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	<title>Rock-O-Rama - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T03:54:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rock-O-Rama&amp;diff=325271&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Balham Bongos: /* Anfänge bis 1984 */ Foto eingearbeitet, sh. Diskussion:Rock-O-Rama#warum Foto von einer random D%C3%B6nerbude im Artikel?</title>
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		<updated>2025-12-08T07:46:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anfänge bis 1984: &lt;/span&gt; Foto eingearbeitet, sh. &lt;a href=&quot;/index.php?title=Diskussion:Rock-O-Rama&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Diskussion:Rock-O-Rama (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion:Rock-O-Rama#warum Foto von einer random Dönerbude im Artikel?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Plattenlabel&lt;br /&gt;
|Name       = Rock-O-Rama&lt;br /&gt;
|Logo       = Rock-O-rama.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbreite = &lt;br /&gt;
|Mutter     = &lt;br /&gt;
|Aktiv      = ab 1977&lt;br /&gt;
|Gründer    = Herbert Egoldt&lt;br /&gt;
|Sitz       = [[Brühl (Rheinland)|Brühl]] (bis 2005), derzeit unbekannt&lt;br /&gt;
|Website    = [http://www.rock-o-rama.net/ www.rock-o-rama.net]&lt;br /&gt;
|Labelcode  = &lt;br /&gt;
|Sublabel   = ALCD, BHCD, Endstufe Records, Erazerhead Records, Evil Records, First Floor Records, Holstein Records, Klan Records, Street Rock N Roll, United Records, Walhalla Records, White Power Records&lt;br /&gt;
|Vertrieb   = &lt;br /&gt;
|Genre      = [[Punk]], [[Hardcore Punk]] (Anfänge), [[Rechtsrock]] (ab 1984)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rock-O-Rama&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war in den frühen 1980er Jahren ein bedeutendes [[Plattenlabel|Label]] für deutschen und finnischen [[Punk (Musik)|Punk]] und später für [[Rechtsrock]]. Mitte der 1990er Jahre wurde Rock-O-Rama vom [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] als europaweit größter Hersteller und Vertrieb [[Rechtsextremismus|rechtsextremistischer]] Musik bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge bis 1984 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ladengeschäft Weidengasse 56 (Köln, Altstadt-Nord).jpg|thumb|Die Keimzelle des Rock-O-Rama-Labels, das ehemalige Ladengeschäft, im Jahr 2025 (Weidengasse 56, 50668 Köln-Altstadt-Nord)]] Erste Erfahrungen im Musikgeschäft hatte der selbständige Malermeister Herbert Egoldt († [[25. November]] [[2005]], Herzinfarkt bei einem Tankstellenstopp auf einer Autobahnraststätte in Richtung Belgien)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rock-o-rama.net/blog/herbert-egoldt-eine-vielschichtige-persoenlichkeit-eine-naehere-betrachtung-des-rock-o-rama-gruenders/ |titel=Herbert Egoldt: Eine vielschichtige Persönlichkeit? Eine nähere Betrachtung des Rock-O-Rama Gründers |werk=Rock O Rama Blog |datum=2024-11-24 |abruf=2025-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus [[Brühl (Rheinland)|Brühl]] Anfang der 1970er Jahre als Produzent von [[Rockabilly]]-[[Bootleg]]s gemacht. 1977 gründete Egoldt den auf Punk spezialisierten Schallplattenversandhandel Rock-O-Rama, der schnell zu einer wichtigen Bezugsquelle für die Produkte unabhängiger Labels aus Großbritannien und den USA wurde. Auch ein Rock-O-Rama-Schallplattenladen in der Kölner Innenstadt wurde eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menhorn&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Menhorn |Titel=Skinheads – Portrait einer Subkultur |Verlag=Nomos Verlag |Ort=Baden-Baden |Datum=2001 |ISBN=3-7890-7563-9 |Seiten=206}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 überredete Hans Wurst (Volker Hanreich), der wie die anderen Mitglieder der [[Vomit Visions]] ([[Gießen]]/Löhnberg) zu den besten Kunden gehörte, Egoldt dazu, die [[Extended Play|EP]] &amp;#039;&amp;#039;Punks Are The Old Farts of Today&amp;#039;&amp;#039; als Lizenzpressung zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1984 erschienen bei Rock-O-Rama rund 50 Punk-Alben und einige wenige 7&amp;quot;-EPs, darunter einige, die heute als Klassiker gelten. Charakteristisch für die Labelveröffentlichungen war der dürftige Klang, für den Egoldt als Produzent verantwortlich war. Die ersten Produktionen waren vor allem deutsche Punk-Bands der zweiten und dritten Generation, darunter [[Stoßtrupp (Band)|Stoßtrupp]], [[Vorkriegsphase]], [[Oberste Heeresleitung (Band)|OHL]] und ihr Nebenprojekt [[Der Fluch (Band)|Der Fluch]]. Daneben erschienen einige [[Hardcore-Punk]]-Alben aus Finnland, so von [[Terveet Kädet|Terveet kädet]] und [[Riistetyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menhorn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an hatte Rock-O-Rama einen schlechten Ruf. Beispielsweise schrieb [[Chaos Z|Chaos-Z]]-Sänger Andreas Löhr in der Biographie für die Doppel-LP/-CD &amp;#039;&amp;#039;Dunkle Strassen (1981–1995 komplett)&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;„Das Label blieb für uns immer eine Art Phantom – nur, dass die Nachrichten über dieses Haus immer bedenklicher wurden“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dunklestrassen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Chaos Z |Titel=Dunkle Strassen (1981–1995 komplett) |Verlag=[[Weird System]] |Datum=2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die militaristisch geprägten Schallplattencover von Gruppen wie OHL, Samplertitel wie &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen kommen&amp;#039;&amp;#039; (mit einem [[Wehrmacht]]ssoldaten auf dem Cover) sowie die kontrovers aufgefassten Texte von OHL und [[Cotzbrocken]] taten ihr Übriges, um diesen Ruf zu untermauern. Auch im Lied &amp;#039;&amp;#039;Schock und Drama&amp;#039;&amp;#039; von [[Äni(x)väx]] wird das Label kritisiert. Gegenstand dieser und anderer Kritiken war Egoldts Umgang mit Bands, die sich – wie [[M.A.F. (Band)|M.A.F.]] aus Rüsselsheim – betrogen fühlten und in Fanzines zum Boykott ihrer eigenen Platten aufriefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe [[Brutal Verschimmelt]] (BV), deren eigenen Anti-Kriegs-Coverentwurf Egoldt nicht verwendete, versah die ihnen überlassenen 100 Exemplare ihrer LP mit einem zusätzlichen Beiblatt. Auf diesem waren die Texte enthalten, die auf dem offiziellen Textblatt nicht abgedruckt wurden, außerdem wurde darauf die Veröffentlichungspolitik des Labels dahingehend kritisiert, dass den Gruppen außer wenigen Freiexemplaren ihrer LPs trotz hoher Auflagen keine Gewinnbeteiligung gezahlt und keinerlei Rücksicht auf Wünsche wie Cover- und Textblattgestaltung genommen würde. Was nach der 1000er Startauflage produziert wurde, verschwieg Egoldt immer. Zumindest eine in Sammler-Kreisen identifizierte weitere 1990er-US-Pressung der selbigen LP von BV hatte er ohne Wissen der Band vermarktet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trust&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bela |Titel=Brutal Verschimmelt |Sammelwerk=[[Trust (Zeitschrift)|Trust]] |Nummer=Nr. 158 (Januar/Februar) |Datum=2013 |Seiten=ohne Seitenangabe |Online=[http://www.trust-zine.de/trust-158-februarymarch-out-now/ Nr. 158 Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des Wunsches vieler Gruppen, Tonträger zu veröffentlichen, und der schlechten Vernetzung der Bands untereinander, die dazu führte, dass die Geschäftspolitik der Firma kaum an die Öffentlichkeit drang, konnte sich Egoldt trotz seiner schlechten Vertragsbedingungen die Rechte an vielen Produktionen endgültig sichern. Sogar die [[Böhse Onkelz|Böhsen Onkelz]], die später über beträchtliche finanzielle Ressourcen verfügten, waren machtlos. Auch Bands wie die [[Vomit Visions]] und [[Der Durstige Mann (Band)|Der Durstige Mann]] (das erste Album &amp;#039;&amp;#039;Bier für Tot&amp;#039;&amp;#039; wurde auf Rock-O-Rama wiederveröffentlicht), die lediglich Lizenzen (begrenzte Auflage) an Egoldt vergeben hatten, hatten keine Möglichkeit, die Anzahl der tatsächlich gepressten Platten festzustellen. Außer Eigenproduktionen konzentrierte sich Egoldt später insbesondere auch auf Lizenzpressungen des finnischen Labels [[Propaganda Records]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1984–1990: Rechtsrock-Boom ===&lt;br /&gt;
Anfang der 1980er begann Egoldt auch [[Skinhead]]-Bands zu produzieren. Darunter zunächst eher linke wie das [[Caspar Brötzmann|Caspar-Brötzmann]]-Projekt [[Die Alliierten]]. Anschließend folgte mit [[Combat 84]]s &amp;#039;&amp;#039;Send in the Marines&amp;#039;&amp;#039; eine der ersten eher rechtsorientierten Platten und mit dem [[Skrewdriver]]-Album &amp;#039;&amp;#039;Hail the New Dawn&amp;#039;&amp;#039; dann auch die erste Rechtsrock-Platte. Nach dem Erfolg der ersten Böhse-Onkelz-LP &amp;#039;&amp;#039;[[Der nette Mann]]&amp;#039;&amp;#039; (1984) verlagerte sich der Schwerpunkt der Veröffentlichungen zu überwiegend britischen, amerikanischen und einigen deutschen Rechtsrock-Bands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menhorn&amp;quot; /&amp;gt; Nach Angaben von Shaun Walker von der [[National Alliance]] war Rock-O-Rama „nicht unbedingt pro-White [Power], hatte aber kein Problem mit pro-weißer Musik und wurde der Bannerträger für all die White-Power-Musik.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;natall&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Shaun Walker |url=http://www.natall.com/adv/2006/03-04-06.html |titel=The Growth of White Power Music |hrsg=[[National Alliance]] |datum=2006-03-04 |sprache=en |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110722012914/http://www.natall.com/adv/2006/03-04-06.html |archiv-datum=2011-07-22 |abruf=2012-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Rock-O-Rama hatte kein Monopol auf diese Musik, allerdings scheiterten fast alle anderen Versuche, ein neues Label für diese Musik zu gründen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;natall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ladengeschäft in Köln, das früher Treffpunkt von [[Punk]]s und [[New Wave|New-Wave]]-Fans war, wurde im Zuge der geschäftlichen Neuorientierung Anlaufstelle für die überwiegend rechtsextrem eingestellte [[Skinhead]]-Szene des Ruhrgebiets, wogegen es Mitte der 1980er Jahre zu antifaschistischen Demonstrationen kam. Bald wollte keine deutsche Punk-Band mehr ihre Platten auf Rock-O-Rama veröffentlichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menhorn2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Menhorn |Titel=Skinheads – Portrait einer Subkultur |Verlag=Nomos Verlag |Ort=Baden-Baden |Datum=2001 |ISBN=3-7890-7563-9 |Seiten=207}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Geschäft gab Egoldt 1985 (nach anderer Quelle 1986)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rock-o-rama.net/blog/rock-o-rama-ein-blick-auf-den-legendaeren-schallplattenladen-in-koeln/ |titel=Rock-O-Rama: Ein Blick auf den legendären Schallplattenladen in Köln |werk=Rock O Rama Blog |datum=2024-10-16 |abruf=2025-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;back&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 wurden die Behörden auf die Umtriebe des Labels aufmerksam und indizierten das Album &amp;#039;&amp;#039;Der nette Mann&amp;#039;&amp;#039; der Böhsen Onkelz. Von den englischen Rechtsrock-Alben, u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Skrewdriver]] und [[Brutal Attack]], wurden keine indiziert. Dagegen richteten sich Indizierungen auch gegen die Punk-Bands OHL und Cotzbrocken, die eine rechtsextreme Gesinnung immer verneinten, sowie die Skinhead-Gruppe [[Body Checks]], die ebenfalls nicht dem rechten Lager angehörte und deren Bassist später mit [[Pöbel &amp;amp; Gesocks]] Erfolge in der Punk-Szene feierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Archiv der Jugendkulturen]] |Titel=Nationale Rechtsrockveröffentlichungen |Sammelwerk=Reaktionäre Rebellen. Rechtsextreme Musik in Deutschland |Verlag=Tilsner |Ort=Berlin |Datum=2001 |ISBN=3-936068-04-6 |Seiten=214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rock-O-Rama gliederte mehrere Sublabels aus, so zum Beispiel Erazerhead Records, auf dem noch zwei Punk-LPs erschienen, bevor dieses Projekt aufgrund zu geringer kommerzieller Verwertbarkeit eingestellt wurde, und First Floor Records, welches Tonträger der Bands They Must Be Russians, Saigon, Release the Bats und [[Above the Ruins]] veröffentlichte und somit ein Spektrum von [[Post-Punk]] über [[Dark Wave#Cold Wave|Cold Wave]] bis hin zu Indie-Pop abdeckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1990–2005: Indizierungswelle, Neuveröffentlichung und juristische Auseinandersetzungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Störkraft-Gub niemals auf.png|mini|Beispiel für die spartanische Aufmachung von Rock-O-Rama-CDs, CD-Cover der Gruppe [[Störkraft]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1990 wurden einige alte Punk-Alben nachgepresst, wogegen die (zumeist bereits aufgelösten) Gruppen nicht vorgehen konnten, da alle Rechte bei Rock-O-Rama bzw. Herbert Egoldt lagen. Auf den Werbebeilagen dieser Nachpressungen sind Abbildungen der Cover von Punk-Alben neben denen neonazistischer Gruppen zu sehen. Als die Produktion Mitte der 1990er Jahre von Schallplatten auf CDs umgestellt wurde, kamen neben neuen Rechtsrock-CDs nochmals neue Auflagen einiger alter Punk-Alben des Labels auf den Markt. Am 3. Februar 1993 führte die Staatsanwaltschaft Köln eine Razzia bei Rock-O-Rama durch. Dabei wurden 30.000 Tonträger beschlagnahmt und das Label für mehrere Monate lahmgelegt. Ursache waren insgesamt 40 Anzeigen wegen [[Volksverhetzung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;back&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralph Christoph |Hrsg=Max Annas/Ralph Christoph |Titel=Hitler’s back in the charts again. Herbert Egoldt und „Rock-O-Rama“ |Sammelwerk=Neue Soundtracks für den Volksempfänger |Auflage=3. |Verlag=Edition ID-Archiv |Ort=Berlin |Datum=1994 |ISBN=3-89408-028-0 |Seiten=111}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während dieser Zeit veröffentlichte Egoldt weitere Platten über diverse Sublabels, das bekannteste sicherlich BHCD, dort wurden die meisten Alben gepresst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://discography.dodonetwork.net/page.cfm?discogpage=1&amp;amp;label=31 |titel=BH Records |werk=DodoNetwork Discographies |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140222015231/http://discography.dodonetwork.net/page.cfm?discogpage=1&amp;amp;label=31 |archiv-datum=2014-02-22 |abruf=2014-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1997 führten Polizeibehörden Razzien in bis dato unbekannter Größenordnung gegen rechtsextreme Musikverlage durch und beschlagnahmten allein bei Rock-O-Rama hunderttausende Tonträger. Diese Maßnahme und die anschließende Indizierung der meisten veröffentlichten Tonträger dämmten den Einfluss von Rock-O-Rama erheblich ein. Trotz des finanziellen Einbruchs bei den Mailorder-Geschäften wurden weiterhin CDs von Rechtsrock-Bands produziert. Egoldt, der vor allem an finanziellem Gewinn orientiert war, begann neben dem Tonträgergeschäft auf dem Immobilienmarkt zu investieren und konnte sich so einen lukrativen Nebenerwerb sichern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menhorn2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben betrieb er Rock-O-Rama mit seinen dubiosen Geschäftspraktiken weiter. So veröffentlichte er zahlreiche Raubpressungen, Zweitpressungen und Neuauflagen ohne Einwilligung der Bands. Dies ging so weit, dass er das Album &amp;#039;&amp;#039;Ehre und Stolz&amp;#039;&amp;#039; der Rechtsrock-Band [[Hässlich (Band)|Hässlich]] herausgab, dessen Rechte jedoch bei [[Dim Records]] lagen. Ulrich Großmann, der ebenfalls in der Szene einen schlechten Ruf hat, verklagte daraufhin seinen Konkurrenten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menhorn3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Menhorn |Titel=Skinheads – Portrait einer Subkultur |Verlag=Nomos Verlag |Ort=Baden-Baden |Datum=2001 |ISBN=3-7890-7563-9 |Seiten=208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990ern begann auch das Rechtsrock-Geschäft von Egoldt einzubrechen. Immer mehr Labels drängten auf den Markt, darunter die professionell agierenden [[Funny Sounds &amp;amp; Vision]] von [[Torsten Lemmer]] sowie [[PC-Records]]. Diese zwar ebenfalls gewinnorientierten Labels hatten, neben einer deutlich besseren Produktion, mehrfarbigen Booklets und einem professionelleren Management, auch eine ideologische Nähe zu ihrer Klientel. Boykottaufrufe gegen das Label häuften sich. Da Egoldt aber die kompletten Backkataloge von Skrewdriver, [[Endstufe (Band)|Endstufe]], [[Störkraft]] oder [[Freikorps (Band)|Freikorps]] im Angebot hatte, war sein Geschäft weiterhin einträglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menhorn3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 2005: Situation nach Egoldts Tod ===&lt;br /&gt;
Im November 2005 erlag Herbert Egoldt einem Herzinfarkt und hinterließ eine völlig unklare rechtliche Situation bezüglich der auf seinem Label veröffentlichten Platten und CDs, an denen er alleine alle Rechte besaß. Die Rechte gingen an einen Tonträgervertrieb aus Nordrhein-Westfalen, der hiernach diverse Unternehmen und Personen verklagte, die Rock-O-Rama-Produktionen (z.&amp;amp;nbsp;T. in ansprechenderer Verpackung und verbessertem Klang durch digitales [[Remastering]]) nach Egoldts Tod neu auflegten, so z.&amp;amp;nbsp;B. [[Dim Records]] aus Coburg (Alben &amp;#039;&amp;#039;Glatzenparty&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Tod ist überall&amp;#039;&amp;#039; der Bremer Gruppe [[Endstufe (Band)|Endstufe]] und eine CD der britischen Band [[Combat 84]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 legten [[Hacker]] der Gruppe [[Anonymous (Kollektiv)|Anonymous]] die Website von Rock-O-Rama lahm und veröffentlichten die Kundendaten von rund 1.200 Konten der Website.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Johannes Radke]] |url=http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/anonymous-gegen-rock-o-rama-hacker-legen-neonazi-webseite-lahm/6759776.html |titel=Hacker legen Neonazi-Webseite lahm |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2012-06-16 |abruf=2014-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Björn Fischer&lt;br /&gt;
   |Titel=Rock-O-Rama: Als die Deutschen kamen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hirnkost&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-949452-00-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Björn Fischer&lt;br /&gt;
   |Titel=Rock-O-Rama Records: The Outrageous Story Of The Bizarrest Music Label Emerging From The Punk Movement&lt;br /&gt;
   |Verlag=Tredition&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2025&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-384-55904-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rock-O-Rama/Diskografie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://rock-o-rama.net/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [http://www.vinyl-punx.de/labels/rockorama.htm Liste der Punk-Veröffentlichungen]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.moloko-plus.de/artikel/stories-histories/rock-o-rama-records-1395|wayback=20140409112510|text=Geschichte des Labels|format= |()= |original=http://www.moloko-plus.de/fanzine/archiv.php?subaction=showfull&amp;amp;id=1101901881&amp;amp;archive=&amp;amp;start_from=&amp;amp;ucat=&amp;amp;}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs Label|Rock-O-Rama Records|Rock-O-Rama Records}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunkkultur.de/rock-o-rama-plattenlabel-punk-rechtsrock-100.html Wie der weltgrößte Vertrieb für Rechtsrock entstand], Gespräch mit dem Musikjournalisten [[Björn Fischer]], [[Deutschlandfunk]] (2022)&lt;br /&gt;
* [https://rock-o-rama.net/blog/rock-o-rama-ein-blick-auf-den-legendaeren-schallplattenladen-in-koeln/ Rock-O-Rama: Ein Blick auf den legendären Schallplattenladen in Köln]&lt;br /&gt;
* [https://rock-o-rama.net/blog/herbert-egoldt-eine-vielschichtige-persoenlichkeit-eine-naehere-betrachtung-des-rock-o-rama-gruenders/ Herbert Egoldt: Eine vielschichtige Persönlichkeit? Eine nähere Betrachtung des Rock-O-Rama Gründers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Label für rechtsextreme Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Musiklabel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Punk-Label]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Independent-Label]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Balham Bongos</name></author>
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