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	<title>Robert Micklitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Micklitz&amp;diff=2169937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-01-31T09:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Robert Micklitz.png|miniatur|Robert Micklitz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Micklitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Februar]] [[1818]] in [[Slezské Pavlovice|Deutsch Paulowitz]], [[Mähren]]; † [[24. Oktober]] [[1898]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer Oberland[[forstmeister]] und [[Ministerialrat]] im [[k.k.]] [[Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft|Ackerbau-Ministerium]]. Bekannt wurde er auch als forstwirtschaftlicher Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Robert Micklitz kam in der [[Förster]]familie des Franz Josef Micklitz (1784–1860) und seiner Ehefrau Anna Sophia Schnirch (1792–1824)&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|17|457|458|Micklitz, Robert|Dorothea Hauff|102696012}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Welt. Er hatte einen Bruder, [[Julius Micklitz]] (1821–1885)&amp;lt;ref&amp;gt;PUBLIKATION: ÖBL 1815-1950, Bd. 6 (Lfg. 28, 1974), S. 266&amp;lt;/ref&amp;gt;, fürstbischöflicher Oberforstmeister und ebenfalls forstwirtschaftlicher Schriftsteller. Nachdem er in [[Troppau]] das [[Gymnasium]] beendet hatte, begann er seine Ausbildung in verschiedenen Revieren in [[Österreich]], [[Preußen]], sowie in [[Prag]], [[Mimoň|Niemes (Mimoň)]] und [[Stráž pod Ralskem|Wartenberg (Stráž pod Ralskem)]]. Vom Jahre 1838–1840 studierte Micklitz an der [[Forstakademie Mariabrunn|k.k. Forstlehranstalt Mariabrunn]]. In den Folgejahren bis 1852 war er u.&amp;amp;nbsp;a. als [[Forstamt]]sschreiber, [[Revierjäger]], [[Oberförster]] und Forstmeister tätig, dann wurde er als zweiter Lehrer der [[Forstwissenschaft]] an die neu gegründete Forstlehranstalt in [[Úsov|Mährisch Aussee (Úsov)]] berufen. Im Jahre 1855 ging er als Direktor an die kurz zuvor gegründete Forstschule nach [[Bělá pod Bezdězem|Böhmisch Weißwasser (Bělá pod Bezdězem)]] bei [[Mnichovo Hradiště|Münchengrätz (Mnichovo Hradiště)]]. Hier wirkte er bis 1859, dann kehrte er nach Mährisch Aussee als Direktor und erster Lehrer zurück und zog mit der gesamten Schule im Jahre 1869 nach [[Sovinec|Eulenberg (Sovinec)]]. Im Jahre 1872 wurde ihm die Stelle des Oberlandforstmeisters mit dem Rang eines Ministerialrates im Ackerbauministerium angeboten, um die Leitung der [[Reorganisation]] der österreichischen [[Staatsforst]]verwaltung, welche zuvor der [[Finanzverwaltung (Österreich)|Finanzverwaltung]] unterstand, zu übernehmen. In dieser Eigenschaft richtete er mit Fachkräften besetzte Forst- und [[Staatsdomäne|Domänendirektionen]] als Mittelbehörden ein, führte das Oberförstersystem auf der unteren Ebene ein, sorgte durch bessere Ausbildung für eine Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Stellung der Staatsforstbediensteten. Gleichzeitig erfolgte eine Hebung ihres Ranges in der [[Beamtentum|Beamtenhierarchie]] und die volle Gleichstellung der [[Staatsexamen|Forstakademiker]] mit anderen Berufssparten, welche ebenfalls eine akademische Ausbildung erforderten, dazu kam eine umfassende Instruktion im Jahre 1873, um die Forsteinrichtungen in den [[Kronland (Österreich)|Kronländern]] zu vereinheitlichen. Besondere Bedeutung maß er der [[Aufforstung]] zu, vor allem auch im [[Karst]]gebiet, und gab dem Forstpersonal ab 1878 ausführliche Anleitungen zur Anlage und Behandlung von [[Saat]]- und [[Kamp (Land)|Pflanzkämpen]] sowie zur [[Naturverjüngung]] im [[Plenterwald]] an die Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er auch Mitglied zahlreicher [[Expertenkommission]]en, u.&amp;amp;nbsp;a. 1873 Mitglied der [[Weltausstellung 1873|Weltausstellungsjury]], 1875–1880 Mitglied der Zentralkommission bei der [[Grundsteuer]]regulierung, 1882 Mitglied bei den Beratungen der Eisenbahntarif[[enquete]] und im selben Jahre auch [[Obmann]] der [[Retentionsbecken Auhof#Wienflussregulierung|Wienflußregulierungs]]-[[Expertise]]. Im letzten Jahr seiner Lehrertätigkeit (1875–1876) war Micklitz an der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur]] in Wien [[Dozent]] für Forstbetriebseinrichtung und forstliche Haushaltungskunde. Außerdem war Micklitz Präsident der Staatsforstprüfungskommission, Kommissär für die theoretische Staatsprüfung an der Hochschule für Bodenkultur und der Lehramtskandidatenprüfung für [[Mittelschule]]n. Als Ehrenmitglied diverser Vereine war er bis ins hohe Alter aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Micklitz wurde am 26. Oktober 1898 auf dem [[Hietzinger Friedhof]] in Wien Gruppe 17, Reihe 2 beigesetzt. Im Familiengrab liegen neben ihm auch sein Neffe [[Theodor Hugo Micklitz]] (1856–1922) und Rudolf Micklitz (* um 1896; † 21. Juni 1946).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhoefewien.at/ Friedhöfe Wien]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Ehefrau Franziska Schweiger († 1889) und einige seiner Kinder starben bereits vor ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Seine schriftstellerische Tätigkeit umfassende neben eigenen Werken auch die Mitarbeit in vielen Fachblättern, er [[Redigieren|redigierte]] verschiedene [[Zeitschrift]]en, wie den &amp;#039;&amp;#039;Forst- und Jagdkalender für Österreich&amp;#039;&amp;#039; (bis 1870), das von ihm 1875 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Centralblatt für das gesammte Forstwesen&amp;#039;&amp;#039; (bis 1877), oder auch die &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Monatsschrift für Forstwesen&amp;#039;&amp;#039; (1882).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Forstliche Haushaltungskunde: Darstellung des Forstorganismus nach seinen Zwecken und Aufgaben, in seiner Begründung und Wirksamkeit, mit vorzugsweiser Rücksicht auf Österreich, Wien 1859, neu bearbeitet Braumüller 1880&lt;br /&gt;
* Forstschematismus für [[Mähren]] und [[Schlesien]], 1861&lt;br /&gt;
* Robert &amp;amp; Julius Micklitz: Beleuchtung der Preßler’schen Grundsätze und Regeln des rationellen Waldwirts, unternommen vom praktischen Standpunkte: zugleich Nachweis zum Theil irrig oder unbillig entwickelter, einflussübender Waldwerthe, 1861&lt;br /&gt;
* Die Verordnung für die forstlichen Staatsprüfungen in Österreich, nach dem an der k k Forstakademie zu Mariabrunn neu verfassten Entwurfe dargestellt und kritisch besprochen, 1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ovation an den aus dem Dienst ausgeschiedenen Micklitz durch die Staatsforstbediensteten, verfasst von Oberforstmeister Ludwig Dimitz&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Baur: Forstwissenschaftliches Centralblatt, Siebenter Jahrgang, [[Paul Parey]], Berlin 1885, S. 496&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie wir in allzeit festgeschloss&amp;#039;nem Bunde,&lt;br /&gt;
Zu Dir gestanden treu so manches Jahr,&lt;br /&gt;
So eint uns heut&amp;#039; des Abschied&amp;#039;s bange Stunde&lt;br /&gt;
Um Dich noch einmal, der uns Führer war.&lt;br /&gt;
Du warft es ganz! Auf festem Wissensgrunde&lt;br /&gt;
Lag, was Du wolltest, Dir von Anfang klar&lt;br /&gt;
Und was Du je gebeut! - aus Deinem Munde&lt;br /&gt;
Bot jegliches Geheiß auch Lehre dar.&lt;br /&gt;
Dein ganzes Wesen, reich an edlen Zügen&lt;br /&gt;
Es zog uns Alle mild in Deinen Bann.&lt;br /&gt;
Und so, wie wir im Bild uns hier gegeben,&lt;br /&gt;
Bleibt unser Herz auch Dein, Du selt&amp;#039;ner Mann,&lt;br /&gt;
Bleibt unser Stolz, Dir rühmlich nachzustreben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz]] des [[Österreichisch-kaiserlicher Leopold-Orden|Leopoldordens]], verliehen Ende 1884 in allerhöchster Anerkennung Seiner Majestät des Kaisers [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]]&lt;br /&gt;
* [[Datei:Micklitz.jpg|mini|hochkant|Büste Micklitz&amp;#039; am Linnéplatz]]Am 16. Mai 1908&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann von Fürst: Forstwissenschaftliches Centralblatt, 30. Jahrgang, Paul Parey, Berlin 1908, S. 503&amp;lt;/ref&amp;gt; eingeweihtes denkmalgeschütztes Denkmal ({{BDA Objekt Ref|86920|WD-Item=Q38133129|Wien/Döbling/Nussdorf–Untersievering|text=Listeneintrag}}) auf dem [[Carl von Linné|Linné]]platz, unmittelbar vor dem Hauptgebäude der k.k. Hochschule für Bodenkultur. Die [[Bronze]]büste wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als „Metallreserve“ entfernt und eingeschmolzen. Am 26. September 1953 konnte die Büste, nun aus Stein, ihren alten Platz wieder einnehmen, da die Gipsabgüsse der Künstler [[Josef Langer (Bildhauer)|Josef Langer]] und [[Rudolf Weyr]] erhalten geblieben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wien.gv.at/rk/historisch/1956/september.html |wayback=20110120031338 |text=Meldungen der Rathauskorrespondenz Wien aus früheren Jahren |archiv-bot=2023-01-02 17:09:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Arthur von Seckendorff-Gudent|Arthur Freiherr von Seckendorff]]: Centralblatt für das gesammte Forstwesen, zugleich Organ für das forstliche Versuchswesen. Neunter Jahrgang 1883. Verlag der k.k. Hofbuchhandlung [[Wilhelm Frick Buchhandlung|Wilhelm Frick]], Wien 1883, S. 52ff&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|266|267|Micklitz, Robert|A. Kurir}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|52|384|387|Micklitz, Robert|Richard Heß|ADB:Micklitz, Robert}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|457|458|Micklitz, Robert|Dorothea Hauff|102696012}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102696012|VIAF=84152576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Micklitz, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Bodenkultur Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberlandforstmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstmeister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Micklitz, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Forstwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Februar 1818&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Slezské Pavlovice|Deutsch Paulowitz]], [[Österreichisch-Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Oktober 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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