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	<title>Rodau (Main) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rodau_(Main)&amp;diff=193887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-03-01T17:21:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Rodau&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Hessen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/24792&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Main//Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 163.89&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref&amp;gt;Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie: &amp;#039;&amp;#039;Gewässerkundliches Flächenverzeichnis 1:25000&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen über [http://hessenviewer.hessen.de/initializeMap.do hessenviewer] am 2. Oktober 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 27.6&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|DE-HE|WRRL|REF-NAME=hmulv}}&lt;br /&gt;
| PEGEL1= &amp;#039;&amp;#039;Mühlheim&amp;#039;&amp;#039;//163.86///0.188/0.628////&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1 = &amp;lt;ref&amp;gt;WRRL Hessen: &amp;#039;&amp;#039;Steckbrief Oberflächenwasserkörper Rodau&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Mündung &amp;lt;small&amp;gt;(99,98 % des Einzugsgebiets)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= in einem waldreichen [[Quellgebiet]] westlich von [[Rödermark|Rödermark-Urberach]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 49/58/10.92/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 8/46/1.68/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-HE&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= bei [[Mühlheim am Main|Mühlheim]] in den [[Main]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 50/7/52.35/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 8/49/37.6/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-HE&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| KARTE= Karte Rodau.png&lt;br /&gt;
| KARTE-BREITE= &lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= Verlauf der Rodau&lt;br /&gt;
| BILD= Rodau.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Die Rodau kurz vor ihrer Mündung in den Main&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rodau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein etwa 28&amp;amp;nbsp;km langer Bach im südhessischen [[Kreis Offenbach]]. Sie ist ein  linker und südlicher Zufluss des [[Main]]s und ein Gewässer vom Typ &amp;#039;&amp;#039;Fließgewässer der Niederungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die Rodau entsteht in einem waldreichen [[Quellgebiet]] südwestlich von [[Rödermark|Rödermark-Urberach]]. Am Ortsrand wird sie von einer als &amp;#039;&amp;#039;Rodauquelle&amp;#039;&amp;#039; {{Coordinate|type=landmark|text=(Lage)|NS=49.974374|EW=8.781782|region=DE-HE|name=Rodauquelle}} bezeichneten Quelle verstärkt. Da das Quellgebiet in heißen Sommern nur wenig Wasser abgibt, hat man an seinem jungen Lauf am Ortsrand von Urberach eine ständig wasserführende Stelle eingefasst und als &amp;#039;&amp;#039;Rodauquelle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die Rodau durchfließt Urberach und [[Ober-Roden]], alle fünf Stadtteile der Stadt [[Rodgau]], das Gemarkungsgebiet von [[Obertshausen]] und den Ort [[Lämmerspiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Mühlheim am Main|Mühlheim]] fließt die [[Bieber (Rodau)|Bieber]] (auch Bieberbach genannt) in die Rodau, die ihrerseits wenige hundert Meter weiter in den Main mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
* Bach von der Langenwiese (rechts)&lt;br /&gt;
* Hörnersgraben (links)&lt;br /&gt;
* Schwarzbach (Bach von der Fasanerie) (rechts)&lt;br /&gt;
* Bauerbach (links)&lt;br /&gt;
* Birnbaumsgraben (rechts)&lt;br /&gt;
* [[Bieber (Rodau)|Bieber]] (links)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bachkorrekturen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Begradigte Rodau.jpg|mini|Die begradigte Rodau bei Nieder-Roden]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1938 und 1939 wurde die Rodau durch Strafgefangene des [[Lager Rollwald|Lagers Rollwald]] auf weiten Strecken begradigt und tiefer gelegt. In den 60er Jahren wurde sie an einzelnen Stellen verrohrt und, im Fall des in Nieder-Roden errichteten Bürgerhauses, sogar überbaut. Zudem setzte man mehrere [[Wehr (Wasserbau)|Sperrwehre]] außer Funktion. Dadurch verursachte am 19. August 1981 ein 24-stündiger [[Starkregen|Dauerregen]] weitläufige Überschwemmungen im Stadtgebiet Rodgaus, besonders in Nieder-Roden, mit hohen Sachschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[1990er]] Jahren wurden die abgebauten Sperrwehre als Hochwasserschutz erneuert und 2003 mit der [[Renaturierung]] des Rodau-Unterlaufs begonnen. Heute windet sich die Rodau zwischen Rodgau-Weiskirchen und Mühlheim am Main wieder in ihrem „alten“ Bachbett. Seit der Renaturierung hat die Artenvielfalt zugenommen. Anstatt nur fünf sind nun zehn Fischarten beobachtet worden: unter anderen [[Gründling]], [[Dreistachliger Stichling]], [[Schmerlen|Schmerle]], [[Döbel]], [[Hasel (Fisch)|Hasel]] und [[Giebel (Fisch)|Giebel]]. Vor allem die „Wasser-Land-Verzahnung“ und die „Unterwasserlandschaft“ wurden verbessert. An den Ufern beginnt sich eine naturnahe Ufervegetation zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem stufte das [[Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie|Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie]] in Wiesbaden die Rodau 2009 gemeinsam mit der Bieber zu den „am stärksten verschmutzten Gewässern in Hessen“ ein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.op-online.de/nachrichten/muehlheim/extrem-hoch-belastet-423368.html |titel=Rodau und Bieber gehören zu den am stärksten verschmutzten Gewässern in Hessen |werk=op-online.de |datum=2020-03-13 |abruf=2024-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. So führe der Bach einen extrem hohen Anteil von geklärtem Wasser. Die [[Gewässergüte]]klasse entspräche der Stufe III bis IV (sehr stark verschmutzt). Dabei gehe es weniger um die tatsächliche Qualität des Wassers, sondern um das Verhältnis von natürlichem Bachwasser zu geklärtem Wasser. Das Landesamt empfiehlt daher, nicht im Bach zu baden. Kleinkrebse oder kleine Schnecken fänden sich, so das Landesamt, nur in eingeschränkter Zahl in der Rodau. Für [[Kieselalge]]n seien die Lebensbedingungen ebenfalls eher ungünstig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
=== Mühlen ===&lt;br /&gt;
Am Lauf der Rodau befanden sich ursprünglich 21 [[Wassermühle]]n, von denen sechs noch als Gebäude existent sind und eine davon in Mühlheim als Museumsmühle geführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Mühlen wurden an der Rodau betrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rödermark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.op-online.de/nachrichten/roedermark/buch-ueber-muehlen-638076.html |titel=Ausstellung im Töpfermuseum Rödermark |werk=op-online.de |datum=2010-02-20 |abruf=2024-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Obermühle (Urberach) (~1475–1966)&lt;br /&gt;
* Untermühle (Urberach) (~1475–1951)&lt;br /&gt;
* Hanauer Mühle (Ober-Roden) (~1445-~1632)&lt;br /&gt;
* Mainzer Mühle (auch Maneval’sche Mühle) (Ober-Roden) (1569–~1935)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rodgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete Zilch und Arnold Haag: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen an der mittleren Rodau&amp;#039;&amp;#039;. Weiskirchen 2008, Seiten 48–168&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wintermühle (auch Heidmühle) (Jügesheim) (1742–1909?)&lt;br /&gt;
* Dorfmühle (Hainhausen) (&amp;lt;1551–1868)&lt;br /&gt;
* Obermühle (Weiskirchen) (&amp;lt;1397–1933)&lt;br /&gt;
* Brückenmühle (Weiskirchen) (&amp;lt;1473–~1846)&lt;br /&gt;
* Meckelsmühle (Weiskirchen) (&amp;lt;1576–1968), Gebäude existent als Wohnhaus&lt;br /&gt;
* Grabenmühle  (Weiskirchen) (&amp;lt;1576–~1873)&lt;br /&gt;
* Tannenmühle (Weiskirchen) (&amp;lt;1495–1928), Gebäude existent als Gaststätte&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Obertshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete Zilch und Arnold Haag: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen an der mittleren Rodau&amp;#039;&amp;#039;. Weiskirchen 2008, Seite 203&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Obermühle (heute Fa. [[YMOS]]) (?)&lt;br /&gt;
* Untermühle (?–1956?), Gebäude existent, Einrichtung erhalten&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mühlheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.muehlheim.de/images/pressestelle/wanderwegblau.pdf Mühlen in Lämmerspiel und Mühlheim&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Muehlheim brueckenmuehle.JPG|mini|Brückenmühle (Museum) an der Rodau in Mühlheim]]&lt;br /&gt;
* Dorfmühle (Lämmerspiel) (&amp;lt;1490–1914)&lt;br /&gt;
* Hildebrandsmühle (auch Weißkopfsmühle) (Mühlheim) (1576–1896)&lt;br /&gt;
* Straßenmühle (auch Reutermühle) (Mühlheim) (&amp;lt;1550–~1907)&lt;br /&gt;
* [[Ehemalige Brückenmühle|Brückenmühle]] (Mühlheim) (1576–1896), Gebäude existent als betriebsfähige Museumsmühle&lt;br /&gt;
* Dorfmühle (Mühlheim) (&amp;lt;1490–1894), Gebäude existent als Wohnhaus&lt;br /&gt;
* Lindenmühle (Mühlheim) (1352–1924), Gebäude existent als Wohnhaus&lt;br /&gt;
* Kretzermühle (Mühlheim) (1497–~1896)&lt;br /&gt;
* Mainmühle (Mühlheim) (1717–~1780)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brücken ===&lt;br /&gt;
* Napoleonbrücke (nahe Tannenmühle, Weiskirchen) (1810)&lt;br /&gt;
* Rodaubrücke (Weiskirchen Bahnhofstraße) (1853)&lt;br /&gt;
* Burgbrücke (Hainhausen Burgstraße) (1872)&lt;br /&gt;
* Brücke Rödermarkring (ca. 1970)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klärwerke ===&lt;br /&gt;
An der Rodau liegen zwischen Ober-Roden und Nieder-Roden das [[Kläranlage|Gruppenklärwerk]] der Stadt Rödermark und zwischen Weiskirchen und Obertshausen das Klärwerk der Stadt Rodgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rodau 1581.jpg|mini|Älteste Darstellung der Rodau auf einer Karte von 1581]]&lt;br /&gt;
Durch Funde aus der [[Jungsteinzeit]] in [[Rodgau#Stadtgliederung|Nieder-Roden]] ist eine frühe Besiedlung des Gebietes an der Rodau nachgewiesen. Grabfunde aus der [[Bronzezeit]] nahe der Rodau vervollständigen das spärliche Siedlungsbild. Im weiteren Verlauf der Geschichte wurden die dichten Wälder des [[Rodgau (Gau)|Rodgaus]] mehr und mehr gerodet, was der Gegend den Namen gegeben haben könnte. Der Historiker [[Johann Wilhelm Christian Steiner]] aus dem 19. Jahrhundert hingegen war der Ansicht, dass der Name der Rodau (in mittelalterlichen Quellen &amp;#039;&amp;#039;Rotaha&amp;#039;&amp;#039;) von der Farbe Rot seinen Ursprung hat. In Quellnähe würde der Bach bei Regenwetter eine rote Farbe annehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [[Johann Wilhelm Christian Steiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Alterthümer des Rodgaus im alten Maingau&amp;#039;&amp;#039;, 1833, S. 28 ([http://books.google.com/books?id=an4AAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=titlepage&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich befinden sich in der Urberacher Rodauquelle [[Eisenerz|Raseneisenerzablagerungen]], die bei Starkregen rot auswaschen. In allen alten Karten erscheint die Rodau zunächst unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Roda&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rodabach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Roda-Fluss&amp;#039;&amp;#039;, später auch &amp;#039;&amp;#039;Rothenbach&amp;#039;&amp;#039; (1730),  &amp;#039;&amp;#039;Roth&amp;#039;&amp;#039; (1755) oder &amp;#039;&amp;#039;Rodt&amp;#039;&amp;#039;, was Steiners Ursprungstheorie untermauert. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rodau&amp;#039;&amp;#039; erscheint in Urkunden und auf Karten erst zum Ende des 18. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete Zilch und Arnold Haag: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen an der mittleren Rodau&amp;#039;&amp;#039;, Weiskirchen 2008, Seite 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundlich erwähnte Besiedlung an der Rodau datiert nach Aufzeichnung des [[Lorscher Codex]] vom 25. Februar 786. In der dort zitierten Urkunde wird das [[Kloster Rotaha]] (Kloster am roten Wasser) im Zusammenhang einer Schenkung an das [[Kloster Lorsch]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Glöckner, Karl, Codex Laureshamensis: 01. Band – Einleitung Regesten Chronik (1929), UrkNr. 12 (Reg. 1952), „Donatio Abe abbatisse de Rotaha monasterio, et aliis locis“&amp;lt;/ref&amp;gt; Die genaue Lage &amp;#039;&amp;#039;Rotahas&amp;#039;&amp;#039; ist nicht näher bezeichnet, wird aber aufgrund alter Flurbezeichnungen in Nieder-Roden oder Ober-Roden vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Afaire Tannenmühle.jpg|mini|Zeitgenössische Darstellung der „Afaire an der Dannenmühl“ 1799]]&lt;br /&gt;
Unmittelbar an der Rodau gelegen wurde 1108 eine Wasserburg der Herren von Hagenhausen als &amp;#039;&amp;#039;Haginhusen&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Reste dieser Burg schlummern noch unter einer Wiese nahe der Rodau an der heutigen Burgstraße von [[Hainhausen]]. Das Geschlecht der Hagenhausener, die nach ihrer Übersiedlung in den [[Taunus]] als „[[Herren von Eppstein|Eppsteiner]]“ ein Stück deutsche Geschichte des Mittelalters mitschrieben, erlangte vom [[13. Jahrhundert]] an große Bedeutung und Macht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. August 1799 kam es in der Rodauniederung nahe der Tannenmühle (Gemarkung Weiskirchen) im Verlauf des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] gegen das napoleonische Frankreich zu einem [[Scharmützel]] zwischen französischen Soldaten und Rodgauer Bauern, die dem [[Landsturm|Kurmainzer Landsturm]] angehörten. Die als &amp;#039;&amp;#039;Afaire an der Dannenmühl&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Kampfhandlung ging zugunsten der Franzosen aus. Am 9. und 10. Juli 1800 lieferten sich [[Husaren|Mainzer Husaren]] an der Tannenmühle erneut Gefechte mit der französischen [[Kavallerie]].&amp;lt;ref&amp;gt;Margarete Zilch und Arnold Haag: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen an der mittleren Rodau&amp;#039;&amp;#039;, Weiskirchen 2008, Seite 156&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rad- und Wanderwege ==&lt;br /&gt;
Von Weiskirchen bis zur Mündung in den Main führt der Rodauweg, Teil des Projektes [[Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main|Regionalpark Rhein-Main]] an der Rodau entlang, ebenso der Mühlenwanderweg von Obertshausen über Lämmerspiel nach Mühlheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rodau Quellgebiet.JPG|Das Quellgebiet bei Rödermark-Urberach&lt;br /&gt;
Rodauquelle 1.jpg|sog. Rodauquelle in Rödermark–Urberach&lt;br /&gt;
Rodau Überschwemmungswiese.JPG|Überschwemmungswiese an der Rodau&lt;br /&gt;
Rodau Verrohrung.JPG|Verrohrung der Rodau in Nieder-Roden mit Treibgut-Rückhaltung&lt;br /&gt;
Renaturierte Rodau.jpg|Die renaturierte Rodau bei Rodgau-Weiskirchen&lt;br /&gt;
Rodau Wasserplatz.JPG|Wasserplatz am Rodauweg bei Obertshausen&lt;br /&gt;
Mundung Bieber.JPG|Mündung der Bieber in die Rodau bei Mühlheim&lt;br /&gt;
Rodaumündung.jpg|Rodau-Mündung in den Main in Mühlheim&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Nebenflüsse des Mains]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gisela Rathert u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Nieder-Roden – 786–1986.&amp;#039;&amp;#039; Nieder-Roden 1986.&lt;br /&gt;
* Margarete Zilch, Arnold Haag: &amp;#039;&amp;#039;Mühlen an der mittleren Rodau.&amp;#039;&amp;#039; Weiskirchen 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Rodau (Main)|Rodau}}&lt;br /&gt;
* [http://static.hlnug.de/medien/wasser/rkh/berichte/24792_Rodau.pdf Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie: Retentionskataster Flussgebiet Rodau (PDF; 0,3&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://wrrl.hessen.de/ergebnis_massnahmenprogramm_ow.php?MS_CD_RW=DEHE_24792.1| archive-is=20141025212114| text=Steckbrief Rodau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4339376-7|VIAF=859145424679686831243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rodgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mühlheim am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Offenbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Messeler Hügelland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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