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	<title>Robey Leibbrandt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:20:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grundausstattung: lf</title>
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		<updated>2025-02-06T12:41:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sidney Robey Leibbrandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der von der [[Amt Ausland/Abwehr|Abwehr]] als &amp;#039;&amp;#039;Robert Leibbrand&amp;#039;&amp;#039; geführt wurde (* [[25. Januar]] [[1913]] in [[Potchefstroom]], [[Transvaal]]; † [[1. August]] [[1966]] in [[Ladybrand]], [[Freistaat (Provinz)|Provinz Freistaat]], [[Südafrika]]), war ein [[Buren|burischer]] Schwergewichtsboxer, der nach den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Sommerspielen 1936]] als [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] Agent und Politiker versuchte, für die deutsche [[Amt Ausland/Abwehr|Abwehr]] in seiner Heimat Südafrika einen politischen Umsturz herbeizuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Boxer Leibbrandt ==&lt;br /&gt;
Größter internationaler Erfolg Leibbrandts war die Bronzemedaille im Halbschwergewicht bei den [[British Empire Games 1934/Boxen|British Empire Games 1934]] in London. 1936 vertrat er Südafrika bei den [[Olympische Sommerspiele 1936/Boxen|Olympischen Spielen im Boxen]] in [[Berlin]]. Am 31. Juli 1937 wurde er südafrikanischer Meister im Schwergewicht mit einem Sieg über &amp;#039;&amp;#039;Jim Pentz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er 1948 nochmals mit dem Boxsport und gewann zwei Kämpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Operation Weißdorn ==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Olympischen Spiele 1936 kehrte Leibbrandt 1938 nach Berlin zurück, um ein Studium an der Reichssportschule in Berlin aufzunehmen. Bei Kriegsausbruch 1939 blieb er in Deutschland. Er meldete sich zur [[Wehrmacht]] und wurde als erster Südafrikaner zum [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjäger]] ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;milhist1&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal | language   =en|url=http://rapidttp.com/milhist/vol102ma.html|journal = Military History Journal, South African Military History Society|volume=10|issue=2|title=Paratrooping Pioneer: David McCombe, South Africa&amp;#039;s first serving paratrooper|first=Col McGill|last=Alexander|month=December|year=1995 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Abwehr unter Admiral [[Wilhelm Canaris]] entwickelte unter dem Operationsnamen &amp;#039;&amp;#039;Weißdorn&amp;#039;&amp;#039; einen Plan zum Aufbau einer nationalsozialistischen Bewegung in Südafrika mit dem Ziel, die dortige Regierung unter General [[Jan Christiaan Smuts|Jan Smuts]] zu stürzen, da diese an der Seite der [[Alliierte]]n in den Krieg gegen das Deutsche Reich eingetreten war. Der Einsatzbefehl zu dieser Operation erging von Oberst [[Erwin von Lahousen]], dem Chef der Abteilung Abwehr II. Zu diesem Zweck wurde Leibbrandt von einer Crew hochseeerfahrener deutscher Agenten-Segler mit der für diese Zwecke beschlagnahmten 21 Meter langen französischen Kutteryacht &amp;#039;&amp;#039;Kyloe&amp;#039;&amp;#039; von [[Saint-Malo|St. Malo]] über [[Trindade und Martim Vaz|Trinidade]] nonstop in 68 Tagen nach Südafrika gesegelt und dort nordwestlich von [[Kapstadt]] mit einem Schlauchboot vor der Küste von [[Namaqualand]] an Land gesetzt. Die Kyloe wurde von ihrer Crew unter Leutnant [[Christian Nissen]] und dem „Meisternavigator“ [[Paul Temme]] nach 14.400 Seemeilen in [[Spanisch-Sahara|Spanisch Sahara]] zurückgelassen, der Heimweg von [[Ad-Dakhla|Villa Cisneros]] nach Deutschland mit italienischen Flugzeugen über Rom nach Berlin fortgesetzt. Zur Besatzung gehörten bekannte deutsche [[Hochseesegeln|Hochseesegler]] wie der Agenten-Segler und Ritterkreuzträger [[Heinrich Garbers]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/geistersegler.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Die Geistersegler der Abwehrabteilung&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
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 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Maler [[Arndt Georg Nissen|Age Nissen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibbrandt gründete in Südafrika die &amp;#039;&amp;#039;Nasionaal Sosialistiese Rebelle&amp;#039;&amp;#039; und es gelang ihm durch Agitation und Propaganda der Aufbau einer Organisation, die im Verborgenen einen Teil ihrer Mitglieder auf [[Sabotage]] und [[Terrorismus|Terrorakte]] vorbereitete. Eine Zusammenarbeit mit der deutschfreundlichen [[Ossewabrandwag]] unter [[Johannes van Rensburg]] unterblieb, da die Chemie zwischen den beiden Anführern nicht stimmig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibbrandt wurde von einem eingeschleusten englischen [[Agent (Nachrichtendienst)|Geheimagenten]] des [[Secret Intelligence Service]] enttarnt. Obwohl er sich seiner Festnahme zunächst zu entziehen suchte, wurde er dann doch nach Aussetzung einer Belohnung aufgrund Verrats aus eigenen Reihen festgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;milhist2&amp;quot;&amp;gt;{{cite journal | language   =en|first=Charles|last=Whiteing|url=http://samilitaryhistory.org/2/d02julne.html|title=Robey Leibbrandt and Operation Weissdorn|journal=The South African Military History Society KwaZulu-Natal Branch Newsletter|issue=326|month=July|year=2002}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Polizeibeamte, der die Verhaftung vornahm, war sein Boxkollege &amp;#039;&amp;#039;Claude Sterley&amp;#039;&amp;#039; aus [[Springbok]]. Leibbrandt wurde im anschließenden Gerichtsverfahren wegen [[Hochverrat]]s [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]], durch [[Jan Christiaan Smuts|General Smuts]] aufgrund von dessen Sympathie für die Familie Leibbrandt jedoch ebenfalls 1943 zu [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslanger Freiheitsstrafe]] [[Gnadenbefugnis|begnadigt]] und von der 1948 an die Macht gekommenen Regierung der [[Nasionale Party|National Partei]] unter [[Daniel François Malan]] amnestiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Leibbrandt blieb politisch aktiv und gründete 1962 unter anderem eine &amp;#039;&amp;#039;Antikommunistische Schutzfront&amp;#039;&amp;#039; in Südafrika. Seine Lebenserinnerungen veröffentlichte er 1961 in [[Afrikaans]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Geen Genade&amp;#039;&amp;#039; (zu deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Keine Gnade&amp;#039;&amp;#039;). Sein Leben ist Gegenstand des Buches von Hans Strydom: &amp;#039;&amp;#039;For Volk und Führer&amp;#039;&amp;#039; (1983), das später als &amp;#039;&amp;#039;The Fourth Reich&amp;#039;&amp;#039; verfilmt wurde.&lt;br /&gt;
Robert Leibbrand, „&amp;#039;&amp;#039;der treue Gefolgsmann&amp;#039;&amp;#039;“, war mit Margaretha „Etha“ Cornelia Botha verheiratet, sie bekamen fünf Kinder: Hermann, Remer, Izan, Rayna, Meyder Johannes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.leibbrandt.com/leibbrandt_archive/Bernd_Schaefer_Leibbrandt_Stuttgart/ReLeibbrandtfamilytree.txt&lt;br /&gt;
 |titel=Leibbrandt family tree&lt;br /&gt;
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 |kommentar=Forschungsergebnis zum Familienstammbaum&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1966 im Kreise seiner Familie, die geforderten militärischen Ehren wurden ihm von der südafrikanischen Regierung verweigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Marc Augier|Saint-Loup]]: &amp;#039;&amp;#039;Yachten in geheimer Mission – Segler im Dienste der Abwehr.&amp;#039;&amp;#039; Bielefeld: [[Delius Klasing Verlag]] 1988. ISBN 3-7688-0598-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.leibbrandt.com/LEIBBRANDT_archive/Sidney_Robey_Leibbrandt/Boeke_waarin_RL.htm&lt;br /&gt;
 |titel=Sidney Robey Leibbrandt 1913 - 1966&lt;br /&gt;
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 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=Familienarchiv Leibbrandt&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128580836|LCCN=n84080170|VIAF=28471457}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leibbrandt, Robey}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boxer (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachrichtendienstliche Person im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südafrikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer an den Commonwealth Games (Südafrika)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leibbrandt, Robey&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leibbrandt, Sidney Robey&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=burischer Schwergewichtsboxer und südafrikanischer nationalsozialistischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Potchefstroom]], [[Transvaal]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ladybrand]], [[Freistaat (Provinz)|Provinz Freistaat]], [[Südafrika]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grundausstattung</name></author>
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