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	<title>Rochlitzer Porphyr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rochlitzer_Porphyr&amp;diff=1518159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-19T22:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturstein&lt;br /&gt;
|Name                        = Rochlitzer Porphyr&lt;br /&gt;
|Gruppe                      = Vulkanit&lt;br /&gt;
|Untergruppe                 = Vulkanit (Rhyolith-Tuff)&lt;br /&gt;
|Vorkommen                   = Deutschland, Sachsen, Rochlitz&lt;br /&gt;
|Farbe                       = lichtrot, hellbraun-rötlich&lt;br /&gt;
|Verwendung                  = Werkstein, Bildhauergestein&lt;br /&gt;
|Bild                        =&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung            =&lt;br /&gt;
|Handelsname                 = z.&amp;amp;nbsp;T. Rochlitzer Porphyrtuff&lt;br /&gt;
|Abbaussituation             = aktueller Abbau&lt;br /&gt;
|Einteilung in Hart- und Weichgestein = W&lt;br /&gt;
|Alter                       = [[Rotliegend]]&lt;br /&gt;
|Referenzbeispiel            = [[St. Kunigunde (Rochlitz)|Kunigundenkirche]] in Rochlitz, [[Kloster Wechselburg|Basilika in Wechselburg]]&lt;br /&gt;
|Besondere Kennzeichen       = partiell gelbrote bis ziegelrote Aderung und Wolken ([[Imprägnation (Geologie)|Imprägnationszonen]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wechselburg-DedoV-Grab.jpg|mini|Grab von [[Dedo V. der Feiste|Dedo V. dem Feisten]] und seiner Frau im [[Kloster Wechselburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Porphyr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Porphyrtuff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist ein [[Vulkanit|vulkanisches Gestein]], das nach moderner [[Petrographie|petrographischer]] Nomenklatur als [[rhyolith]]ischer [[Tuff]] bezeichnet wird. Nach seiner [[Gestein#Gesteinsklassen und Entstehung|Genese]] handelt es sich um einen [[Ignimbrit]], d.&amp;amp;nbsp;h. um die Ablagerungen eines [[Pyroklastischer Dichtestrom|pyroklastischen Dichtestromes]]. Der Rochlitzer Porphyr wird am [[Rochlitzer Berg]] und in einem kleineren Steinbruch auf der Pappelhöhe bei [[Rochlitz]] in Sachsen seit vielen Jahrhunderten als Naturwerkstein abgebaut und ist dadurch mit seinem petrographisch irreführenden Namen („Porphyr“) weit über seine Region bekannt geworden. Zahlreiche kunsthistorisch bedeutsame Bauwerke sind aus Rochlitzer Porphyr errichtet worden. Seit 2022 wird Rochlitzer Porphyrtuff von der [[International Union of Geological Sciences]] (IUGS) gemeinsam mit u.&amp;amp;nbsp;a. dem britischen [[Portland (Naturstein)|Portland Stone]] und dem italienischen [[Carrara-Marmor]] als &amp;#039;&amp;#039;[[IUGS Heritage Stone]]&amp;#039;&amp;#039; geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um ein rotes, rotviolettes, braunes, graugelbes Gestein. Oft ist es von unregelmäßigen Klüften durchzogen. Ferner finden sich Schieferfragmente und Sandkörner aus Schichten vom unteren [[Perm (Geologie)|Perm]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Porphyr&amp;#039;&amp;#039; ist ein sehr poröses Gestein und von zahlreichen Einschlüssen wie rundlichen Quarzen und [[Feldspat]]en gekennzeichnet. Die Lagerstätte durchziehen zahlreiche gelbliche Bänder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die korrekte [[Petrographie|petrographische]] Bezeichnung ist (vulkanischer) Tuff, denn das Vorkommen bildete sich als Ablagerung von [[Pyroklastischer Dichtestrom|pyroklastischen Dichteströmen]]. Das Gestein ist dick gebankt; die Bänke entsprechen einzelnen Dichteströmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historisch überlieferte Name dieses Bau- und Bildhauergesteines ist nach moderner Gesteinsnomenklatur irreführend, weil Gesteine mit typischen [[Porphyrisches Gefüge|porphyrischen Gefügebildern]] andere Entstehungsbedingungen hatten. Es ist hierbei auf die unterschiedliche Anwendung in den Fachsprachen der Geologen und der Gesteinsverarbeiter zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert war es in diesem Fall noch nicht getrennt. Der Geologe [[Carl Friedrich Naumann]] beschreibt 1836 in seinen Erläuterungen zur &amp;#039;&amp;#039;geognostischen Charte des Königreiches Sachsen&amp;#039;&amp;#039; die Gesteinsvorkommen am und um den Rochlitzer Berg. Dazu führte er in Hinblick auf die Lagerstättenverhältnisse aus: &amp;#039;&amp;#039;Nach ihrer petrographischen Eigenthümlichkeit sind besonders folgende Porphyre zu unterscheiden: 1.) der untere Rochlitzer Porphyr, 2.) der obere Rochlitzer Porphyr, …&amp;#039;&amp;#039; und weiter &amp;#039;&amp;#039;…lavendelblaue, perlgraue, fleisch- bis ziegelrothe sehr poröse Grundmasse mit sehr viel Quarzkörnern und wenig Steinmark; die Blasenräume mit hellrothem Thone überzogen; diese Varietät wird vorzüglich als [[Werkstein]] geschätzt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Friedrich Naumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zu Section XIV der geognostischen Charte des Königreiches Sachsen und der angränzenden Länderabtheilungen, oder Geognostische Skizze der Gegend zwischen Taucha, Strehla, Bräunsdorf und Altenburg&amp;#039;&amp;#039;. Dresden, Leipzig 1836, S. 112, 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf beruht im Wesentlichen die anhaltende Verwendung des Begriffs bei den technisch-handwerklichen Anwendern sowie in architektur- und kunstgeschichtlichen Zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ignimbritlagen.JPG|mini|Einzelne Fließeinheiten des „Rochlitzer Porphyrs“]]&lt;br /&gt;
Der Rochlitzer Porphyrtuff entstand durch die Aktivität eines Vulkans im Bereich des [[Rochlitzer Berg]]es zur Ablagerungszeit des [[Rotliegend]] im [[Perm (Geologie)|Unterperm]]. Das Ausgangsmaterial war ein kieselsäurereiches Magma, welches in gigantischen plinianischen Vulkanausbrüchen in Form von [[Pyroklast]]ika und [[Lava]]strömen eruptiert wurde. Bedingt durch das kieselsäurereiche Magma wurden die Pyroklastika in erster Linie in Form von [[Pyroklastische Fließablagerung|pyroklastischen Fließablagerungen]] sedimentiert. Die daraus entstandenen Gesteine werden [[Tuff]]e genannt. In besonders heißen pyroklastischen Dichteströmen kam es auch zur partiellen Aufschmelzung und/oder Verschmelzung der Komponenten; es entstand ein Schmelztuff oder Ignimbrit. Der letztere Name kommt aus dem Lateinischen und setzt sich aus „ignis“ für „Feuer“ und „imbris“ für „Regen“ zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei diesen Ausbrüchen ausgeworfenen Pyroklastika (Fließ- und Fallablagerungen) akkumulierten sich im weiteren Verlauf auf mehrere hundert Meter betragende [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] in der dabei entstandenen Lagerstätte. In anderer Literatur wird die Mächtigkeit mit 80 Meter beschrieben. Die Gesteinseinheit, in der der Rochlitzer Porphyr dominiert, wird in der modernen Terminologie auch als [[Rochlitz-Formation]] bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwerdtner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verarbeitung ==&lt;br /&gt;
Das gesprengte Material wird mit Hilfe von Radladern und LKWs in das nur wenige Meter entfernte Werk transportiert. Dort werden die Blöcke durch [[Seilsäge]], [[Steinkreissäge|Brückensäge]] und [[Gattersäge|Gatter]] in die für die Weiterverarbeitung geeignete Größe gebracht. Danach kann der &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Porphyr&amp;#039;&amp;#039; mit handwerklichen und maschinellen Methoden weiter verarbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chemnitz, rochlitz ignimbrite - d.jpg|mini|hochkant|Fassadenplatten in Ankermontage, &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Porphyr&amp;#039;&amp;#039; mit frischer Farbe und Aderbild]]&lt;br /&gt;
Steinfunde, deren Alter auf rund 3000&amp;amp;nbsp;Jahre geschätzt wird, belegen, dass der Rochlitzer Porphyr lange vor unserer Zeitrechnung z. B. als Mahlstein Verwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gestein wird unter der Handelsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Porphyr&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer [[Porphyrtuff]]&amp;#039;&amp;#039; oder seltener auch &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Marmor&amp;#039;&amp;#039; seit Jahrhunderten vertrieben. Dabei beruht der Werksteinname &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Marmor&amp;#039;&amp;#039; auf einer irrtümlichen Verbreitung dieser seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesenen Bezeichnung für einen im Umfeld des [[Rochlitzer Berg]]es abgebauten und völlig anders aussehenden [[Garbenschiefer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heiner Siedel: &amp;#039;&amp;#039;„Rochlitzer Marmor“ oder „Wechselburger Garbenschiefer“: Ein kontaktmetamorphes Gestein aus dem Schiefermantel des sächsischen [[Sächsisches Granulitgebirge|Granulitgebirges]] und seine historische Nutzung als Bau- und Dekorationsgestein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Museums für Naturkunde Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 45 (2022), S. 105–126, [https://www.zobodat.at/pdf/Veroeff-Mus-Natkde-Chemnitz_45_0105-0126.pdf online] bei &amp;#039;&amp;#039;zobodat.at&amp;#039;&amp;#039; (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vornehmlich wird Rochlitzer Porphyr für Mauersteine, Fassaden und Steinmetzarbeiten verwendet. Ferner ist er für moderne und historische Bildhauerwerke, Garten- und Landschaftsgestaltung, Grabmale etc. eingesetzt worden. Bei Verwendung als Platten beträgt die Mindestdicke 4&amp;amp;nbsp;cm. Die Porosität des Gesteins ist mit 30 Vol.-% relativ hoch. Bei Verwendung als Bodenplatten ist die relative [[Abriebfestigkeit]] zu beachten. Rochlitzer Porphyr ist gegen Frost und Aggressorien beständig. Polierfähig ist er allerdings nicht, es ist nur ein Feinschliff möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;INSK kompakt. Die internationale Naturwerksteinkartei für den aktuellen Markt&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Karteiblatt 38.4. Ebner Verlag Ulm 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.natursteinonline.de/steinsuche/handelsnamensuche/detailseite/user_dnsadatenbank_pi1/rochlitz.html Rochlitzer Porphyr]. In: &amp;#039;&amp;#039;natursteinonline.de&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 12. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Beliebtheit bei Bildhauern resultiert daraus, dass er wie [[Weichgestein]] bearbeitet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hochwertigste Gestein wird aus dem Gleisbergsbruch und das härteste aus dem Mühlsteinbruch gebrochen. Im Schillingbruch wird Gestein mit &amp;#039;&amp;#039;lebhafter Struktur und gelben Maserungen&amp;#039;&amp;#039; abgebaut, das für Fassaden- und Bodenplatten verwendet wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nach Webseite Werksteine&amp;quot;&amp;gt;Nach Webseite &amp;quot;Werksteine&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;  Laut einem geologischen Gutachten ist für die kommenden 80&amp;amp;nbsp;Jahre genügend Nutzgestein vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nicht für die [[Werkstein]]herstellung geeignete Gestein wird gemahlen als Rochlitzer [[Porphyr]]kies  für den Sportplatzbau und für Tennisplätze verwendet. Es war die „Rochlitzer Decke“, die die Laufbahnen der Sportanlagen der [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspiele 1936]] rot färbte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Firmengeschichte ===&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1585 wurde ein Steinbruch von der Steinmetzfamilie Haberkorn aufgeschlossen, der 300&amp;amp;nbsp;Jahre im Besitz dieser Familie blieb. 1907 wurde ein Werk in [[Breitenborn (Rochlitz)|Breitenborn]] in Sachsen mit Gleisanschluss eröffnet. 1910 erwarb der Steinmetzmeister Emil Haberkorn das Werk und die sieben vereinigten Steinbrüche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Zweiten Weltkrieg waren bis zu 300 Personen in Brüchen und im Werk dieser Firma beschäftigt. Nach Kriegsende eröffnete ein Familienmitglied der Haberkorns 1948 die Brüche und das Werk wieder. Diese wurden 1972 verstaatlicht. Die Gewinnungstechnologie in den sieben Steinbrüchen und die Sägetechnik war auf Vorkriegsniveau stehen geblieben. Mit der Wende kam das Aus für den staatseigenen Betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer erfolgreichen Reprivatisierung wurde der Betrieb durch die Haberkorns 1991 neugegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nach Webseite Werksteine&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalen&amp;quot;&amp;gt;Axel Kalenborn: Ein Neubeginn für den Rochlitzer Porphyr. In: Stein Heft 12/1991, S. 28 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er firmiert unter Vereinigte Porphyrbrüche&lt;br /&gt;
auf dem Rochlitzer Berge GmbH. Fünf Mitarbeiter produzieren 800 Tonnen pro Jahr. 1996 waren es noch 2000 Tonnen. Vielmal im Jahr wird gesprengt. Je ein Drittel des Rochlitzer Porphyrs geht in den Garten- und Landschaftsbau, in den Grabmal- und Denkmalbereich und in den Baubereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Einzigartig und prämiert – Rochlitzer Porphyr als Baustoff gefragt | Sammelwerk=Sächsische Zeitung | Datum=2023-09-19 | Online=[https://www.saechsische.de/sachsen/einzigartig-und-praemiert-rochlitzer-porphyr-als-baustoff-gefragt-5909583.html online] | Abruf=2023-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Unternehmen im August 2024 Insolvenz angemeldet hatte, wurde es am 22. November 2024 von der Naturstein-Unternehmensgruppe Just-Destag übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.natursteinonline.de/portal/news/just-destag-uebernehmen-die-vereinigte-porphyrbrueche-rochlitz |titel=Just &amp;amp; Destag übernehmen die Vereinigten Porphyrbrüche Rochlitz |datum=2024-11-23 |sprache=de |abruf=2025-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke und Skulpturen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wechselburg Basilika Vorhalle 06.jpg|mini|Romanisches Portal im Kloster Wechselburg]]&lt;br /&gt;
Mit der Errichtung geistlicher Herrschaftsgebäude erlebte das Gestein schließlich den Durchbruch. In Mittel- und Westsachsen ist es zu einem die Architektur prägenden Denkmalgestein geworden. So können die Rochlitzer Porphyrbrüche historische und neuzeitliche Verwendungen belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Altes Rathaus (Leipzig)|Altes Rathaus]] und die [[Thomaskirche (Leipzig)|Thomaskirche]] in [[Leipzig]]&lt;br /&gt;
* [[Fürstenhaus (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Eilenburg|Burg]] und [[Nikolaikirche (Eilenburg)|Stadtkirche]] in [[Eilenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Rochlitz]]&lt;br /&gt;
* [[St. Nicolaikirche (Döbeln)|St. Nikolaikirche]] in [[Döbeln]]&lt;br /&gt;
* [[Rittergut Kössern]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Wechselburg|Basilika in Wechselburg]]&lt;br /&gt;
* Kirche in Beerwalde (Gemeinde [[Erlau (Sachsen)|Erlau]])&lt;br /&gt;
* [[Burg Kriebstein]] bei [[Waldheim]] (1382–1407)&lt;br /&gt;
* Rathaus von Waldheim (1902 abgeschlossen)&lt;br /&gt;
* Muldenbrücke in Rochlitz (1433)&lt;br /&gt;
* [[St. Petri (Rochlitz)|St.-Petri-Kirche]] in Rochlitz (1450)&lt;br /&gt;
* gotischer Chorbau und Schiff der [[St. Kunigunde (Rochlitz)|Kunigundenkirche]] in Rochlitz (1417–1499)&lt;br /&gt;
* [[Göhrener Viadukt]] bei Wechselburg (1871)&lt;br /&gt;
* Neufassung des [[Kantiana#Kants Grab|Kant-Grabs]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg (Ostpreußen)]] (1924)&lt;br /&gt;
* [[Grassimuseum]] in [[Leipzig]] (1925–1929)&lt;br /&gt;
* Eingangshalle im Gebäude der Deutschen Bank in [[Chemnitz]] (1926)&lt;br /&gt;
* [[Bismarck-Denkmal (München)|Bismarckdenkmal]] in [[München]]&lt;br /&gt;
* [[Untergrundmessehaus]] in Leipzig&lt;br /&gt;
* [[Schloss Colditz]]&lt;br /&gt;
* [[Stadthalle Chemnitz]]&lt;br /&gt;
* Löwendenkmal der Bayer-Werke in [[Leverkusen]]&lt;br /&gt;
* Fruchtbarkeitsbrunnen von [[Hugo Lederer]] am [[Arnswalder Platz]] in Berlin&lt;br /&gt;
* Fundamentplatten des [[Brandenburger Tor]]s in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Pöppelmannbrücke (Grimma)|Pöppelmannbrücke]] in [[Grimma]] (1718–1719)&lt;br /&gt;
* [[Joseph-Görres-Denkmal (Koblenz)|Joseph-Görres-Denkmal]] in Koblenz (1928)&lt;br /&gt;
* [[Rosenstraße-Protest|Block der Frauen / Denkmal Rosenstraße]] in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Jagdschloss Augustusburg]]&lt;br /&gt;
* Neue [[Propsteikirche St. Trinitatis]] in Leipzig (2014)&lt;br /&gt;
* Romanisches Eingangsportal der Kirche und historische Biedermeier Dorfschule in [[Flemmingen (Nobitz)|Flemmingen]]&lt;br /&gt;
* Grabmal [[Fritz Neumann-Hegenberg]] (1884–1924) auf dem [[Städtischer Friedhof (Görlitz)|Städtischen Friedhof Görlitz]]&lt;br /&gt;
* Grabmal Herbert Ihle (1903–1928) auf dem Städtischen Friedhof Görlitz&lt;br /&gt;
* Grabmal Seeliger auf dem [[Frauenfriedhof (Zittau)|Frauenfriedhof in Zittau]]&lt;br /&gt;
* Denkmal für das [[9. Infanterie-Regiment Nr. 133]] in Zwickau (1922)&lt;br /&gt;
* Eingangsportal der Villa von Walter Hartmann in Halle a. d. Saale, Architekt Hermann Frede&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Architektur und Kunst&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Wechselburg Basilika außen detail.jpg|Bauschmuck an der Basilika in Wechselburg&lt;br /&gt;
Datei:Rochlitz Kunigundenkirche.jpg|Rochlitzer Kunigundenkirche&lt;br /&gt;
Datei:Colditz Schlosskirche Portal.jpg|Portal der Schlosskirche in Colditz&lt;br /&gt;
Datei:Waldheim town hall1, main entrance-d.JPG|Hauptportal des Waldheimer Rathauses&lt;br /&gt;
Datei:Chemnitz Stadthallenpark Förster Wissenschaft 1.jpg|Stele im Chemnitzer Stadthallenpark&lt;br /&gt;
Datei:Muldenbrücke Rochlitz.JPG|Muldenbrücke in Rochlitz&lt;br /&gt;
Datei:Grabmal Neumann-Hegenberg in Görlitz.jpg|Grabmal Neumann-Hegenberg in Görlitz&lt;br /&gt;
Datei:Grabmal Ihle in Görlitz.jpg|Grabmal Ihle in Görlitz&lt;br /&gt;
Datei:Grabmal Seeliger.jpg|Grabmal Seeliger, Frauenfriedhof Zittau&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kursächsische Postmeilensäulen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Claußnitz|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Claußnitz]], OT Diethensdorf&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Claußnitz|Halbmeilensäule]] in [[Claußnitz]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Erlau|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Erlau (Sachsen)|Erlau]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Frankenberg|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg/Sa]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Geithain|Kursächsische Postmeilensäulen]] in [[Geithain]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Geringswalde|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Geringswalde]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Grimma|Viertelmeilenstein]] in [[Grimma]], OT Bernbruch&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Hartha|Halbmeilensäule]] in [[Hartha]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Leisnig|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Leisnig]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Mittweida|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Mittweida]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Penig|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Penig]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Plauen|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Plauen]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Rochlitz|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Rochlitz]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Waldheim|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Waldheim]]&lt;br /&gt;
* [[Galerie der kursächsischen Postmeilensäulen#Wurzen|Kursächsische Postmeilensäule]] in [[Wurzen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DiethensdorfMeile.JPG|Postmeilensäule in Claußnitz, OT Diethensdorf&lt;br /&gt;
Datei:HMSClaussnitz210913FotoAKaiser.JPG|Halbmeilensäule in Claußnitz&lt;br /&gt;
Datei:0x-kursaechs-erlau-ganz-2.jpg|Nachbildung der Postmeilensäule Nr. 4 von 1722 in Erlau&lt;br /&gt;
Datei:Frankenberg Postmeilensaeule.jpg|Postmeilensäule in Frankenberg&lt;br /&gt;
Datei:Postmeilensaeule Geithain unteres Stadttor.jpg|Postmeilensäule in Geithain, unteres Stadttor&lt;br /&gt;
Datei:DSGeithainObertor080611FotoAndreKaiser.JPG|Postmeilensäule in Geithain, ehem. Obertor&lt;br /&gt;
Datei:Geringswalde-PostmeilenDistanzSäule-Bahnhofsstraße-I7495-01-09-2010-1640.jpg|Postmeilensäule in Geringswalde&lt;br /&gt;
Datei:BernbruchMeile.JPG|Viertelmeilenstein in Grimma, OT Bernbruch&lt;br /&gt;
Datei:0x-kursaechs-hartha-halb-1.jpg|Halbmeilensäule in Hartha&lt;br /&gt;
Datei:Leisnig - kursächsische Postmeilensäule am Lindenplatz (01-2).jpg|Postmeilensäule in Leisnig&lt;br /&gt;
Datei:0x-kursaechs-mittweida-1.jpg|Postmeilensäule in Mittweida von 1725&lt;br /&gt;
Datei:Postmeilensäule Penig.jpg|Postmeilensäule in Penig&lt;br /&gt;
Datei:DSPlauenBrueckentorNeu271011FotoAndreKaiser.JPG|Postmeilensäule in Plauen&lt;br /&gt;
Datei:0x-kursaechs-rochlitz-1.jpg|Postmeilensäule in Rochlitz&lt;br /&gt;
Datei:0x-kursaechs-waldheim-1.jpg|Postmeilensäule in Waldheim&lt;br /&gt;
Datei:Wurzen Postmeilensaeule1.jpg|Postmeilensäule in Wurzen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Verwendung ===&lt;br /&gt;
Ende der 1990er Jahre wurde die Produktpalette der Vereinigten Porphyrbrüche erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie zum Abbau ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Steinbruch Rochlitz.jpg|Blick in einen Steinbruch am Rochlitzer Berg&lt;br /&gt;
Datei:Porphyrmuseum.jpg|Schaustand am Porphyrlehrpfad am Rochlitzer Berg&lt;br /&gt;
Datei:Steinbrüche rochlitzer berg.jpg|Steinbruch um 1915, links ein [[Derrickkran]] zum Heben der Rohblöcke&lt;br /&gt;
Datei:Rochlitzer Porphyr mit Baum.jpg|Baum im Steinbruch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Czoßek: &amp;#039;&amp;#039;Sächsischer Marmor – Der „Porphyrtuff“ von Rochlitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Erde knallt! Vulkane in Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog [[Museum der Westlausitz Kamenz]]. Kamenz 2008, ISBN 3-910018-47-5, S. 11–21.&lt;br /&gt;
* Karlfried Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Natursteine aus aller Welt. Callwey Steinkartei in 2 Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Callwey-Verlag, München 1997, ISBN 3-7667-1267-5, S. 251&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* William Clemens Pfau: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Steinbetriebes auf dem Rochlitzer Berge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Rochlitzer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd.&amp;amp;nbsp;2, 1898 ([https://digital.slub-dresden.de/id391034421 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Heiner Siedel: &amp;#039;&amp;#039;Sächsische „Porphyrtuffe“ aus dem Rotliegend als Baugesteine: Vorkommen und Abbau, Anwendung, Eigenschaften und Verwitterung.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Steinkonservierung&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V. Bericht&amp;amp;nbsp;Nr.&amp;amp;nbsp;22, 2006 ([http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_bauingenieurwesen/geotechnik/geologie/geologie/dateien/Tuffe_IfS.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* Heiner Siedel: &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Porphyrtuff ist der erste deutsche „Heritage Stone“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Museums für Naturkunde Chemnitz&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 45 (2022), Seiten 201–202. [https://www.zobodat.at/pdf/Veroeff-Mus-Natkde-Chemnitz_45_0201-0202.pdf online] bei &amp;#039;&amp;#039;zobodat.at&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rochlitzer Porphyr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geologie.sachsen.de/rochlitzer-berg-27286.html Rochlitzer Berg] auf den Seiten des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.natursteinonline.de/fileadmin/NatursteinDaten/Heftarchiv/2014/2014_01/NS_2014_01_062.pdf |wayback=20141006082017 |text=Werksteine und Steinbrüche in Deutschland 5: Rochlitzer Porphyr}}&lt;br /&gt;
* [https://www.porphyr-rochlitz.de Website der Vereinigten Porphyrbrüche auf dem Rochlitzer Berge GmbH]&lt;br /&gt;
* Steine und Minerale: [https://www.steine-und-minerale.de/artikel.php?f=3&amp;amp;topic=3&amp;amp;ID=524&amp;amp;keywords= Der Rochlitzer Porphyr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwerdtner&amp;quot;&amp;gt;G. Schwerdtner, H. Anger, M. Störr: &amp;#039;&amp;#039;Die Kaolinlagerstätten des Kemmlitzer Reviers. Bergbaumonographie.&amp;#039;&amp;#039; Bergbau in Sachsen, 13: 116 S., Dresden 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.022907|EW=12.763367|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyroklastisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanischer Naturwerkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rochlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tuffsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Perm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Perm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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