahr 1897 bei den Planungen für ein neues urbanes Zentrum Lichtenbergs den Namen Wagnerplatz nach dem deutschen Komponisten [[Richard Wagner]]. Die zugleich in Lichtenberg gebildete &amp;#039;&amp;#039;Terrain-Entwicklungsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; führte den Platz noch 1905 unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Amtsgerichtsplatz&amp;#039;&amp;#039;. Am 12. Februar 1935 erhielt der Platz wegen vieler nach Wagner benannter Straßen und Plätze in Berlin einen neuen Namen. Dieser geht zurück auf [[Wilhelm-Albert Roedelius|Adalbert Roedelius]], der zunächst von 1851 bis 1869 Bürgermeister von Spandau und von 1874 bis 1877 erster Gemeindevorsteher des neuen Amtsbezirks Lichtenberg war; bis dahin hatte es nur [[Dorfschulze]]n gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
=== Kirche und Gemeindehaus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Roedeliusplatz 2007 11 Glaubenskirche.jpg|mini|links|hochkant|Ehemalige [[Glaubenskirche (Berlin-Lichtenberg)|Glaubenskirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platz wird dominiert von der &amp;#039;&amp;#039;[[Glaubenskirche (Berlin-Lichtenberg)|St. Antonius &amp;amp; St. Shenouda Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; mit ihren 61 Meter hohen Türmen, die nach Plänen des Architekten [[Ludwig von Tiedemann]] und des Baumeisters [[Robert Leibnitz]] im Wesentlichen im [[Spätgotik|spätgotischen]] Stil mit Anteilen aus anderen Architekturepochen ([[Romanik]], [[Renaissance]]) ausgeführt wurde. An den Baukosten von 338.000 [[Mark (1871)|Mark]] war das Kaiserpaar und der [[Evangelischer Kirchenbauverein|Evangelische Kirchenbauverein]] [[Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg|Auguste Viktorias]] mit 80.000 Mark beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Feustel: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergänge…&amp;#039;&amp;#039;, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinerzeit als [[Glaubenskirche (Berlin-Lichtenberg)|Glaubenskirche]] der evangelischen Kirchengemeinde erbaut, wurde sie in den 1990er Jahren von der [[Koptisch-orthodoxe Kirche|Koptisch-orthodoxen Kirche]] in Deutschland erworben. Diese nutzt das Gotteshaus für ihre Berliner Gemeinde und beabsichtigt, sie zum Bischofssitz auszubauen. Seit dem Jahr 2000 trägt sie ihren neuen Namen nach zwei Heiligen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.koptische-gemeinde-berlin.de/ |text=Internetseite der Koptisch-orthodoxen Kirche in Berlin |wayback=20101127070258}}, (neu) abgerufen am 8. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2022 wird die Kirche an jedem Samstag von der [[Orthodoxe Kirche der Ukraine|Ukrainisch-orthodoxen Gemeinde]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindehaus wurde etwas vom Platz zurückgesetzt in der Schottstraße 6 errichtet. Nach Nutzung als Bürogebäude durch den &amp;#039;&amp;#039;VEB Agrochemiehandel&amp;#039;&amp;#039; in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] bis in die 1970er Jahre hinein erhielt es die evangelische Gemeinde zurück. Seit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] gehört das Gebäude dem Kirchenkreis, der es vorwiegend als Verwaltungsgebäude nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Roedeliusplatz Amtsgericht.jpg|mini|[[Amtsgericht Lichtenberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Süden wird der Platz begrenzt vom Gebäude des [[Amtsgericht Lichtenberg|Amtsgerichts Lichtenberg]], das von den preußischen Baubeamten [[Paul Thoemer]] und [[Rudolf Mönnich]] in Anlehnung an westfälische Barockbauten entworfen wurde. Das für zehn Justizabteilungen konzipierte Gebäude verfügt über ein im österreichischen [[Barock]]stil gehaltenes Treppenhaus, das mit [[Allegorie|allegorischem]] Figurenschmuck ausgestattet ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirksamt52&amp;quot; /&amp;gt; Hinter dem Gebäude schließt sich die heutige [[Justizvollzugsanstalt für Frauen Berlin|Justizvollzugsanstalt für Frauen]] an, deren Altbautrakt mit dem Gebäude des Amtsgerichtes zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Fotosammlung des Landesarchivs Berlin, F 290 65/2975&amp;lt;/ref&amp;gt; Bezüglich der Baukosten des Amtsgerichtes finden sich unterschiedliche Angaben mit 770.000.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bezirksamt52&amp;quot; /&amp;gt; bzw. 918.000 Goldmark.&amp;lt;ref&amp;gt;Feustel: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergänge…&amp;#039;&amp;#039;, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Roedeliusplatz Finanzamt.jpg|mini|links|Finanzamt für Körperschaften II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Platzrand, an der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Magdalenenstraße* |Magdalenen-]] / Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Normannenstraße*|Normannenstraße]] wurde in den 1930er Jahren ein Verwaltungsgebäude in quadratischer Form mit Innenhof errichtet. Ursprünglich vom Finanzamt genutzt, diente es nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zunächst als Sitz der [[Deutsche Volkspolizei|Polizei]]-[[Polizeiinspektion |Inspektion]] Lichtenberg. Ab etwa 1957 wurde der Gebäudekomplex in den Hauptsitz des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] der DDR eingegliedert. Seit 1990 beherbergt der zum Roedeliusplatz und zur Normannenstraße hin gelegene Gebäudetrakt das Finanzamt für Körperschaften II. Zu Beginn des Jahres 2012 installierte die Berliner Energieagentur GmbH auf dem Dach eine [[Solarstrom]]anlage, die aus 324 Modulen besteht. Insgesamt sollen so 72.000 Kilowattstunden Elektroenergie im Jahr erzeugt werden, wodurch 40,5 Tonnen [[Kohlenstoffdioxid|CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;]] jährlich eingespart werden. Die Berliner Immobilienmanagement GmbH untersucht weitere Möglichkeiten, im Ortsteil Lichtenberg [[Klimaschutz]]projekte umsetzen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auf dem Dach des Finanzamtes wird Solarstrom erzeugt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgenpost]]&amp;#039;&amp;#039;, 21. Mai 2012, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohnbauten ===&lt;br /&gt;
Nach Norden hin schließt eine einheitliche Wohnbebauung in Karrees mit begrünten Innenhöfen den Platz ab. Die gesamte Wohnanlage erstreckt sich zunächst als geschlossene Blockrandbebauung über die volle Seitenlänge des Platzes von der Normannenstraße / Ecke [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Glaschkestraße* |Glaschkestraße]] mit Überbau über die Plonzstraße hinweg bis zur [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Schottstraße*|Schottstraße]] und geht zu den Rändern in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Rüdigerstraße*|Rüdiger-]] und [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg#Atzpodienstraße*|Atzpodienstraße]] in eine heterogene Bebauungsstruktur über. Die über 1000 Wohneinheiten umfassende Anlage wurde vermutlich nach Plänen von Willy Schmitz in den Jahren 1936 bis 1940 von der Gemeinnützigen Heimstätten Spar- und Bau AG (GEHAG) errichtet und 1996 modernisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schäche: &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre GEHAG 1924–1999.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Mann Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-7861-2310-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fotosammlung des Landesarchivs Berlin, F 290 II/12907 und II/12908&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die östliche Randbebauung des Roedeliusplatzes besteht aus Wohn- und Geschäftshäusern, die im Wesentlichen noch in der Altbausubstanz aus den Zeiten vor dem Zweiten Weltkrieg erhalten geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenbahn-Endstation Wagnerplatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Roedeliusplatz Pflasterung.jpg|mini|Nordseite: Blick in Richtung [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Lichtenberg #Fanningerstraße*|Fanningerstraße]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiträumige Anlage des Straßenraumes und die Struktur des [[Pflaster (Belag)|Straßenpflasters]] am nördlichen Rand des Platzes (siehe Bild rechts) waren bis 2009 letzte Anzeichen dafür, dass hier vor Jahren eine Straßenbahn verkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alt-berlin.info/cgi-bin/alt-berlin.info/stp/lana.pl?nr=20&amp;amp;gr=7&amp;amp;nord=52.516472&amp;amp;ost=13.496556 |titel=Stadtplan Berlin 1926, Verlag Sanwald Pasing vor München |abruf=2019-05-11}}, zuerst abgerufen am 25. März 2008 (die Trassenführung der Straßenbahn ist rot eingezeichnet).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelte sich hierbei um die Endstation der seit dem 1. Juli 1913 durch die Normannenstraße bis zum damaligen &amp;#039;&amp;#039;Wagnerplatz&amp;#039;&amp;#039; verlängerten [[Flachbahn (Berlin)|Flachbahn]], die mit der Einführung des Einheitstarifs bei Straßenbahn, Bus und U-Bahn am 1. März 1927 die Liniennummer 90 erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fotosammlung des Landesarchivs Berlin, F 290 65/3011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans D. Reichardt: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßenbahnen Berlins – Eine Geschichte der BVG und ihrer Straßenbahnen&amp;#039;&amp;#039;, Alba Buchverlag GmbH+Co KG, Düsseldorf 1974, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurde 1944 kriegsbedingt stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgestaltung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Einschluesse Memorial Ansicht von Nordosten Roedeliusplatz Berlin.jpg|mini|hochkant|links|Mahnmal &amp;#039;&amp;#039;Einschlüsse&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe mehrerer Jahrzehnte mehrten sich die Klagen von Anwohnern und Gewerbetreibenden im Gebiet nördlich der Frankfurter Allee, insbesondere auch um den Roedeliusplatz herum. Der Verkehr hatte stark zugenommen, die Straßen wurden nicht gepflegt und es wurde ungeordnet gebaut. So gab das Bezirksamt Lichtenberg im Jahr 2008 ein Gutachten bei der Firma &amp;#039;&amp;#039;Stattbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Auftrag, das die Defizite und Probleme zusammenfassen und Verbesserungsvorschläge entwickeln sollte. Im Juli 2009 stellten die Beteiligten die Ergebnisse in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die wichtigsten Maßnahmen zur Aufwertung des Roedeliusplatzes waren eine Straßensanierung mit teilweise verbesserter Verkehrsführung und Teilaustausch des historischen Straßenbelags.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/stadterneuerung/de/frankfurter_allee_nord/download/fan_auftakt.pdf |date=2019-05 |text=&amp;#039;&amp;#039;Auftaktveranstaltung Vorbereitende Untersuchungen Frankfurter Allee-Nord&amp;#039;&amp;#039; vom Juli 2009}} (PDF; 3,7 MB); abgerufen am 30. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ergebnisse wurden in einer Sitzung des Bezirksamts im Februar 2010 bestätigt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/presse/archiv/20100209.1255.155095.html |wayback=20100820111637 |text=Pressemitteilung über die Beschlüsse des BA Lichtenberg vom 9. Februar 2010 |archiv-bot=2024-04-28 06:41:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; womit die Arbeiten im Frühjahr 2010 begannen. Im Herbst des Jahres 2011 wurde der Umbau vor allem in der Normannenstraße abgeschlossen, die im oberen Bild noch gezeigten Spuren der früheren Schienenführung sind beseitigt, und das Kopfsteinpflaster wurde durch eine Asphaltschicht ersetzt. Die Arbeiten zur grundlegenden Neugestaltung und Erweiterung der Platzfläche wurden im September 2021 begonnen und sind im Mai 2023 abgeschlossen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2023/pressemitteilung.1322188.php |titel=Einweihung des neugestalteten Roedeliusplatzes |werk=Pressemitteilung des Bezirksamts Lichtenberg|datum=2023-05-09 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden aus Mitteln des Sanierungsprogramms „Fördergebiet Frankfurter Allee Nord“ finanziert und sollten 1,82 Millionen Euro kosten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1120771.php |titel=Roedeliusplatz wird neugestaltet und erweitert |werk=Pressemitteilung des Bezirksamtes Lichtenberg |datum=2021-08-30 |abruf=2021-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Roedeliusplatz soll zu einem [[Erinnerungskultur|Ort der Erinnerung]] und des Gedenkens an die Opfer der [[Militärgericht|Militärgerichtsbarkeit]] der [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] und der [[DDR-Justiz]] werden, deren Institutionen hier ihren Sitz hatten. Das dazu im Dezember 2022 auf Anregung des &amp;#039;&amp;#039;Bürgerkomitees 15. Januar e. V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8239;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://horch-guck.de/start |titel=Bürgerkomitee 15. Januar e. V. |werk=horch-guck.de |abruf=2023-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtete Mahnmal „Einschlüsse“ stammt von [[Roland Fuhrmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://service.berliner-woche.de/e-paper/2313_LIS.pdf |titel=Dem Leid nahe kommen |werk=[[Berliner Woche]]. Ausgabe Lichtenberg, Fennpfuhl und Rummelsburg |datum=2023-04-01 |seiten=2 |abruf=2023-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Institut für Denkmalpflege: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR – Hauptstadt Berlin II&amp;#039;&amp;#039;, Henschelverlag, Berlin 1987&lt;br /&gt;
* [[Jan-Michael Feustel|Jan Feustel]]: &amp;#039;&amp;#039;Spaziergänge in Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Haude und Spener, Berlin 1996, ISBN 3-7759-0409-3&lt;br /&gt;
* Bezirksamt Lichtenberg von Berlin – Abt. Personal, Finanzen und Kultur – Heimatmuseum Lichtenberg: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der Stadt Lichtenberg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Roedeliusplatz (Berlin-Lichtenberg)|Roedeliusplatz}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=a |bez=17 |id=R385 |zlb98=1670 |kaupert=Roedeliusplatz-10365-Berlin |name=Roedeliusplatz}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=h |bez=17 |id=W16 |zlb98=2068 |name=Wagnerplatz |abk=Luise}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Lichtenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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