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	<title>Rodderberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rodderberg&amp;diff=389289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2026-04-12T17:19:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME= Rodderberg&lt;br /&gt;
|BILD= Totale vom Rodderberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick vom Drachenfels auf den Rodderberg&lt;br /&gt;
|HÖHE= 196.7&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= &amp;lt;ref name=&amp;quot;Höhe&amp;quot;&amp;gt;Angabe gemäß [https://vermka-westpfalz.rlp.de/de/produkte/geotopographie/digitale-topographische-karten/massstab-15000/ Digitale Topografische Karte 1:5.000 (DTK5)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Rheinland-Pfalz]] / [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Rheinisches Schiefergebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/38/28.63/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 7/11/49.4/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NW&lt;br /&gt;
|TYP= erloschener Vulkan&lt;br /&gt;
|GESTEIN= u.&amp;amp;nbsp;a. [[Leucit-Nephelinit]]&lt;br /&gt;
|ALTER= 800.000 Jahre&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG= &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodderberg 002-.jpg|mini|250px|Rodderberg von Nordwesten. Im Hintergrund der Rhein und Bad Honnef.]]&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Blicke vom Rodderberg&lt;br /&gt;
|Größe=250&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F009621-0010, Bonn, Blick vom Rodderberg auf Siebengebirge.jpg|auf das Siebengebirge (1960)&lt;br /&gt;
|Datei:Rodderberg Blick auf Bonn.jpg|auf Bonn&lt;br /&gt;
|Datei:Rodderberg Blick auf Schloss Drachenburg.jpg|auf [[Schloss Drachenburg]]&lt;br /&gt;
|Datei:Pano rodderberg April 2011.jpg|nach Norden ins Rheintal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rodderberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|196.7|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höhe&amp;quot; /&amp;gt; hoher, erloschener [[Vulkan]] im Osten der Gemeinde [[Wachtberg]] und im Norden der Stadt [[Remagen]] (Ortsbezirk [[Rolandswerth]]) nahe dem [[Bonn]]er Ortsteil [[Mehlem]]. Das Gestein hat ein Alter von ca. 800.000 Jahren, die letzte [[Vulkanausbruch|Eruption]] wird auf 250–300.000 Jahre datiert. Der über 50 Meter tiefe kreisrunde [[Explosionskrater|Sprengtrichter]] mit einem Durchmesser von ca. 800 Metern ist noch heute als Bodensenke sichtbar. In einer ehemaligen [[Tuff]]grube kann man einen [[Gang (Geologie)|Gang]] aus dem basaltähnlichen [[Leucit-Nephelinit]] betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Rodderberg liegt direkt oberhalb vom nördlichen Ausgang des [[Mittelrhein]]tals. Zusammen mit dem fast direkt gegenüberliegenden [[Drachenfels (Siebengebirge)|Drachenfels]] verengt er das Rheintal. Diese Engstelle bildet die Südgrenze der [[Kölner Bucht]], während sich südlich dieser Engstelle die kleine Talverbreiterung von [[Oberwinter]] (linksrheinisch) und [[Bad Honnef]] und [[Rheinbreitbach]] (rechtsrheinisch) anschließt.&lt;br /&gt;
Am Hang des Rodderbergs zum Rhein hin steht der [[Burg Rolandseck|Rolandsbogen]], ein romantisch gelegener Ruinenrest der ehemaligen [[Höhenburg]] [[Burg Rolandseck|Rolandseck]].&lt;br /&gt;
Unterhalb des Rodderbergs liegen zwei Inseln im Rhein: [[Nonnenwerth]] und [[Grafenwerth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erreichbar ist der Berg über Bonn-[[Mehlem]]. Auf dem Weg dorthin befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Heinrichsblick&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.naturpark-rheinland.de/poi-details/poi-details/5097/heinrichsblick/index.html |text=Heinrichsblick im Naturpark Rheinland |wayback=20160304083515 |archiv-bot=2024-04-28 04:19:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, einer der besten und bekanntesten [[Aussichtspunkt]]e auf das [[Siebengebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutzgebiet ==&lt;br /&gt;
Der Rodderberg wurde bereits 1927 zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] erklärt.&lt;br /&gt;
Dieses Gebiet umfasst den [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] Teil des Rodderbergs östlich der Ortschaft [[Niederbachem]] der Gemeinde [[Wachtberg]] im [[Rhein-Sieg-Kreis]] und südlich des Ortsteils [[Mehlem]] der Bundesstadt [[Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der südöstliche Teil des Rodderberges im Stadtteil [[Rolandswerth]] der Stadt [[Remagen]] gehört zu [[Rheinland-Pfalz]] und ist dort ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Ahrweiler]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
In dem abflusslosen Krater lagerten sich über Jahrtausende Sedimente und Stäube ab und füllten ihn auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahrzehnten wurden wiederholt Bohrungen und geowissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt. Die früheste überlieferte Bohrung fand 1833 statt und war 19 Meter tief. Dabei handelte es sich um eine [[Brunnen]]grabung für den dortigen Broichhof. Im Jahr 2011 begann eine neue Serie von Bohrungen im Kraterzentrum durch das [[Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik]] (LIAG). Die drei Forschungsbohrungen reichten in Tiefen von 74, 102 und 164,4 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bohrprofil]] weist zunächst eine etwa 70 Meter dicke Füllung aus [[Löss]], Löss-Derivaten und [[Organismus|organischen]] See-Ablagerungen auf, gefolgt von 45 Metern [[vulkan]]ischen Aschen und Schlacken. Ab einer Tiefe von 115 Metern bis zur [[Teufe|Endteufe]] von 164,4 Metern ist massiver [[Basalt]] nachgewiesen. Im März 2012 wurden die Arbeiten am Bohrplatz abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Internetpräsenz des jüngsten Forschungsvorhabens Rodderberg auf den Seiten der {{Webarchiv |url=https://www.leibniz-liag.de/forschung/projekte/haushaltsprojekte/rodderberg.html |text=LIAG |wayback=20120131214004 |archiv-bot=2024-12-25 16:22:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Broichhof und Reitsport ==&lt;br /&gt;
In dem [[Vulkankrater|Krater]] liegt der Broichhof, der ehemals eine [[Wasserburg (Gebäude)|Wasserburg]] in dem zu dieser Zeit sumpfigen Kratergrund war. Die ehemalige zweiteilige Wasserburg wurde im Mittelalter aufgegeben, aber 1635 von dem Kölner Stift St. Gereon wieder aufgebaut. Das Herrenhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde aus Rodderberg-Lava errichtet. Seit 1811 befindet sich der Broichhof im Eigentum der Familie Schaefer, die dort hauptsächlich Landwirtschaft betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 pachtete Dirk Schneider die Reitanlage und gründete die Reitschule Rodderberg. Der 1969 gegründete Reit- und Jagdclub Rodderberg e.&amp;amp;nbsp;V. fördert insbesondere das [[Vielseitigkeitsreiten]]. Die Reitschule ist seit 1985 Landesstützpunkt der rheinischen Vielseitigkeitsreiterei, der Verein richtet seitdem regelmäßig größere Turniere aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rodderberg.de/reitschule.html |titel=Reitschule Rodderberg |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130304122502/http://www.rodderberg.de/reitschule.html |archiv-datum=2013-03-04 |abruf=2012-11-21 |archiv-bot=2023-01-02 23:23:47 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1998 wurde die Rodderberg-Park-Turniersport GmbH als Ausrichter von nationalen und internationalen Turnieren gegründet, um den Verein als Veranstalter zu unterstützen. 2001 fand im Rodderberg Park erstmals ein [[Concours Complet International|CCIO***]] in Deutschland statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rodderberg.de/verein.html |titel=Rodderberg-Park-Turniersport GmbH |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130312005759/http://www.rodderberg.de/verein.html |archiv-datum=2013-03-12 |abruf=2012-11-21 |archiv-bot=2023-01-02 23:23:47 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno P. Kremer, Landkreis Ahrweiler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Rodderberg. Geo- und Biotop an der vulkanischen Nordostecke des Kreises Ahrweiler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Heimat-Jahrbuch Kreis Ahrweiler 2008&amp;#039;&amp;#039;, Weiss-Druck, Monschau 2007, {{ISSN|0342-5827}}, S. 103–109. [noch nicht für diesen Artikel ausgewertet]&lt;br /&gt;
* Henrik Blanchard: &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse zur Eruptions- und Landschaftsgeschichte des Rodderbergs bei Bonn.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit am Geographischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, September 2002.  ([http://www.liag-hannover.de/fileadmin/user_upload/pix/Microsite_Rodderberg/Publikationen/DIPLOMARBEIT_Blanchard.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Meyer (Geologe)|Wilhelm Meyer]], Johannes Stets: &amp;#039;&amp;#039;Das Rheintal zwischen Bingen und Bonn.&amp;#039;&amp;#039; Gebrüder Borntraeger, Berlin/Stuttgart 1996, ISBN 3-443-15069-1. (Sammlung Geologischer Führer, Band 89)&lt;br /&gt;
* [[Hans-Ulrich Schmincke]]: &amp;#039;&amp;#039;Vulkanismus.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, ISBN 3-534-14102-4.&lt;br /&gt;
* [[Geologisches Landesamt Nordrhein-Westfalen]] (Hrsg.), Gangolf Knapp, [[Klaus Vieten]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Nordrhein-Westfalen 1:25.000. Erläuterungen zu Blatt 5309 Königswinter&amp;#039;&amp;#039;. 3., überarbeitete Auflage, Krefeld 1995, S. 44.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.steinmann.uni-bonn.de/arbeitsgruppen/strukturgeologie/lehre/aufschluesse-im-rheinland/rodderberg/ Rodderberg, aus Sicht der Geologie Uni-Bonn]&lt;br /&gt;
* [http://www.naturschutz-fachinformationssysteme-nrw.de/natura2000-meldedok/de/fachinfo/listen/meldedok/DE-5309-302 Natura2000-Eintrag „Rodderberg“]&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|SU-002K2|Rodderberg}}&lt;br /&gt;
* [https://naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nsg/NSG-7100-004.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verordnung der Preußischen Regierung zu Koblenz über das Naturschutzgebiet Rodderberg.&amp;#039;&amp;#039;] 31. Dezember 1927 (PDF; 53&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://geodaten.naturschutz.rlp.de/kartendienste_naturschutz/mapinterface.php?qlayer=naturschutzgebiet&amp;amp;qfield=id&amp;amp;qid=109078&amp;amp;qidtyp=text&amp;amp;qnum=1&amp;amp;layers=naturschutzgebiet Karte der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
* [http://www.gut-broichhof.de/ Burg und Gut Broichhof] Website&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Rhein-Sieg-Kreis&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Ahrweiler&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Bonn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkan in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Ahrweiler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wachtberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Rhein-Sieg-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rolandswerth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacken- und Aschenkegel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Remagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1927]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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