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	<title>Robert Knauss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Knauss&amp;diff=1904758&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nico308: Herkunft, Schule gemäß eingetragener Links ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-29T20:34:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Herkunft, Schule gemäß eingetragener Links ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2005-0006, Robert Knauss.jpg|mini|Robert Knauss als Generalleutnant]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Knauss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juni]] [[1892]] in [[Stuttgart]]; † [[14. Februar]] [[1955]] in [[Ronco sopra Ascona]] bei [[Locarno]]) war ein deutscher [[General der Flieger]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Knauss stammte aus einer württembergischen Beamten- und Gelehrtenfamilie und legte 1910 das Abitur am [[Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Stuttgart]] ab. Er trat am 1. Juli 1910 als [[Fahnenjunker]] in das [[Infanterie-Regiment „Kaiser Friedrich, König von Preußen“ (7. Württembergisches) Nr. 125]] der [[Württembergische Armee|Württembergischen Armee]] in seiner Heimatstadt ein. Am 25. Februar 1911 erfolgte seine Ernennung zum [[Fähnrich]] und am 18. November 1911 seine Beförderung zum [[Leutnant]]. Bei Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam Knauss mit seinem Regiment als [[Zugführer (Militär)|Zugführer]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zum Einsatz. Im Mai 1915 wechselte er zu den [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Feldfliegern]], wurde als [[Luftaufklärung|Beobachter]] eingesetzt und am 18. September 1915 zum [[Oberleutnant]] befördert. Am 1. Juni 1918 kam er dann in den Stab der [[52. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|52. Reserve-Division]] und wurde im Oktober noch zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. Für seine militärischen Leistungen erhielt Knauss beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] verblieb er bis Januar 1919 beim Divisionsstab und war dann bis zu seinem Ausscheiden aus dem [[Württembergische Armee|Militärdienst]] am 20. Januar 1920 noch im [[Reichswehrministerium]] tätig. Er studierte anschließend an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] Berlin [[Volkswirtschaft]] und [[Staatsrecht (Deutschland)|Staatsrecht]] und wurde zum Dr. rer. pol. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marian Zgórniak |Hrsg=Europäische Akademie |Titel=Europa am Abgrund-1938 |Sammelwerk=Dokumente und Schriften der Europäischen Akademie Otzenhausen |Band=100 |Verlag=LIT Verlag Münster |Datum=2002 |ISBN=3-8258-6062-0 |ISSN=0944-7431 |Seiten=57 |Online={{Google Buch | BuchID=OPV7Twv11SoC | Seite=57 | Hervorhebung=robert knauss luftwaffe}} |Umfang=374}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Folgejahren war er unter anderem für die [[Deutsche Luft Hansa AG]] (DLH) tätig und stieg dort zum Vorstandsmitglied auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Major Helders die Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Luftkrieg 1936&amp;#039;&amp;#039;, welche von einem fiktiven Krieg zwischen England und Frankreich handelt. In diesem führt England einen erfolgreichen strategischen Bombenkrieg gegen französische Flugplätze und zur Terrorisierung der französischen Zivilbevölkerung, was zu Panik, Chaos, Plünderungen, [[Bolschewismus|bolschewistischen]] Aufständen und innenpolitischen Wirren führt. Er propagierte das Idealbild der perfekten Vereinigung von Mensch und Technik, die Flieger und ihre Flugzeuge beseelen sich gegenseitig, was an [[Ernst Jünger]]s technizistischen Heroismus von der Versöhnung zwischen Mensch und Maschine erinnert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Lemke]]: &amp;#039;&amp;#039;Luftschutz in Großbritannien und Deutschland 1923 bis 1939.&amp;#039;&amp;#039; München 2005,  S. 148 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Die Terrorisierung feindlicher Hauptstädte oder Industriegebiete durch Bombenangriffe...&amp;quot; hat er bereits 1933 als Direktor der DLH in einer Denkschrift zur Luftkriegsführung goutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegelspecial/a-290080.html &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel.&amp;#039;&amp;#039; 1. April 2003.]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab eine russische Übersetzung von &amp;#039;&amp;#039;Luftkrieg 1936&amp;#039;&amp;#039;, die Stalin seinem Sohn [[Wassili Iossifowitsch Stalin]] zum 13. Geburtstag schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Geoffrey Roberts]]: &amp;#039;&amp;#039;Stalin&amp;#039;s Library. A Dictator and his Books&amp;#039;&amp;#039;. Yale University Press 2022, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entwarf das Konzept für die [[Risiko-Luftwaffe]], mit der die [[Aufrüstung der Wehrmacht]] ermöglicht werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. April 1935 trat er als [[Major]] in die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] ein. Knauss erhielt am 1. Oktober 1937 das Kommando über das Lehrgeschwader Greifswald, aus dem am 1. November 1938 das [[Lehrgeschwader 1]] gebildet wurde, das er auch nach Beginn des Zweiten Weltkriegs während des [[Überfall auf Polen|Überfalls auf Polen]] führen sollte. Vom 10. April bis 9. Mai 1940 war Knauss [[Chef des Stabes]] beim Befehlshaber der Luftwaffe Norwegen und anschließend bis 4. Oktober 1940 in gleicher Funktion bei der [[Luftflotte 1]]. Als solcher war er am 1. August 1940 zum [[Generalmajor]] ernannt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 5. Oktober 1940 fungierte Knauss als Kommandeur der Luftkriegsakademie in [[Berlin-Gatow]] und wurde in dieser Funktion am 1. August 1942 [[Generalleutnant]] sowie am 1. März 1944 General der Flieger. Man versetzte ihn vom 19. Juni 1944 bis 31. Januar 1945 in die [[Führerreserve]] und stellte ihn anschließend zur Disposition des Luftgau-Kommandos V (Stuttgart). Mit der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|deutschen Gesamtkapitulation]] geriet Knauss am 8. Mai 1945 in [[Frankreich|französische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 28. Dezember 1945 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knauss gehörte 1950 der [[Himmeroder Denkschrift#Die Himmeroder Expertengruppe|Himmeroder Expertengruppe]] an, die Grundlagen für die [[Wiederbewaffnung#Bundesrepublik Deutschland|Wiederbewaffnung]] der [[Bundesrepublik Deutschland]] erarbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Rautenberg, Norbert Wiggershaus: &amp;#039;&amp;#039;Die „Himmeroder Denkschrift“ vom Oktober 1950.&amp;#039;&amp;#039; S. 3–34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Karl-Friedrich Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der deutschen Luftwaffe 1935–1945. Die militärischen Werdegänge der Flieger-, Flakartillerie-, Fallschirmjäger-, Luftnachrichten- und Ingenieur-Offiziere&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–N.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1992, ISBN 978-3-7648-2208-8.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Rautenberg, [[Norbert Wiggershaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Himmeroder Denkschrift“ vom Oktober 1950. Politische und militärische Überlegungen für einen Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zur westeuropäischen Verteidigung.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 1985, ISBN 3-7650-0850-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/f3674109-95c8-4629-a63a-426809b3d70f/ Nachlass Bundesarchiv N 758]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/kgl_biographien/1012577570/Knauss%2BRobert Biographie von Robert Knauus bei LEO-BW]&lt;br /&gt;
* [https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Robert+Knauss/00/5030 Munzinger-Biographie: Robert Knauss]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012577570|LCCN=n/93/103477|VIAF=99378964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knauss, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Himmeroder Expertengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lufthansa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knauss, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Flieger im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juni 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Februar 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ronco sopra Ascona]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico308</name></author>
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