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	<title>Rodenbach am Main - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:27:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rodenbach_am_Main&amp;diff=79950&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 23. Januar 2026 um 15:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-23T15:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lohr am Main&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/57/34/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/35/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 175&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.12&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 771 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2012-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 97816&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09352&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:WP UF-lohr 20150411 schloss-rodenbach-004.jpg|mini|Das Anwesen des ehemaligen Rienecker Schlösschens, heute Reitanlage und in Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rodenbach am Main&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Stadt]] [[Lohr am Main]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Main-Spessart]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=30108917473 |objekt=Stadt Lohr a.Main |abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Rodenbach hat eine Fläche von 10,116&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 2489 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 4064,25&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090558 |titel= Gemarkung Rodenbach (090558) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/XhfZP |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1957 wurde bei Bauarbeiten ein [[Beil]] aus der [[Jungsteinzeit]] geborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster urkundlicher Beleg für Rodenbach ist der 21. Juli 1314. Rodenbach gehörte im [[Mittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] zum [[Amt Partenstein]]. Dieses hatte wechselnden Herren: Zunächst die Grafen von [[Rieneck (Adelsgeschlecht)|Rieneck]], seit ca. 1277 die [[Erzbistum Mainz|Erzbischöfe von Mainz]] und die [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren und Grafen von Hanau]] gemeinsam, ab 1684 dann nur noch das Erzbistum. Ein anderer Beleg ist wie bei [[Wombach]] eine Mainzer Urkunde vom 3. Juni 1325, indem die &amp;#039;&amp;#039;vila Rodenbach&amp;#039;&amp;#039; als Rienecksches Lehen von Mainz gekennzeichnet ist, die Rieneck dem [[Kollegiatstift Aschaffenburg|Stift Aschaffenburg]] verkaufen darf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ingrossaturbuecher.de/id/source/20664 &amp;#039;&amp;#039;Vogt, RggEbMz Nr. 2634, in: Die Regesten der Mainzer Erzbischöfe&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 25. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil des Erzstifts Mainz fiel Rodenbach im [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 an das neugebildete [[Fürstentum Aschaffenburg]], mit welchem (nun ein Departement des [[Großherzogtum Frankfurt|Großherzogtums Frankfurt]]) es 1814 zu [[Königreich Bayern|Bayern]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1862 wurde das [[Bezirksamt Lohr am Main]] gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Rodenbach lag. 1939 wurde wie überall im [[NS-Staat|Deutschen Reich]] die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Rodenbach war nun eine der 26 Gemeinden im [[Landkreis Lohr am Main]] (späteres Kfz-Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;LOH&amp;#039;&amp;#039;). Mit Auflösung des Landkreises Lohr im Jahre 1972 kam Rodenbach in den neu gebildeten [[Landkreis Main-Spessart]] (Kfz-Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;KAR&amp;#039;&amp;#039;, ab 1979 &amp;#039;&amp;#039;MSP&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner lebten von Weidewirtschaft und dem Anbau und der Verarbeitung von Flachs und Hanf. Leinenweber und Wollweber nahmen ihre Tätigkeit auf und die Produkte wurden bis [[Messe Frankfurt|Frankfurt]] und [[Köln]] verhandelt. Mit der [[Industrialisierung]] dieser Gewerbe schwand die Möglichkeit, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als ab Mitte des 19. Jahrhunderts die [[Ludwigs-West-Bahn]] (heute: [[Bahnstrecke Würzburg–Aschaffenburg|Main-Spessart-Bahn]]) gebaut wurde, wandten sich viele dieser neuen Möglichkeit, Geld zu verdienen, zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 wurde Rodenbach am Main in die Stadt Lohr am Main eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=514}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1990 stürzte bei Rodenbach ein Transportflugzeug der Bundeswehr vom Typ Transall ab. Alle zehn Insassen starben bei diesem Unglück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ASN|id=19900511-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rienecker Schlösschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WP UF-lohr 20150411 schloss-rodenbach-002.jpg|mini|Das Haupthaus der Schlossanlage]]&lt;br /&gt;
Das ursprünglich rieneckische Schlösschen, ein [[Gutshof]] im Eigentum der [[Landesherr]]en und in der Regel [[Lehenswesen|verliehen]],  wurde im [[Bauernkrieg]] zerstört. Graf Philipp III. von Rieneck und seine Frau, Margarete von [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Erbach]], bauten den Gutshof 1531 jedoch wieder auf. Nach dem Aussterben der Rienecker 1559 fiel der Gutshof an die Landesherrschaft zurück, damals ein [[Kondominat]] zwischen dem Erzbistum Mainz und der [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. Er kam nach 1559 in verschiedene Hände. 1612 wurde dort der von 1653 bis zu seinem Tode 1672 amtierende Bamberger Fürstbischof [[Philipp Valentin Voit von Rieneck]] geboren. Nach dem Aussterben der das Lehen besitzenden Linie der Voit von Rieneck mit dem jüngsten Bruder des Fürstbischofs namens Adam Dietrich (1639–1676) verkaufte der Erbe Philipp Heinrich Voit von Rieneck (1654–1711) das Gut 1690. Es fiel schließlich mit dem Tode des Erwerbers Johann Franz Schnell 1704 und damit einhergehend mit dem Erlöschen des „Mannlehens“ an Kurmainz zurück. Eine Weiternutzung durch die Witwe wurde zwar bis zu ihrem Tode 1726 geduldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig später verlieh der Kurfürst und Erzbischof von Mainz [[Lothar Franz von Schönborn]] den Besitz jedoch sogleich an den Lohrer Amtmann [[Philipp Christoph von und zu Erthal]], der das Gut bis 1731 zu einem Sommerschlösschen ([[Schloss Rodenbach]]) für seine Familie umbaute. Für seine schon kränkelnde Frau Maria Eva war es wohl ein Ort der besonderen Erholung. Über dem Gebäudeeingang erinnert noch heute das gemeinsame Ehewappen mit der Jahreszahl 1731 an Philipp Christoph und seine Frau: mit dem Erthalschen Stammwappen und dem Familienwappen seiner Frau, die eine geborene von Bettendorf war.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführlich zur eben geschilderten Geschichte und dem Umbau Werner Loibl: &amp;#039;&amp;#039;Der Vater der fürstbischöflichen Erthals – Philipp Christoph von und zu Erthal (1689-1748) &amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V. herausgegeben von Heinrich Fußbahn. Band 64. Aschaffenburg 2016. ISBN 978-3-87965-126-9, S. 178–194.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jedenfalls kann das Rodenbacher Schlösschen besonders gut mit dem lokalen Wirken von Philipp Christoph von und zu Erthal in Verbindung gebracht werden, das nur von dem Erthaler Hof in Mainz überstrahlt wird. Nach deren Aussterben des Erthalschen Geschlechts 1805 gelangte der Besitz an die Herren von [[Dalberg (Adelsgeschlecht)|Dalberg]]. 1929 konnte die politische Gemeinde Rodenbach das Anwesen kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filialkirche St. Rochus ==&lt;br /&gt;
1736/1738 wurde [[Rochus von Montpellier|St. Rochus]] als [[Filialkirche]] in Rodenbach erbaut und die [[Seelsorge]] von [[Kapuziner]]n aus Lohr übernommen. Nachdem das Lohrer Kapuzinerkloster 1820 schloss, erhielt Rodenbach einen eigenen [[Kaplan]] und 1826 eigenen [[Friedhof]]. 1831 wurde dann eine eigene [[Pfarrei]] errichtet und ein Pfarrhaus gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rodenbach-main.de/chronik/ Gemeindechronik]&lt;br /&gt;
* {{bavarikon Ort|objekt=Rodenbach|ID=ODB_S00004154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Lohr am Main}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Main-Spessart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lohr am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Main-Spessart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Main-Spessart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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