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	<title>Robert Henze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T19:06:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Henze&amp;diff=47021&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leberkasimir: /* Werke */ interner Link</title>
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		<updated>2026-03-02T09:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke: &lt;/span&gt; interner Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bildnisse hervorragender Dresdner (1908) Robert Henze.jpg|mini|hochkant|Bronzerelief (26 × 20 cm), Selbstbildnis 1902]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Robert Henze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juli]] [[1827]] in [[Dresden]]; † [[3. April]] [[1906]] ebenda) war ein deutscher [[Bildhauer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gaebler.info/2014/01/robert-henze/ Autobiographie von Robert Henze 1827–1881] (abgerufen am 12. Februar 2025)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:AtelierhausHoheStr54-DD.jpg|mini|Atelierhaus von Robert Henze]] – veraltete Ansicht--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Robert Henze war ein Sohn des Dresdner Schlossermeisters Johann Gottlieb Henze und dessen Ehefrau Amalie (geb. Gebhard).&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Dresden II, Sterberegister 1906, Eintrag Nr. 696 vom 3. April 1906; abgerufen am 19. Oktober 2023 auf ancestry.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erlernte anfangs das Schlosserhandwerk, bewies aber ein großes Talent zum Zeichnen, sodass er ab 1856 die [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Dresdner Kunstakademie]] besuchte. Er wurde ein Schüler von [[Ernst Rietschel]], der ihn 1858 in sein Atelier aufnahm. Nach dessen Tod wurde er bei [[Johannes Schilling]] und [[Ernst Hähnel]] zum Bildhauer ausgebildet. In den Jahren 1866 und 1867 ging er auf eine Studienreise nach Italien. Robert Henze wurde 1881 zum Ehrenmitglied der Dresdner Kunstakademie ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://digital.slub-dresden.de/id480674442-19060404/5 |titel=Kunst und Wissenschaft |werk=Dresdner Journal (1. Beilage zu Nr. 78, S. 5) |datum=1906-04-04 |abruf=2023-01-26 |kommentar=Nachruf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://digital.slub-dresden.de/id480674442-19060517/6 |titel=Kunst und Wissenschaft |werk=Dresdner Journal (Beilage zu Nr. 113, S. 6) |datum=1906-05-17 |abruf=2023-01-26 |kommentar=posthume Ausstellung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lebte zuletzt im [[Parterre (Architektur)#Erdgeschoss (EG)|Parterre]] des Hauses [[Budapester Straße (Dresden)|Chemnitzer Straße]] 39 (1945 zerstört) in der [[Südvorstadt (Dresden)|Südvorstadt]]; sein Atelier befand sich an der östlichen Parallelstraße im Haus Hohe Straße 54 in Dresden-Plauen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch für Dresden und seine Vororte (…) 1906.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil, S. 321. ([http://digital.slub-dresden.de/id32253136Z/445 Digitalisat der SLUB Dresden])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henze starb im Frühjahr 1906 in Dresden und wurde auf dem [[Alter Annenfriedhof|Alten Annenfriedhof]] beerdigt. Sein Grab galt als &amp;#039;&amp;#039;besonders erhaltenswert&amp;#039;&amp;#039;, war schließlich jedoch verfallen, und der von Henze selbst geschaffene Grabschmuck – eine entschwebende [[Amor und Psyche|Psyche]] – ist nicht erhalten. Im Jahr 2011 erhielt das Grab einen neuen Stein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Martin Henze|Friedrich Wolfgang Martin Henze]] war von 1921 bis 1938 Professor für [[Medizinische Chemie]] an der [[Universität Innsbruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Porträt ==&lt;br /&gt;
Henzes Porträt findet sich auf einer Bronzemedaille aus dem Jahr 1902 (33,5&amp;amp;nbsp;mm). Die Beschreibung der Vorderseite ist &amp;#039;&amp;#039;ROBERT HENZE &amp;lt;&amp;gt; * 8. JULI 1827. --- Bärtige Büste mit Kappe und Kleideransatz nach l.&amp;#039;&amp;#039; Auf der Rückseite finden sich die drei Zeilen &amp;#039;&amp;#039;SEINEN / FREUNDEN / 1902&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Stadtmuseum Dresden]] befindet sich ein Bronzerelief in der Größe 26 × 20&amp;amp;nbsp;cm. Es ist ein Selbstbildnis von Robert Henze im Profil aus dem Jahr 1902 mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;Robert Henze im 74&amp;lt;sup&amp;gt;sten&amp;lt;/sup&amp;gt; Lenze&amp;#039;&amp;#039;. Es ist abgebildet im Werk von Georg Beutel: &amp;#039;&amp;#039;Bildnisse hervorragender Dresdner aus fünf Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;, Dresden 1908.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Kopie findet sich im [http://www.stadtwikidd.de/wiki/Datei:Robert_Henze.jpg Stadtwiki Dresden].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Annendenkmal.JPG|mini|hochkant|Bevor das von Robert Henze geschaffene [[Anna von Dänemark (1532–1585)|Annendenkmal]] wieder vor die [[Annenkirche (Dresden)|Annenkirche]] versetzt wurde, stand es auf dem Alten Annenfriedhof in Dresden.]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1863 (enthüllt am 23. April)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Illustrirte Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Mai 1863, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstellte Robert Henze die Brunnenstatue [[Heinrich I. (Meißen)|Heinrichs&amp;amp;nbsp;I.]] für die Stadt [[Meißen]], deren Totaleindruck und sorgfältige Durchführung allgemeine Anerkennung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten das Modell der Erzstatue der [[Anna von Dänemark (1532–1585)|„Mutter Anna“, Kurfürstin von Sachsen]], die inzwischen wieder vor der restaurierten Annenkirche in Dresden am Freiberger Platz aufgestellt wurde, eine [[Germania (Personifikation)|Germania]] für die Siegesfeier in Dresden 1871, ein Brunnenstandbild für [[Crimmitschau]], das die gewerbtätige Stadt personifiziert, Entwürfe zu den Statuen der Fürsten der [[Haus Wettin|Wettinischen Dynastie]] für die [[Albrechtsburg]] in Meißen und die Erzstatue des Fürsten [[Wolfgang (Anhalt-Köthen)|Wolfgang von Anhalt]] für [[Bernburg (Saale)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henzes Hauptwerk war das marmorne [[Germaniadenkmal (Dresden)|Siegesdenkmal]], das am 1. September 1880 auf dem [[Altmarkt (Dresden)|Dresdner Altmarkt]] eingeweiht wurde. Das Denkmal stellte eine kolossale Germania dar, die, mit gekröntem Haupt, in der erhobenen Rechten das Banner haltend, mit der Linken sich auf den Schild stützte, während die vier das Postament umgebenden allegorischen Figuren den Frieden, die Wehrkraft, die Wissenschaft und die Religion darstellten. Das Germania-Denkmal wurde im Juni 1949 – noch vor Gründung der DDR – aus politischen Gründen zerstört. Der Kopf des Germania-Denkmals befindet sich im [[Stadtmuseum Dresden|Dresdner Stadtmuseum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1885 entstand eine Bronzefigur der Unternehmerin [[Barbara Uthmann]] für die Stadt [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]], 1893 eine bronzene Büste des [[Adam Ries]] für dessen Denkmal ebenfalls in Annaberg. Letztere wurde 1943 [[Metallspende des deutschen Volkes|eingeschmolzen]]. Eine Sandsteinkopie wurde 1953 aufgestellt, später wieder eingelagert und war nach erneuter Aufstellung Vandalismus ausgesetzt. Sie steht heute vor dem [[Adam-Ries-Museum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adam-Ries-Denkmal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henze schuf aus französischem Kalkstein an der 1886 bis 1888 erbauten Dresdner [[Markuskirche (Dresden)|Markuskirche]] die Figuren der Propheten [[Jeremia]], [[Jesaja]], [[Daniel]] und [[Ezechiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannteste Werke Henzes sind die 1890 entstandenen Entwürfe von drei monumentalen Kupfertreibarbeiten für die [[Kunstakademie (Dresden)|Dresdner Kunstakademie]] an der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]], [[Phantasos]] und [[Eros (Mythologie)|Eros]], sowie für die Glaskuppel des daran angeschlossenen [[Kunsthalle im Lipsius-Bau|Ausstellungsgebäudes]] eine 4,8&amp;amp;nbsp;Meter hohe [[Fama]]. Der ausführende bekannte Kupfertreiber [[Hermann Heinrich Howaldt|Hermann Howaldt]] kam 1891 bei den Arbeiten an der Fama durch einen tragischen Sturz vom Gerüst ums Leben. Die weitere Fertigstellung bis 1893 besorgte der Dresdner Bildhauer [[Paul Rinckleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901/02 schuf er für die Gemeinde [[Plauen (Dresden)|Plauen bei Dresden]], in der er inzwischen seinen Wohnsitz hatte, für den reizvollen [[Müllerbrunnen]] die Figur des Müllerburschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:B uthmann brunnen.jpg|Uthmann-Brunnen in Annaberg (Rekonstruktion)&lt;br /&gt;
Datei:Dresden Fama.jpg|Fama, Kunstakademie Dresden&lt;br /&gt;
Datei:AdamRiesDenkmalAnnabergBuchholz.jpg|Adam-Ries-Denkmal an der St. Trinitatiskirche in Annaberg-Buchholz (Rekonstruktion; 2010 umgesetzt)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adam-Ries-Denkmal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Dresden-Germania-Kopf.jpg|Kopf des ehemaligen Germania-Denkmals in Dresden&lt;br /&gt;
Datei:Gottlieb Traugott Bienert Grab.JPG|Reliefarbeiten von Henze an der Grabanlage des Großindustriellen [[Gottlieb Traugott Bienert]] in Dresden&lt;br /&gt;
Datei:G T Bienert.jpg|Bienert-Denkmal in Dresden&lt;br /&gt;
Datei:Z1986 Müllerbursche 2.JPG|Müllerbrunnen mit Müllerbursche in Dresden-Plauen (Kopie von 1986, das Original wurde 1942 eingeschmolzen)&lt;br /&gt;
Datei:Meißen view 3.jpg|Heinrichsbrunnen in Meißen&lt;br /&gt;
Datei:Trauernde Alter Annenfriedhof weit 04.jpg|Grab der Familie Bernhardt auf dem Annenfriedhof in Dresden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Rochhaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Eduard Robert Henze in Annaberg-Buchholz – Seine Denkmale in Annaberg-Buchholz mit einem vorläufigen Werkverzeichnis der Plastiken und Zeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Grin-Verlag, München 2014, ISBN 978-3-656-87104-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|8|388|spezialkapitel=Henze}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtwikidd.de/wiki/Robert_Henze Artikel im Stadtwiki Dresden]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Adam-Ries-Denkmal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20180627195844fw_/http://www.adam-ries-bund.de/index.htm?ries.htm |titel=Das Adam-Ries-Denkmal |hrsg=Adam-Ries-Bund |abruf=2016-01-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160115110618/http://www.adam-ries-bund.de/index.htm?denkmal.htm |archiv-datum=2016-01-15 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Meyers 1888–1890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119144468|VIAF=77119186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Henze, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Henze, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Henze, Eduard Robert (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juli 1827&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. April 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leberkasimir</name></author>
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