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	<title>Robert Liebknecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:14:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Liebknecht&amp;diff=919910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lieberraldus: Gräberanlage „Pergolenweg“</title>
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		<updated>2025-08-21T15:10:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Gr%C3%A4beranlage_Pergolenweg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Gräberanlage Pergolenweg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Gräberanlage „Pergolenweg“&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Liebknecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1903]] in [[Berlin]]; † [[26. Oktober]] [[1994]] in [[Paris]]) war ein französischer [[Malerei|Maler]] deutscher Abstammung. Als Sohn von [[Karl Liebknecht]] erlebte er als Jugendlicher die [[Morde an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg]] sowie die Gründung der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Roberts Mutter Julia Liebknecht (geborene Paradies) starb 1911. Ein Jahr später heiratete sein Vater [[Sophie Liebknecht]], die seine Stiefmutter wurde. Nach dem Besuch des [[Gymnasium Steglitz|Gymnasiums in Berlin-Steglitz]] wurde Robert 1919 mit der Ermordung seines Vaters Karl Liebknecht konfrontiert. In dieser Zeit lernte er [[Käthe Kollwitz]], eine Freundin der Familie, näher kennen. Als diese im Leichenschauhaus Skizzen von seinem Vater angefertigt hatte, ermutigte sie ihn, nach Sichtung seiner Zeichnungen auch selbst Maler zu werden. Dem folgend besuchte er die [[Lewin-Funcke]]-Malschule in der Berliner [[Kantstraße (Berlin)|Kantstraße]], wo er Zeichenunterricht bei [[Hans Baluschek]] nahm. Nach dem externen Abitur am Gymnasium Berlin-Schöneberg 1921 bewarb sich Robert Liebknecht erfolglos an der Berliner und an der Wiener Kunstakademie. Daher besuchte er zunächst weiterhin Studienkurse an der Lewin-Funcke-Malschule bei Hans Baluschek und [[Willy Jaeckel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 begann er ein Studium an der [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Kunstakademie in Dresden]] bei [[Ferdinand Dorsch]] und [[Max Feldbauer]], wo er 1928 bis 1930 Meisterschüler bei [[Robert Sterl]] war. Während dieser Zeit unternahm er 1926/27 eine Studienreise nach Frankreich. 1927 heiratete er Herta Goldstein&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Herta Liebknecht&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Gabriele Mittag]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gurs : deutsche Emigrantinnen im französischen Exil. Katalog&amp;#039;&amp;#039;. Vorwort [[Gisèle Freund]]. Fotografien Birgit Kleber. Berlin: Argon, 1990, ISBN 3-87024-193-4, S. 65f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Appelius]]: [http://www.appelius.de/ich_haette_nicht_mehr_in_deutschland_leben_wollen.html &amp;#039;&amp;#039;Ich hätte nicht mehr in Deutschland leben wollen. Herta Liebknecht, die Schwiegertochter Karl Liebknechts&amp;#039;&amp;#039;], Blog&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Dresden]]. 1928/29 reiste Robert Liebknecht auf Einladung eines Kulturinstituts sechs Monate in die [[Sowjetunion]], wo er den Auftrag erhielt, ein Bildnis seines Vaters zu malen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium zog Robert Liebknecht nach Berlin, wo er als freier Maler in der Heubuder Straße in [[Berlin-Gesundbrunnen]] (damals [[Bezirk Wedding]]) wohnte und arbeitete. An der [[Volkshochschule]] [[Berlin-Neukölln]] gab er zudem Zeichenunterricht. Am 5. April 1933 emigrierte er nach [[Paris]]. Bei der Flucht musste er einen Großteil seines bisherigen Werkes bei seinem Onkel Adolf Curt Carl Liebknecht (1879–1966) in Berlin zurücklassen. Dieser Teil wurde später bei Bombenangriffen zerstört. 1936 gehörte er zusammen mit [[Max Ernst]], [[Otto Freundlich]] und [[Paul Westheim]] zu den Mitbegründern des &amp;#039;&amp;#039;Kollektivs deutscher Künstler&amp;#039;&amp;#039; in Paris, aus dem 1938 der &amp;#039;&amp;#039;Freie Künstlerbund&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Nach der deutschen [[Ausbürgerung]] 1937 und einer Internierung in [[Les Milles]] flüchtete er 1943 mit Frau Hertha und Tochter Marianne (*&amp;amp;nbsp;1941) in die [[Schweiz]]. 1946 kehrte die Familie nach Frankreich zurück, wo Robert und Herta Liebknecht zunächst in einem Heim für jüdische Waisenkinder in [[Moissac]] arbeiteten. 1947 zog Liebknecht mit seiner Familie nach Paris zurück und nahm 1956 die [[französische Staatsbürgerschaft]] an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombstone Robert Liebknecht.jpg|mini|Grab von Robert Liebknecht in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde]]&lt;br /&gt;
Zahlreiche Ausstellungen machten Robert Liebknecht international bekannt. Da er sich nie einem populären Malstil unterordnen wollte, wurden seine Arbeiten lange Zeit verkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod im Oktober 1994 in Paris wurde seine Urne nach Berlin überführt und im Januar 1995 auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] zusammen mit seiner Frau Hertha, seinem Bruder Wilhelm und seiner Stiefmutter Sophie beigesetzt. In der benachbarten Gedenkstätte der Sozialisten sind sein Vater Karl Liebknecht und sein Großvater [[Wilhelm Liebknecht]] beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Liebknechts Tochter Marianne war Tänzerin und Architektin und lebt in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nd-aktuell.de/artikel/40880.eine-herzenssache.html Volker Külow: &amp;quot;Eine Herzenssache.Die Enkeltöchter von Karl Liebknecht beschenkten Leipzig&amp;quot;, 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karlen Vesper: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1157482.marianne-liebknecht-zu-besuch-in-berlin-die-enkelin-von-karl.html &amp;#039;&amp;#039;Zu Besuch in Berlin: Die Enkelin von Karl&amp;#039;&amp;#039;, 2021]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine beiden Enkelsöhne Wanako und Lukas sind gebürtige US-Amerikaner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Zwei-Liebknechts-und-neun-Oberhubers-auf-Spurensuche-in-Leipzig &amp;quot;Zwei Liebknechts und neun Oberhubers auf Spurensuche in Leipzig&amp;quot;, in: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 3. Dezember 2018.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
* 1927: Beteiligung an der Dresdner Akademieausstellung&lt;br /&gt;
* 1929: Beteiligung an der Ausstellung des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] in [[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* 1932: Einzelausstellung im Haus der [[Juryfreie Kunstausstellung]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 1937, 1939, 1953, 1957: Beteiligung an den Ausstellungen im [[Salon des Indépendants]] in Paris&lt;br /&gt;
* 1938, 1949, 1956: Einzelausstellungen in der Galerie Jeanne Castel in Paris, Beteiligung an den Ausstellungen &amp;#039;&amp;#039;Freie deutsche Kunst&amp;#039;&amp;#039; in Paris im November 1938 und &amp;#039;&amp;#039;Kunst des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; in [[London]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[New York City]], A.C.A. Gallery&lt;br /&gt;
* 1945: [[Basel]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Hannover]], Galerie Koch&lt;br /&gt;
* 1958: Ausstellungen in der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin ([[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]) und im Kulturhaus [[Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1970, 1973, 1976, 1982, 1987: Ausstellungen in der Rotapfel-Galerie [[Zürich]]&lt;br /&gt;
* 1983: Ausstellung zum 80. Geburtstag in der Galerie Peinture Fraiche in Paris&lt;br /&gt;
* 1985: Ausstellung in der Galerie am Weidendamm in Berlin und in der Galerie Rähnitzgasse in Dresden&lt;br /&gt;
* 1991: Ausstellung Galerie K 61, Amsterdam&lt;br /&gt;
* 2007: Ausstellung des Spätwerkes in der Galerie Lux in [[Berlin-Friedrichshagen]]&lt;br /&gt;
* 2024: Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;Im Exil. Porträts von Robert Liebknecht 1933-1949&amp;#039;&amp;#039; im [[Mitte Museum]] in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mittemuseum.de/de/ausstellungen/2024-1/sonderausstellung-robert-liebknecht &amp;#039;&amp;#039;Im Exil. Porträts von Robert Liebknecht 1933-1949&amp;#039;&amp;#039;.] Das [[Mitte Museum]] zeigt die Sonderausstellung bis 1. Dezember 2024, abgerufen am 9. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Janitzki: &amp;#039;&amp;#039;Robert Liebknecht. Malerei und Zeichnungen, Ölbilder, Zeichnungen, Grafiken und Texte zu Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;; Gießen: Anabas, 1991: ISBN 3-87038-167-1&lt;br /&gt;
* Zentrum für Kunstausstellungen der DDR: &amp;#039;&amp;#039;Robert Liebknecht, Paris. Bilder und Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;; Redaktion: Günter Rieger, Gestaltung: Klaus-Peter Olthoff, Herstellung: Hajo Schmidt; 1988&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]|Titel= Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation|Auflage= |Verlag= Hirmer|Ort=Berlin |Datum= 1994 |ISBN=3-7774-6420-1|Seiten= 410 u.&amp;amp;nbsp;a.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119012383}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bildatlas-ddr-kunst.de/person/2179 Robert Liebknecht] beim Verbundprojekt [[Bildatlas Kunst in der DDR]]&lt;br /&gt;
* [https://www.exilarchiv.de/?p=742 Robert Liebknecht bei exilarchiv.de]&lt;br /&gt;
* [http://d-d.natanson.pagesperso-orange.fr/artistes_milles.htm Liebknecht im Camp des Milles] Zeichnungen 1939 gemacht in [[Les Milles]], Frankreich&lt;br /&gt;
* [http://www.l-iz.de/Bildung/Zeitreise/2012/01/Ein-Bild-von-Robert-Liebknecht-fuer-die-Linke-40618.html Liebknecht-Luxemburg-Gedenken 2012: Ein Bild des begabten Liebknecht-Sohnes Robert für die Linke], Artikel in der [[Leipziger Internet Zeitung]] vom 16. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119012383|LCCN=nr93005353|VIAF=25403400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Liebknecht, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kind einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl Liebknecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Liebknecht|Robert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Liebknecht, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lieberraldus</name></author>
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