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	<title>Rodolfo Olgiati - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:48:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rodolfo_Olgiati&amp;diff=1864721&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernd Wältz: /* Leben */ SAS/SAK-Verlinkung</title>
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		<updated>2026-02-05T14:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; SAS/SAK-Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olgiatti-rodolfo.jpg|mini|Rodolfo Olgiati]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CeresolePierre 1936 SCI-Comittee-a.jpg|mini|Komitee des Internationalen Zivildienstes 1936: Olgiati dritter von links, rechts neben ihm [[Pierre Cérésole]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rodolfo Olgiati&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Juni]] [[1905]] in [[Lugano]]; † [[31. Mai]] [[1986]] in [[Bern]]) war ein [[Schweiz]]er [[Pädagoge]] und humanitärer Aktivist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Olgiati besuchte die Schulen in [[Chur]] und Bern. Nach der Matura studierte er Mathematik und Physik an der [[ETH Zürich]] und schloss als diplomierter Fachlehrer ab. In dieser Zeit machte der die Bekanntschaft mit [[Leonhard Ragaz]]. Von 1929 bis 1932 war er Lehrer an der [[Odenwaldschule]] in [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheim]]. 1933 arbeitete er im &amp;#039;&amp;#039;Faithfull&amp;#039;&amp;#039; Heim für Schwererziehbare in England. Von 1934 bis 1935 war er Mitarbeiter von [[Fritz Wartenweiler]] in den &amp;#039;&amp;#039;Jungmännerkursen&amp;#039;&amp;#039;. 1935 wurde er Sekretär des [[Service Civil International|Internationalen Zivildienstes]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Es sci 1937 spainish-civil-war 02 Evacuation.jpg|mini|Evakuation von Spanierkinder durch die Ayuda Suiza 1937]]&lt;br /&gt;
Während des [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkriegs]] setzte er sich für die Rettung gefährdeter Kinder ein und gründete mit Fritz Wartenweiler, [[Regina Kägi-Fuchsmann]] und anderen im Februar 1937 das &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Hilfskomitee für die Kinder Spaniens&amp;#039;&amp;#039; (SAS) als Dachorganisation von 14 Hilfswerken. Olgiati wurde der Leiter dieses Hilfswerkes. &lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schweizerisches Hilfskomitee für die Kinder Spaniens}}&lt;br /&gt;
In Spanien lernte Olgiati [[Irma Schneider]] kennen, seine spätere Frau, die als ehemalige Lehrerin an der Schweizerschule in [[Barcelona]], die Kantine für schwangere und stillende Frauen in Madrid führte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] das Kriegselend auf immer weitere Länder (Finnland, Polen, Benelux, Frankreich) ausbreitete, half er im Januar 1940 17 Organisationen unter der Dachorganisation [[Schweizerisches Hilfskomitee für die Kinder Spaniens#Die Schweizerische Kinderhilfe nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs|Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für kriegsgeschädigte Kinder]] (SAK) zusammenzuführen. Als Zentralsekretär setzte er sich 1940–1941 für die humanitäre Arbeit der SAK in der &amp;quot;freien Zone&amp;quot; in Südfrankreich und in der Schweiz ein, koordinierte die Tätigkeiten der freiwilligen Mitarbeiter und führte die Verhandlungen mit den Behörden in Bern.&lt;br /&gt;
[[Datei:MA Treffen Montluel Juni 1942 SRK 415.jpg|mini|Rodolfo Olgiati (Tisch im Hintergrund: 1. von rechts), SRK-Mitarbeiter Treffen in Montluel (Ain), Juni 1942]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1942 wurde vom [[Schweizerisches Rotes Kreuz|Schweizerischen Roten Kreuz]] und vom SAK die [[Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes|Schweizerisches Rotes Kreuz, Kinderhilfe]] gegründet, um die Kinderhilfe auf ganz Europa ausweiten zu können. Olgiati brachte seine Organisationserfahrung von 1942 bis 1943 als Zentralsekretär in die SRK Kinderhilfe ein, wobei die wichtigen Entscheide nun vom [[Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes#Organe|Exekutivkomitee]] der stark vergrösserten Organisation gefällt wurden, in dem SAK und SRK paritätisch, neben den Vertretern des Bundesrates, vertreten waren. Ende 1943 trat er zurück und 1944 wurde die SAK aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende 1944 bis 1948 war er operativer Leiter der [[Schweizer Spende]], ab 1948 [[Swissaid|Schweizer Europahilfe (SEH)]]. Er initiierte insbesondere die Hilfe für Deutschland und half Vorbehalte gegenüber dem nördlichen Nachbar abzubauen. Ab 1949 bis 1970 war er Mitglied des [[IKRK|Internationalen Roten Kreuzes IKRK]] in [[Genf]], wohin er seinen Wohnsitz verlegte. 1958 übernahm der die Leitung der neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Ostschweizerischen Evangelischen Heimstätte [[Schloss Wartensee|Wartensee]]&amp;#039;&amp;#039;. Im gleichen Jahr gründete er mit Regina Kägi-Fuchsmann und siebzig Personen unterschiedlicher ideeller Herkunft den Verein &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Hilfswerk für aussereuropäische Gebiete (SHAG)&amp;#039;&amp;#039;, seit 1965 [[Helvetas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Es sci 1937 spainish-civil-war 04 food transport ROlgiatti.jpg|mini|Olgiati rechts, Spanien 1937]]&lt;br /&gt;
Olgiatis Wirken steht in der humanitären Tradition der [[Aussenpolitik der Schweiz|Schweizer Aussenpolitik]]. Die Idee der humanitären Schweiz als Friedensinsel und rettender Hafen für Flüchtlinge wurde mit der Gründung des [[IKRK|Roten Kreuzes]] von 1863 und der Internierung der [[Bourbakiarmee]] während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1871 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Zentralstelle der Schweizer Spende&amp;#039;&amp;#039; in Bern hatte Olgiati sämtliche Hilfsaktionen der Schweiz in 18 vom Krieg versehrten europäischen Staaten zu koordinieren. Olgiati war sowohl für die zahlreichen Länderbüros, in denen sich Spezialisten mit den Hilfsaktionen befassten als auch für die vielen Delegierten, die in den Zielländern deren Vorbereitung und Durchführung sicherstellten, zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wies Olgiati im Mitteilungsblatt der &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Spende&amp;#039;&amp;#039; darauf hin, dass es an der Zeit sei, von der Nachkriegshilfe zur Friedensarbeit weiterzuschreiten. Er erkannte in der Unterstützung der wirtschaftlich unterentwickelten Länder ausserhalb Europas die neue Aufgabe der schweizerischen Hilfstätigkeit. Olgiati gilt als der erste Schweizer, der eine Hilfstätigkeit in einen globalen Rahmen stellte und vom Wohlergehen aller Völker sprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war aktives Mitglied in zahlreichen humanitären Organisationen wie der [[Schweizerische Flüchtlingshilfe|Schweizerischen Flüchtlingshilfe]], der &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Europahilfe&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Hilfswerk für aussereuropäische Gebiete&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Helvetas&amp;#039;&amp;#039;) und er engagierte sich für die Einführung des [[Zivildienst]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olgiati arbeitete mit einer Reihe bekannter Persönlichkeiten im Bereich humanitärer Aktionen zusammen, darunter  [[Paul Vogt (Pfarrer)|Paul Vogt]], [[Ernst Wetter]], [[Rösli Näf]], [[Elsbeth Kasser]], [[Paul Vogt (Pfarrer)|Paul Vogt]], [[Elisabeth Eidenbenz]], [[Gertrud Lutz-Fankhauser]], [[Gertrud Kurz]] und [[Elisabeth Rotten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnung ==&lt;br /&gt;
* 1959 Dr. med. h. c. der [[Universität Basel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nicht in Spanien hat&amp;#039;s begonnen. Von Erfahrungen und Erlebnissen internationaler Hilfsarbeit&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Bern 1944.&lt;br /&gt;
* mit Ernst Wetter: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweizer Spende 1944–1948. Tätigkeitsbericht&amp;#039;&amp;#039;. Zentralstelle der Schweizer Spende, Bern 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werkplätze einer Zukunft&amp;#039;&amp;#039;, Herbert Lang; Peter Lang Verlag, Bern; Frankfurt/M. 1975, ISBN 3-261-01444-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arbeitsgruppe des Vereins &amp;quot;Schweizer Kinder&amp;quot;: &amp;#039;&amp;#039;Das Wunder einer Reise. Die &amp;quot;Schweizer Kinder&amp;quot; und ihre Fahrt ins Märchenland&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Robert Gessler, Friedrichshafen 2003, ISBN 3-86136-080-2.&lt;br /&gt;
* Luis M. Expósito: &amp;#039;&amp;#039;La conexión [[Burjassot]]. Ayuda Suiza durante la Guerra Civil (1937-1939)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historia de la educación&amp;#039;&amp;#039; 2012-01 (31), S. 381.&lt;br /&gt;
* Bernd Haunfelder: &amp;#039;&amp;#039;Kinderzüge in die Schweiz. Die Deutschlandhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes 1946–1956&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Aschendorff, Münster 2007, ISBN 3-402-12730-X.&lt;br /&gt;
* Bernd Haunfelder: &amp;#039;&amp;#039;Not und Hoffnung. Deutsche Kinder und die Schweiz 1946–1956&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Aschendorff, Münster 2008. ISBN 978-3-402-12776-6.&lt;br /&gt;
* Björn Erik Lupp: &amp;#039;&amp;#039;Von der Klassensolidarität zur humanitären Hilfe. Die Flüchtlingspolitik der politischen Linken 1930–1950.&amp;#039;&amp;#039; Chronos-Verlag, Zürich 2006, ISBN 3-0340-0744-2.&lt;br /&gt;
* Serge Nessi: &amp;#039;&amp;#039;Die Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes 1942–1945 und die Rolle des Arztes Hugo Oltramare&amp;#039;&amp;#039;. Vorwort von [[Cornelio Sommaruga]]. Karolinger Verlag, Wien; Leipzig 2013, ISBN 978-3-85418-147-7. (Originalausgabe französisch: Éditions Slatkine, Genève 2011, ISBN 978-2-8321-0458-3).&lt;br /&gt;
* Antonia Schmidlin: &amp;#039;&amp;#039;Eine andere Schweiz. Helferinnen, Kriegskinder und humanitäre Politik 1933–1942.&amp;#039;&amp;#039; Chronos Verlag, Zürich 1999, ISBN 3-905313-04-9.&lt;br /&gt;
* {{HLS|9050|Rodolfo Olgiati|Autor=Antonia Schmidlin}}&lt;br /&gt;
* Markus Schmitz und [[Bernd Haunfelder]]: &amp;#039;&amp;#039;Humanität und Diplomatie. Die Schweiz in Köln 1940–1949&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Aschendorff, Münster 2001, ISBN 3-402-05385-3.&lt;br /&gt;
* Markus Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland und die Schweiz nach dem Krieg. Die Neuformierung der bilateralen Beziehungen 1945–1952&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2003, ISBN 3-03823-037-5.&lt;br /&gt;
* Unabhängige Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweiz und die Flüchtlinge zur Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1999, ISBN 3-0340-0617-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung an Rodolfo O.-Schneider, geb. den 30. Juni 1905, gestorben den 31. Mai 1986&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Heimstätte Wartensee, Rorschacherberg 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rodolfo Olgiati (educationalist)|Rodolfo Olgiati}}&lt;br /&gt;
* [http://www.archives.sciint.org/news/118/70/Commemorative-plaque-for-SCI-volunteers-in-Burjassot.html Commemorative plaque for SCI volunteers in Burjassot, which were active for the Ayuda Suiza a los niños de España during the Spanish Civil Ware (1937-1939)].&lt;br /&gt;
* {{SozArch|Ar107|Olgiati, Rodolfo (1905–1986)}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129845345|LCCN=n88075636|VIAF=34582839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Olgiati, Rodolfo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (humanitäre Hilfe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Internationales Komitee vom Roten Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Olgiati, Rodolfo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Pädagoge und humanitärer Aktivist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Juni 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lugano]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Mai 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernd Wältz</name></author>
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