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	<title>Robert Mikovics - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:15:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hoefler50: /* top */ clean up, Schreibweise: Portrait → Porträt mit AWB</title>
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		<updated>2025-09-14T07:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;top: &lt;/span&gt; clean up, Schreibweise: Portrait → Porträt mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Mikovics IMG 1009.jpg|mini|Porträtkopf ‚Robert Mikovics‘ am Nordportal der Herz Jesu Kirche in Graz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Mikovics&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1852]] in [[Graz]]; † [[2. März]] [[1894]] ebenda) war ein österreichischer [[Architekt]] und [[Baumeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Robert Mikovics wurde am 21. Dezember 1852 in Graz geboren. Nach Abschluss der [[Technische Universität Graz|Technischen Hochschule]] in Graz arbeitete er zuerst im Atelier des Architekten Konrad Lueff, später beim Architekten [[August Ortwein]], wo er bereits an kunsthandwerklichen Projekten arbeitete. 1877 machte sich Mikovics als Architekt und Stadtbaumeister selbständig und eröffnete sein eigenes Atelier. Im Jahr seiner Ateliersgründung trat Mikovics auch dem „Christlichen Kunstverein der Diöcese Seckau“ bei. Der damalige Obmann des Christlichen Kunstvereins war Johannes Graus, k. k. Conservator für Steiermark sowie Dozent für Kunstgeschichte und christliche Archäologie an der Theologischen Fakultät der Universität Graz. Johannes Graus war nicht nur „eine Autorität ersten Ranges auf dem Gebiet der kirchlichen Kunst“, sondern vermittelte Mikovics auch zahlreiche künstlerische Aufträge. In diesem Kontext entwarf und verfertigte Mikovics zahlreiche Altäre, Kanzeln, Kirchengeräte sowie auch profane Dekorationen. Die Vielseitigkeit seines Berufslebens zeigt sich auch in seiner Bauleitung zur [[Herz-Jesu-Kirche (Graz)|Herz-Jesu-Kirche]] in Graz, die ihm von 1881 bis zur Fertigstellung im Jahre 1891 übertragen wurde. Die Pläne der Kirche im neugotischen Backsteinstil gehen auf den von Architekten [[Georg von Hauberrisser]] zurück. Mikovics wurde vom Bildhauer [[Hans Brandstetter]] mit einem Porträtkopf als Konsole am nördlichen Portal an der Herz-Jesu-Kirche dargestellt. Robert Mikovics war auch ein vielbeschäftigter Architekt, dessen Schaffen von der Errichtung und Umgestaltung von Kirchen, Kapellen und Profanbauten bis hin zur Neufassadierung zahlreicher Villen und Häuser in der Steiermark und Kroatien reichte. Als Kunstgewerbeschaffender, Lehrer und Illustrator trat er vor allem im Bereich der sakralen Kunst hervor. Die Palette von Mikovics Formensprache umfasste die im Historismus beliebten Stile der Gotik sowie der Renaissance mit barockisierenden Motiven. Die neuen Ideen des Jugendstils oder der [[Wiener Secession]] waren für Mikovics nie eine gedankliche Auseinandersetzung wert. Stattdessen blieb er ein traditioneller Künstler des Späthistorismus, der stets dem Geschmack seiner Auftraggeber verpflichtet blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Judendorf-Straßengel - Maria Straßengel, Hauptchorraum.JPG|mini|hochkant|Neugotischer Hochaltar in der [[Wallfahrtskirche Maria Straßengel]] nach einem Entwurf von Robert Mikovics]]&lt;br /&gt;
* 1880: Grabkapelle für die Familie A. Liechtenstein in [[Wies]]&lt;br /&gt;
* 1885: Hochaltar aus weißem Marmor in der [[Wallfahrtskirche Maria Straßengel]] in Straßengel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio-StoG&amp;quot;&amp;gt;[[Dehio Steiermark (ohne Graz) 1982]], Architekt Robert Mikovics, Künstlerverzeichnis&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1888–1890: Neubau der &amp;#039;&amp;#039;[[Pfarrkirche Grundlsee|Pfarrkirche Herz Jesu]]&amp;#039;&amp;#039; in neugotischen Formen in [[Grundlsee (Gemeinde)|Grundlsee]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio-StoG&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890: Turmdach mit Achtecklaterne und Spitzhelm der [[Stadtpfarrkirche Bruck an der Mur|Stadtpfarrkirche Mariä Geburt]] in [[Bruck an der Mur]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio-StoG&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1890–1892: Neubau der Kirche beim [[Krankenhaus der Elisabethinen Graz]]&lt;br /&gt;
* 1891–1894: Erweiterungsbau nach Osten der [[Stadtpfarrkirche Gleisdorf|Stadtpfarrkirche hl. Laurentius]] in Gleisdorf&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.katholische-kirche-steiermark.at/pfarren/dekanat-gleisdorf?org=1485 Pfarrkirche Hl. Laurentius Gleisdorf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1891–1894: Erweiterungsumbau der [[Pfarrkirche Heiligenkreuz am Waasen]]&lt;br /&gt;
* 1892–1893: Neubau der [[Vinzenzkirche (Graz)|Vinzenzkirche]] in Graz&lt;br /&gt;
* 1893: Neugotischer Hochaltar der &amp;#039;&amp;#039;[[Pfarrkirche St. Oswald bei Plankenwarth|Pfarrkirche hl. Oswald]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Sankt Oswald bei Plankenwarth]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio-StoG&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|285|||G. Gsodam}}&lt;br /&gt;
* [https://www.textiererei.com/ Elisabeth B. Kreinz]: Der Grazer Architekt Robert Mikovics (1852–1894), Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz, Graz 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1013861175|VIAF=172148852}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mikovics, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mikovics, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt und Baumeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=getauft 21. Dezember 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1894&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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