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	<title>Robert Oettel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:46:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag behoben</title>
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		<updated>2024-07-06T11:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Hilfe:Wikisyntax/Validierung&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Hilfe:Wikisyntax/Validierung (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hilfe:Wikisyntax/Validierung#Fehlendes End-Tag&lt;/a&gt; behoben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Robert Oettel in Görlitz.jpg|mini|Gedenktafel am Geburtshaus von Robert Oettel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Robert Oettel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1798]] in [[Görlitz]]; † [[14. März]] [[1884]], ebenda) war Kaufmann, Stadtverordneter und Begründer der deutschen [[Rassegeflügel]]zucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Robert Oettel stammte aus einer angesehenen [[Görlitz]]er Kaufmannsfamilie. Nach Beendigung seiner Schulzeit nahm er in [[Dresden]] eine kaufmännische Lehre auf. Danach war Oettel in Frankfurt/M. als Französisch-Korrespondent eines Handelshauses tätig. Dort lernte er auch seine Frau kennen, Katharina Anna Mertz, die Tochter eines Leinenhändlers;  1824 heirateten sie. Aus dieser Ehe gingen drei Töchter hervor und ein Sohn, der früh starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://wiki2.olgdw.de/index.php?title=Robert_Oettel | wayback=20121215171240 | text=Robert Oettel}} im &amp;#039;&amp;#039;Biographischen Lexikon der Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schille, in: &amp;#039;&amp;#039;Geflügelzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7, 2009, S. 58 und Nr. 12, 2013, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Hochzeit kehrte er nach Görlitz zurück. Nach dem Tod des Vaters 1840 übernahm er gemeinsam mit dem Bruder Emil das schon 1406 gegründete väterliche Handelsgeschäft für [[Textilie|Stoffe]] und [[Tuch]]e unter dem Namen „Handelshaus Gebrüder Oettel“. 44 Jahre lang war er Stadtverordneter in Görlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Oettel war Kaufmann und nur aus Liebhaberei Hühnerzüchter. Er begründete jedoch die [[Rassegeflügel]]zucht in Deutschland und importierte erstmals asiatische Hühnerrassen ([[Cochin (Huhn)|Cochin]], [[Brahma (Huhn)|Brahma]]). Diese asiatischen Hühner waren wüchsige Fleischhühner von großer Formen- und Farbenvielfalt, die auch im Winter [[Frühstücksei|Eier]] legten. Das war ein großer Fortschritt, gab es bis dahin doch nur leichte [[Landhuhn|Landhühner]] mit saisongebundener Legetätigkeit. Oettel gründete den „Hühnerologischen Verein Görlitz“, den ersten Geflügelzuchtverein in Deutschland. Der Begriff „hühnerologisch“ war offenbar voller Selbstironie gewählt. Der Verein zählte schon im dritten Jahr nach der Gründung 600 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal Robert Oettel.JPG|mini|hochkant=1|Denkmal für Robert Oettel in Görlitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal ===&lt;br /&gt;
Der Dresdner Bildhauer [[Reinhard Schnauder]] entwarf das Denkmal für Robert Oettel, das in den Anlagen der Stadt Görlitz errichtet wurde. Es steht heute im Gleiskreis der [[Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn]]. Am 15. Juni 1901, nach einer Festansprache seines Enkels August Kienitz, wurde der rohe Granitblock mit dem großen Bronzereliefbild Robert Oettels enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.goerlitz.de/stadtportrait-von-goerlitz/sehenswuerdigkeiten/denkmale/robert-oettel-denkmal0.html |wayback=20120717060637 |text=&amp;#039;&amp;#039;Robert-Oettel-Denkmal (Hühnerdenkmal)&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;goerlitz.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedenktafel ===&lt;br /&gt;
Sein Geburtshaus in Görlitz, am [[Untermarkt 2 (Görlitz)|Untermarkt 2]], ist mit einer langen und bewegten Geschichte belegt, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. Zum 100-jährigen Bestehen des von ihm am 18. Oktober 1852 gegründeten „Hühnerologischen Vereins Görlitz“ wurde eine Gedenktafel zu Ehren Robert Oettels angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grabplatte ===&lt;br /&gt;
Lange Zeit war die Grabstelle Robert Oettels unbekannt. Nach langen Recherchen des Görlitzer Vereins konnte am 7. April 2013 eine neue Grabplatte am Platz der Grablege Oettels errichtet werden. Finanziert wurde diese durch den [[Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter]], der seine Ursprünge in der Gründung des 1. Hühnerologischen Vereins zu Görlitz durch Robert Oettel sieht, und den Sächsischen Rassegeflügelzüchterverband. Den Platz der Grablege stellte die Stadt Görlitz zur Verfügung. Gepflegt wird auch dieses Denkmal von den Hühnerologen zu Görlitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schille: &amp;#039;&amp;#039;Ein Wunsch hat sich erfüllt.&amp;#039;&amp;#039; Grabstein am Grab von Robert Oettel enthüllt. In: &amp;#039;&amp;#039;Geflügelzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12, 2013, S. 12–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Oettel ist der Urururgroßvater des Politikers [[Gregor Gysi]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gregor Gysi |url=https://twitter.com/GregorGysi/status/952612777641857025 |titel=Gysi erzählt von Vorfahr Oettel |werk=Twitter |hrsg=Gregor Gysi |datum= |abruf=2018-01-14 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kaninchenzucht oder Anleitung mit geringen Kosten und Raumersparnis durch rationelles Verfahren ein rentables Unternehmen zu begründen.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen von M. Rédarès bearbeitet und nach neueren Quellen und Erfahrungen wesentlich umgestaltet von Robert Oettel, 4. Auflage, Voigt, Weimar 1873 {{OCLC|255299378}} &amp;lt;!--6. Auflage Weimar 1885--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die praktische Hühnerzucht: nebst einem Anhang, betreffend die Zucht des Perlhuhns, des Truthuhns, des Fasanen, der Ente und der Gans.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Robert Oettel, Remer, Görlitz 1863 {{OCLC|174528830}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hühner- oder Geflügelhof, sowohl zum Nutzen als zur Zierde.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Weimar, Voigt 1879 {{OCLC|784089754}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur über Oettel und seine Arbeit ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Deutsche Rassegeflügelzucht und Hühnerologischer Verein Görlitz.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift zur Robert-Oettel-Feier 1952 vom 10. bis 13. Oktober in der Stadthalle Görlitz (Deutscher Bauernverlag, 1952, 24 Seiten)&lt;br /&gt;
* [[Joachim Schille]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Oettel.&amp;#039;&amp;#039; Zum 125. Todestag des Hühnervaters und Vereinsgründers. In: &amp;#039;&amp;#039;Geflügelzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 7, 2009, S. 58–59.&lt;br /&gt;
* Joachim Schille: &amp;#039;&amp;#039;Ein Wunsch hat sich erfüllt.&amp;#039;&amp;#039; Grabstein am Grab von Robert Oettel enthüllt. In: &amp;#039;&amp;#039;Geflügelzeitung.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 12, 2013, S. 12–13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://wiki2.olgdw.de/index.php?title=Robert_Oettel | wayback=20121215171240 | text=Robert Oettel}} im &amp;#039;&amp;#039;[http://www.olgdw.de/biographisches-lexikon-der-oberlausitz/ Biographischen Lexikon der Oberlausitz]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://rassegefluegel-bielefeld.de/81-2/ &amp;#039;&amp;#039;Wegbereiter der Zucht in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;]. In: www.rassegefluegelzucht-bielefeld.de – Web-Präsenz des Vereins Bielefelder Rassegeflügelzucht mit weiteren Informationen zu Robert Oettel&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.goerlitz.de/stadtportrait-von-goerlitz/sehenswuerdigkeiten/denkmale/robert-oettel-denkmal0.html |wayback=20120717060637 |text=Robert-Oettel-Denkmal (Hühnerdenkmal)}}, goerlitz.de&lt;br /&gt;
* [https://rassegefluegelzucht-goerlitz.de/ Vereinswebseite], Webseite des von Robert Oettel gegründeten 1. Hühnerologischen Vereins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1079428267|LCCN=no/2014/148858|VIAF=239007469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oettel, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geflügelzüchter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rassegeflügelzucht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1798]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oettel, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oettel, Karl Robert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Stadtverordneter und Begründer der deutschen Rassegeflügelzucht&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1798&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Görlitz]], [[Kurfürstentum Sachsen]], [[Heiliges Römisches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. März 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Görlitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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