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	<title>Robschütz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robsch%C3%BCtz&amp;diff=1935499&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung; Weblinks</title>
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		<updated>2026-02-19T16:31:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg+Fläche; Einleitung; Weblinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Klipphausen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/07/23/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/25/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 173&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 2.235&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/145929 |titel=Gemarkung Robschütz, Gemeinde Klipphausen |werk=GEOindex |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 339&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Garsebach]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01665&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03521&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Robschütz in Klipphausen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage der Gemarkung Robschütz in Klipphausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild 211 Robschütz.jpg|miniatur|Robschütz aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0220064 Triebischtal-Robschütz. Blick ins Triebischtal auf das Talkumwerk, ehem. Papierf.jpg|miniatur|Blick auf Robschütz, 1982]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-a 0810008 Triebischtal-Robschütz. Zusammenfluß von kleiner Triebisch und Triebisch hinter.jpg|miniatur|Zusammenfluss von [[Kleine Triebisch|Kleiner]] und [[Triebisch|Großer Triebisch]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robschütz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Ortschaft]] [[Miltitz (Klipphausen)|Miltitz]] der Gemeinde [[Klipphausen]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Meißen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://klipphausen.de/wp-content/uploads/2022/09/Hauptsatzung_Fassung-Dez.-2021.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;16 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Klipphausen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;3,26&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2026-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Robschütz liegt im [[Meißner Hochland]] zwischen [[Nossen]] und [[Meißen]]. Das Dorf ist umgeben von den anderen zu Klipphausen gehörenden Ortsteilen [[Garsebach]] im Nordosten, [[Semmelsberg]] im Osten, [[Kettewitz]] im Südosten und [[Roitzschen]] im Süden. Südwestlich benachbart ist [[Luga (Käbschütztal)|Luga]], nordwestlich [[Löthain]], beide Gemeinde [[Käbschütztal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Robschütz gliedert sich in Altrobschütz und Neurobschütz. Die Gutssiedlung Altrobschütz mit ihrem großen [[Rittergut]]shof befindet sich im Tal der [[Triebisch]] bzw. am orografisch linken Talhang. Der Ortskern liegt entlang der Straßen „Schenkberg“, „Am Burgser“ und „Am Rittergutshof“. Das aus je einem [[Dreiseithof|Drei-]] und [[Vierseithof]] sowie einer Häuslerstelle bestehende Neurobschütz liegt am Neurobschützer Weg auf einer Hochfläche etwa 300&amp;amp;nbsp;Meter nordöstlich des Altrobschützer Ortskerns. Weitere benannte Straßen sind die Nossener Straße, die als [[Liste der Staatsstraßen in Sachsen bis zur S 199#S 83|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;83]] durch das Triebischtal führt, sowie die Straßen „Neue Siedlung“, „Am Talkumwerk“, „Kuhberg“ und der Hufweg. Mehrere Gebäude im Ort sind als Kulturdenkmal geschützt (siehe [[Liste der Kulturdenkmale in Klipphausen#Robschütz|Liste der Kulturdenkmale in Robschütz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der beiden Dorfkerne herrscht ein [[Kleinsiedlung]]scharakter vor. An der Ostgrenze der Flur mündet auf orografisch rechter Seite die [[Kleine Triebisch]] in die Triebisch. An den ÖPNV ist Robschütz über die Buslinien 413 und 418 der [[Verkehrsgesellschaft Meißen]] angebunden. Die [[Bahnstrecke Borsdorf–Coswig]] führt durch den Ort, der allerdings keinen eigenen Haltepunkt besitzt. Nächster Haltepunkt ist [[Miltitz (Klipphausen)|Miltitz-Roitzschen]] zwei Kilometer südlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-a 0780040 Triebischtal-Robschütz. Eulitzmühle und Mühlgraben am oberen rechten Rand des La.jpg|mini|links|Lageplan der Wälle auf dem „Jockischberg“ und in Robschütz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Robschütz befinden sich auf dem Burgberg, einem Felssporn „Am Burgser“, Reste einer früh- und hochmittelalterlichen [[Wallburg]], die bis ins 12. Jahrhundert bestand und mit einer größeren Anlage auf dem gegenüber auf der anderen Talseite liegenden Jockischberg bei [[Kettewitz]] in Verbindung steht. Die wenigen, auf dem Abschnittswall gemachten slawischen Keramikfunde gehen bis ins 10. Jahrhundert zurück, gingen aber verloren. Wall- und Grabenreste von der Schanze blieben erhalten. Es handelte sich um eine Holz-Erde-Konstruktion mit äußerer steinerner Blendmauer. Der Zugang erfolgte über die sich westlich anschließende Hochfläche. Der Durchmesser der geschützten Anlage beträgt höchstens 65&amp;amp;nbsp;Meter, die größte Wallhöhe 10&amp;amp;nbsp;Meter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH&amp;quot;&amp;gt;{{WdH|32|187}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0770018 Triebischtal-Roitzschen. Oberreit, Sect. Freiberg, vor 1843 (Talstraße 46).jpg|mini|Robschütz und seine Nachbarorte auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0460029 Triebischtal-Robschütz. Ehem. Gut, zu dem die Mühle am Ziegenmarkt gehörte.jpg|mini|Rittergut Robschütz, 1983]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde der Ortsname Robschütz 1228 als Bestandteil des Personennamens „Volcwinus de Robatsitz“, weshalb anzunehmen ist, dass damals in Robschütz ein Herrensitz bestand. Der Ortsname, ursprünglich wohl [[Sorbische Sprachen|altsorbisch]] „Robačici“, leitet sich vom [[Lokator]]namen „Robak“ bzw. „Robač“ ab und bedeutet „Siedlung der Leute eines Robak/Robač“. Dieser Name ist wiederum auf die [[Slawische Sprache|slawische]] Wurzel [[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|*]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;orb- (deutsch: arbeiten) zurückzuführen; der Ortsname Robschütz ist somit urverwandt mit dem Wort [[Roboter]]. Im Laufe der Jahrhunderte wandelte er sich unter anderem über die Formen „Rogatschitz“, „Rabatschicz“, „Robeschicz“, „Rabeschicz“, „Rubeschicz“, und „Rabschitz“ hin zur heutigen Schreibweise. Sie ist für 1791 belegt, als man auch bereits nach Alt- und Neurobschütz unterschied.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Bd. 2, Berlin 2001. S. 290 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Landesaufnahmen des „Ur-Öder“ 1585–1633/34 war bereits hier von „Alt-Robschitz“ die Rede.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias (Markscheider) Öder |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90011915/dd_hstad-mf_0000822 |titel=Ur-Öder (Teil II), 1:13 333, Handzeichnung, 1586-1634, Blätter Bl. 179+157 - 299B |datum=1586 |abruf=2022-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Dorf, dessen Bewohner sich ihr Einkommen in der Landwirtschaft verdienten, erstreckte sich eine 223&amp;amp;nbsp;Hektar große Guts[[blockflur]]. Die [[Grundherrschaft]] übten zunächst die Besitzer des Ritterguts [[Batzdorf (Klipphausen)|Batzdorf]] aus, 1696 taucht dann das [[Schriftsässigkeit|altschriftsässige]] Rittergut Robschütz in den Urkunden auf, das aus einem 1547 erwähnten [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] hervorging. Zum Robschützer Rittergut zählten die Dörfer Luga und [[Schönnewitz (Käbschütztal)|Schönnewitz]], das Vorwerk Reitzschwüste und eine Wirtschaft im Klosterholz. Der Besitz gehörte ursprünglich der Adelsfamilie von Robschütz, danach dem [[Miltitz (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht Miltitz]]. Durch Heirat mit Dorothea Magdalena von Miltitz ging das Rittergut Robschütz in den Besitz des sächsischen Großkanzlers und Oberhofmarschalls [[Wolf Dietrich von Beichlingen]] über, danach gehörte es in zumeist schnellem Wechsel verschiedenen Eigentümern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingepfarrt war und ist Robschütz in die Kirchgemeinde [[Kloster St. Afra (Meißen)|St. Afra]] in Meißen. Die Verwaltung des Ortes oblag jahrhundertelang dem [[Erbamt Meißen]]. Im Jahre 1856 gehörte Robschütz zum Gerichtsamt Meißen und kam danach zur [[Amtshauptmannschaft Meißen]], aus der der gleichnamige Landkreis hervorging. Auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Landgemeindeordnung von 1838]] erlangte Robschütz Selbstständigkeit als [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1950 kam Robschütz durch [[Eingemeindung]] nach [[Garsebach]], das sich wiederum 1994 mit [[Burkhardswalde-Munzig]] und [[Miltitz (Klipphausen)|Miltitz]] zur Gemeinde Triebischtal zusammenschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Ortsteil Neurobschütz noch heute zu Robschütz gehört, bietet sich ein Sonderfall im Zusammenhang mit dem früheren Robschützer Ortsteil [[Roitzschwiese]] – dieser kam 1925 zu Roitzschen, bedingt durch die räumliche Nähe beider Orte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1953 gegründete [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] „Grüner Weg“ Robschütz vereinigte sich 1970 mit der LPG „August Bebel“ Miltitz, die seither ihren Sitz in Robschütz hatte und über 816&amp;amp;nbsp;Hektar Land verfügte. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1976 übernahmen die [[Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion|KAP]] „Saatbau“ Krögis die Pflanzenproduktion und die LPG „Florian Geyer“ Heynitz die Viehwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eingemeindung von Triebischtal am 1. Juli 2012 ist Robschütz ein Ortsteil der Gemeinde Klipphausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1551 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 11 [[Hufner|besessene Mann]], 15 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 10 besessene Mann, 16 Häusler&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 237&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 349&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 460&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 549&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 483&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 457&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 542&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | siehe [[Garsebach]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau- und Industriegeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-a 0740037 Triebischtal-Robschütz. Talkumwerk, ehem. Papierfabrik, Außenansicht.jpg|miniatur|Talkumwerk, ehemalige Papierfabrik, 1980]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-a 0740047 Triebischtal-Robschütz. Eulitzmühle, Außenansicht.jpg|miniatur|Eulitzmühle, 1980]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-a 0810016 Triebischtal-Robschütz. Blick ins Triebischtal auf das Talkumwerk, ehem.Papierfa.jpg|miniatur|Blick auf das Talkumwerk, dahinter die „Neue Siedlung“, 1981]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robschütz liegt in einem alten Bergbaugebiet; in naher Umgebung befinden sich unter anderem die [[Garsebacher Schweiz]] als weltgrößtes [[Pechstein]]vorkommen, die [[Kalkwerk Miltitz|Kalkwerke Miltitz]] und [[Groitzsch (Klipphausen)|Groitzsch]], die Silbererzstollen bei [[Munzig]] und [[Weitzschen]] sowie das Mundloch des [[Rothschönberger Stolln]]. In Robschütz wurde zwischen Burgberg und Triebisch [[Travertin]], versteinerter [[Kalktuff]], gebrochen. Als Baumaterial fand er bereits im 15. Jahrhundert in Meißen Verwendung. [[Petrus Albinus]] erwähnte das Vorkommen 1590 in seiner &amp;#039;&amp;#039;Meißnischen Bergk-Chronica&amp;#039;&amp;#039;, auch dem Mineralogen [[Georgius Agricola]] und dem Naturforscher [[Johannes Kentmann]] war es bekannt. Berühmt war es als Fundstelle von [[Fossil]]ien, darunter Abdrücken von Pflanzen, Schnecken sowie Knochen kleinerer Landtiere. Als eines der wenigen und kleinen Travertinvorkommen in Sachsen war es bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vollständig abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH&amp;quot;/&amp;gt; Im Jahr 1813 entdeckte ein Angestellter der Kgl. [[Porzellanmanufaktur Meißen]] in Robschütz eine [[Ocker]]-Schicht. Bis zu 800&amp;amp;nbsp;Zentner dieser sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Robschützer Gelberde&amp;#039;&amp;#039; wurden abgebaut und weltweit als [[Erdfarbe]] verkauft. Der Bergbau fand mit dem Aufkommen synthetischer Farbstoffe ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung der [[Bahnstrecke Borsdorf–Coswig]] am 22. Dezember 1868 siedelte sich zunehmend mittelständische Industrie an. Wichtigstes Beispiel ist eine 1870 errichtete Papierfabrik im Triebischtal. Sie wurde 1873 wesentlich erweitert und dehnte sich auch auf die benachbarte Eulitzmühle aus, deren Wasserkraftanlagen sie für die eigene Energieversorgung nutzte. Im Zuge der [[Weltwirtschaftskrise]] ging das Unternehmen in Konkurs. Eine [[Talk (Mineral)|Talkumfabrik]] nutzte die vorhandenen Gebäude seit 1932 weiter. Später stellte sie, wie die Korkmühle an der [[Roitzschwiese]], auf die Produktion von Schiefermehl um. Noch 1989 waren 15 Arbeiter in dieser Fabrik beschäftigt; 1993 wurde sie geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Robschütz überquerte die [[Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz]] auf einem am 1. Oktober 1909 eingeweihten Viadukt das Triebischtal. Der Streckenverlauf in diesem Bereich beschrieb bei leichter Steigung eine Kurve. Die Brücke, mit über 200 Metern die längste Schmalspurbrücke Sachsens, war Schauplatz zweier schwerer Bahnunglücke mit Todesfolge. Am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1949 und am 25.&amp;amp;nbsp;Dezember 1962 stürzte jeweils ein Zug wegen überhöhter Geschwindigkeit hinab. Der Betrieb wurde 1966 eingestellt und die elf Überbauten der Brücke in den 1970er Jahren demontiert. Erhalten blieben bis heute die meisten Brückenpfeiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Oskar Thierbach]] (1909–1991), deutscher Radrennfahrer, lebte in Robschütz, galt in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg als einer der stärksten Straßenfahrer Deutschlands&lt;br /&gt;
* [[Anneli-Marie Riße]] (1998–2015), deutsches Entführungsopfer, wuchs in Robschütz auf und lebte bis zum Schluss dort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Christl: &amp;#039;&amp;#039;Der Travertin von Robschütz bei Meißen und seine Verwendung als Leichtbaustoff im Spätmittelalter&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Landesamt für Denkmalpflege Sachsen]] (Hrsg.): Historische Bauforschung in Sachsen, Arbeitsheft 4, Dresden 2000. ISBN 3-930382-46-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://klipphausen.de/gemeinde/ortsteile/ &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Robschütz&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Klipphausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Klipphausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Robschutz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Klipphausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Meißen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1228]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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