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	<title>Roddergrube - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T12:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = &lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Bergrechtliche Gewerkschaft]],&amp;lt;br&amp;gt;später [[Aktiengesellschaft]]&lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1821 (Gewerkschaft)&amp;lt;br/&amp;gt; 1908 (Aktiengesellschaft)&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Brühl (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Bergbau]] ([[Braunkohle]])&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = &lt;br /&gt;
| Homepage         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinisches Braunkohlerevier DE.png|mini|Lage der Roddergrube im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DBM Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Schmuckbrikett Gewerkschaft Roddergrube.JPG|mini|[[Zierbrikett]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ewerkschaft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;oddergrube]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roddergrube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vollständiger Name zunächst &amp;#039;&amp;#039;[[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] Roddergrube&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlen- und Briketwerke Roddergrube AG&amp;#039;&amp;#039;) war ein Unternehmen aus [[Brühl (Rheinland)|Brühl]]. Es betrieb den [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] und die [[Brikett]]ierung von [[Braunkohle]] aus dem gleichnamigen [[Tagebau]] in [[Heide (Brühl)|Heide]] sowie später auch aus anderen Gruben in der [[Ville (Rheinland)|Ville]] und im weiteren [[Rheinisches Braunkohlerevier|Rheinischen Braunkohlerevier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunkohlen- und Briketwerke Roddergrube 1000 Mk 1909.jpg|mini|Aktie über 1000 Mark der Braunkohlen- und Briketwerke Roddergrube AG vom Februar 1909]]&lt;br /&gt;
Die Roddergrube ist benannt nach dem &amp;#039;&amp;#039;Rodderhof&amp;#039;&amp;#039;, der dem nahegelegenen [[Kloster Benden]] gehörte. Die zugehörige bestehende Braunkohlengrube wurde 1766 vom Kloster an einen Adam Braun für 12 Jahre verpachtet (sogar mit der Verpflichtung zur Wiederbepflanzung des ausgekohlten Geländes). Die Grube hatte somit die längste Abbautradition im Rheinland. Braun war auch noch 1807 Pächter des etwa 1 ha großen Grubengeländes. 1821 wurde das Feld neu von [[Preußen]] nach französischem Recht verliehen mit der Auflage, einen Tagebau einzurichten. Dieser kam aber nach mehrmaligen Besitzerwechseln erst Mitte der 1870er Jahre zustande.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heusler&amp;quot;&amp;gt;[http://www.digitalis.uni-koeln.de/Heusler/heusler_startseite.html Heusler, Conrad: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Bergreviers Brühl-Unkel und des niederrheinischen Braunkohlenbeckens.&amp;#039;&amp;#039; Bearb. im Auftrage des Königl. Oberbergamtes zu Bonn, Bonn: Marcus, 1897, 239 S. – auf www.digitalis.uni-koeln.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1846 gingen Hof und Grube an einen Heinrich Joseph Lieven aus [[Niederembt]] über. Dessen Schwiegersohn, der beides 1866 übernommen hatte, ließ sich dazu das anschließende nach seinem Schwiegervater benannte Feld &amp;#039;&amp;#039;Josephsberg&amp;#039;&amp;#039; verleihen. Zunächst erfolgte der Abbau in kleineren Kuhlen zur manuellen Herstellung von [[Klütten]]; erst 1874 wurde nach zweimaligem Besitzerwechsel von der &amp;#039;&amp;#039;AG Brühl-Godesberger Verein für Braunkohlenverwertung&amp;#039;&amp;#039; ein großflächiger Tagebau aufgetan, um eine kurz zuvor errichtete [[Brikettfabrik]] für &amp;#039;&amp;#039;Nasssteine&amp;#039;&amp;#039; zu versorgen, die aber nach zwei Jahren bereits umgerüstet wurde. Hier wurden ab 1877 dann erstmals mit zwei &amp;#039;&amp;#039;Exter-Pressen&amp;#039;&amp;#039; (benannt nach ihrem Erfinder [[Carl Exter]]) Braunkohlen[[brikett]]s gepresst, die später als &amp;#039;&amp;#039;[[Union-Brikett]]s&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurden. Die Grube war damit bis 1885 neben der benachbarten Fabrik der &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Brühl&amp;#039;&amp;#039; der erste industrielle Briketthersteller im Rheinland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-01 |url=http://www.rwe.ro/generator.aspx/rwe-power-icw/infotainment/special-kluetten-briketts/property=Data/id=266330/download.pdf |text=Anja Badran und Simone Bartz: &amp;#039;&amp;#039;Brikettwerbung – damals und heute&amp;#039;&amp;#039; auf www.rwe.com |archivebot=2023-01-02 23:23:59 InternetArchiveBot}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1878 wurde die Grube nach Konkurs wegen geringem Absatz, trotz Bahnanschluss seit 1876 (zunächst einspurige Linie der [[Eifelstrecke]] bis Liblar), durch [[Friedrich Eduard Behrens]], den &amp;#039;&amp;#039;Obergerichtsanwalt&amp;#039;&amp;#039; Heinrich Kleinrath aus Hannover und den [[Halle (Saale)|Hallenser]] [[Hermann Gruhl]], den späteren Besitzer der Grube [[Gruhlwerk]] übernommen, die damit die &amp;#039;&amp;#039;Gewerkschaft Roddergrube&amp;#039;&amp;#039; gründeten. Technischer Leiter (seit 1893), später Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender (1919–1934), wurde [[Gustav Wegge]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Buschmann]], Norbert Gilson, Barbara Rinn: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlenbergbau im Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; hg. vom [[Landschaftsverband Rheinland|LVR]] und [[Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen|MBV-NRW]], 2008, S. 278 f und 285 f&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotteshülfeteich.jpg|mini|Gotteshülfeteich]]&lt;br /&gt;
Nachdem das Grubenfeld Roddergrube weitgehend ausgekohlt war, verlegte die Gewerkschaft Roddergrube den Kohleabbau in das benachbarte Feld &amp;#039;&amp;#039;Josephsberg&amp;#039;&amp;#039; (beide sind heute geflutet und Teil des [[Heider Bergsee]]s). Die Gewerkschaft Roddergrube wuchs zum größten Braunkohlenwerk des Reviers heran; bis 1895 gehörten neben den Stammwerken Roddergrube und Josephsberg auch noch die Gruben &amp;#039;&amp;#039;Gotteshülfe&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Gotteshülfeteich]]&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;Bardenberg&amp;#039;&amp;#039; bei [[Gleuel]], &amp;#039;&amp;#039;Gerhard&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gertrud&amp;#039;&amp;#039; bei [[Berrenrath]] (heute [[Otto-Maigler-See]]) sowie &amp;#039;&amp;#039;Hermann&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Alexander&amp;#039;&amp;#039; bei [[Frechen]] dazu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heusler&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1908 schlossen sich die beiden Gewerkschaften Roddergrube und Brühl zur &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlen- und Briketwerke Roddergrube AG&amp;#039;&amp;#039; zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hwph.de/historische-wertpapiere/artnr-GU00455-braunkohlen-und-briketwerke-roddergrube.html HWPH Historisches Wertpapierhaus AG: &amp;#039;&amp;#039;Braunkohlen- und Briketwerke Roddergrube&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr übernahm die Roddergrube alle [[Kux]]e der [[Tagebau Vereinigte Ville|Gewerkschaft Vereinigte Ville]] bei [[Knapsack (Hürth)|Knapsack]]. Hieraus folgte 1913 der Abschluss eines Lieferungsvertrages für Kohle mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[RWE|Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk]]&amp;#039;&amp;#039; (RWE), das neben der Grube &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Ville&amp;#039;&amp;#039; das [[Kraftwerk Goldenberg|Kraftwerk Vorgebirgszentrale]] baute (1920 umbenannt in &amp;#039;&amp;#039;Goldenberg-Zentrale&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Kraftwerk Goldenberg &amp;#039;&amp;#039;). Wenige Jahre später, 1922, wurde das RWE Mehrheitseigentümer der Roddergrube, um die langfristige Versorgung seiner Kraftwerke, insbesondere der Goldenberg-Zentrale, sicherzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rwe.com/web/cms/de/8488/rwe/rwe-konzern/ueber-rwe/rwe-geschichte/chronik/1921-1930/ |wayback=20090808151052 |text=www.rwe.com: &amp;#039;&amp;#039;RWE AG – Chronik 1921-1930&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-04-28 04:20:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Eigentümerschaft des mächtigen RWE dehnte die Roddergrube im Laufe der Jahre ihr Tätigkeitsfeld weiter aus und übernahm weitere Tagebaue im Revier, darunter die Großtagebaue [[Tagebau Vereinigte Ville|Vereinigte Ville]], [[Tagebau Berrenrath|Berrenrath]] und [[Tagebau Berrenrath-West|Berrenrath-West]] (entstanden aus obengenannten Gruben) sowie [[Braunkohle in Hürth#Grube Theresia|Theresia (Hermülheim)]], [[Tagebau Frimmersdorf|Frimmersdorf]] und [[Tagebau Inden|Inden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab 1933/35 gab es eine Überkreuzbeteiligung mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinbraun|Rheinischen AG für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation]]&amp;#039;&amp;#039; (Rheinbraun). 1952 übernahm die Roddergrube noch die &amp;#039;&amp;#039;Niederrheinische Braunkohlenwerke AG (NBW)&amp;#039;&amp;#039; aus [[Frimmersdorf]], Betreiber des [[Kraftwerk Frimmersdorf|dortigen Kraftwerkes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rwe.com/app/Pressecenter/Download.aspx?pmid=4001797&amp;amp;datei=1 |wayback=20160124142747 |text=RWE AG: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Braunkohlenförderung im Nordrevier&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-04-28 04:20:10 InternetArchiveBot }} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1959/60 ging das Unternehmen Roddergrube dann im Rahmen der großen Fusion der rheinischen Braunkohlenwerke in Rheinbraun auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=421&amp;amp;tektId=84 |wayback=20090416190835 |text=Bergbau-Archiv Bochum: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Braunkohlenwerke AG, Köln&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-02 23:23:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generaldirektor war vor dem Zweiten Weltkrieg Edmund Tobies († 1964). Die [[Rüstungsindustrie]] forderte im Krieg die maximale Kohleförderung und Verstromung. Trotz der wiederholten Zerstörungen durch die Luftangriffe der Alliierten gewährleistete sie der Betriebsführer Horst Forchmann (1905–1988). Nach dem Krieg wurde er von der britischen Militärregierung als Generaldirektor eingesetzt, nachdem die gesamte Führungsspitze entfernt worden war. Tobies war Alter Herr, Forchmann Ehrenmitglied des damals in Köln und Aachen ansässigen [[Corps Marcomannia Breslau zu Köln|Corps Marcomannia Breslau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Hackemann, Nachruf auf E.M. Horst Forchmann, Corpszeitung der Marcomannia Breslau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hubertus (Montanunternehmen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/044447|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/49/47.05/N |EW=6/52/1.47/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Tagebaue im Rheinischen Revier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Rhein-Erft-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Bergbauunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlebergbauunternehmen (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RWE-Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Brühl, Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Tagebau im Rheinischen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1821]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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