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	<title>Rochlitzer Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rochlitzer_Berg&amp;diff=93976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Literatur */ Zeichensetzung Schlusspunkte</title>
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		<updated>2026-03-19T00:06:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Zeichensetzung Schlusspunkte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Blick vom Schloss Rochlitz auf die Zwickauer Mulde und den Rochlitzer Berg (01-2).jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick von [[Schloss Rochlitz]] zum Rochlitzer Berg&lt;br /&gt;
|HÖHE=353&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Sachsen|Freistaat Sachsen]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Mittelsächsisches Hügelland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=51/01/35.5/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=12/46/14.4/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Rhyolith]]-[[Tuff]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=[[#Touristische Erschließung|Friedrich-August-Turm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch als &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Collm&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;von [[Sorbische Sprache|sorbisch]] &amp;#039;&amp;#039;chołm&amp;#039;&amp;#039; - „Hügel, Kuppe“, vgl. auch den [[Collmberg]] bei [[Oschatz]]&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet, liegt bei [[Rochlitz]] an der [[Zwickauer Mulde]] in [[Sachsen]]. Er ist {{Höhe|348.9|DE-NHN|link=true}},{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geoportal.sachsen.de/cps/karte.html?showmap=true &amp;#039;&amp;#039;Geoportal Sachsenatlas&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach anderen Angaben {{Höhe|348|DE-HN}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/sach25av/TK1207-43.jpg|titel=TK 1207-43 (AV)|abruf=2012-05-25|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160222210122/http://greif.uni-greifswald.de/geogreif/geogreif-content/upload/sach25av/TK1207-43.jpg|archiv-datum=2016-02-22|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. {{Höhe|353|DE-NN}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;rochlitzerberg&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url = http://www.rochlitzerberg.com/Historie.html | title = Historie | author = Bergrestaurant Türmerhaus | accessdate = 2015-10-26 | archiveurl = https://web.archive.org/web/20160123012944/http://rochlitzerberg.com/Historie.html | archivedate = 2016-01-23 | url-status = live | archivebot = 2024-04-28 02:01:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; hoch und [[vulkan]]ischen Ursprungs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinbruch Rochlitz.jpg|links|hochkant|mini|Der Gleisbergbruch, ein ehemaliger Steinbruch am Rochlitzer Berg]]&lt;br /&gt;
In späteren Explosivausbrüchen eines Vulkans entstand aus den Ascheablagerungen der warmrote &amp;#039;&amp;#039;[[Rochlitzer Porphyr]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Bezeichnung „Porphyr“ ist historisch überliefert, allgemein gängig, aber [[Petrographie|petrographisch]] unzutreffend. Die Farbe des Gesteins ist rötlich bis rotviolett, gelegentlich rotbraun bis beige. Seine Struktur wirkt körnig und ist von unzähligen porenartigen Hohlräumen (Makroporen) gekennzeichnet. Es handelt sich um ein [[Tuff]]gestein mit [[Rhyolith|rhyolitischen]] Gesteinsfragmenten.&amp;lt;ref&amp;gt;Heiner Siedel: Sächsische „Porphyrtuffe“ aus dem Rotliegend als Baugesteine: Vorkommen und Abbau, Anwendung, Eigenschaften und Verwitterung. Institut für Steinkonservierung e.&amp;amp;nbsp;V., Bericht Nr. 22, S. 48 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Tuffgestein ist schon seit fast tausend Jahren in der gesamten Region oft verwendet worden, u.&amp;amp;nbsp;a. durch Baumeister wie [[Arnold von Westfalen]] oder [[Hieronymus Lotter]]; dieser ließ damit das [[Altes Rathaus (Leipzig)|Leipziger Alte Rathaus]] und die [[Jagdschloss Augustusburg|Augustusburg]] errichten. In jüngster Vergangenheit wurde es bei der Verblendung der [[Stadthalle Chemnitz]] und des [[Bauernkriegspanorama]]s bei Bad Frankenhausen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem vorher bis zu zehn Einzelbetriebe tätig waren, sind seit 1897 die „Vereinigten Porphyrbrüche auf dem Rochlitzer Berge“ für einen wirtschaftlichen Abbau des Gesteins zuständig, seit 1991 im letzten Steinbruch auch mit Sprengungen. Aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes ist die Abbaumenge begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Porphyrtuff des Rochlitzer Berges wurde im Mai 2006 von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover als eines der 77 bedeutendsten [[Nationaler Geotop|Nationalen Geotope]] Deutschlands prädikatisiert. Im Jahr 2012 erreichte der „Rochlitzer Porphyr“ den 4. Platz bei einer von der [[Heinz Sielmann Stiftung|Heinz-Sielmann-Stiftung]] initiierten Abstimmung zum schönsten Naturwunder Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/helgoland-ist-das-schoenste-naturwunder-2012-deutschland-hat-gewaehlt-bei-der-online-befragung-der-h/ |titel=Heinz-Sielmann-Stiftung: Naturwunder 2012 |datum=2012-09-13 |abruf=2012-11-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210124223902/https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/helgoland-ist-das-schoenste-naturwunder-2012-deutschland-hat-gewaehlt-bei-der-online-befragung-der-h/ |archiv-datum=2021-01-24 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-28 02:01:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Erschließung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedrich-August-Turm Rochlitz.jpg|miniatur|hochkant|Blick auf den Friedrich-August-Turm und die neu errichtete Gaststätte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rochlitz-vom-Berg.jpg|mini|Blick vom Turm auf Rochlitz]]&lt;br /&gt;
Von einem Aussichtspunkt an der Südseite kann man weit über das Land bis nach [[Chemnitz]] und bei gutem Wetter auch bis zum [[Geisingberg]], [[Kahleberg]] und [[Fichtelberg (Erzgebirge)|Fichtelberg]] sowie einigen Gipfeln des tschechischen Erzgebirges, z. B. [[Jelení hora|Jeleni Hora]], schauen. Vom Turm aus kann man auch den [[Petersberg (bei Halle)|Petersberg]] bei Halle sehen, und bei sehr guter Sicht sogar den 173 km entfernten [[Brocken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf und um den Rochlitzer Berg wurde ein Porphyrlehrpfad eingerichtet, welcher die Geschichte des Steinabbaues demonstriert und dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book | editor = Große Kreisstadt Rochlitz | title = Auf den Spuren des Rochlitzer Porphyrs – Lehrpfad | year = 2008| url = https://www.rochlitzer-muldental.de/media/documents/porphyrlehrpfad.pdf | accessdate = 2015-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Weg wurde als Rundweg angelegt und bietet auch Einblicke in die ehemaligen, bis zu fünfzig Meter tiefen Steinbrüche. Auch ein Abstecher (ca. 3 km) zum [[Schloss Rochlitz]] lohnt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahre 1815 vom Steinbruchbesitzer Seidel und weiteren Sponsoren errichtete Gedenkstein „Königshöhe“ erinnert an die Rückkehr von König [[Friedrich August I. (Sachsen)|Friedrich August I. von Sachsen]] aus preußischer Gefangenschaft nach der [[Völkerschlacht bei Leipzig|Völkerschlacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Berg befindet sich auch der 1860 errichtete, 27 m hohe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leipzig.travel/poi/friedrich-august-turm-auf-dem-rochlitzer-berg |titel=Friedrich-August-Turm auf dem Rochlitzer Berg |sprache=de |abruf=2022-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Friedrich-August-Turm“, von dem man eine sehr gute Aussicht hat. Der Entwurf des Turmes stammt von dem bekannten Freiberger Zeichenlehrer [[Eduard Heuchler]] und ist dem 1854 tödlich verunglückten sächsischen König [[Friedrich August II. (Sachsen)|Friedrich August II.]] gewidmet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rochlitzerberg&amp;quot; /&amp;gt; Als Station Nr. 17 &amp;#039;&amp;#039;Rochlitz&amp;#039;&amp;#039; war der Turm in den 1860er-Jahren eine Station 1. Ordnung der [[Königlich-Sächsische Triangulation|königlich-sächsischen Triangulation]]. Aus diesem Grund wurde auf der Aussichtsplattform eine Vermessungssäule errichtet, die bis in die Gegenwart erhalten ist.&lt;br /&gt;
Neben dem Turm wurde 2002 die Gaststätte „Türmerhaus“ neu erbaut. Diese ist für Besucher über einen kurzen Aufstieg vom Parkplatz aus zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Jährlich findet in einem der Steinbrüche die Veranstaltung „Performance zum Stein“ statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.porphyr-rochlitz.de/erlebnis/performancezumstein/ | titel=Performance zum Stein | autor=Vereinigte Porphyrbrüche auf dem Rochlitzer Berge GmbH | abruf=2015-10-28 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305000352/http://www.porphyr-rochlitz.de/erlebnis/performancezumstein/ | archiv-datum=2016-03-05 | offline=ja | archiv-bot=2023-01-02 22:03:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darbietende sind die Mittelsächsische Philharmonie und andere Klangkörper mit klassischen Melodien und experimentellen Stücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der VfA (Verein für Ausdauersport) Rochlitzer Berg e. V. organisiert jährlich den Neujahrsberglauf, sonntags zum [[Frühlingsanfang]] den Frühjahrsberglauf über 3,5 und 10,5 km sowie sonntags zum [[Herbstanfang]] den Rochlitzer Berglauf über 3,5, 10,5 und 21 km.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.vfa-rochlitzer-berg.de/?page_id=9 | titel=Rochlitzer Berglauf | autor=Sportverein VfA Rochlitzer Berg e. V. | abruf=2015-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand April 2023 fand zum vierten Mal das Radrennen &amp;#039;&amp;#039;Porphyr King&amp;#039;&amp;#039; statt. Dabei wird ein Bergzeitfahren und ein Rennen nach Art des &amp;#039;&amp;#039;Everesting&amp;#039;&amp;#039; angeboten. Letzteres heißt, der Berg wird so oft befahren, bis 8.848 m – die Höhe des [[Mount Everest]] – akkumuliert ist. Hier sind dazu achtzig &amp;#039;&amp;#039;Runden&amp;#039;&amp;#039; zu je 1,29 km und 111 m im Anstieg zu bewältigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://fit4bike.de/porphyr-king |autor=Kai Winkler, Steffen Ulbrich |hrsg=CSM Chemnitzer Sportförderungs- und Marketinggesellschaft mbH |titel=PORPHYR KING - Fit4Bike |datum= |abruf=2023-04-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Rochlitzer Berg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geologie.sachsen.de/rochlitzer-berg-13020.html &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzer Berg.&amp;#039;&amp;#039;] Beschreibung des Geotops beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie&lt;br /&gt;
* [https://www.peakfinder.org/de/?lat=51.02690&amp;amp;lng=12.77080&amp;amp;ele=348&amp;amp;off=24&amp;amp;azi=126.43&amp;amp;alt=-1.95&amp;amp;fov=21.69&amp;amp;cfg=s&amp;amp;name=Rochlitzer%20Berg Aussicht vom Turm] (ca. 25 m über dem Boden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Clemens Pfau]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Rochlitzer Berg&amp;#039;&amp;#039;. in: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, 10(1921)1/2, Dresden 1921, S. 1–9 ([https://digital.slub-dresden.de/id32955479Z Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* William Clemens Pfau: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Steinbetriebes auf dem Rochlitzer Berge&amp;#039;&amp;#039;. Mitteilungen des Vereins für Rochlitzer Geschichte Bd. 2, Verlag Bode, Rochlitz 1898 ([https://digital.slub-dresden.de/id391034421 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Rudolf Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluss der Gesteinsindustrie auf das Naturleben des Rochlitzer Berges&amp;#039;&amp;#039;. in: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, 10(1921)1/2, Dresden 1921, S. 9–20 ([https://digital.slub-dresden.de/id32955479Z Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rochlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Rochlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tuff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
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