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	<title>Robert T. Odeman - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:38:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_T._Odeman&amp;diff=299219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Werke */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-12-20T20:00:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert T. Odeman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1904]] in [[Hamburg-Blankenese|Blankenese]]; † [[14. Januar]] [[1985]] in [[Berlin]]; mitunter auch &amp;#039;&amp;#039;Odemann&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, bürgerlicher Name &amp;#039;&amp;#039;Martin Hoyer&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Kabarett]]ist, [[Dichter]] und [[Pianist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Robert T. Odeman wurde als Martin Hoyer am 30. November 1904 in [[Hamburg-Blankenese|Blankenese]] geboren. Nach einer Ausbildung zum [[Tischler]] studierte er Klavier und trat einige Jahre erfolgreich als [[Pianist]] auf. Er begleitete Stummfilme in vielen Hamburger Kinos. Aufgrund einer Verletzung an der Hand musste er das Klavierspiel aufgeben und wandte sich dem Theater zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 lernte er den Architektur-Studenten Martin Ulrich Eppendorf (Spitzname: Muli) kennen, mit dem er zehn Jahre zusammenlebte, bis sein Lebensgefährte 1932 verstarb. 1933 übernahm er die musikalische Leitung des Neuen Theaters in Hamburg. 1935 gründete er in Berlin ein Kabarett, das aber schon kurz nach seiner Eröffnung durch die [[Gestapo]] geschlossen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1937 wurde er wegen seiner Liebe zu einem Hamburger Buchhändler von der Gestapo verhaftet und nach [[§ 175 Strafgesetzbuch (Deutschland)|Paragraph 175 des Strafgesetzbuchs]] zu 27 Monaten Haft verurteilt, die er in [[Berlin-Plötzensee|Plötzensee]] und anderen Berliner Strafanstalten absaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung war Odeman mit Berufsverbot belegt und durfte nicht öffentlich auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Scheinbeziehung mit der Sängerin [[Olga Rinnebach]] konnte nicht verhindern, dass er 1942 erneut inhaftiert wurde. Seine Haftstrafe saß er unter schweren Haftbedingungen im [[KZ Sachsenhausen]] ab. Im KZ hatte er den Posten eines Blockschreibers inne. Unter nicht eindeutig geklärten Umständen gelang ihm im Frühjahr 1945 die Flucht aus dem KZ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg beteiligte er sich – vor allem in Hamburg – am Aufbau des kulturellen Lebens, absolvierte eine Schauspielerausbildung und trat in verschiedenen Theatern und Produktionen auf. Satirische Gedichte, die Odeman schrieb, erschienen in Buchform, wurden von Musikern wie [[Charles Kálmán]] und [[Norbert Schultze]] vertont und auf Musik- und [[Sprechplatte]]n veröffentlicht, deren letztere Odeman auf Anregung der Schauspielerinnen [[Pamela Wedekind]] und [[Ursula Herking]] selbst besprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 lernte er in Berlin den damals 25-jährigen Günter Nöring (1933–2006) kennen, den er Kai („[[Kai aus der Kiste (Roman)|aus der Kiste“]]) nannte, und mit dem er bis zu seinem Tod zusammenblieb. Da die beiden sich nicht heiraten durften, adoptierte Odeman seinen jüngeren Lebensgefährten, der fortan den Doppelnamen Günter Odeman-Nöring führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Eisenhauer: [https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/guenter-odeman-noering/764726.html Günter Odeman-Nöring (Nachruf).] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Tagesspiegel,&amp;#039;&amp;#039; 20. Oktober 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 starb Robert T. Odeman nach langer Bettlägerigkeit 80-jährig in Berlin-Grunewald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthume Ehrung ==&lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 2004 veranstaltete das [[Schwules Museum|Schwule Museum]] in Berlin anlässlich des 100. Geburtstages von Robert T. Odeman eine Gedenkfeier, bei der Günther Odeman-Nöring und der Schauspieler [[Heinz Lutter]] Texte von Odeman rezitierten und aus dessen Leben erzählten. Auch eine neue CD wurde vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwulesmuseum.de/veranstaltung/zum-100-geburtstag-von-robert-t-odeman/ |titel=Zum 100. Geburtstag von Robert T. Odeman |werk= |hrsg=Schwules Museum Berlin |sprache=de-DE |abruf=2023-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Robert T. Odeman schrieb über 50 [[Satire|satirische]] Gedichte, es erschienen bei Blanvalet Berlin (heute Random House Verlag) u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kein Blatt vorm Mund&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frechdachsereien eines Junggesellen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unkraut vergeht nicht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Zauberberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hochzeit zu Kanaa&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Das letzte Gedicht führte 2006 bei einem Festvortrag in Fürth zu einem Eklat wegen seines antisemitischen Inhalts, der kaum ein Klischee auslässt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.juedisches-museum.org/wp-content/uploads/Odemann.mp3 |titel=Odeman |werk= |hrsg= Jüdisches Museum Franken, Ausstellung Shitstorm |sprache=de-DE |abruf=2025-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Sprechplatten ==&lt;br /&gt;
Bei [[Telefunken]] erschienen innerhalb der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Wort und Stimme]]&amp;#039;&amp;#039; mehrere überaus erfolgreiche [[Sprechplatte]]n, auf denen er Auswahlen aus seinen Gedichtbänden sprach, u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Alltag ist nicht grau – Verse eines Unverbesserlichen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Damen bitte weghören &amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reden wir nicht darüber&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ungeschminkt bei feinen Leuten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verse eines dreisten Zeitgenossen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ganz unter uns&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vertonungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Norbert Schultze – Pampelmusenküsse. 13 Chansons nach Gedichten von Robert T. Odeman&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diverse – Robert T. Odeman: Die Zeit vergeht. Ein Portrait in historisch z.&amp;amp;nbsp;T. unveröffentlichten Aufnahmen von 1934–1978&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörbücher ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dunkler Anzug erbeten&amp;#039;&amp;#039; (Sprecher: Michael H. Gloth)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Volker Kühn (Regisseur)|Volker Kühn]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Erwachen: Kabarett unterm Hakenkreuz. 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Quadriga, Weinheim 1989, ISBN 3-88679-163-7, S. 383 (Kurzbiografie).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Odeman, Robert T.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frithjof Trapp]], Bärbel Schrader, Dieter Wenk, Ingrid Maaß: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945. Band 2. Biographisches Lexikon der Theaterkünstler&amp;#039;&amp;#039;. Saur, München 1999, ISBN 3-598-11375-7, S. 707.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13527060X|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm3442114}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20140106220531/http://www.literaturo.dk/saga.htm Der kluge Gärtnersmann] mit Übersetzung in Esperanto von [[Adolf Sproeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13527060X|LCCN=n81074582|VIAF=39880262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Odeman, Robert T.}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Odeman, Robert T.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hoyer, Martin (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kabarettist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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