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	<title>Robert Leinert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-08T02:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;updated picture&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Robert Leinert 1932.jpg|mini|Robert Leinert ca. 1932]]&lt;br /&gt;
[[File:2023-10-08 Grave of Honour of Robert Leinert 03.jpg|mini|Ehrengrab von Robert Leinert auf dem Stadtfriedhof Stöcken]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Leinert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1873]] in [[Striesen]] bei [[Dresden]]; † [[10. Februar]] [[1940]] in [[Hannover]]) war ein sozialdemokratischer deutscher [[Politiker]] und nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] der erste [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-[[Oberbürgermeister]] von Hannover (1918–1924). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1971-037-34, Die deutsche Friedensdelegation.jpg|mini|Leinert als Mitglied der deutschen Friedensdelegation in Versailles]]&lt;br /&gt;
Robert Leinert wurde als Sohn eines Töpfermeisters geboren. Er wuchs in einem [[Armenhaus]] auf und besuchte die Volksschule, bevor er nach einer [[Maler]]lehre als [[Geselle]] auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]] nach Hannover gelangte, wo er in den Jahren 1900 bis 1902 als [[Arbeitersekretär]] der SPD, von 1903 bis 1905 als [[Redakteur]] der dortigen sozialdemokratischen [[Tageszeitung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Volkswille (Zeitung)|Volkswille]]&amp;#039;&amp;#039; und schließlich in den Jahren 1906 bis 1918 als Sekretär der SPD für die preußische [[Provinz Hannover]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1908 wurde Leinert zum ersten Mal in das [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußische Abgeordnetenhaus]] gewählt, dem er bis November 1918 angehörte. Während der [[Novemberrevolution]] war er Vorsitzender des hannoverschen [[Arbeiter- und Soldatenrat]]s, den er auf die gemäßigte Politik der [[Mehrheitssozialdemokratie]] zu bringen verstand. Am 13. November 1918 wurde er von den Mitgliedern des Magistrats und den Bürgervorstehern einstimmig als Nachfolger des geflüchteten Stadtdirektors [[Heinrich Tramm]] zum Stadtoberhaupt mit dem Titel Oberbürgermeister gewählt; er war somit der erste sozialdemokratische Oberbürgermeister einer preußischen Großstadt überhaupt. In dieser Funktion wurde er von der bürgerlichen Bevölkerung der Stadt mit großem Misstrauen, ja Ablehnung bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1918 wurde Leinert zu einem der drei Vorsitzenden des 1. [[Reichsrätekongress]]es in [[Berlin]] gewählt. Dieser wählte ihn auch in den 27-köpfigen [[Zentralrat der Deutschen Sozialistischen Republik]], in dem er neben [[Max Cohen (Journalist)|Max Cohen]] und [[Hermann Müller (Reichskanzler)|Hermann Müller]] einer der Vorsitzenden war. Er drängte auf die möglichst rasche Wahl einer [[Weimarer Nationalversammlung|Deutschen Nationalversammlung]] und damit auf eine Entmachtung der Räte. Ende Januar 1919 wurde er zum Mitglied der [[Preußische Landesversammlung|Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung]] gewählt, die ihn bei ihrer konstituierenden Sitzung im März 1919 zu ihrem Präsidenten wählte. Als solcher wurde er von seiner Partei als Mitglied der deutschen Friedensdelegation zur [[Pariser Friedenskonferenz 1919|Pariser Friedenskonferenz]] entsandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leinert war ab 1921 auch Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]], dessen Präsident er bis zum Jahr 1924 war. Gerade wegen dieses Umstands war er „heftigen Angriffen seiner politischen Gegner ausgesetzt, die ihm unter anderem vorwarfen, dass er den Großteil seiner Zeit in Berlin verbringe und seine Aufgaben im Rathaus darüber vernachlässige“.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Miller, S. 142&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde er schließlich im Jahr 1924 in Hannover von der bürgerlichen Opposition im Bürgervorsteher-Kollegium um [[Heinrich Tramm]] als Oberbürgermeister gestürzt. Durch Beschluss des [[Bürgervorsteherkollegium (Hannover)|Bürgervorsteherkollegiums]] vom 5. September 1924 wurde er unter Rückgriff auf die [[Personalabbauverordnung]] zunächst zum 1. Oktober 1924 und schließlich zum 1. Januar 1925 in den Ruhestand versetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]] (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 397.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Nachfolger wurde [[Arthur Menge]]. Dem Preußischen Landtag gehörte er bis 1933 an. Überdies vertrat Leinert die SPD vom September 1919 bis 1920 für den Wahlbezirk Hannover-Stadt und von 1921 bis 1925 für den Wahlbezirk Goslar-Zellerfeld im [[Provinziallandtag der Provinz Hannover|hannoverschen Provinziallandtag]]. Später war er auch Mitglied des Provinzialausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 wurde ihm nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] die [[Ruhegehalt|Pension]] entzogen, für einige Zeit war er auch inhaftiert. Im Alter von 67 Jahren starb Robert Leinert am 10. Februar 1940 in Hannover. Sein Grab befindet sich auf dem [[Stadtfriedhof Stöcken]] in Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schild auf der Leinertbrücke in Hannover.jpg|mini|Schild auf der Leinertbrücke in Hannover]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1963 wurde eine Verbindung zwischen der [[Calenberger Neustadt]] und den Stadtteilen [[Hannover-Linden-Mitte|Linden-Mitte]] und [[Hannover-Linden-Nord|Linden-Nord]], die [[Leinertbrücke]] über die [[Ihme]] im Zuge der &amp;#039;&amp;#039;Spinnereistraße&amp;#039;&amp;#039;, nach Robert Leinert benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Zimmermann (Archivar)|Helmut Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Leinertbrücke&amp;#039;&amp;#039;, in ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Strassennamen der Landeshauptstadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 157&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2008 bemängelte der spätere Bürgermeister [[Thomas Hermann]], dass sich viele Menschen kaum „[...] an den ersten [[Demokratie|demokratischen]] [[Liste der Hauptverwaltungsbeamten von Hannover|Oberbürgermeister Hannovers]] erinnern“ könnten. Er regte daher erläuternde „[...] Legendenschilder oder Informationstafeln“ auf der Leinertbrücke an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Nomen nominandum|N.N.]]: [http://spdratsfraktionhannover.de/content/81670.php &amp;#039;&amp;#039;Legendenschilder für die Robert-Leinert-Brücke&amp;#039;&amp;#039;], mit einem [[Zitat]] von Bürgermeister Thomas Hermann auf der Seite der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-[[Stadtrat|Rats]][[Fraktion (Politik)|fraktion]] Hannover vom 18. November 2008, zuletzt abgerufen am 2. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hauptverwaltungsbeamten von Hannover]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anna Berlit-Schwigon: &amp;#039;&amp;#039;Robert Leinert. Ein Leben für die Demokratie. Sozialdemokratische Politik in der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;, zugleich Dissertation 2011 an der Universität Hannover unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Des Volkes Wille sei das höchste Gesetz!&amp;quot;. Robert Leinert – politischer Aufstieg und Verdrängung eines hochrangigen Sozialdemokraten&amp;#039;&amp;#039;, in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Studien]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 13, Hannover: Hahn, 2012, ISBN 978-3-7752-4963-8&lt;br /&gt;
* Werner Heine: &amp;#039;&amp;#039;Verlauf und Auswirkungen der Novemberrevolution 1918 in Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1978.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 217–218.&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|142||Leinert, Robert|[[Susanne Miller]]|116882735}}&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;Leinert, Robert.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, [[Waldemar R. Röhrbein]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 229.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Preußischen Landtag.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe für die 5. Wahlperiode, Berlin 1933, S. 356.&lt;br /&gt;
* [[Herrmann A. L. Degener]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist&amp;#039;s?]].&amp;#039;&amp;#039; 9. Ausgabe, Leipzig 1928, S. 927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.hannover.de/deutsch/politik/pol_lhh/ha_gesch/ges_zahl/geschic3.htm |titel=Hannover – Industriestadt in der preußischen Provinz |titelerg= |hrsg=Landeshauptstadt Hannover |werk=www.hannover.de |datum= |abruf=2024-08-02 |sprache= |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060323153311/http://www.hannover.de/deutsch/politik/pol_lhh/ha_gesch/ges_zahl/geschic3.htm |archiv-datum= |offline=ja |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|116882735}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||120300}}&lt;br /&gt;
* {{Biokand||120300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Hannover}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116882735|LCCN=no2012146289|VIAF=85171382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leinert, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Reichsrätekongress]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Hannover (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leinert, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Striesen]] bei Dresden&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Februar 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PequodOnStationAtLZ</name></author>
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