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	<title>Robertville - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robertville&amp;diff=1303584&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2026-04-27T08:36:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Belgien&lt;br /&gt;
|NAME          = Robertville&lt;br /&gt;
|WAPPEN        = &lt;br /&gt;
|FLAGGE        = &lt;br /&gt;
|REGION        = Wallonien&lt;br /&gt;
|PROVINZ       = Lüttich&lt;br /&gt;
|BEZIRK        = Verviers&lt;br /&gt;
|GEMEINDE      = [[Weismes]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE        = &lt;br /&gt;
|NIS-Code      = &lt;br /&gt;
|HÖHE          = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD   = 50/27/13.3776&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD    = 6/7/19.6968&lt;br /&gt;
|PLZ           = 4950&lt;br /&gt;
|VORWAHL       = 80&lt;br /&gt;
|ADRESSE       = &lt;br /&gt;
|BÜRGERMEISTER = &lt;br /&gt;
|WEBSEITE      = [http://www.robertville.be/index.asp?l=de Website von Robertville]&lt;br /&gt;
|EINWOHNER     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Robertville, l&amp;#039;église Saint-Joseph foto9 2017-03-28 10.49.jpg|245px|mini|Robertville, Kirche: l’église Saint-Joseph]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robertville&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|In der Bivelt}}) ([[Wallonische Sprache|wallonisch]] &amp;#039;&amp;#039;el Ribiveye&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Li Rbiveyeel&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Weismes]] ({{frS|(amtlich) &amp;#039;&amp;#039;Waimes&amp;#039;&amp;#039;}}) in [[Ostbelgien]], Provinz [[Lüttich]], mit einer überwiegend französischsprachigen Bevölkerung, aber Spracherleichterungen für die Minderheit der [[Deutschsprachige Gemeinschaft|Deutsch sprechenden Bevölkerung]]. Weismes bildet mit der Gemeinde [[Malmedy]] den [[Kanton Malmedy|Wahlkanton Malmedy]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum von Robertville liegt um die 1839 geweihte Kirche St. Joseph.&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Robertville findet sich 1188 in Form einer Einzahlung in den Büchern der &amp;#039;&amp;#039;Kapelle des Lépreux de Malmedy&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://jacquesjgb.e-monsite.com/pages/ville-francophone/robertville.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Robertville - tout savoir&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304044527 |archiv-bot=2023-01-02 20:14:47 InternetArchiveBot}} &amp;#039;&amp;#039;Les trois freres&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 25. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesem Jahr ist der Name &amp;#039;&amp;#039;Ribievile&amp;#039;&amp;#039; überliefert. Für das Jahr 1430 ist eine [[Wassermühle]] erwähnt, die den Herren [[Burg Reinhardstein|Reinhardstein]] gehörte. Eine zweite als [[Getreidemühle]] genutzte Wassermühle wird im Jahr 1590 erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hohes Venn|Wallonische Venn]] mit seinen wallonischen Ortsbezeichnungen hat diese von den Bewohnern Robertvilles erhalten. Da diese im frühen Mittelalter hart an der Grenze zum deutschsprachigen [[Bütgenbach]] wenige Weiden hatten, wichen sie mit ihren Kühen, Hammeln und Schafen in dieses benachbarte Gebiet aus. In einer Urkunde aus dem 15. Jahrhundert sind die Robertviller aufgeführt, die die Weiderechte auf benachbartem Grund ihrer Vorfahren übernommen haben. 1534 änderte sich dieser friedliche Zustand. Johan Sourbroit baute in diesem Gebiet seine Herberge, um die eine Siedlung, das heutige [[Sourbrodt]], entstand. Es folgten viele Prozesse und gewalttätige Auseinandersetzungen um Weiderechte. Durch das &amp;#039;&amp;#039;Reglement&amp;#039;&amp;#039; von 1828 und den Vertrag von [[Monschau|Montjoie]] (Monschau) von 1870 kehrte langsam Frieden ein. Nur die Bewohner des ab 1866 entstehenden neuen [[Vennbahn|Bahnhofsviertels]] in Sourbrodt durften das Wallonische Venn nicht nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Wiener Kongress]] 1815 gehörte das Dorf Robertville als Teil des [[Kreis Malmedy|Kreises Malmedy]] bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] zum [[Königreich Preußen]]. Kurz nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)]]  wurde die Region von belgischen Truppen besetzt. Entsprechend dem Ergebnis der ein Jahr später stattfindenden [[Volksabstimmungen im Gefolge des Versailler Vertrags#Eupen und Malmedy|Volksabstimmungen im Gefolge des Versailler Vertrags]] wurde die Region am 20. September 1920 Teil des Königreichs Belgien. Gleichzeitig wurde durch Zusammenlegung mit den Dörfern [[Ovifat]] und Sourbrodt die Gemeinde Robertville geschaffen. Zunächst wurde der Ort vom Bürgermeister von [[Waimes]] mitverwaltet; erst seit den Kommunalwahlen von 1922 verfügte Robertville über einen eigenen Bürgermeister.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robertv&amp;quot;&amp;gt;Mariette Wey-Noël (und andere): &amp;#039;&amp;#039;1897 – 1997 Les Amis Réunis Robertville&amp;#039;&amp;#039;, A.S.B.L. Royale Harmonie, Robertville 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Mai 1930 wurde die [[Talsperre Robertville]] fertiggestellt, die auch die [[Elektrifizierung]] des Ortes zur Folge hatte; eines der ersten beleuchteten Gebäude war die Dorfkirche. Der Bau der Talsperre führte zum Verschwinden der Mühlen sowie der [[Gerben|Gerberei]] des Ortes, die unter den Wasserspiegel gerieten. Die für den 17. September 1939 geplanten Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Kirche wurden wegen der nach dem deutschen [[Überfall auf Polen]] begonnenen Vorbereitungen eines Verteidigungskrieges abgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des [[Geschichte Belgiens#Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde im Mai 1940 auch Robertville von deutschen Truppen besetzt und am 18. Mai 1940 die Region vom Deutschen Reich annektiert. Die (nun) deutschen männlichen Einwohner wurden seit 1942 zum Kriegsdienst in der [[Wehrmacht]] einberufen; die Familien von [[Fahnenflucht|Fahnenflüchtigen]] des Ortes wurden von den deutschen Behörden in [[Sippenhaftung|Sippenhaft]] genommen. Dem im September 1944 ergangenen Aufruf den Ort zu evakuieren folgten nur wenige Einwohner; am 12. September 1944 wurde Robertville von alliierten Truppen befreit. Zu Beginn der [[Ardennenoffensive]] wurde am 17. Dezember 1944 ein [[Arsenal|Munitionsdepot]], in dem 6000 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]] Munition lagerten, zerstört. Dabei wurden zahlreiche Gebäude des Ortes beschädigt. Während des Zweiten Weltkrieges kamen 78 Einwohner als Soldat oder als Deportierter ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Robertv&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1976 endete die Geschichte der selbstständigen Gemeinde Robertville: Im Zuge der [[Zusammenschluss belgischer Gemeinden|belgischen Kommunalreform]] erfolgte am 1. Januar 1977 die Zusammenlegung mit [[Faymonville (Weismes)|Faymonville]] und Zuordnung als Ortsteil der Gemeinde [[Weismes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristik und Naherholung ==&lt;br /&gt;
Unterhalb des Ortes befindet sich die [[Talsperre Robertville]] der [[Warche]] mit Campingplatz, einem Freibad und am Staudamm ein Bootsverleih. Nahbei die [[Burg Reinhardstein]]. Die Bürgermeister von [[Bütgenbach]] und [[Weismes]] haben gemeinsam den kanton- und sprachgrenzüberschreitenden Wanderweg &amp;#039;&amp;#039;Warche-Tour&amp;#039;&amp;#039; zwischen den Talsperren [[Talsperre Bütgenbach|Bütgenbach]] und [[Talsperre Robertville|Robertville]] eingeweiht. Der internationale [[Vennbahn (Radweg)|Vennbahnradweg]], RAVeL-Strecke L.48, führt auf der alten Vennbahntrasse von Aachen, Sourbrodt über den alten Haltepunkt Robertville nach [[Weywertz]] und weiter bis nach Luxemburg (Ulflingen).&lt;br /&gt;
Touristisch erschlossen ist auch das umliegende [[Hohes Venn|Hohe Venn]], das als &amp;#039;&amp;#039;Réserve naturelle domaniale des Hautes Fagnes&amp;#039;&amp;#039; unter Naturschutz gestellt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://biodiversite.wallonie.be/fr/6006-hautes-fagnes.html?IDC=2831&amp;amp;IDD=335545073 |titel=La biodiversité en Wallonie |titelerg=Hautes-Fagnes |hrsg=Observatoire de la Faune, de la Flore et des Habitats (OFFH) |sprache=fr |abruf=2015-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Robertville&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Haltepunkt Robertville.jpg|Ehemaliger Haltepunkt der [[Vennbahn]]&lt;br /&gt;
 Lac de Robertville (12).jpg|Lac de Robertville&lt;br /&gt;
 Reinhardstein CH1bJPG.jpg|Burg Reinhardstein, nah bei Robertville&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Robertville|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.robertville.be/ Website des Ortes]&lt;br /&gt;
* [http://www.robertville.be/lib/planrob.pdf Übersichtskarte des Ortes (PDF-Datei; 1,536&amp;amp;nbsp;MB)]&lt;br /&gt;
* [http://www.reinhardstein.be/ Burg Reinhardstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Weismes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5321152-2|VIAF=140446840}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Weismes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Provinz Lüttich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1976]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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