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	<title>Robyn Ochs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robyn_Ochs&amp;diff=1059625&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-19T10:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Robyn Ochs Front.jpg|mini|Robyn Ochs, 2008]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robyn Ochs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Oktober]] [[1958]] in [[Queens]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]) ist Autorin, Herausgeberin, Pädagogin und [[Bisexuelle Gemeinschaft|Bi-Aktivistin]]. Sie greift theoretische Ansätze von [[Fritz Klein (Bi-Aktivist)|Fritz Klein]] auf und entwickelt aus ihnen eine Art politisches Handlungsprogramm für die [[LGBT|LGBT-Bewegung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit, Jugend und erster Kontakt zum Bi-Aktivismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robyn Ochs wuchs in [[Far Rockaway]], einem Viertel im [[New York City|New Yorker]] Stadtbezirk [[Queens]], auf. Ihr Elternhaus war [[Feminismus|feministisch]] ausgerichtet. Ihre Mutter ist [[Sonny Ochs]]. Ihre dominante Mutter war kommunalpolitisch tätig und vielfältig sozial engagiert. Das gesamte familiäre Umfeld war eng verzahnt mit der Bürgerrechts-, Friedens- und Umweltbewegung. Die in den USA berühmten Protestsongs ihres Onkels, [[Phil Ochs]], begleiteten sie durch Kindheit und Jugend. Ihr anderer Onkel war [[Michael Ochs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der [[1970er]]-Jahre während ihrer Zeit im Westchester College, im Norden New Yorks, wurde sie sich nach und nach ihrer bisexuellen Identität bewusst. 1982 zog sie von Far Rockaway nach Boston. Hier fand sie erstmals Kontakt zu anderen bisexuellen Frauen und durchlebte ihr [[Coming-out|Coming Out]] gegenüber ihrem Umfeld und ihrer Familie. 1983 wurde sie zur Mitbegründerin des „Boston Bisexual Women’s Network“, einer bis heute bestehenden Vereinigung bisexueller Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches und gesellschaftliches Engagement ==&lt;br /&gt;
Ab 1985 war sie im Hauptberuf Verwaltungsangestellte an der [[Harvard-Universität]] in Cambridge (Massachusetts/USA). 2001 wechselte sie hier zu einer Teilzeittätigkeit, um Beruf, ehrenamtliches Engagement und Privatleben miteinander in Einklang halten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1985 unterstützte sie in Boston den Aufbau des „The East Coast Bisexual Network“, das heute unter dem Namen „Bisexual Resource Center“ weltweit Informationen zum Thema Bisexualität verbreitet und engagierten Einzelpersonen und Organisationen des Bi-Aktivismus mit Rat und Tat beiseite steht. Ferner richtet es Bi-Konferenzen aus, so etwa die fünfte internationale Bi-Konferenz im Jahre 1998 in Boston.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robyn Ochs schreibt Abhandlungen und Essays für diverse Anthologien, veröffentlicht Zeitungsartikel und gibt zahlreiche Interviews. Sie profilierte sich als Expertin in Sachen Bisexualität, [[Identität]] und Zuschreibungen, [[Homophobie]] und [[Biphobie]]. Als Vorkämpferin Bisexueller ist sie häufig Gast in Fernseh-Talk-Shows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 nahm sie eine Lehrtätigkeit am [[Massachusetts Institute of Technology]] in Cambridge (Massachusetts) auf. Hier, wie auch ab 1992 an der [[Tufts University]], dozierte sie zunächst über Bisexualität. Sie erweiterte ihr Unterrichtsspektrum später mehrfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre machte sich Robyn Ochs zur Wortführerin in der US-amerikanischen „Marriage Equality“-Debatte, indem sie sich öffentlichkeitswirksam für die juristische Öffnung des Eheinstituts für gleichgeschlechtliche Paare einsetzt. Am 17. Mai 2004 heiratete sie ihre langjährige Lebensgefährtin, Peg Perble. Es war der erste Tag in den USA, an dem gleichgeschlechtlichen Paaren dies möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wichtige Denkanstöße ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robyn Ochs beschäftigt sich ausgehend von [[Fritz Klein (Bi-Aktivist)|Kleins]] These der Wandelbarkeit sexueller Orientierung und Identität mit der Frage der Relativität sozialer Etikettierungen. Sie fokussiert die soziale Konstruktion von Kategorien, wie „schwul“, „lesbisch“ oder „bisexuell“. Sie erkennt die soziale Bedeutung dieser Zuschreibungen an, denkt aber auch über ihre Überwindung nach, was in einem ihrer Kurstitel: „Crossing the Lines: Gender and Sexual Orientation“ anklingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie mahnt das Schmieden von [[Koalition (Spieltheorie)|Koalitionen]] unter verschiedenen Gruppierungen an, da ihr Einsatz für mehr gesellschaftliche Anerkennung ihrer eigenen Gruppe immer auch der allen gemeinsame Kampf um [[Menschenrechte|Menschen-]] und [[Bürgerrechte]] sei („making space for everyone at the table“). Der in den USA ausgeprägte gemeinsame Kampf von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern für mehr Rechte gewinnt so eine wichtige Fürsprecherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahme an Konferenzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Mitte der [[1980er Jahre]] nimmt Robyn Ochs kontinuierlich an Bi-Konferenzen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene teil. Sie gilt hier vielen als brillante freie Rednerin und pädagogisch versierte [[Workshop]]leiterin. Zu diesen Konferenzen gehören unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Internationalen Bi-Konferenz in [[Amsterdam]] (Niederlande), 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Europäische Bi-Konferenz in [[Rotterdam]] (Niederlande) unter dem Motto „Same preferences, different lifestyles“, 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Europäischen Bi-Konferenz in [[Dublin]] (Irland) unter dem Motto „Loving the Difference“, 2003 (Eröffnungsrede).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Internationalen Bi-Konferenz in [[Toronto]] (Kanada), 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 erhielt Robyn Ochs als erste Preisträgerin den „Reinaldo Jose dos Santos Memorial Award“ für ihr Engagement für Bisexuelle. Er wird seit 1997 gestiftet vom Australian Bisexual Network.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robyn Ochs gibt Mitte der 80er erstmals den „Bisexual Resource Guide“ heraus. Es entwickelt sich bis zur vierten Auflage (erschienen im Jahre 2001) zu einem weltumspannenden Verzeichnis von bisexueller Gruppen und Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 gibt sie eine Anthologie heraus unter dem Namen „Getting Bi: Voices of Bisexuals Around the World“. Es ist eine Sammlung von Berichten aus erster Hand von 184 Personen aus 32 Ländern, die sich mehr oder weniger als „bisexuell“ verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.robynochs.com/ Homepage von Robyn Ochs, Englisch]&lt;br /&gt;
* [http://www.biresource.org/ Website des Bisexual Resource Center, Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=no99012386|VIAF=283973164|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-11-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ochs, Robyn}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bisexualität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phil Ochs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LGBT-Aktivist (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ochs, Robyn&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Pädagogin und Bi-Aktivistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Oktober 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[New York City]], [[New York (Bundesstaat)|New York]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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