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	<title>Robert Kabelac - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T05:00:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Kabelac&amp;diff=1665363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: lt. Kategorie ist er ja auch Österreicher</title>
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		<updated>2026-04-25T08:58:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lt. Kategorie ist er ja auch Österreicher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Kabelac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Oktober]] [[1894]] in [[Wien]]; † [[28. Oktober]] [[1976]] in [[Braunlage]]) war ein österreichisch-deutscher Werftdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Kabelac war der Sohn eines Baurats. Er absolvierte die Realschule in [[Brünn]] und Wien und studierte [[Schiffbau]] und Schiffsmaschinenbau an der [[Technische Universität Wien|Technischen Universität Wien]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er in der [[Gemeinsame Armee|Gemeinsamen Armee]] von [[Österreich-Ungarn]]. 1919 erwarb er sein Diplom als Schiffbauingenieur. Von 1920 bis 1922 war er auf der [[Frerichswerft]] (ab 1930 Teil der [[Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft|Deschimag]]) in [[Einswarden]] und von 1922 bis 1935 bei der [[AG Weser]] beschäftigt. 1935 wurde er Direktor und Chef der Maschinenbauabteilung der Werft [[Bremer Vulkan]]. Er wurde 1935 deutscher Staatsbürger, war aber nicht in der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Als [[Wehrwirtschaftsführer]] und Mitglied des [[Hauptausschuß Schiffbau|Hauptausschusses Schiffbau]] hatte er eine wichtige Rolle bei der [[Aufrüstung der Wehrmacht]]. Besonders mit der Vulkan-Tochterfirma [[Vegesacker Werft]] baute er das Unternehmen zu einem leistungsfähigen Rüstungsbetrieb um. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] lieferte die Vegesacker Werft 74&amp;amp;nbsp;U-Boote unterschiedlicher Typen an die [[Kriegsmarine]] aus. Der auch von ihm initiierte [[U-Boot-Bunker Valentin]] zum [[Bau der U-Boote vom Typ XXI]] wurde bis [[Tag der Befreiung|Kriegsende 1945]] nicht fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bremer Vulkan wurde zum Kriegsmusterbetrieb ernannt und Kabelac mit dem [[Kriegsverdienstkreuz (1939)|Kriegsverdienstkreuz I. Klasse]] ausgezeichnet. Im Oktober 1943 dankte der Rüstungsinspektor des Wehrkreises X {{&amp;quot;|für die beachtliche Leistung}} seiner gesamten Belegschaft für die Umsetzung der Kriegsaufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Urban: &amp;#039;&amp;#039;»Wendig sein und anpassen!« Robert Kabelac und die Leitung der Bremer Vulkan-Werft im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. In: Jörg Osterloh, [[Harald Wixforth]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmer und NS-Verbrechen. Wirtschaftseliten im »Dritten Reich« und in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2014, S. 118 und 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1945 ernannte die US-Militärverwaltung Kabelac zum Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Shipbuilders Association of the Enclave&amp;#039;&amp;#039;, die eine zivile Neuausrichtung und Wiederbelebung des Schiffbaus in Bremen und Bremerhaven organisieren sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Harald Wixforth]] |Titel=Handlungsspielräume in Umbruchszeiten. Der Bremer Vulkan im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit. |Sammelwerk=[[Zeitschrift für Unternehmensgeschichte]] |Band=66 |Nummer=2 |Datum=2021-09-10 |Seiten=275. |DOI=10.1515/zug-2021-0008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg organisierte Kabelac den Wiederaufbau der Vulkanwerft und war bis 1960 Leitender Direktor der [[Werft]]. Fischereifahrzeuge und Frachtschiffe, vor allem für die &amp;#039;&amp;#039;Roland-Linie GmbH&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Norddeutscher Lloyd|Lloyd]] – Tochter, bestimmten zunächst die Neubautätigkeit, bevor man sich dem Großschiffbau zuwandte und sich auch mit schifffahrtsfremden Aufträgen befasste. 1958/59 war er [[Liste der Präsidenten der Bremer Handelskammer|Präses]] der [[Handelskammer Bremen]]. Zudem war er Aufsichtsrat, u.&amp;amp;nbsp;a. bei der Flensburger Schiffbaugesellschaft, der [[Bremer Straßenbahn AG]], beim [[Germanischer Lloyd|Germanischen Lloyd]] und bei der &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt&amp;#039;&amp;#039;. Er war Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Seeverkehrsbeirat&amp;#039;&amp;#039; des [[Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung|Bundesverkehrsministeriums]]. Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand vertrat er bis 1965 als Mitglied im Aufsichtsrat den Bremer Vulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 war Kabelac zunehmend bemüht, die Rolle der Bremer Vulkan beim U-Boot-Bau aus der Werftgeschichte auszublenden. Die zwischen 1940 und 1944 produzierten 74 U-Boote fehlten unerklärlicherweise in der ausführlichen Schiffschronik. Als sich 1956 der Historiker [[Erich Gröner]] für den U-Boot-Bau interessierte, wurden seine Anfragen ausweichend beantwortet und eine Zusammenarbeit verweigert.&amp;lt;ref&amp;gt;Urban: &amp;#039;&amp;#039;Robert Kabelac und die Leitung der Bremer Vulkan-Werft im Zweiten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. S. 137 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1954 war er Kaufmännisches Mitglied der Stiftung [[Haus Seefahrt]] in Bremen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.schaffermahlzeit.eu/cms1/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=47&amp;amp;Itemid=63 |text=Internetseite Haus Seefahrt: &amp;#039;&amp;#039;Schaffer der Kaufmannschaft und Ehrengäste – Gästeliste 1952–1966&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2019-05-10 10:06:20 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1965 Gründungspräsident des neuen [[Rotary International|Rotary Clubs]] in Bremen – [[Vegesack]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff &amp;#039;&amp;#039;M/S Robert Kabelac&amp;#039;&amp;#039; trug von 1962 bis 1975 seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entnazifizierungsverfahren  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zügige [[Entnazifizierung]] u.&amp;amp;nbsp;a. von Kabelac und des ehemaligen [[AG Weser|AG-Weser]]-Direktors [[Franz Stapelfeldt]] führte 1947 zu einem Eklat in der Kammer für Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus und zum Rückzug von [[Hermann Prüser]] (KPD) aus diesem Gremium. Prüser, der auf Vorschlag von [[Wilhelm Kaisen]] zum hauptamtlichen Mitarbeiter der Kammer gewählt worden war&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Wollenberg: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskämpfe und politische Streiks der Bremer Werftarbeiter. Franz Stapelfeldt - vom Hitlerförderer zum Widerstandskämpfer?&amp;#039;&amp;#039; Demokratische Verlagskooperative (DVK)/Sozialistische Politik und Wirtschaft (spw),   Berlin West/Bremen 1984, S.&amp;amp;nbsp;78.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sah Kabelac und Stapelfeldt in ihren leitenden Funktionen in der Rüstungsindustrie unter dem [[Zeit des Nationalsozialismus|Hitler-Regime]] als „mitverantwortlich für die katastrophalen Auswirkungen der hitlerischen Raubpolitik  in allen europäischen Ländern“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prueser&amp;quot;&amp;gt;Hermann Prüser: Schreiben an die Amerikanische Militär-Regierung, den Bremer Senat und den Hauptausschuß zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 15. März 1947.&amp;amp;nbsp;in: Jörg Wollenberg: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskämpfe und politische Streiks der Bremer Werftarbeiter. Franz Stapelfeldt - vom Hitlerförderer zum Widerstandskämpfer?&amp;#039;&amp;#039; Demokratische Verlagskooperative (DVK)/Sozialistische Politik und Wirtschaft (spw),   Berlin West/Bremen 1984, S.&amp;amp;nbsp;79. &amp;lt;/ref&amp;gt; und lehnte es ab, dass die Industrieverantwortlichen im [[Spruchkammerverfahren]] einer Verurteilung entgehen sollten, während „kleine namenlose und wirtschaftlich ohnmächtige Beamte und Geschäftsleute bestraft“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prueser&amp;quot; /&amp;gt; würden. Kabelac und Stapelfeldt wollte Prüser daher in die Kategorie der Hauptbeschuldigten und Belasteten einstufen und sah sich danach innerhalb der Gremien wegen dieser Auffassung persönlich massiv unter Druck gesetzt. Daraufhin teilte er Kaisen am 15. März 1947 seinen Rückzug aus der Kammer mit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Prüser: Schreiben an die Amerikanische Militär-Regierung, den Bremer Senat und den Hauptausschuß zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vom 15. März 1947.&amp;amp;nbsp;in: [[Jörg Wollenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitskämpfe und politische Streiks der Bremer Werftarbeiter. Franz Stapelfeldt - vom Hitlerförderer zum Widerstandskämpfer?&amp;#039;&amp;#039; Demokratische Verlagskooperative (DVK)/Sozialistische Politik und Wirtschaft (spw), Berlin West/Bremen 1984, S.&amp;amp;nbsp;78ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* Peter Kuckuk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremer Großwerften im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. (Beiträge zur Sozialgeschichte Bremens 15), Edition Temmen, 1993, ISBN 3-86108-203-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1063310032|VIAF=311741577}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kabelac, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremer Vulkan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Handelskammer Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kabelac, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Werftdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Oktober 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunlage]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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