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	<title>Rodau (Zwingenberg) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:46:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rodau_(Zwingenberg)&amp;diff=881578&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck50: - Kategorie:Zwingenberg (Bergstraße); + Kategorie:Geographie (Zwingenberg (Bergstraße))</title>
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		<updated>2025-11-11T19:34:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Zwingenberg_(Bergstra%C3%9Fe)&quot; title=&quot;Kategorie:Zwingenberg (Bergstraße)&quot;&gt;Kategorie:Zwingenberg (Bergstraße)&lt;/a&gt;; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Zwingenberg_(Bergstra%C3%9Fe))&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Zwingenberg (Bergstraße)) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Zwingenberg (Bergstraße))&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Rodau&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Zwingenberg (Bergstraße)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Zwingenberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Rodau (Bergstrasse) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Ehemaliges Gemeindewappen von Rodau&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49/43/7/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 8/34/47/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 92 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 2.15&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 975&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011-05-09&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=16 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |format=PDF; 1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2010-10 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=12 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1970-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 64673&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2           =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06251&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                =&lt;br /&gt;
| Lagekarte               =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rodau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Zwingenberg (Bergstraße)|Zwingenberg]] an der [[Bergstraße]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Bergstraße]]. Es liegt ca. 2&amp;amp;nbsp;km westlich von Zwingenberg im [[Hessisches Ried|Hessischen Ried]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Rodau erstreckt sich am östlichen Rande der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] bei Zwingenberg bis in die Nähe des vorderen [[Odenwald]]es und liegt westlich des [[Melibokus]] ({{Höhe|517.4|DE-NHN}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden grenzt der Ort an [[Alsbach-Hähnlein|Hähnlein]] im [[Kreis Darmstadt-Dieburg]], im Süden an [[Fehlheim (Bensheim)|Fehlheim]] und [[Auerbach (Bensheim)|Auerbach]] mit dem [[Niederwaldsee]], im Osten an den Hauptort Zwingenberg und schließlich im Westen an [[Langwaden (Bensheim)|Langwaden]] (alle Landkreis Bergstraße).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rodau und seine Gemarkung liegen an einer Flussschlinge eines früheren [[Flussbett]]es des [[Neckar]]s, welcher vor Jahrtausenden durch das Hessische Ried floss.&lt;br /&gt;
Auch die heute zu [[Bensheim]] gehörenden Stadtteile Fehlheim und Langwaden liegen an einstigen Neckararmen. Der Lauf des Neckars führte vom heutigen [[Ladenburg]] durch das Hessische Ried zur Mündung in den [[Rhein]] bei [[Trebur]]. Zahlreiche [[Baggersee]]n und [[Kiestagebau|Kiesgruben]] entlang der Bergstraße zeugen von dieser Vergangenheit. Es ist anzunehmen, dass sich der Fluss infolge allmählicher Versumpfung und Versandung des alten Flussbettes bei [[Heidelberg]] seinen Weg nach Westen suchte, der ihn heute bei [[Mannheim]] in den Rhein münden lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rodau liegt westlich der [[Bundesautobahn 5|Autobahn A 5]] nahe der Anschlussstelle Zwingenberg und ist über diese gut zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Liste der Kulturdenkmäler in Rodau siehe: [[Liste der Kulturdenkmäler in Zwingenberg (Bergstraße)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Rodau wurde zum ersten Mal im Jahr 782 in Urkunde Nr. 228 des [[Lorscher Codex]], einer Urkundensammlung des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]], erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1968bd2/0043 |titel=Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 228, Ende März bzw. 6. Juni 782 – Reg. 1762 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=41 |abruf=2016-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass war eine „Untersuchung hinsichtlich der Fehlheimer Gemarkung, in der das Dorf Schwanheim liegt, und über Rodau.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte Rodaus dürfte jedoch sehr viel älter sein. Schon in der [[Steinzeit|Stein-]] und [[Bronzezeit]] scheint dieses Gebiet von Menschen bewohnt gewesen zu sein, was durch zahlreiche Funde an der [[Bergstraße]] erhärtet wird. Später besiedelte das Volk der [[Kelten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinrich Tischner |url=http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/8namen/1ort/sn05/aufs/sd-gesch.htm |titel=Siedlungsnamen zwischen Rhein, Main, Neckar und Itter. |werk=www.heinrich-tischner.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071103224845/http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/8namen/1ort/sn05/aufs/sd-gesch.htm |archiv-datum=2007-11-03 |abruf=2018-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; diese Gegend. Die Namen der Flüsse Rhein, [[Main]], [[Neckar]], [[Weschnitz]], [[Gersprenz]] sind keltischen Ursprungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Römisches Reich|römischen Herrschaft]] über Teile [[Germania inferior|Germaniens]], so auch der Bergstraße, kam Südhessen, etwa seit dem Jahre 500, in den unumschränkten Besitz der [[Fränkisches Reich|fränkischen Könige]]. So gehörten zur Zeit [[Karl der Große|Karls des Großen]] zur Mark (Gemarkung) [[Bensheim]] die Orte Auerbach, Zwingenberg, [[Hochstädten (Bensheim)|Hochstädten]], [[Reichenbach (Odenwald)|Reichenbach]], [[Gronau (Bensheim)|Gronau]], Groß– und Kleinhausen (heute [[Einhausen (Hessen)|Einhausen]]), Rodau, [[Schwanheim (Bensheim)|Schwanheim]] und Fehlheim. Später machten sich diese Orte, außer Fehlheim, selbständig und bildeten eigene Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Schenkungen kommen Rodau, Schwanheim und Fehlheim an das [[Kloster Lorsch]]. Damit ist Rodau mit dem Schicksal dieser Abtei auf Jahrhunderte hinaus verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für Rodau wichtige Urkunde, mit Datum vom 4. Februar 962, befindet sich ebenfalls in der Urkundensammlung des Klosters Lorsch, dem Codex Laureshamensis, dessen Original sich in München befindet. In dieser Urkunde, betitelt: &amp;#039;&amp;#039;Donatio quam fecit Adalhoch in Scarra&amp;#039;&amp;#039; (Schenkung, welche der Adalhoch in Scharhof gemacht hat), heißt es aus dem Lateinischen übersetzt: „Später aber, mit Wohlwollen und mit Übereinstimmung des ehrenwerten Abtes Gerbod und aller Brüder und Treuen eben dieses Klosters, habe ich die von mir übergebenen Güter und obendrein, was von Rechts wegen des heiligen Nazarius zustand in Schwanheim und Rod, auf Lebenszeit als [[Lehnswesen|Lehen]] zurückempfangen.“ Das besagt, dass Adalhoch in Scharhof bei Mannheim Besitzungen und Klostergut in Schwanheim und Rodau als Lehen auf Lebenszeit zurückerhält, als Gerbod Abt des Klosters zu Lorsch war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Kloster Lorsch kommt Rodau im Jahr 1232 an das [[Kurmainz|Erzstift Mainz]], was 1238 bezeugt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1465 ist das [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] [[Gernsheim]], zu dem auch Rodau gehörte, an den [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen Philipp von Katzenelnbogen]] und später an dessen Erben, die [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]], verpfändet. Nach Einlösung der Pfandschaft gelangt Rodau 1520 an Kurmainz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstaunlich ist, dass Rodau, obwohl es nun wieder unter Landeshoheit von Kurmainz stand und demzufolge zum katholischen Glauben hätte gehören müssen, im Jahre 1534 evangelisch wurde. Hier spielt wohl die Nähe zum protestantischen Zwingenberg, welches in der Landgrafschaft Hessen lag, eine Rolle. So war der erste Pfarrer für Schwanheim und Rodau der Mönch Jorg von Heidelberg aus dem Kloster Lorsch. Er erhielt auf Drängen des hessischen [[Philipp I. (Hessen)|Landgrafen Philipp des Großmütigen]] vom Abt zu Lorsch die Erlaubnis, das katholische Ordenskleid abzulegen und Schwanheim und Fehlheim als evangelischer Prediger zu betreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schrecken des Krieges sind dem kleinen Dorf nicht erspart geblieben. Groß war die Not im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], als im Jahre 1618 spanische Truppen an der Bergstraße erschienen und pfälzische und hessische Dörfer plünderten. Ein Ratsprotokoll des Nachbarortes Fehlheim aus dem Jahre 1621 belegt dies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges scheiterte die kurmainzische Landesherrschaft im Jahre 1629 mit dem Versuch der Rückführung zum Katholizismus am Widerstand der Gemeinde. Rodau blieb weiterhin evangelisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1687 besteht in der Gemeinde eine eigene Schule. Eines der ältesten Schulgebäude dürfte ein Fachwerkhaus sein, das sich an der Ecke Feldstraße in Rodau befindet. Vorher werden die Rodauer Kinder wohl in die kurz vor 1628 neu gegründete Kirchspielschule in Schwanheim gegangen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1802 gehörte das Dorf zum [[Amt Gernsheim]] und damit zu Kurmainz und kam danach, wie die anderen kurmainzischen Gebiete rechts des Rheins, zur [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodau, Rathaus.jpg|mini|[[Rathaus Rodau (Zwingenberg)|Schul-, Bet- und Rathaus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodau DGH und Feuerwehr.JPG|mini|Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konrad Dahl berichtet 1812 in seiner &amp;#039;&amp;#039;Historisch-topographisch-statistische Beschreibung des Fürstenthums Lorsch, oder Kirchengeschichte des Oberrheingaues&amp;#039;&amp;#039; über das Dorf Rodau:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Rodau: Ein kleines Dorf, also benennt, liegt an der Winkelbach, {{Bruch|1|1|2}} Stunde von Gernsheim, eine starke halbe Stunde von Zwingenberg und 4 Stunden von Darmstadt entfernt. Es heißt in Codice Laures. Rod, und kömmt schon im Jahr 964 als Lorscher Eigenthum vor. Ob selches von dem nahgelegenen aber ausgegangenen Dörfchen Au, oder von dem Neckar, der solches vor Alters fast ganz umflossen, und daselbst ein Au oder Insel formirt, seinen Namen Rodau erhalten habe, lasse ich dahin gestellt sein. Daß dieses Dorf schon von alten Zeiten her, zur Gernsheimer Mark und zum königlichen Dominialhof in Gernsheim gehört habe, ist wohl seinem Zweifel unterworfen. Seiner Entfernung wegen gehörte aber solches nicht zur Pfarrei Gernsheim, sondern zur Pfarrei Schwanheim und ist auch gleich dieser seiner Mutterkirche der Reformation Luthers beigetretten und dabei bis itzt geblieben. Rodau besteht nur aus 26 Häusern mit 165 Seelen. Sein Gemarkung ist klein und besteht nur aus 407 Morgen Äcker und Wiesen. Vom großen und kleinen Zehenden zu Rodau bezieht die Oberschaffnerei Lorsch (einen Distrikt an der Winkelbach ad 7 Morgen, welcher dem Pfarrer zu Schwanheim zehndet, ausgenommen). Die Jagd gehört dem Landesherrn.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dahl&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162251605|Seiten=263f|Seite=263}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1810 wurde ein neues Schulhaus in der Hauptstraße errichtet. Über dessen Eingang befindet sich eine Sandsteintafel mit der Inschrift: „&amp;#039;&amp;#039;Dieses Bet–, Schul- und Radthaus ist erbaut worden im Jahre 1810.&amp;#039;&amp;#039;“ Hinter diesen Angaben folgen einige [[Steinmetzzeichen#Steinmetz- und Meisterzeichen|Baumeisterzeichen]] und die Buchstaben P.S. Der [[Andachtsraum|Bet-Saal]] ist in dieser Art wohl einer der ältesten in Hessen. Das schöne und zweckmäßige Gebäude diente als Schulhaus bis 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1812 und 1813 wurden erhebliche Kriegskosten für die Bezahlung der alliierten Truppen eingetrieben, die den Kaiser [[Napoleon Bonaparte]] verfolgten, der sich über den Rhein zurückgezogen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Rodau:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Rodau (L. Bez. Bensheim) luth. Filialdorf; liegt an dem Winkelbach 1 St. von Bensheim und {{Bruch|3|4}} St. von Zwingenberg, besteht aus 27 Häusern und hat 168 luth. Einw. Der Ort der schon im 9. Jahrhundert existirte, kommt 964 als Lorscher Eigenthum vor. Von Mainz kam Rodau 1802 an Hessen.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seite=202}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1914 brach der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] aus. Als nach der deutschen Niederlage am 11. November 1918 der Waffenstillstand unterschrieben wurde, hatte auch Rodau elf Gefallene zu beklagen, während der Krieg insgesamt rund 17 Millionen Menschenopfer kostete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen der [[Zweiter Weltkrieg|Zweite Weltkrieg]], der in seinen Auswirkungen noch weit dramatischer war als der Erste Weltkrieg und dessen Opferzahl auf 60 bis 70 Millionen Menschen geschätzt werden. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges in Europa erreichten die amerikanischen Verbände Mitte März 1945 den Rhein zwischen Mainz und Mannheim. Am 27. März standen die amerikanischen Einheiten in Lorsch, Bensheim und Heppenheim und einen Tag später waren Aschaffenburg am Main sowie der westliche und nördliche Teil des Odenwaldes besetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://akg.he.lo-net2.de/a.brueckmann/.ws_gen/3/Kriegsende_an_der_Bergstrasse.doc |titel=Artikelserie des Bergsträßer Anzeigers aus dem Jahr 2005 über das Kriegsende an der Bergstraße |titelerg=Bergstraße und Viernheim. |hrsg=Bergsträßer Anzeiger |offline=1 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20141220181025/http://akg.he.lo-net2.de/a.brueckmann/.ws_gen/3/Kriegsende_an_der_Bergstrasse.doc |archiv-datum=2014-12-20 |abruf=2014-12-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Krieg in Europa endete mit der bedingungslosen Kapitulation aller deutschen Truppen, die am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft trat. Nach Rodau kehrten 29 gefallene oder vermisste Soldaten nicht zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Rodau ein rein bäuerliches Gemeinwesen mit Feld- und Wiesenwirtschaft. Wenige Menschen arbeiteten in der Industrie, meist bei der Eisenbahn. Das änderte sich nach den Weltkriegen, als immer mehr Rodauer in umliegenden Gemeinden, in der Industrie und im Handel Arbeit fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Landwirtschaft gingen tiefgreifende Änderungen vor sich. Nebenerwerbsbetriebe, die wie früher nach Feierabend ihre Äcker bestellten, gibt es nicht mehr. Heute sind nur noch zwei landwirtschaftliche Betriebe in Rodau erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Dezember 1957 wurde im Nibelungensaal des Lorscher Rathauses der „Wasserbeschaffungsverband Riedgruppe Ost“ gegründet, dem neben Rodau auch die damaligen Gemeinden [[Einhausen (Hessen)|Einhausen]], [[Fehlheim]], [[Schwanheim (Bensheim)|Schwanheim]] und [[Lorsch]] angehörten. Im Dezember 1958 wurde daraufhin mit dem Bau des Wasserwerkes „Kannegießer Tannen“ begonnen und ein Jahr später konnte der Verbandsvorsteher in Einhausen verkünden: „Für 15.000 Riedbewohner läuft jetzt Wasser aus den Hähnen – und wir wollen dankbar sein“. Es folgte im September 1960 das Wasserwerk „Kannegießer Tannen“ an der Gemarkungsgrenze zwischen Lorsch und Einhausen.&lt;br /&gt;
Das mit einem Kostenaufwand von 4,5 Millionen D-Mark errichtete Wasserwerk, zusammen mit den 74 Kilometern verlegter Rohrleitungen, wurde nach dessen Fertigstellung als „Größtes Gemeinschaftswerk des Kreises Bergstraße“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |titel=Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007 |titelerg=Endlich Wasser aus dem Hahn |format=PDF; 9&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161005121532/http://www.morgenweb.de/pdf/ba/175_Schlagzeilen.pdf |archiv-datum=2016-10-05 |abruf=2014-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Rodau am 31. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis nach Zwingenberg [[Eingemeindung|eingemeindet]] und ist seither ein Stadtteil von Zwingenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Eingliederung der Gemeinde Rodau in die Stadt Zwingenberg, Landkreis Begstraße |nr=4 |jahr=1971 |datum=1971-01-07 |seite=7 |seiten=143 |fundstelle=Punkt 187 |kbytes=6230}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Stadtteil Rodau wurde ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zwingenberg.de/de/cityweb/dokumente/satzungen/Hauptsatzung_2013.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Zwingenberg |format=PDF;&amp;amp;nbsp;629&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Rodau angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1803: Heiliges Römisches Reich, Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift (1461–1650 an Kurpfalz verpfändet), [[Amt Gernsheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amt Gernsheim&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Rheinbundakte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Starkenburg, Amt Gernsheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als gescheiterter Versuch einer erneuten Reichsgründung.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Gernsheim&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Bensheim]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Zwingenberg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Bensheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Heppenheim]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim&lt;br /&gt;
* ab 1874: Deutsches Reich,  Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] entsteht die [[Weimarer Republik]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Volksstaat Hessen]], Provinz Starkenburg, Kreis Bensheim&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Bergstraße]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bergstraße, Stadt Zwingenberg&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 31. Dezember 1971 als [[Ortsbezirk]] zur Stadt Zwingenberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1806: || 151 Einwohner, 26 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW1806&amp;quot;&amp;gt;{{Arcinsys Hessen|ID=v3787892 |linktext=Verzeichnis der Ämter, Orte, Häuser, Einwohnerzahl. (1806)|linkerg= HStAD Bestand E 8 A Nr. 352/4 |hrsg=default |datum=1806-02-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1812: || 165 Einwohner, 26 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dahl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 168 Einwohner, 27 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 205 Einwohner, 35 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Rodau |width=450|float=none|maxEinwohner=100&lt;br /&gt;
|168|173|192|190|212|206|196|196|234|242|207|224|237|217|336|343|290|311|333&lt;br /&gt;
|vor1834=(1806,151)(1812,165)(1829,168)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,357)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,975)&lt;br /&gt;
|quelle=bis 1970&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 168 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutheranische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 265 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 85,21 %), 32 katholisch (= 10,29 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Rodau besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Rodau) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen 2016 gehören ihm vier Mitglieder der [[CDU]] und je ein Mitglied der [[SPD]], der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] und der FWZ (Freie Wähler Zwingenberg) an. Ortsvorsteher ist Horst Hölzel (CDU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.zwingenberg.de/de/buergerservice/politik/gremien.php |titel=Ortsbeirat Rodau |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Zwingenberg |abruf=2019-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Banner Rodau (Bergstrasse).svg|mini|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wappen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Rodau (Bergstrasse) COA.svg|links|100px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;„In einem goldenen, mit drei grünen Seeblättern belegten Schild eine gestürzte halbe rote Spitze mit einem sechsspeichigen silbernen Rad.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Rodau, Landkreis Bergstraße |fundstelle=Punkt 1916 |nr=44 |jahr=1970 |datum=1970-10-20 |seite=2 |seiten=2086 |kbytes=6050}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde der damaligen Gemeinde Rodau am 20. Oktober 1970 durch das [[Hessisches Ministerium des Innern und für Sport|Hessische Innenministerium]] genehmigt. Gestaltet wurde es durch den Bad Nauheimer Heraldiker [[Heinz Ritt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das [[Mainzer Rad]] wird auf die frühere Zugehörigkeit Rodaus zum [[Kurmainz|Mainzer Kurstaat]] verwiesen. Die [[Seeblatt|Seeblätter]] symbolisieren, wie auch im Wappen Zwingenbergs, das alte Bett des Neckars, an dem Rodau liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flagge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde der damaligen Gemeinde Rodau gemeinsam mit dem Wappen durch das Hessische Innenministerium genehmigt und wird wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„In einer von Grün und Gelb geständerten Flagge das Gemeindewappen.“ &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Geschichtsverein Zwingenberg und Magistrat der Stadt Zwingenberg (Hrsg.) (1974): &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Stadtrechte 1274-1974 – Chronik von Zwingenberg an der Bergstraße&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Johann Konrad Dahl |Titel=Historisch-topographisch-statistische Beschreibung der Stadt und des Amtes Gernsheim |Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=nVkAAAAAcAAJ}} |Ort=Darmstadt |Datum=1807}}&lt;br /&gt;
* Festschrift [[Freiwillige Feuerwehr]] Rodau 1962: &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Feuerwehr in Rodau&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=431022010|titel=Rodau, Landkreis Bergstraße |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
| jahr     = 1937&lt;br /&gt;
| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
| seiten   = 121 ff&lt;br /&gt;
| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rodau (Zwingenberg)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zwingenberg.de/de/kultur-tourismus/stadtgeschichte.php &amp;#039;&amp;#039;Ortsgeschichte Rodau.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Zwingenberg.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.babbelstubb.info/presse/Rodau-Unser-Dorf-hat-Zukunft-2017.pdf |titel=RODAU - UNSER DORF |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.babbelstubb.info | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |zugriff=2019-10-12}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=431022010|titel=Rodau, Landkreis Bergstraße}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116358866 |GND=4828651-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4828651-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bergstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zwingenberg (Bergstraße))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bergstraße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 782]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck50</name></author>
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