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	<title>Robert Mayr-Harting - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-09-23T15:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Robert Mayr-Harting.jpg|mini|Robert Mayr-Harting]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Ritter von Mayr-Harting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1907 &amp;#039;&amp;#039;von Mayr&amp;#039;&amp;#039;, seit 1920 ohne Adelsprädikat) (* [[13. September]] [[1874]] in [[Aspern]]; † [[12. März]] [[1948]] in [[Prag]]) war ein österreichischer und nach dem Ersten Weltkrieg tschechoslowakischer Rechtswissenschaftler. In der [[Tschechoslowakei#Erste Republik|Ersten Tschechoslowakischen Republik]] war er einer der führenden Politiker der [[Deutsche Christlich-Soziale Volkspartei|Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei]]. In der [[Zwischenkriegszeit]] war er von 1926 bis 1929 Justizminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Mayr-Harting stammte aus einer [[Tirol]]er Beamten- und Offiziersfamilie. Sein Vater Anton Franz war indes Schauspieler. Er besuchte das [[Schottengymnasium]] in [[Wien]]. Danach studierte er [[Rechtswissenschaft]] an der [[Universität Wien]]. Nach einer Studienreise nach [[Leipzig]] trat er in die legislative Sektion des Justizministeriums in Wien ein. Im Jahr 1901 wurde er [[Habilitation|habilitiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 ging Mayr-Harting als [[Extraordinarius|a.o. Professor]] an die [[Franz-Josephs-Universität Czernowitz]], die ihn 1908 auf den [[Lehrstuhl]] berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 wechselte er für fast 30 Jahre an die [[Karl-Ferdinands-Universität]]. In [[Prag]] gab er teilweise kommentierte Gesetzessammlungen zum [[Zivilrecht]] heraus. Außerdem veröffentlichte er 1912/13 eine siebenbändige Geschichte des [[Römisches Recht|Römischen Rechts]]. In den Jahren 1913/14 und 1930/31 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der Juristischen Fakultät. 1921/22 war er [[Rektor#Akademische Ämter|Rektor]] der deutschen Universität.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historische-kommission-muenchen-editionen.de/rektoratsreden/anzeige/index.php?type=rektor&amp;amp;id=2101775045 Rektoratsrede (HKM)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1921 auch einer der Mitherausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Prager juristischen Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;. Mayr-Harting war ordentliches Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Gesellschaft für Wissenschaft und Kunst in der ČSR&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1931 wurde er Präsident der &amp;#039;&amp;#039;Ständigen Vertretung des Deutschen Juristentages in der ČSR&amp;#039;&amp;#039;. Er war auch Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Liga für Völkerbund und Völkerverständigung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Zusammenbruch der [[Österreich-Ungarn|k. u. k Doppelmonarchie]] und der Gründung der Tschechoslowakischen Republik plädierte er für eine aktive Mitarbeit der deutschsprachigen Bevölkerungsgruppe am neuen Staat. Als Sachverständiger gehörte er verschiedenen Regierungskommissionen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1919 entwarf er gemeinsam mit [[Karl Hilgenreiner]] das Parteiprogramm der Deutschen Christlich-Sozialen Volkspartei. Er gehörte bis zum Ende der Partei 1938 dem engeren Führungskreis an. Dabei setzte er sich stets für eine staatsloyale Haltung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1920 bis 1925 war er Senator. Danach war er bis 1938  Parlamentsabgeordneter. Auch in der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen parlamentarischen Arbeitsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, der auch Abgeordnete anderer Parteien angehörten, setzte er sich für eine Zusammenarbeit mit den tschechischen Parteien ein.&lt;br /&gt;
Mayr-Harting stand in Kontakt zu Präsident [[Tomáš Garrigue Masaryk]] und zählte zu den Mitgliedern von dessen politisch einflussreichem Burg-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1926 bis 1929 war Mayr-Harting Justizminister. Er setzte sich dabei unter anderem für die Anerkennung der [[Deutsche Sprache|Deutschen Sprache]] vor Gericht ein. Obwohl die Christlich-Soziale Partei nach 1929 nicht mehr in der Regierung saß, setzte er sich weiterhin für ihre Stützung ein. Eine Zusammenarbeit mit der an Bedeutung wachsenden Partei von [[Konrad Henlein]] lehnte er ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Protektorat Böhmen und Mähren]] lebte er zurückgezogen in Prag. Nach der [[Tschechoslowakei#Wiedererrichtung der ČSR und Februarumsturz (1945–1948)|Wiedererrichtung der ČSR]] konnte er auf Fürsprache von Präsident [[Edvard Beneš]] weiterhin in Prag leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Wertheimer]]: &amp;#039;&amp;#039;Von deutschen Parteien und Parteiführern im Ausland&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Zentral-Verlag, Berlin 1930, S. 195.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|4||Mayr-Harting Robert von|E. Maroscheck–J. Posner}} (PDF; 168 kB).&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|570|571|Mayr-Harting, Robert|Robert Luft|116973706}}&lt;br /&gt;
* [[Mads Ole Balling]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Reval bis Bukarest: statistisch-biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. Dokumentation Verlag, Kopenhagen 1991, ISBN 87-983829-4-2, S. 341f., S. 372&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116973706|LCCN=n/89/662106|VIAF=113871726}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mayrharting, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (Römisches Recht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karl-Ferdinands-Universität Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor der Karl-Ferdinands-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DCSVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mayr-Harting, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mayr-Harting, Robert Ritter von (vollständiger Name); Mayr, von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer und tschechoslowakischer Rechtswissenschaftler und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aspern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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