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	<title>Robinson-Bedingung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:36:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robinson-Bedingung&amp;diff=422139&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boehm: typog</title>
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		<updated>2021-01-06T12:19:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typog&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robinson-Bedingung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Joan Robinson]] im Jahre 1947 entwickeltes [[Wirtschaftstheorie|wirtschaftstheoretisches]] Konzept, das die Wirkung einer [[Wechselkurs]]änderung auf den Saldo der [[Leistungsbilanz]] mit Hilfe von [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Angebot]]s- und [[Nachfrage]]-[[Elastizität (Wirtschaft)|Elastizitäten]] erklärt. Der hierbei verwendete Ansatz wird als [[Elastizitätenansatz]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Annahmen==&lt;br /&gt;
Die Robinson-Bedingung fußt auf der in den 1920ern entwickelten [[Marshall-Lerner-Bedingung]], stellt jedoch, im Gegensatz zu dieser, einen fast allgemeingültigen Fall dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herleitung==&lt;br /&gt;
Die Robinson-Bedingung lässt sich aus der formalen Darstellung des [[Handelsbilanz]]saldos herleiten. Wenn man davon ausgeht, dass [[Export]]e des [[Inland]]s in inländischer [[Währung]]  und [[Import]]e aus dem [[Ausland]] in ausländischer Währung [[Fakturierung|fakturiert]] werden, so stellt sich der Handelsbilanzsaldo wie folgt dar:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;HBS = p_\text{Ex} \cdot X_\text{Ex} - w \cdot p_\text{Im} \cdot X_\text{Im}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;p_\text{Ex}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;p_\text{Im}&amp;lt;/math&amp;gt; seien hierbei die [[Preis (Wirtschaft)|Preise]] für Ex- bzw. Importgüter, &amp;lt;math&amp;gt;X_\text{Ex}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;X_\text{Im}&amp;lt;/math&amp;gt; die Mengen derselben und &amp;lt;math&amp;gt;w&amp;lt;/math&amp;gt; der Wechselkurs in [[Preisnotation]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrfacher totaler [[Differential (Mathematik)|Differenziation]] infolge der Untersuchung von Einzeleffekten auf Export- und Importwerte erhält man die Robinson-Bedingung:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{\eta_\text{Ex}(1 + \varepsilon_\text{Ex})}{\varepsilon_\text{Ex} + \eta_\text{Ex}} &amp;gt; \frac{\varepsilon_\text{Im}(1 - \eta_\text{Im})}{\varepsilon_\text{Im} + \eta_\text{Im}}&amp;lt;/math&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei seien &amp;lt;math&amp;gt;\eta_\text{Ex}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\eta_\text{Im}&amp;lt;/math&amp;gt; die Nachfrageelastizitäten bei Ex- bzw. Import sowie &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_\text{Ex}&amp;lt;/math&amp;gt; und &amp;lt;math&amp;gt;\varepsilon_\text{Im}&amp;lt;/math&amp;gt; die Angebotselastizitäten bei Ex- bzw. Import.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deutung==&lt;br /&gt;
Ist die Robinson-Bedingung erfüllt, so kommt es infolge einer Wechselkursänderung zu einer [[Normalreaktion]] der Leistungsbilanz, das heißt eine [[Abwertung (Wechselkurs)|Abwertung]] führt zu einer Verbesserung und eine [[Aufwertung]] zu einer Verschlechterung des Leistungsbilanzsaldos. Allgemein lässt sich sagen, dass eine elastische Importnachfrage (&amp;lt;math&amp;gt;\eta_\text{Im} &amp;gt; 1&amp;lt;/math&amp;gt;) eine Normalreaktion bewirkt, während eine unelastische Importnachfrage (&amp;lt;math&amp;gt;\eta_\text{Im} &amp;lt; 1&amp;lt;/math&amp;gt;) keine Normalreaktion nach sich zieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenwirtschaftstheorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boehm</name></author>
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