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	<title>Robinsohn-Strassmann-Gruppe - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-10-27T16:26:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robinsohn-Strassmann-Gruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelte es sich neben der [[Gruppe Freies Hamburg]] um [[Friedrich Ablass]] um die einzige für längere Zeit (1934–1941) existierende Gruppe des [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandes gegen den Nationalsozialismus]], welche sich auf [[Linksliberalismus|linksliberale]] Positionen berief. Sie hatte ihre Zentren in Hamburg und Berlin und bestand aus bis zu 60 Mitgliedern. Führende Mitglieder waren der Kaufmann [[Hans Robinsohn]], der Berliner Richter [[Ernst Strassmann]] und der Journalist [[Oskar Stark (Journalist)|Oskar Stark]], die meisten stammten vom linken Flügel der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] und deren Jugendverband der [[Geschichte der Jungdemokraten|Jungdemokraten]], einige auch aus der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|SAJ]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppierung hatte keinen eigenen Namen, wurde jedoch durch die Emigration von Hans Robinsohn und das Ausscheiden von Oskar Stark nach dem Ende des Dritten Reiches &amp;#039;&amp;#039;Strassmann-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; genannt. Sie machte es sich zur Aufgabe, Nachrichten zu sammeln und das Ausland auf das Vorhandensein von Widerstandsgruppen unter der deutschen Zivilbevölkerung hinzuweisen und die Weichen für eine Regierungsform nach Hitler zu stellen. Zu diesem Zweck baten Mitglieder der Gruppierung unter Vermittlung von [[Robert Kauffman]]&amp;lt;ref name = &amp;quot;ifz1&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang Benz]] [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1981_3_5_benz.pdf EINE LIBERALE WIDERSTANDSGRUPPE UND IHRE ZIELE] ifz-muenchen.de, Seite 433&amp;lt;/ref&amp;gt; im Frühjahr 1939 das [[Foreign and Commonwealth Office|britische Außenministerium]] um Unterstützung für ihre Arbeit. Konkrete Hilfe wurde ihnen aber dadurch nicht zuteil, und so beschränkte sich die Gruppe weiterhin auf das Ausarbeiten von Plänen zur Nachkriegsordnung. Zu anderen Widerstandsgruppen wie dem [[Carl Friedrich Goerdeler|Goerdeler-Kreis]], der [[Bekennende Kirche|bekennenden Kirche]] und dem [[Kreisauer Kreis]] wie auch über [[Hans von Dohnanyi]] zum [[Attentat vom 20. Juli 1944|militärischen Widerstand]] bestanden Kontakte. Kurz vor seiner Emigration nach Dänemark 1938 stellte Robinsohn grundlegende Thesen für die Außenpolitik nach der „Ära Hitler“ auf. Diese beinhalteten eine friedliche Zusammenarbeit der Völker und setzten dies für eine intakte Innen- und Wirtschaftspolitik voraus. Im Herbst 1942 wurde Strassmann verhaftet, jedoch nicht ermordet, und durch die erfolgreiche Geheimhaltung der Gruppe wurde sie nicht wie viele andere Widerstandsgruppen von der [[Gestapo]] aufgedeckt. Strassmann konnte vielleicht nur deshalb überleben, weil die Gruppe klar und strikt organisiert war und es nur einen kleinen Kreis von Mitwissenden gab. Aufgrund der strengen Beachtung [[Konspiration|konspirativer]] Regeln und des Grundsatzes, nichts schriftlich festzuhalten, wurde die Gruppe als Widerstandsorganisation von der Gestapo nie enttarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine liberale Widerstandsgruppe und ihre Ziele. Hans Robinsohns Denkschrift aus dem Jahre 1939&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 29 (1981), S. 437–471 ([http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1981_3_5_benz.pdf PDF])&lt;br /&gt;
* Jutta-B. Lange-Quassowski: &amp;#039;&amp;#039;Liberale im Widerstand?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1994, Nr. 7.&lt;br /&gt;
* Jutta-B. Lange-Quassowski: &amp;#039;&amp;#039;Vermächtnis des Widerstandskämpfers, die Ernst-Strassmann-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;liberale drucksachen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 1983, Nr. 3, S. 31 f.&lt;br /&gt;
* [[Horst Sassin]]: &amp;#039;&amp;#039;Liberale im Widerstand. Die Robinsohn-Strassmann-Gruppe 1934–1942.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1993, ISBN 3-7672-1188-2.&lt;br /&gt;
* [[W. Paul Strassmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Strassmanns, Schicksale einer deutsch-jüdischen Familie über zwei Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Englischen von Evelyn Zegenhagen. Frankfurt 2006, ISBN 3-593-38034-X, S. 309ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Benz: {{Webarchiv |url=http://www.bpb.de/publikationen/IDN9WE,4,0,Widerstand_traditioneller_Eliten.html |wayback=20100105130852 |text= &amp;#039;&amp;#039;Widerstand traditioneller Eliten,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Die Strassmann-Gruppe&amp;#039;&amp;#039; |format= |()= |original= }}. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Widerstand, 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Informationen zur politischen Bildung.&amp;#039;&amp;#039; Heft 243). Bundeszentrale für Politische Bildung, Bonn 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4329206-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:RobinsohnStrassmannGruppe}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Robinsohn-Strassmann-Gruppe| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strassmann (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liberale Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Linksliberalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1941]]&lt;/div&gt;</summary>
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