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	<title>Roeckstraße - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:04:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Roeckstra%C3%9Fe&amp;diff=1203190&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Links normiert</title>
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		<updated>2024-12-08T16:36:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HLRoeckstraße.jpg|mini|Die Roeckstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HL Damals - Fahrradweg - Roeckstrasse - 5.jpg|mini|Radwege a. D. (2021)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:KleverschussKreuzHL.jpg|mini|hochkant|Das Kleverschusskreuz von 1436 an der Roeckstraße]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roeckstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ist eine Straße im [[Lübeck]]er Stadtteil [[Lübeck-St. Gertrud|St. Gertrud]]. Als herausragendes Zeugnis der Architektur- und Stadtbaugeschichte zwischen 1850 und 1920 steht die gesamte Straße unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bekanntmachungen.luebeck.de/dokumente/d/30/download Denkmalliste Hansestadt Lübeck 3. Gesamtstadt nach Adresse], Denkmal Nr. 3205 (Mehrheit von baulichen Anlagen), abgerufen am 16. Juli 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Bedeutung hat die bereits im 18. Jahrhundert als [[Allee]] angelegte Roeckstraße als Teil des früheren Pilgerwegs zur [[Wunderblutkirche (Bad Wilsnack)|Wunderblutkirche]] in [[Bad Wilsnack]] (Brandenburg). Daran erinnert bis heute das [[Kleverschusskreuz]], ein [[Flurkreuz|Wegekreuz]] von 1436, das Gläubigen den Weg aus der Stadt Lübeck zur [[Wunderblutkirche (Bad Wilsnack)|Wilsnacker Wallfahrtskirche]] wies. In der Straße wohnte Ende des 19. Jahrhunderts [[Julia da Silva-Bruhns|Julia Mann]], Witwe des Kaufmanns [[Thomas Johann Heinrich Mann]], mit ihren Kindern. Ihr Sohn, der Literaturnobelpreisträger [[Thomas Mann]], setzte dem Haus Roeckstraße 7 in den [[Buddenbrooks]] ein literarisches Denkmal. Darin ist es der letzte Wohnsitz von Hanno und Gerda Buddenbrook.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benannt ist die Straße seit 1869 nach dem früheren [[Lübecker Bürgermeister]] [[Karl Ludwig Roeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Roeckstraße führt vom vor dem [[Burgtor (Lübeck)|Burgtor]] gelegenen [[Burgfeld (Lübeck)|Burgfeld]]  stadtauswärts nach Osten bis zu einer Gabelung der ehemaligen Heerstraßen nach [[Wismar]] und in die  Mark Brandenburg. Sie tragen heute die Namen Arnimstraße und Marlistraße. Die Roeckstraße liegt am Nordufer der seit dem Mittelalter gestauten [[Wakenitz]]. Die Straße bildet in einem Teilbereich die Südgrenze des [[Lübeck-St. Gertrud#Stadtgrün, Forsten und Naturschutz|Lübecker Stadtparks]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis zum Ende der [[Torsperre (Lübeck)|Torsperre]] in Lübeck wurde das Gelände nördlich der unteren Wakenitz gärtnerisch genutzt, vornehmlich zum Anbau von Hopfen. Besiedelt wurde die Straße erst seit dem frühen 19. Jahrhundert, als sich wohlhabende Bürger [[Sommerhaus (Lübeck)|Sommerhäuser]] außerhalb der Altstadtinsel bauten. Das älteste erhaltene Sommerhaus mit der Hausnummer 4 wurde 1827 gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.zahnaerzte-roeckstrasse4.de/cms/front_content.php?idcat=28 |wayback=20071124060407 |text=Geschichte Hausnummer 4 |archiv-bot=2019-05-10 14:30:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls noch als Sommerhaus erkennbar sind die Gebäude 2, 11, 14, 26 34 und 36. Das auf dem Eckgrundstück Nr. 2/Täuferstraße gelegene Sommerhaus wird heute von der &amp;#039;&amp;#039;Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Lübeck ([[Baptisten]])&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.efgluebeck.de/geschichte.0.html |wayback=20041019194928 |text=Geschichte Hausnummer 2 |archiv-bot=2024-04-28 06:41:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Roeckstraße 7 lebte von 1891 bis 1892 Julia Mann, ehe die Familie nach München zog.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Roeck2HL.JPG|[[Overbeck (Hanseatengeschlecht)|Overbeck-Haus]] Nr. 2&lt;br /&gt;
File:SommerhausRoeck4HL.JPG|Nr. 4&lt;br /&gt;
File:WitweMannGartenhausHL.JPG|Mann-Haus Nr. 7&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht erhalten ist der &amp;#039;&amp;#039;Zapfenkrug&amp;#039;&amp;#039;, der sich auf dem Grundstück 18 befand. Er bestand bereits 1522 und gehörte bis 1790 zum Besitz des [[Heiligen-Geist-Hospital (Lübeck)|Heiligen-Geist-Hospital]]s. Gaststätten außerhalb der Stadt, die noch bequem zu Fuß zu erreichen waren, gehörten zu den beliebten Ausflugszielen der in der Altstadt dicht gedrängt lebenden Menschen. An der Roeckstraße lag auch die 1841 gründete &amp;#039;&amp;#039;Prahlsche Badeanstalt&amp;#039;&amp;#039;. Älter war jedoch die  flussaufwärts am Westufer gelegene Kreidemannsche Anstalt, die 1799 eröffnet wurde und 1899 durch das noch immer bestehende [[Freibad an der Falkenwiese]] ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer kleinen Halbinsel in der Roeckstraße 54 hat der [[Lübecker Yacht-Club]] eines seiner Clubhäuser; die 1969 gegründete Eisarschgilde richtet hier immer im Dezember die [[Eisarschregatta]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bewohner ===&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Boldemann]], Kaufmann und Bürgerschaftsmitglied&lt;br /&gt;
* [[Walther Brecht (Jurist)|Walther Brecht]], Direktor der [[Lübeck-Büchener Eisenbahn]]&lt;br /&gt;
* [[Hubert Gercke]] – [[Regimentskommandeur|Kommandeur]] des [[6. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|6. Infanterie-Regiments]] der [[Reichswehr]]&lt;br /&gt;
* [[Carl Georg Heise]] – Direktor des [[Museumsquartier St. Annen|St. Annen-Museums]]&lt;br /&gt;
* [[Cay Diedrich Lienau]] – Polizeisenator und [[Calmette-Prozess]]&lt;br /&gt;
* [[Henry Neßler]] – Kommandeur des [[Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162|3. Hanseatischen Regiments Nr. 162]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Meyer-Burgdorff]], Chefarzt der Chirurgie am Krankenhaus&lt;br /&gt;
* [[Curt von Morgen]] – Kommandeur der [[81. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|81. Infanterie-Brigade]]&lt;br /&gt;
* [[Charles Hornung Petit]] – Kaufmann und Dänischer Generalkonsul&lt;br /&gt;
* [[Eugen Plessing]] – in [[Thomas Mann]]s [[Buddenbrooks]] verewigter praktischer Arzt&lt;br /&gt;
* [[Willy Rohr]] – [[Sturm-Bataillon Nr. 5 (Rohr)]] und Direktor der Lübecker Getreidebank&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Bild:EM - Straßenbahn.jpg|mini|hochkant|Kriegerdenkmal (1935) für die im Krieg gefallenen Lübecker Straßenbahner]]Die Bebauung der Roeckstraße im 21. Jahrhundert ist durch Villen mit großzügig geschnittenen Gärten oberhalb der Wakenitz, Doppelhäuser sowie vereinzelten Neubauten des 20. Jahrhunderts gekennzeichnet. Die Bebauung wird seit dem Jahr 1984 durch die erste und älteste Lübecker [[Erhaltungssatzung]] geschützt. Wegen der Nähe zum [[Gerichtshaus (Lübeck)|Lübecker Gerichtshaus]] mit Amts- und Landgericht sowie zum Arbeitsgericht in der Neustraße ließen sich in der Roeckstraße Anwaltskanzleien nieder; auch eine größere Zahl von Arztpraxen findet sich hier. Die Fläche zwischen Roeckstraße, Krügerstraße und Heiligen-Geist-Kamp, die vom [[Stadtverkehr Lübeck|Lübecker Stadtverkehr]] als [[Straßenbahn Lübeck|Straßenbahn]]- und Busdepot genutzt worden war, wurde saniert und wird mit verdichteter Bebauung neu gestaltet. Am ehemaligen Straßenbahndepot steht noch die frühere Wache und das Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Straßenbahner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annaluise Höppner: &amp;#039;&amp;#039;Eine Fahrt zu den Sommerhäusern und Gärten in den alten Lübecker Vorstädten mit einer kleinen Kulturgeschichte am Rande des Weges&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Buchhandlung Gustav Weiland Nachf., Lübeck 1993, {{Falsche ISBN|3-87890-069-5}}.&lt;br /&gt;
* Uwe Müller: &amp;#039;&amp;#039;St. Gertrud – Chronik eines vorstädtischen Wohn- und Erholungsgebietes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Hefte zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2). Schmidt-Römhild, Lübeck 1986, ISBN 3-7950-3300-4.&lt;br /&gt;
* Jan Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;St. Gertrud 1860–1945. Ein photographischer Streifzug.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2007, ISBN 978-3-86108-891-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/52/32.54/N |EW=10/42/01.25/E|type=landmark |region=DE-SH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roeckstrasse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Lübeck-St. Gertrud]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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