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	<title>Rodgaubahn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rodgaubahn&amp;diff=226898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bh116k: Eröffnungsdatum, Quelle zugesetzt</title>
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		<updated>2025-11-19T11:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Eröffnungsdatum, Quelle zugesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{BS-header|Offenbach Hbf–Reinheim (Odenw)}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
| DE-KBS= 645.1, 645.2&lt;br /&gt;
| DE-STRECKENNR= 3661&lt;br /&gt;
| LÄNGE= 22&lt;br /&gt;
| SPURWEITE= 1435&lt;br /&gt;
| STROMW= &amp;lt;small&amp;gt;Offenbach–Rödermark-Ober Roden:&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; 15 kV 16,7 Hz&lt;br /&gt;
| ZWEIGLEISIG= &amp;lt;small&amp;gt;Offenbach Ost–Rödermark-Ober Roden&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE= Karte Rodgaubahn.png&lt;br /&gt;
| PIXEL_KARTE= 240px&lt;br /&gt;
| TEXT_KARTE=&lt;br /&gt;
|KBS=317d &amp;lt;small&amp;gt;(1946)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
--&amp;gt;317k &amp;lt;small&amp;gt;(Offenbach Hbf – Offenbach-Bieber 1946)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
--&amp;gt;317c &amp;lt;small&amp;gt;(Ober Roden – Dieburg 1946)&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{BS-table}}&lt;br /&gt;
{{BS|STR|||[[Bahnstrecke Frankfurt–Göttingen|von Frankfurt (Main) Hbf]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|S+BHF|0,0|[[Offenbach (Main) Hauptbahnhof|Offenbach (Main) Hbf]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZgl|||[[Bahnstrecke Frankfurt–Göttingen|nach Hanau und Göttingen]] (Fernbahn)}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZg+l|||[[Bahnstrecke Frankfurt Schlachthof–Hanau|von Frankfurt (Main) Schlachthof]] {{ÖPNV Frankfurt|S1|12}}{{ÖPNV Frankfurt|S2|12}}{{ÖPNV Frankfurt|S8|12}}{{ÖPNV Frankfurt|S9|12}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBHF|1,5|[[Bahnhof Offenbach (Main) Ost|Offenbach (Main) Ost]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|ABZgr|||[[Industriebahn Offenbach|ehem. Offenbacher Industriebahn]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZgl|||[[Bahnstrecke Frankfurt Schlachthof–Hanau|nach Hanau]] {{ÖPNV Frankfurt|S8|12}}{{ÖPNV Frankfurt|S9|12}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBHF|4,2|[[Bahnhof Offenbach-Bieber|Offenbach-Bieber]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZgr|||[[Bahnstrecke Offenbach-Bieber–Dietzenbach|nach Dietzenbach Bahnhof]] {{ÖPNV Frankfurt|S2|12}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|SHST|5,6|[[Offenbach-Bieber|Offenbach-Waldhof]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBHF|8,1|[[Obertshausen]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBRÜCKE|||[[Bundesautobahn 3|A 3]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|SHST|11,0|[[Weiskirchen (Rodgau)|Rodgau-Weiskirchen]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|SHST|12,4|[[Hainhausen|Rodgau-Hainhausen]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|SHST|14,0|[[Bahnhof Rodgau-Jügesheim|Rodgau-Jügesheim]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ÜST|15,3|Dudenhofen (b Offenbach) Üst}}&lt;br /&gt;
{{BS|SHST|15,8|[[Dudenhofen (Rodgau)|Rodgau-Dudenhofen]]|}}&lt;br /&gt;
{{BS|SHST|17,7|[[Nieder-Roden|Rodgau-Nieder Roden]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZg+nl|18,9||Nieder Roden [[Industriestammgleis]] (Anst)}}&lt;br /&gt;
{{BS|SHST|19,7|[[Rollwald|Rodgau-Rollwald]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZg+r|||[[Dreieichbahn|von Dreieich-Buchschlag]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|S+BHF|21,9|[[Bahnhof Rödermark-Ober Roden|Rödermark-Ober Roden]]|Endstation {{ÖPNV Frankfurt|S1|12}}}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBRÜCKE|||B 459}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBRÜCKE|||[[Bundesstraße 45|B 45]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|25,2|[[Eppertshausen]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|ABZgnr|| |zur MUNA [[Breitefeld (Münster)|Breitefeld]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|HST|27,8|[[Münster (Hessen)|Münster (b Dieburg)]]|}}&lt;br /&gt;
{{BS|SBRÜCKE|||B 45}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZg+l|||[[Rhein-Main-Bahn|von Aschaffenburg Hbf]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|BHF|30,4|[[Bahnhof Dieburg|Dieburg]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|xABZgr|||[[Rhein-Main-Bahn|nach Darmstadt]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xABZg+r|| |[[Bahnstrecke Darmstadt Ost–Groß-Zimmern|von Darmstadt Ost]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xBHF|34,65|[[Groß-Zimmern]]}}&lt;br /&gt;
{{BSe|xHST|37,16|[[Spachbrücken]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|xABZg+l|||[[Odenwaldbahn (Hessen)|von Groß Umstadt-Wiebelsbach]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|BHF|39,61|[[Bahnhof Reinheim (Odenw)|Reinheim (Odenw)]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|ABZgr|||[[Odenwaldbahn (Hessen)|nach Darmstadt]]}}&lt;br /&gt;
{{BS|STR|||[[Gersprenztalbahn|nach Groß-Bieberau]]}}&lt;br /&gt;
{{BS-table-end|Quelle=&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geovdbn.deutschebahn.com/isr DB Netze - Infrastrukturregister]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Eisenbahnatlas|9|D}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rodgaubahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von [[Offenbach am Main|Offenbach (Main)]] über [[Rodgau]] nach [[Rödermark]]-[[Ober-Roden]] führende, ursprünglich [[Mehrgleisigkeit|eingleisige]] und seit 2003 zweigleisige [[Eisenbahnstrecke]]. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Rodgaubahn&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von der aus dem [[Mittelalter]] stammenden Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rodgau&amp;#039;&amp;#039;, einem Teil des früheren [[Maingau]]s, ab, den sie in ganzer Ausdehnung durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodgaubahn 1978.jpg|miniatur|links|Bahnhof Jügesheim (1978)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodgaubahn 2006.jpg|miniatur|links|Nostalgiezug zwischen [[Offenbach am Main|Offenbach]] und dem [[Rodgau]] (2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 1870 gab es ernsthafte Bemühungen und Vorstöße von lokaler Ebene, den Rodgau durch eine [[Eisenbahn]] zu erschließen, die aber zunächst [[Großherzogtum Hessen|staatlicherseits]] nicht aufgegriffen wurden. So bildete sich nach der ersten, vergeblichen Initiative 1877 ein „Eisenbahncomitée“. Aber auch dieses erhielt erst nach vier Jahren eine Antwort aus der Landeshauptstadt [[Darmstadt]], mit den Vorarbeiten für ein Eisenbahnprojekt Offenbach–[[Reinheim]] beginnen zu dürfen, auf eigene Kosten. Es dauerte bis 1888 bis schließlich die Zustimmung der Regierung vorlag und nach weiteren Diskussionen um den Anschluss der Bahn in [[Offenbach am Main|Offenbach]] an die [[Preußische Staatseisenbahnen|Preußischen Staatseisenbahnen]] und deren [[Bahnstrecke Frankfurt–Göttingen|Bebraer Eisenbahn]] wurde 1895 die Baugenehmigung erteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurde die Strecke von den [[Großherzoglich Hessische Staatseisenbahnen|Großherzoglich Hessischen Staatseisenbahnen]], die sich dafür entschieden, in Offenbach einen eigenen [[Bahnhof]] zu errichten. Der lag südöstlich des [[Offenbach (Main) Hauptbahnhof|„preußischen“ Bahnhofs]], in der Nähe des heutigen [[Bahnhof Offenbach (Main) Ost|Bahnhofs Offenbach (Main) Ost]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dorothea Held: &amp;#039;&amp;#039;Hbf. Offenbach. Vom Palast zum Problem – 1873 bis 2012&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mut &amp;amp; Liebe&amp;#039;&amp;#039; [Stadtzeitung Offenbach] 2/2012, S. 16–19 (18).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Oktober 1896 eröffnete die neue Strecke von Offenbach über [[Bahnhof Dieburg|Dieburg]] nach Reinheim (heute: Streckennummer&amp;amp;nbsp;3661) mit einer Länge von 42,2 Kilometern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amtliche Bekanntmachungen: Eröffnung von Strecken |Sammelwerk=Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen |Nummer=78 |Datum=1896-10-03 |Seiten=708 |Online=https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uiuo.ark:/13960/s232886rs97&amp;amp;seq=348}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dieburg kreuzte die Strecke die [[Rhein-Main-Bahn]] der [[Hessische Ludwigsbahn|Hessischen Ludwigsbahn]]. In den folgenden Jahren erhielt die Rodgaubahn noch Anschluss an zwei weitere Bahnstrecken:&lt;br /&gt;
* Zum 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1898 wurde als Streckenast von [[Bahnhof Offenbach-Bieber|Offenbach-Bieber]] die [[Bahnstrecke Offenbach-Bieber–Dietzenbach|Strecke Offenbach-Bieber–Dietzenbach]] eröffnet.&lt;br /&gt;
* Am 1.&amp;amp;nbsp;April 1905 erfolgte in Ober-Roden der Anschluss der neu eröffneten [[Dreieichbahn]] von [[Dreieich|Buchschlag]] an die etwa ab diesem Zeitpunkt so genannte &amp;#039;&amp;#039;Rodgaubahn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 gingen die Rodgaubahn und alle angrenzenden Strecken in die Verwaltung der [[Preußisch-Hessische Eisenbahngemeinschaft|Königlich Preußische und Großherzoglich Hessische Eisenbahnbetriebs- und Finanzgemeinschaft]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Februar 1914 wurden „mit Eintritt der Dunkelheit“ im Abschnitt Dieburg–Reinheim neue [[Vorsignal|„Doppellichtvorsignale“]] in Betrieb genommen, die dem heute noch gebräuchlichen Modell des [[Formsignal]]s entsprachen.&amp;lt;ref&amp;gt; Eisenbahndirektion Mainz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlich Preußischen und Großherzoglich Hessischen Eisenbahndirektion in Mainz&amp;#039;&amp;#039; vom 24. Januar 1914, Nr. 5. Bekanntmachung Nr. 50, S. 33. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens als die Preußisch-Hessische Eisenbahngemeinschaft den Betrieb der Strecke übernahm, war der eigene Bahnhof für die Rodgaubahn in Offenbach obsolet. Es dauerte aber noch 30 Jahre, bevor dieses betriebliche Hindernis beseitigt wurde und inzwischen erfolgte ein weiterer Betreiberwechsel: Seit 1921 gehörte die Strecke zur [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]]. 1912 bis 1925 – unterbrochen vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] – legte die Bahn im Offenbacher Stadtgebiet die Eisenbahnanlagen in Dammlage, um Kreuzungsfreiheit mit dem Straßenverkehr zu erreichen. Dazu wurde in Offenbach der Hauptbahnhof komplett umgebaut, in den nun auch die Rodgaubahn einmündete, deren eigener Bahnhof aufgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hochbauten ==&lt;br /&gt;
Die [[Empfangsgebäude]] entlang der Strecke folgen einem Standardentwurf als [[Einheitsbahnhof (Großherzogtum Hessen)|Einheitsbahnhof]] der [[Großherzoglich Hessische Staatseisenbahnen|Hessischen Staatseisenbahn]]. Die typische Gestaltung für Nebenbahn-Stationen erfolgte mit [[Klinker]]n und hatte einen T- oder L-förmigen Baukörper mit zwei Geschossen. Im Obergeschoss befand sich eine Dienstwohnung, unten der Eingangs- und Wartebereich sowie der Dienstraum. Angesetzt war immer ein parallel zum Gleis stehender Güterschuppen für [[Stückgut]]. Die Ausrichtung des Gebäudes zum Bahnsteig hin und die Größe der angebauten Güterschuppen konnte, je nach örtlichen Gegebenheiten, variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einheitsbahnhöfe sind als zweifarbiger Gelbklinkerbau gestaltet. Zu den gelben Klinkern im Kreuzverband wurden rotbraune Klinker als Ornamente für [[Fries]]bänder und Gesimse ergänzt. Die Sockel bestanden aus Sandstein und auch die Fensterlaibungen sind meist aus rotem Sandstein. Die Satteldächer sind auf den Giebelseiten mit herausragendem Gespärre in Holz unterfangen, die allerdings örtlich variieren. Ursprünglich war am Giebel des Querbaus eine bogenförmige Holzunterfangung im [[Schweizerstil]] angebracht, die meist nicht mehr erhalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Harthausen |Titel=Typenbauten in Rheinhessen: Die Bahnhöfe der Gaubahn |Hrsg=Landkreis Alzey-Worms |Sammelwerk=Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms 2023 |Nummer=58. Jahrgang |Ort=Alzey |Datum=2022 |Seiten=172 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Rodgau-Weiskirchen.jpg|mini|Ehemaliges Bahnhofsgebäude Weiskirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst verkehrten vier Zugpaare täglich. Nach Anschluss der Dreieichbahn gab es nur noch zwei durchgehende Zugpaare zwischen Offenbach und Dieburg. Die Züge verkehrten zunächst im Dampfbetrieb, nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zunehmend mit [[Diesellokomotive]]n. Die Bedeutung der Verbindung lag im wachsenden Pendlerverkehr aus dem nördlichen [[Odenwald]] und dem östlichen [[Landkreis Offenbach]] zu den Arbeitsplätzen in der [[Leder]]warenindustrie in der Stadt Offenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Mai 1965 wurde der Personenverkehr zwischen Dieburg und Reinheim eingestellt, unter anderem wegen der parallel geführten Buslinie. 1967 wurde diese Trasse – zunächst nur zwischen Dieburg und Groß-Zimmern – abgebaut. Noch fuhren [[Güterzug|Güterzüge]] von und zur [[Odenwaldbahn (Hessen)|Odenwaldbahn]] über die [[Bahnstrecke Darmstadt Ost–Groß-Zimmern|Strecke nach Darmstadt Ost]], bis auch diese 1970 stillgelegt wurde. 1989 folgte auch der Abbau des restlichen Teilstücks der Strecke bis Reinheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== S-Bahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:S-Bahn Rhein Main Type 423.JPG|mini|S1 im Bahnhof Jügesheim (2003)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits Ende der 1950er-Jahre wurde ein Umbau der Strecke auf [[S-Bahn]]-Betrieb ins Gespräch gebracht. Es dauerte bis zum 23.&amp;amp;nbsp;März 2001, bis der Umbau der Rodgaubahn zu einer zweigleisigen, [[Bahnstrom|elektrifizierten]] Strecke im Rahmen des [[S-Bahn Rhein-Main|Frankfurter S-Bahn-Netzes]] begann. Im Verlauf der Ausbauarbeiten wurden 13 Haltepunkte und Bahnhöfe modernisiert und zwei neu erstellt. 15 [[Brücke]]nbauwerke entstanden und 18 [[Bahnübergang|Bahnübergänge]] wurden mit neuen [[Schranke (Bahn)|Schrankenanlagen]] gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Fahrplanwechsel 2003/2004 am 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 2003 wurde der S-Bahn-Betrieb aufgenommen und die Rodgaubahn in das von der [[DB Regio|DB Regio AG]] betriebene Netz der S-Bahn Rhein-Main integriert. Befahren wird sie von der [[Liste der Linien der S-Bahn Rhein-Main|Linie S1]] ([[Wiesbaden]]–Ober-Roden) – und in ihrem nördlichen Abschnitt auch von der Linie S2 ([[Niedernhausen]]–Dietzenbach). Zunächst war an eine Verlängerung der S1 bis Dieburg und eine Verlängerung der S2 bis Ober-Roden gedacht, was jedoch aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit scheiterte. Daher wurde der Abschnitt von Ober-Roden nach Dieburg nicht elektrifiziert. Diesen Abschnitt befährt heute die aus [[Dreieich|Buchschlag]] kommende [[Dreieichbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn in Hessen. Kulturdenkmäler in Hessen&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Theiss Verlag Stuttgart, 2005, 3 Bände im Schuber, 1.448 S., ISBN 3-8062-1917-6. Bd. 2.2, S. 766ff (Strecke 066).&lt;br /&gt;
* Werner Stolzenburg: &amp;#039;&amp;#039;Die Rodgaubahn&amp;#039;&amp;#039;. In: Die Bahn und ihre Geschichte = Schriftenreihe des Landkreises Darmstadt-Dieburg 2 (Hrsg.: Georg Wittenberger / Förderkreis Museen und Denkmalpflege Darmstadt-Dieburg).Darmstadt 1985, S. 71–78.&lt;br /&gt;
* Klaus Harthausen: &amp;#039;&amp;#039;Typenbauten in Rheinhessen: Die Bahnhöfe der Gaubahnen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch Landkreis Alzey-Worms,&amp;#039;&amp;#039; 58. Jahrgang. S. 171–174. Alzey 2022.&lt;br /&gt;
* 125 Jahre rodgaubahn. 204 Seiten 2022. Herausgeber: Arbeitskreis für Heimatkunde Nieder-Roden e.&amp;amp;nbsp;V., Geschichts- und Heimatverein Hainhausen e.&amp;amp;nbsp;V., Heimat Geschichte und Kultur in Dudenhofen e.&amp;amp;nbsp;V., Heimatverein Jügesheim e.&amp;amp;nbsp;V., Heimat- und geschichtsverein Weiskirchen e.&amp;amp;nbsp;V., Rollwald-Dokumentation. Vertreten durch: Frank Martiny, Arbeitskreis für Heimatkunde Nieder-Roden e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116453419}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bahngalerie.de/bahn/rodgau/ Die Rodgaubahn im Wandel zur S-Bahn] bei bahngalerie.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Landkreis Offenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Dietzenbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Landkreis Darmstadt-Dieburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offenbach-Bieber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rodgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:S-Bahn Rhein-Main]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bh116k</name></author>
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