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	<title>Robert Volkmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:23:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SeptemberWoman: + Signatur, Bild</title>
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		<updated>2025-02-03T23:15:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Signatur, Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Briefe von Robert Volkmann, Bildnis.jpg|miniatur|Robert Volkmann [[Datei:Volkamnn signature.png|rahmenlos|zentriert|klasse=notpageimage skin-invert-image|Signatur]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Robert Volkmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1815]] in [[Lommatzsch]] bei [[Meißen]]; † [[30. Oktober]] [[1883]] in [[Budapest]]) war ein [[Liste deutscher Komponisten klassischer Musik|deutscher Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Volkmann, der Sohn eines Kantors, war schon seit seiner Kindheit mit Musik vertraut und erhielt Gesang-, Klavier-, Orgel-, Violin- und Violoncellounterricht. Nach kurzem Besuch des Gymnasiums in [[Freiberg]] (1832/33) absolvierte er von 1833 bis 1835 das [[Lehrerseminar]]. Gleichzeitig erhielt er weiteren Musikunterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 zog Volkmann nach [[Leipzig]], um sich u.&amp;amp;nbsp;a. in Privatstunden beim dortigen Kantor der [[Nikolaikirche (Leipzig)|Nikolaikirche]] [[Carl Ferdinand Becker (Musikschriftsteller)|Carl Ferdinand Becker]] weiterzubilden. Nach Abschluss des Unterrichtes erhielt Volkmann eine Stelle als Lehrer „für höheren Gesang“ an der [[Prag]]er Musikschule von [[Karl Joseph Kinderfreund]], die am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1839 eröffnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Adler&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 212 vom 5. September 1839, S. 763 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=adl&amp;amp;datum=18390905&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22Kinderfreund%22&amp;amp;ref=anno-search Digitalisat)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Budapest-zeneakademia-volkmann.jpg|mini|Volkmann-Relief an der [[Franz-Liszt-Musikakademie]] in Budapest]]&lt;br /&gt;
1841 erfolgte der Umzug nach [[Budapest]], wo er bis 1844 als [[Hauslehrer|Privatlehrer]] und Korrespondent der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Wiener Musikzeitung&amp;#039;&amp;#039; wirkte. Nach einer kurzen Periode freien Schaffens sah er sich gezwungen, 1848 erneut eine Stelle zu suchen, und wurde Chordirektor und [[Organist]] am israelischen Reformtempel. Anfang der 1850er Jahre hatte er erste Erfolge als Komponist, vor allem mit seinem &amp;#039;&amp;#039;Klaviertrio Nr. 2 b-Moll&amp;#039;&amp;#039; op. 5. Ab 1854 lebte Volkmann in [[Wien]], ohne jedoch den erhofften (finanziellen) Erfolg zu erzielen. Deshalb kehrte er 1858 wieder zurück nach Budapest, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. In den 1860er Jahren erfreute er sich wachsender internationaler Anerkennung und schuf viele seiner bedeutendsten Werke. Ab etwa 1870 komponierte er kaum noch. 1875 wurde Volkmann schließlich Professor für Komposition an der Landesakademie in Budapest, eine Stelle, die er bis zu seinem Tod innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
Volkmann lässt sich stilistisch zwischen [[Robert Schumann]] und [[Johannes Brahms]], mit dem er persönlich befreundet war, einordnen. Ausgangspunkt für sein Schaffen sind die Komponisten [[Wolfgang Amadeus Mozart]], [[Joseph Haydn]] und [[Ludwig van Beethoven]]. Teilweise lassen sich auch [[Ungarn|„ungarische“]] Elemente und einzelne Einflüsse der neudeutschen Schule erkennen. Allerdings muss Volkmann insgesamt eher als konservativ angesehen werden. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Einflüsse kann er aber keiner bestimmten Strömung zugerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Volkmann favorisierte kleinere Formen, wie Klavierstücke und Lieder, komponierte jedoch auch einige großformatige Werke. Während seine kleineren Werke teilweise Gefahr laufen, biedermeierlich zu wirken, weisen einige seiner größeren manchmal eine gewisse Unfähigkeit zur Konzentration auf einen einzigen Gedanken auf. Andere jedoch machen diesen Mangel durch sehr geschlossene, konsequent durchgearbeitete Strukturen wieder wett. Von seinen sechs [[Streichquartett]]en sind die letzten drei hochbedeutend, während die ersten drei lediglich solide Kammermusik, besonders für den Hausgebrauch geeignet, darstellen. Auch steht sein zweites [[Klaviertrio]] (op. 5), das von seinen Freunden Johannes Brahms und [[Franz Liszt]] als Meisterwerk gelobt wurde und die klassische Form zugunsten einer zyklischen Geschlossenheit aufgibt, deutlich über dem ersten (op. 3); und ähnlich verhält es sich mit den beiden [[Sinfonie]]n, deren erste als „die bedeutendste zwischen Schumann und Brahms“ (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039;, 1966) bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt findet sich in Volkmanns Schaffen Grandioses, das den Vergleich zu den „Großen“ seiner Zeit nicht zu scheuen braucht, neben eher wenig Bedeutendem. Allerdings stehen seine besten Werke weit über dem Durchschnitt seiner Zeit und weisen eine sehr persönliche Handschrift auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Die bekanntesten und bedeutendsten Werke Volkmanns sind das Violoncellokonzert, die beiden Symphonien und die Ouvertüre „Richard III.“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orchesterwerke&lt;br /&gt;
** Sinfonie Nr. 1 d-Moll op. 44 (1862/63)&lt;br /&gt;
** Sinfonie Nr. 2 B-Dur op. 53 (1864/65)&lt;br /&gt;
** Serenade Nr. 1 C-Dur op. 62 für Streicher (1869)&lt;br /&gt;
** Serenade Nr. 2 F-Dur op. 63 für Streicher (1869)&lt;br /&gt;
** Serenade Nr. 3 d-Moll op. 69 für Violoncello und Streicher (1870)&lt;br /&gt;
** Ouvertüre C-Dur op. posth. (1863)&lt;br /&gt;
** Ouvertüre „Richard III.“ op. 68 (1870)&lt;br /&gt;
** Violoncellokonzert a-Moll op. 33 (1853–55)&lt;br /&gt;
** Konzertstück C-Dur op. 42 für Klavier und Orchester (1861)&lt;br /&gt;
* Vokalmusik&lt;br /&gt;
** „Weihnachtslied aus dem 12. Jahrhundert“, Motette für Soli und Chor op. 59 (1867)&lt;br /&gt;
** Lieder&lt;br /&gt;
* Kammermusik&lt;br /&gt;
** Klaviertrio Nr. 1 F-Dur op. 3 (1842/43)&lt;br /&gt;
** Klaviertrio Nr. 2 b-Moll op. 5 (1850)&lt;br /&gt;
** Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 9 (1847/48)&lt;br /&gt;
** Streichquartett Nr. 2 g-Moll op. 14 (1846)&lt;br /&gt;
** Streichquartett Nr. 3 G-Dur op. 34 (1856/57)&lt;br /&gt;
** Streichquartett Nr. 4 e-Moll op. 35 (1857)&lt;br /&gt;
** Streichquartett Nr. 5 f-Moll op. 37 (1858)&lt;br /&gt;
** Streichquartett Nr. 6 Es-Dur op. 43 (1861)&lt;br /&gt;
* Klavier solo&lt;br /&gt;
** Sonate c-Moll op. 12&lt;br /&gt;
** 6 Fantasiebilder op. 1&lt;br /&gt;
** Buch der Lieder op. 17&lt;br /&gt;
** Deutsche Tanzweisen op. 18&lt;br /&gt;
** Kavatine und Barkarole op. 19&lt;br /&gt;
** Ungarische Lieder op. 20&lt;br /&gt;
** &amp;quot;Visegrád&amp;quot;, 12 Tondichtungen op. 21&lt;br /&gt;
** Fantasie op. 25a&lt;br /&gt;
** Variationen über ein Thema von Händel op. 26 (über &amp;#039;&amp;#039;the harmonious blacksmith&amp;#039;&amp;#039; aus Händels 5. Klaviersuite)&lt;br /&gt;
** Lieder der Großmutter op. 27&lt;br /&gt;
* Klavier 4-händig&lt;br /&gt;
** Sonatine G-Dur op. 57 (1868)&lt;br /&gt;
** Musikalisches Bilderbuch op. 11 (1852/53)&lt;br /&gt;
** 7 ungarische Skizzen op. 24 (1861)&lt;br /&gt;
** Die Tageszeiten op. 39 (1859)&lt;br /&gt;
** 3 Märsche op. 40 (1859)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Robert Volkmann wird in der Musikabteilung der [[SLUB Dresden]] aufbewahrt (Signatur: Mus.5912ff.). Er enthält Kompositionsautographe und Abschriften im Umfang von ca. 180 Katalognummern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kalliope-verbund.info/de/ead?ead.id=DE-611-BF-13072 |titel=Kalliope {{!}} Verbundkatalog für Archiv- und archivähnliche Bestände und nationales Nachweisinstrument für Nachlässe und Autographen |abruf=2020-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|40|240|243|Volkmann, Robert|Robert Eitner|ADB:Volkmann, Robert}}&lt;br /&gt;
* {{MGG2|Verfasser=Lorenz Luyken|Lemma=Volkmann, Robert|Band=P17|SpalteVon=|SpalteBis=|ID=mgg13500|Kommentar=}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Robert Volkmann in seiner Bedeutung als Instrumental- und Vocal-Componist&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1875.&lt;br /&gt;
* Ilka Horovitz-Barnay: &amp;quot;Erinnerungen an Robert Volkmann&amp;quot;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Freie Presse&amp;#039;&amp;#039; vom 26. April 1903, S. 35–38.&lt;br /&gt;
* Hans Volkmann: &amp;#039;&amp;#039;Robert Volkmann. Sein Leben und seine Werke&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1903.&lt;br /&gt;
* Hans Volkmann: &amp;#039;&amp;#039;Robert Volkmann&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1915.&lt;br /&gt;
* Hans Volkmann [Hrsg.]: &amp;#039;&amp;#039;Briefe von Robert Volkmann&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1917.&lt;br /&gt;
* Thomas Brawley: &amp;#039;&amp;#039;The Instrumental Works of Robert  Volkmann (1815–1883)&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation Northwestern University (USA), 1975.&lt;br /&gt;
* Thomas Schipperges: &amp;#039;&amp;#039;Serenaden zwischen Beethoven und Reger. Beiträge zur Geschichte der Gattung&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1989.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Volkmann_Friedrich|Volkmann, Robert|ChF}}&lt;br /&gt;
* Matthias Falke: &amp;#039;&amp;#039;Die Symphonie zwischen Schumann und Brahms. Studien zu Max Bruch und Robert Volkmann&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11876912X|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11876912X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Volkmann/wv_abc.html Werkeverzeichnis von Robert Volkmann] auf &amp;#039;&amp;#039;Klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://kalliope-verbund.info/de/ead?ead.id=DE-611-BF-13072 Nachlass Robert Volkmann] in der [[Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden|Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]]&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Volkmann, Robert}}&lt;br /&gt;
* {{Mutopia|VolkmannR}}&lt;br /&gt;
* {{correspSearch}}&lt;br /&gt;
* [https://imslp.org/wiki/List_of_compositions_by_Robert_Volkmann Vollständiges Werkverzeichnis bei IMSLP]&lt;br /&gt;
* [https://members.tripod.com/robert_volkmann/d/main.html Seite über Volkmann mit MIDI-Dateien, Besprechungen etc.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11876912X|LCCN=n/84/41964|VIAF=49409709}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Volkmann, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Budapest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Lommatzsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Volkmann, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Volkmann, Friedrich Robert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-ungarischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lommatzsch]] bei [[Meißen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Oktober 1883&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SeptemberWoman</name></author>
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