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	<title>Robert von Gaupp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T06:14:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-10-08T14:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gaupp-robert-von-1908-09-13-schwaebisches-bilderblatt-jg01-nr42-s08.jpg|mini|Robert von Gaupp]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Conrad Ernst Robert Gaupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1883 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Gaupp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[14. Juli]] [[1836]] in [[Bissingen an der Teck]]; † [[30. August]] [[1908]] in [[Stuttgart]]) war ein württembergischer Staatsrat und Landtagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Robert Gaupp war der Sohn eines [[Evangelisch|evangelischen]] Pfarrers. Er besuchte 3 Jahre lang die Lateinschule in [[Kirchheim unter Teck]], danach das evangelische Seminar in [[Bad Urach|Urach]]. Von 1854 bis 1858 studierte er Regiminalwissenschaften in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]]. 1858 legte er die erste und 1859 die zweite höhere Dienstprüfung ab. Er war seit 1855 Mitglied der [[Burschenschaft Germania Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1860 wurde Gaupp Sekretär und Assistent des Präsidenten bei der Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart. 1862 und 1863 war er Abgesandter bei der [[Weltausstellung London 1862|Weltausstellung]] in London. Von 1863 bis 1866 wurde er mehrfach als [[Verwaltungsaktuar|Aktuar]] und [[Amtsverweser|Oberamtsverweser]] beim [[Oberamt Kirchheim]] eingesetzt. 1866 wechselte er als Kollegialhilfsarbeiter zur Regierung des [[Donaukreis]]es in Ulm, vorübergehend war er auch Zivilkommissär und Bundesoberamtmann beim [[Oberamt Hechingen]] nach der Übernahme der hohenzollerischen Fürstentümer durch den Deutschen Bund. von 1866 bis 1870 war er als Regierungsassessor Dozent für Nationalökonomie und Rechtskunde an der [[Universität Hohenheim|Akademie Hohenheim]] mit Sitz und Stimme im Lehrerkonvent. Von 1870 bis 1877 leitete er als Oberamtmann das [[Oberamt Neuenbürg]]. Nach zwei Jahren als Regierungsrat bei der Regierung des [[Neckarkreis]]es in Ludwigsburg war er von 1878 bis 1882 als Referent für Gewerbe und Handel sowie für Landwirtschaft beim Innenministerium in Stuttgart tätig. 1882 ernannte man ihn zum Vorstand der Zentralstelle für Gewerbe und Handel. Diese Position bekleidete der bis 1904. 1884 war er zum Kollegialdirektor und 1885 zum wirklichen Direktor befördert worden. 1893 erhielt er den Titel Präsident und 1900 wurde er zum Staatsrat ernannt. 1903 erhielt er noch den Ehrentitel [[Exzellenz (Titel)|Exzellenz]], bevor er 1904 in den Ruhestand ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1893 wurde Gaupp als lebenslanges Mitglied in die Erste Kammer des [[Württembergische Landstände|württembergischen Landtags]] entsandt. Dieses Mandat übte er bis 1899 aus. Dann bat er um seine Entlassung aus dem Landtag aus gesundheitlichen Gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert von Gaupp war der Vorstand und später Ehrenvorstand des württembergischen Kunstgewerbevereins. Außerdem war er bis 1903 Vorstand des Gewerblichen Sachverständigenvereins für Württemberg, Baden und Hessen. Er gründete das [[Landesgewerbemuseum Stuttgart|Württembergische Landesgewerbemuseum]] in Stuttgart und war auch dessen erster Direktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen, Nobilitierung ==&lt;br /&gt;
* 1863 Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft&lt;br /&gt;
* 1883 Ritterkreuz 1. Klasse des [[Orden der Württembergischen Krone|Ordens der württembergischen Krone]], welches mit dem persönlichen Adelstitel ([[Deutscher Adel#Ordensadel|Nobilitierung]]) verbunden war&lt;br /&gt;
* 1886 Ritter II. Klasse des [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
* 1887 Kommandeurskreuz des belgischen [[Leopoldsorden (Belgien)|Leopoldsordens]]&lt;br /&gt;
* 1889 Komturkreuz des [[Verdienstorden der Bayerischen Krone|bayerischen Verdienstordens der Krone]]&lt;br /&gt;
* 1889 Kommenturkreuz des Ordens der württembergischen Krone&lt;br /&gt;
* 1892 Komturkreuz des österreichischen [[Franz-Joseph-Orden|Franz-Josephs-Ordens]]&lt;br /&gt;
* 1896 Kommenturkreuz erster Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s&lt;br /&gt;
* 1896 Ehrendoktor der staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen&lt;br /&gt;
* 1898 [[Kronenorden (Preußen)|Preußischer Kronorden]] 2. Klasse mit Stern&lt;br /&gt;
* 1899 Stern zum Kommenturkreuz des Ordens der württembergischen Krone&amp;lt;ref&amp;gt;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1901, S. 31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1900 Ehrenbürger der Städte Schwenningen und Reutlingen&lt;br /&gt;
* 1904 Großkreuz des Friedrichs-Ordens&lt;br /&gt;
* Silberne Verdienstmedaille&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3806212139|Seite=269–270}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3170166042|Seite=245–246}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 104–105.&lt;br /&gt;
* Walther Mosthaf: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 100jährigen Bestehen der Industrie- und Handelskammer Reutlingen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Handels- und Gewerbekammern 1855-1899&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von den Industrie- und Handelskammern Stuttgart Heilbronn Reutlingen Ulm. Stuttgart 1955, S. 301–303.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116468688|VIAF=22894494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaupp, Robert von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberamtmann (Oberamt Neuenbürg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Komtur mit Stern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leopoldsordens (Kommandeur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Bayerischen Krone (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter II. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Reutlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Villingen-Schwenningen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Württembergischen Kammer der Standesherren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaupp, Robert von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gaupp, Conrad Ernst Robert von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=württembergischer Staatsrat und Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1836&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bissingen an der Teck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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