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	<title>Robert Koldewey - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-18T08:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Robert Koldewey 1.jpg|mini|hochkant=1.2|Robert Koldewey 1906 bei der Untersuchung eines Fundstücks in [[Babylon]], fotografiert mit [[Selbstauslöser]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johannes Gustav Eduard Robert Koldewey&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. September]] [[1855]] in [[Blankenburg (Harz)]], [[Herzogtum Braunschweig]]; † [[4. Februar]] [[1925]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Architekt]] und Bauforscher und einer der bedeutendsten deutschen Vertreter der [[Vorderasiatische Archäologie|Vorderasiatischen Archäologie]]. Zusammen mit [[Wilhelm Dörpfeld]] gilt er unter anderen als Begründer der modernen [[Bauforschung#Historische Bauforschung|archäologischen Bauforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Die Eltern waren der Zollbeamte Hermann Koldewey und seine Frau Doris, geborene Kupfer. Ein Onkel, [[Carl Koldewey]] (1837–1908), war Polarforscher und Admiralitätsdirektor in [[Hamburg]]. Robert Koldewey besuchte zunächst eine [[Bürgerschule]] und von 1865 bis 1869 das [[Martino-Katharineum Braunschweig|Gymnasium Martino-Katharineum]] in [[Braunschweig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Brigitte Cherubim: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koldewey.&amp;#039;&amp;#039; In: Arbeitskreis Andere Geschichte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 139.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1869 zog seine Familie nach [[Bezirk Altona|Altona]], wo er als Tertianer ans [[Christianeum]] kam und dort 1875 seine Abiturprüfung ablegte; in den [[Matrikel]]n des Christianeums hinterließ er als Berufswunsch: &amp;#039;&amp;#039;Baufach&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Felicitas Noeske: &amp;#039;&amp;#039;Held von Babylon. Robert Koldewey.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Christianeum.&amp;#039;&amp;#039; 60. Jahrgang, Heft 2/2005, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer rund zweijährigen Lehrlingszeit im Baugewerbe &amp;#039;&amp;#039;([[Eleve|Baueleve]])&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben von Otto Puchstein an Franz Studniczka vom 21. Dezember 1883, zit. in: Johannes Althoff, Olaf Matthes: &amp;#039;&amp;#039;„Ein geschriebener Brief ist immer wie ein abgeschossener Pfeil …“. Biographische Anmerkungen zu den Briefen Robert Koldeweys.&amp;#039;&amp;#039; In: Ursula Quatember, Hansgeorg Bankel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Post aus Babylon. Robert Koldewey, Bauforscher und Ausgräber.&amp;#039;&amp;#039; Wien 2018, S. 10 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; begann er mit dem Studium der Architektur, der Archäologie und der Kunstgeschichte in Berlin, Wien und München. Sein Architekturstudium schloss er 1881 mit dem Bauführerexamen ab. Im Anschluss daran war Koldewey als [[Regierungsbauführer]] bei der Freien und Hansestadt Hamburg tätig und dürfte bei dieser Gelegenheit in den Hamburger [[Architekten- und Ingenieurverein Hamburg|Architekten- und Ingenieurverein]] aufgenommen worden sein. Hierdurch kam er in freundschaftlichen Kontakt mit [[Franz Andreas Meyer]], dem Onkel des bekannten Altertumsforschers [[Eduard Meyer]], und mit [[Alfred Lichtwark]], dem ersten Leiter der [[Hamburger Kunsthalle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Althoff, Olaf Matthes: &amp;#039;&amp;#039;„Ein geschriebener Brief ist immer wie ein abgeschossener Pfeil …“. Biographische Anmerkungen zu den Briefen Robert Koldeweys.&amp;#039;&amp;#039; In: Ursula Quatember, Hansgeorg Bankel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Post aus Babylon. Robert Koldewey, Bauforscher und Ausgräber&amp;#039;&amp;#039;. Wien 2018, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Namentlich in den durch berufliche und finanzielle Unsicherheit geprägten Jahren bis 1895 wirkten beide als Förderer Koldeweys.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Mertens: &amp;#039;&amp;#039;Der junge Koldewey – Eine Skizze.&amp;#039;&amp;#039; In: Ralf-Bernhard Wartke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg nach Babylon. Robert Koldewey – Ein Archäologenleben.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 2008, S. 30 und 40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Forschungsreisen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Koldewey-Akragas-Olympieion-side-view.png|mini|Das [[Archäologische Stätten von Agrigent|Olympieion in Agrigent]], Rekonstruktionszeichnung von Robert Koldewey, veröffentlicht 1899]]&lt;br /&gt;
1882 und 1883 nahm Koldewey als Mitarbeiter des Grabungsteams der amerikanischen Ausgrabungsexpedition unter [[Joseph Thacher Clarke]] und Francis Henry Bacon an den Ausgrabungen von [[Assos]] in der südlichen [[Troas]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Rheidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koldewey in Assos&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Ursula Quatember]], Hansgeorg Bankel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Post aus Babylon. Robert Koldewey, Bauforscher und Ausgräber. Briefe aus Kleinasien, Italien, Deutschland und dem Vorderen Orient 1882 bis 1922.&amp;#039;&amp;#039; Phoibos, Wien 2018, ISBN 978-3-85161-191-5, S. 31–41 ([https://www.researchgate.net/publication/367074130 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Arbeit dort brachte ihm 1885 den Auftrag des [[Deutsches Archäologisches Institut|Deutschen Archäologischen Instituts]] ein für Ausgrabungen auf [[Lesbos]]. Gemeinsam mit dem [[Orientalist|Orientalisten]] [[Bernhard Moritz]] bereiste er 1887 [[Mesopotamien]], wo es zu einer Voruntersuchung der sumerischen Städte [[Nina (Stadt)|Nina]] (Surghul) und [[Lagaš]] (El-Hiba) kam. 1889 führte er Grabungen in [[Neandria]] durch. 1890–1891 und 1894 beteiligte sich Koldewey an den durch [[Felix von Luschan]] geleiteten Ausgrabungen der [[Aramäer (Volk)|aramäischen]] Stadt [[Samʼal]] ([[Zincirli]]) in der südöstlichen Türkei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Januar bis Juli 1892 und von Oktober 1893 bis Januar 1894 reiste er gemeinsam mit [[Otto Puchstein]] nach Unteritalien und Sizilien, wo sie die dortigen Tempel vermaßen und beschrieben. Dabei fertigte Robert Koldewey Ansichten und Schemazeichnungen der Tempel an. 1894 erhielt er für seine Untersuchungen die [[Ehrendoktor|Ehrenpromotion]] der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg]]. 1895 nahm Koldewey eine Stelle als Lehrer an der [[Baugewerkschule]] in [[Görlitz]] an, eine Tätigkeit, die ihm – wie aus seinen Briefen an Puchstein hervorgeht – nicht gefiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Schuchhardt (1925).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Babylon ===&lt;br /&gt;
Im Winterhalbjahr 1897/98 reiste Koldewey zusammen mit dem Orientalisten [[Eduard Sachau]] zu einer &amp;#039;&amp;#039;Vorexpedition&amp;#039;&amp;#039; ins [[Zweistromland]], um geeignete Orte für zukünftige Ausgrabungen der am 24. Januar 1898 gegründeten [[Deutsche Orient-Gesellschaft|Deutschen Orient-Gesellschaft]] ausfindig zu machen. Er besuchte dabei u.&amp;amp;nbsp;a. Kal&amp;#039;at Schergât ([[Aššur (Stadt)|Aššur]]), Warka ([[Uruk]]), Kujundschik ([[Ninive]]) und Senkere ([[Larsa]]). Vor allem wegen seiner Argumente, die er durch die Vorlage farbiger [[Glasur (Keramik)|Glasurziegel]] untermauerte, wurde [[Babylon]] (Kas&amp;#039;r) als Grabungsort ausgewählt, obwohl ursprünglich Assur im Gespräch gewesen war; Ninive schied aus, da hier bereits die Engländer tätig waren. Die Wirkung, die Koldewey mit den glasierten [[Relief]]bruchstücken vor der Kommission der Museen zu Berlin zu erreichen vermochte, gab auch den Ausschlag für die Finanzierung des aufwändigen Unternehmens durch die [[Deutsche Orient-Gesellschaft]], den Preußischen Staat und [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Babylon ausgrabungen.jpg|mini|Grabungsfeld in Babylon, 1975]]&lt;br /&gt;
Am 12. Dezember 1898 brach Koldewey an den [[Euphrat]] auf, am 26. März 1899 begannen die Ausgrabungen von Babylon im heutigen [[Irak]]. Koldeweys Tätigkeiten am Euphrat, zunächst nur auf fünf Jahre geplant, endeten erst 1917 durch den [[Irak#Antike bis Neuzeit: Von Mesopotamien zum Osmanischen Reich|Einmarsch britischer Truppen]] in [[Bagdad]] im Zuge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]]. In den 18 Jahren leitete er unter anderen ab 1903 auch die Ausgrabungen von Assur, Fara ([[Schuruppak]]), Abu Hatab und Uruk, unterbrochen nur durch drei relativ kurze Urlaubsaufenthalte in Deutschland in den Jahren 1904, 1910 und 1915.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiedererstehendes Babylon&amp;#039;&amp;#039; (1991)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heimkehr ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus dem Zweistromland ließ Koldewey sich in Berlin nieder und arbeitete als Kustos für &amp;#039;&amp;#039;auswärtige Angelegenheiten&amp;#039;&amp;#039; der Berliner Museen. 1921 unterstützte er Kollegen bei Ausgrabungen in [[Kap Arkona#Jaromarsburg|Arkona]] auf [[Rügen]], dabei auch [[Carl Schuchhardt]], der später im Jahre 1925 Koldeweys Briefe herausgab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Thuner Platz 2-4 (Lichtf) Robert Koldewey.jpg|mini|hochkant|Ehrengrab von Robert Koldewey auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]] (Foto: 2011)]]&lt;br /&gt;
Robert Koldewey blieb unverheiratet und kinderlos. Er starb nach längeren Leiden, die auf die Strapazen seiner Ausgrabungszeit im Orient zurückzuführen waren, Anfang Februar 1925 mit noch nicht 70&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin. Die Beisetzung erfolgte auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde|Parkfriedhof]] in [[Berlin-Lichterfelde]] (Grablage: 19-566).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten.&amp;#039;&amp;#039; [[Pharus-Plan]], Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;613; siehe auch: {{Webarchiv |url=http://www.berlin.friedparks.de/such/Friedpark_detail.php?Such_Buch=K&amp;amp;id_of_friedpark=232 |text=Parkfriedhof Lichterfelde |wayback=20140903073315}} sowie [https://www.hartwig-w.de/friedhof/google/06/06-18/06-18-23.htm hier.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus hinterlassenen Zeugnissen geht hervor, dass Koldewey den Wunsch hatte, seine sterblichen Überreste in einer Rekonstruktion des Ischtar-Tors eingemauert zu wissen. Der Freundeskreis ignorierte nach seinem Tode dieses Ansinnen und ließ sein Grabmal mit einem babylonisch anmutenden Kunstwerk schmücken.&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft von [[Joachim Marzahn]], [[Kustos (Museum)|Kustos]] des Vorderasiatischen Museums zu Berlin und Nachlasspfleger Koldeweys.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grabstein wurde im oberen Bereich mit Stufen gestaltet, so dass er an eine [[Zikkurat]] erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Archäologe Carl Schuchhardt urteilte in einem Nachruf auf Koldewey, der im &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039; erschien: „Die Generation der großen deutschen Ausgräber stirbt aus. Es waren eigenartige und eindrucksvolle Gestalten, von Schliemann über Humann, Conze, Dörpfeld zu Koldewey, denn jeder hatte sich seinen Weg allein gesucht und seine Gangart selbst geschaffen. Robert Koldewey soll unter ihnen in Ehren bleiben!“&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Schuchardt: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koldewey †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Gnomon (Zeitschrift)|Gnomon]]&amp;#039;&amp;#039;, 1/1925, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Persönlichkeit ===&lt;br /&gt;
Koldeweys in Berlin verwahrte Skizzenbücher zeigen ein außerordentliches zeichnerisches Talent, seine Briefe einen begabten Schreiber. Die Briefe offenbaren ebenso wie die Berichte, insbesondere die seines langjährigen Mitarbeiters [[Walter Andrae]], auch einen eigensinnigen Charakter. Koldewey bewies Mut und Geschick nicht nur in seiner Arbeit, sondern auch bei den Verhandlungen in krisenhaften Situationen mit den [[Scheich]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Persönlichkeit Koldeweys u.&amp;amp;nbsp;a. bei Ralf-B. Wartke: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg nach Babylon. Robert Koldewey – Ein Archäologenleben.&amp;#039;&amp;#039; Tagungsband zum Symposium 21. November 2005, Vorderasiatisches Museum Berlin, Mainz 2008; [https://web.archive.org/web/20211016032349/http://www.kultur-fibel.de/Kultur_Fibel_Buch,Babylon_Koldewey.htm Vorwort.] kultur-fibel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits verachtete er Ignoranz. So äußerte er sich in seinen Briefen entsetzt darüber, dass man ihm Glauben schenkte, wenn er dem Lehrerstammtisch in Görlitz Unsinn über Mesopotamien auftischte – zum Beispiel dass die orientalische Hitze der Sonne die Haut platzen lasse, weshalb die Araber stets Nadel und Faden bei sich führten, um sie wieder zusammenzunähen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiedererstehendes Babylon&amp;#039;&amp;#039; (1991) S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Gewährsleuten kolportiert ist eine Anekdote aus Babylon, in der Koldewey einer bibelfesten englischen Touristengruppe ein tiefes Grabungsloch als „[[Daniel in der Löwengrube|Daniels Löwengrube]]“, ein Grabungsfeld als Thronsaal des „[[Menetekel]]s“ und einen Schlackenhaufen als „[[Buch Daniel#Dan 3: Der Feuerofen|feurigen Ofen]]“ eröffnete. Von seinen Mitarbeitern deswegen kritisiert, soll er geantwortet haben: „Wieso? Wer glaubt, ist selig! Sollte ich ihnen die Freude nehmen und sie enttäuschen? Das wird bis an ihr Lebensende &amp;#039;&amp;#039;das&amp;#039;&amp;#039; Erlebnis für sie bleiben!“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Bennett (1995).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Koldewey in Front of the Magazine in Babylon.jpg|mini|hochkant|Robert Koldewey im Magazin seines Grabungshauses in Babylon; fotografiert von [[Gertrude Bell]], vor 1917]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pergamonmuseum Ishtartor 08.jpg|mini|hochkant|Das Ischtar-Tor aus Babylon, im Hintergrund rechts ein Teil der &amp;#039;&amp;#039;Thronsaalfassade&amp;#039;&amp;#039; ([[Pergamonmuseum]], Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse der wissenschaftlichen Erforschung der Altertümer bestand im 19. Jahrhundert zunächst vor allem an den antiken Stätten des Mittelmeerraums und dort zuvörderst an deren Kunstwerken und [[Artefakt (Archäologie)|Artefakten]], wie Statuen, [[Bronze]]n, Malereien, Münzen oder [[Keramik]]en; die Rekonstruktionszeichnungen der Tempel orientierten sich deutlich an den [[Klassizismus|klassizistischen]] Darstellungen des 18. Jahrhunderts. Koldeweys und Puchsteins zweibändiges Werk &amp;#039;&amp;#039;Die griechischen Tempel in Unteritalien und Sicilien&amp;#039;&amp;#039; wurde zu einem größtenteils heute noch gültigen Standardwerk der wissenschaftlichen Untersuchung der antiken griechischen Stätten in der [[Magna Graecia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forschungsreisen waren in der ersten Hälfte des Jahrhunderts durchweg noch privat finanziert gewesen. Sammlungen, wie die des Resident der [[Britische Ostindien-Kompanie|East India Company]] in Bagdad, [[Claudius James Rich]], die das [[British Museum]] 1825 erwarb, hatten in den 1840er Jahren zu englischen Großgrabungen unter anderem in [[Nimrud]] und Ninive geführt. Koldeweys besondere Hinwendung zur Praxis der archäologischen Ausgrabungstätigkeit fand Unterstützung nicht nur durch die Deutsche Orient-Gesellschaft und ihren bekannten Initiator und Mäzen [[James Simon|Henri James Simon]], sondern auch durch den archäologiebegeisterten Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]], der seit den 1880er Jahren den Vorderen Orient in das Interesse des Deutschen Reiches gestellt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiedererstehendes Babylon&amp;#039;&amp;#039; (1991), S. 9, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge einer ab 1902 auch öffentlich geführten Debatte um die Thesen von [[Friedrich Delitzsch]] ([[Babel-Bibel-Streit]]), der anhand eines Vergleichs des Alten Testaments mit den Keilschriften eine Abhängigkeit der biblischen Schriften von Babylonien konstatiert hatte, fanden Koldeweys bereits ab 1900 nach Berlin gesandte Berichte seiner Ausgrabungen am Euphrat verstärkt Beachtung; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das wiedererstehende Babylon. Die bisherigen Ergebnisse der Deutschen Ausgrabungen&amp;#039;&amp;#039; erlebten sie bis 1925 vier Auflagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Marzahn/Erdmann (2005).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Koldewey fand die Prozessionsstraße von Babylon mit dem [[Ischtar-Tor]], die Paläste [[Nabu-kudurri-usur II.|Nebukadnezars]] und die Fundamente des Tempelturms [[Etemenanki]]. Letztere wurden unter seiner Leitung teilweise ausgegraben und werden mit der biblischen Geschichte des [[Turmbau zu Babel|Turmbaus zu Babel]] in Verbindung gebracht. Zudem hatte er an den Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft in [[Samʼal|Zincirli]] (Samʼal) teilgenommen und in einer Voruntersuchung, gemeinsam mit seinem Assistenten [[Walter Andrae]], die späteren Ausgrabungen in [[Baalbek]] vorbereitet. Die von Koldewey in der Nähe der Prozessionsstraße vermuteten [[Hängende Gärten der Semiramis|Hängenden Gärten der Semiramis]] (eines der &amp;#039;&amp;#039;Weltwunder&amp;#039;&amp;#039;) dürften mit großer Wahrscheinlichkeit nicht dort gelegen haben. Dagegen sprechen Erkenntnisse aus genaueren Auswertungen der antiken Texte und die für eine Bewässerung zu große Entfernung vom Euphrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koldeweys &amp;#039;&amp;#039;Logistik&amp;#039;&amp;#039; der Ausgrabung gilt bis heute als vorbildlich. Seine Methodik ergänzte die Sicherung der einzelnen Bruchstücke um die Systematik einer exakten Aufnahme ihrer Fundorte innerhalb der Grabungsschichten und ermöglichte dadurch, Aufschluss über das jeweilige Schicksal der Gebäude und damit auch über die Historie der antiken Stadtanlage von Babylon zu erhalten. Das Interesse der archäologischen Orientforschung an dem historischen &amp;#039;&amp;#039;Wesen ihrer Bauten&amp;#039;&amp;#039; in Technik, Funktion und Ästhetik verstärkt zu haben, wird von der Wissenschaft heute Robert Koldewey als Verdienst zuerkannt. Sein Nachlass wird im Vorderasiatischen Museum zu Berlin aufbewahrt und erforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirken ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pergamonmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ish-tar Gate detail.jpg|mini|Relief aus farbig glasierten Ziegeln, Detail des Ischtar-Tors (Pergamonmuseum, Berlin)]]&lt;br /&gt;
Koldewey hatte bereits seit 1899 regelmäßig Funde nach Berlin gesandt, den größten Teil allerdings bei seiner Abreise im Jahre 1917 zurücklassen müssen; mehrjährige Verhandlungen, die zu einer Fundteilung führten, waren gefolgt. Nachdem das von den Briten beförderte und seit 1921 bestehende Königreich Irak die Funde, die der Expedition zuletzt zugesprochen worden waren, freigegeben hatte, kamen 1926/27 insgesamt 536 Kisten aus Babylon in Berlin an, dabei allein 400 mit den von Koldewey gesammelten und aufgenommenen glasierten Ziegelstücken. Walther Andrae, Koldeweys ehemaliger Assistent und nunmehr Direktor des neugegründeten Vorderasiatischen Museums, ließ die Funde auswerten und in eine eigens für die Museumsräume entworfene Rekonstruktion des Bauwerks integrieren. 1930 wurden das Ischtar-Tor, die Prozessionsstraße und die Thronsaalfassade im [[Pergamonmuseum]] präsentiert, wo sie bis heute zu besichtigen sind. Sie überstanden den Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs unversehrt, während beispielsweise das [[Markttor von Milet]] im Nebenraum durch Kriegseinwirkungen stark beschädigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Kriege seit den 1980er Jahren im Irak haben allerdings unterdessen eine Begutachtung von Koldeweys 1917 unbeendet hinterlassener Grabungsstätte am Euphrat nahezu unmöglich gemacht; Berichte, beispielsweise der [[UNESCO]], lassen die Annahme zu, dass die Grabungsfelder bereits irreparabel zerstört worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.unesco-heute.de/0803/irak.htm |text=Bericht der UNESCO vom 8. August 2003 |wayback=20151201204157}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Preußischer [[Roter Adlerorden]] IV. Klasse mit der Krone&amp;lt;ref name=&amp;quot;OrdensAlmanach&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Ordens-Almanach.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1908/1909. Verlag „Deutscher-Ordens-Almanach“, Berlin 1908, S. 784; [http://archiv.ub.uni-marburg.de/eb/2013/0153/view.html ub.uni-marburg.de] [895].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Preußischer [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)|Kronenorden]] III.&amp;amp;nbsp;Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;OrdensAlmanach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910 [[Leibniz-Medaille (Berlin)|Leibniz-Medaille]] in Silber&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=- |Titel=Vermischtes |Jahr=1910 |Heft=54 |Seiten=363 |zlb=383}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Beschluss des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]] ist die letzte Ruhestätte von Robert Koldewey auf dem Parkfriedhof Lichterfelde seit 1978 als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]] gewidmet. Die Widmung wurde zuletzt im Jahr 2021 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/friedhoefe-und-begraebnisstaetten/ehrengrabstaetten/ &amp;#039;&amp;#039;Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: August 2021)&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 2,3&amp;amp;nbsp;MB), S.&amp;amp;nbsp;40. [[Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt]], abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 2025. [https://www.parlament-berlin.de/ados/18/IIIPlen/vorgang/d18-3959.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vorlage – zur Kenntnisnahme – Anerkennung, Verlängerung und Nichtverlängerung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 195&amp;amp;nbsp;kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache&amp;amp;nbsp;18/3959 vom 4.&amp;amp;nbsp;August 2021, S.&amp;amp;nbsp;2, 4. Abgerufen am 4.&amp;amp;nbsp;Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Zukunft|2041|3=20250204}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Braunschweig, wo er einen Teil seiner Kindheit verbrachte, wurde die &amp;#039;&amp;#039;Koldeweystraße&amp;#039;&amp;#039;, und in seiner Geburtsstadt Blankenburg die &amp;#039;&amp;#039;Robert-Koldewey-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Koldewey-Gesellschaft ==&lt;br /&gt;
Die [[Koldewey-Gesellschaft]] wurde am [[25. Juni]] [[1926]] in [[Bamberg]], ein Jahr nach Koldeweys Tod, auf den Anstoß durch den Archäologen und Bauforscher [[Armin von Gerkan]] als &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft archäologischer Architekten&amp;#039;&amp;#039; gegründet und besteht als &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung für baugeschichtliche Forschung&amp;#039;&amp;#039; bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die antiken Baureste der Insel Lesbos.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1890 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/koldewey1890 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neandria. Programm zum Winckelmannsfeste der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin (Band 51).&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin, 1891 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bwpr1891 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* mit [[Otto Puchstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Die griechischen Tempel in Unteritalien und Sicilien.&amp;#039;&amp;#039; Asher, Berlin 1899, 1. Band Text, 2. Band Tafeln ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/koldewey1899ga Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tempel von Babylon und Borsippa: nach den Ausgrabungen durch die Deutsche Orient-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft in Babylon.&amp;#039;&amp;#039; Band.1). Leipzig 1911 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/koldewey1911 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das wieder erstehende Babylon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sendschrift der Deutschen Orient-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 6). Hinrichs Leipzig 1913; 2. Auflage. Leipzig 1913 ({{archive.org |wiedererstehende00kold}}), 4. erweiterte Auflage Leipzig 1925; Neuauflage C. H. Beck, München 1990, ISBN 3-406-31674-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Andrae]]: &amp;#039;&amp;#039;Babylon. Die versunkene Weltstadt und ihr Ausgräber Robert Koldewey.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 1952.&lt;br /&gt;
* Walter Andrae: &amp;#039;&amp;#039;Lebenserinnerungen eines Ausgräbers.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1961; Neuauflage Stuttgart 1988.&lt;br /&gt;
* Robert Bennett: &amp;#039;&amp;#039;Koldewey – der Ausgräber Babylons.&amp;#039;&amp;#039; London, 4. Juni 1995.&lt;br /&gt;
* Brigitte Cherubim: &amp;#039;&amp;#039;Robert Koldewey.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Reinhard Bein]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, döringDruck, Braunschweig 2012, ISBN 978-3-925268-49-6, S.&amp;amp;nbsp;136–141.&lt;br /&gt;
* {{NDB|12|459|460|Koldewey, Robert|[[Barthel Hrouda]]|116314230}}&lt;br /&gt;
* Olaf Matthes: &amp;#039;&amp;#039;[[James Simon]]. Mäzen im Wilhelminischen Zeitalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bürgerlichkeit, Wertewandel, Mäzenatentum.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Berlin 2000; darin ein Kapitel über Robert Koldewey.&lt;br /&gt;
* Ingrid Münch: &amp;#039;&amp;#039;Koldewey, Robert, Dr.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|3-7752-5838-8|Seite=339}}&lt;br /&gt;
* Felicitas Noeske: &amp;#039;&amp;#039;Held von Babylon. Robert Koldewey.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Christianeum.&amp;#039;&amp;#039; 60. Jahrgang, Heft 2/2005, S. 26–32 ([https://histgymbib.hypotheses.org/2597 online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wiedererstehendes Babylon. Eine antike Weltstadt im Blick der Forschung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1991. Katalog der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Wiedererstehendes Babylon&amp;#039;&amp;#039;, Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Quatember]], [[Hansgeorg Bankel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Post aus Babylon. Robert Koldewey, Bauforscher und Ausgräber. Briefe aus Kleinasien, Italien, Deutschland und dem Vorderen Orient 1882 bis 1922.&amp;#039;&amp;#039; Phoibos, Wien 2018, ISBN 978-3-85161-191-5.&lt;br /&gt;
* [[Carl Schuchhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Heitere und ernste Briefe aus einem deutschen Archäologenleben. Robert Koldewey.&amp;#039;&amp;#039; G. Grote, Berlin 1925.&lt;br /&gt;
* [[Eva Strommenger]], Wolfram Nagel, Christian Eder: &amp;#039;&amp;#039;Von Gudea bis Hammurapi. Grundzüge der Kunst und Geschichte in Altvorderasien.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln 2005, Kapitel 21: &amp;#039;&amp;#039;Anhang 1. Koldewey in Babylon.&amp;#039;&amp;#039; S. 208–214.&lt;br /&gt;
* [[Ralf-Bernhard Wartke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg nach Babylon. Robert Koldewey – Ein Archäologenleben.&amp;#039;&amp;#039; Philipp von Zabern, Mainz 2008, ISBN 978-3-8053-3918-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Belletristik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Kenah Cusanit]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Babel (Roman)|Babel]].&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2019, ISBN 978-3-446-26165-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.koldewey-gesellschaft.de/ Koldewey-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116314230}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116314230}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|„Robert Koldewey“ OR &amp;quot;Koldewey, Robert&amp;quot;|NAME=„Robert Koldewey“|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* Lukas Meyer-Blankenburg: [https://www.swr.de/swrkultur/wissen/robert-koldewey-entdecker-babylons-100.html &amp;#039;&amp;#039;Der Entdecker Babylons – Archäologie-Star Robert Koldewey.&amp;#039;&amp;#039;] [[SWR2 Wissen]], 4. September 2019&lt;br /&gt;
* Marko Rösseler: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-marguerite-higgins-100.html &amp;#039;&amp;#039;10.09.1855: Geburtstag von Robert Koldewey, Wiederentdecker Babylons.&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] &amp;#039;&amp;#039;[[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 10. September 2025 (Podcast, 14:44 min).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|3. Juli 2007|33922882}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116314230|LCCN=nr94000402|VIAF=69056187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Koldewey, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorderasiatischer Archäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Vorderasiatischen Museums Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Leibniz-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Koldewey, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Koldewey, Johannes Gustav Eduard Robert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt, Bauforscher und Vorderasiatischer Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1855&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blankenburg (Harz)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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