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	<title>Robert Heger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:45:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Heger&amp;diff=1160071&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-04T17:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df pk 0000016 b 055 Porträt.jpg|mini|hochkant|Robert Heger als Operndirektor der Deutschen Oper Berlin, 1945[[Datei:Robert Heger Signatur 1938.jpg|rahmenlos|class=notpageimage]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Heger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. August]] [[1886]] in [[Straßburg]], [[Deutsches Reich]]; † [[14. Januar]] [[1978]] in [[München]]) war ein deutscher [[Dirigent]], [[Komponist]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Musikstudium in Straßburg, Zürich und München (bei [[Max von Schillings]]) war Robert Heger zunächst Cellist. Seine Karriere als Opernkapellmeister begann 1907 in seiner Geburtsstadt Straßburg. Weitere Stationen waren dann Ulm (1908), Barmen (1909) und die [[Volksoper Wien]] (1911). 1913 ging Heger als Chef an das [[Staatstheater Nürnberg|Opernhaus Nürnberg]], wo er auch die Philharmonischen Konzerte leitete. 1920 wurde er 1.&amp;amp;nbsp;Kapellmeister am [[Nationaltheater München]]. 1925 holte ihn Franz Schalk an die [[Wiener Staatsoper]], wo er acht Jahre als [[Kapellmeister]] wirkte. [[Opernbesetzungen der Salzburger Festspiele 1927 bis 1930|1927]] dirigierte er bei den [[Salzburger Festspiele]]n [[Die Hochzeit des Figaro]]. Am 10. November 1932 erlebte seine Oper „Der Bettler Namenlos“ ihre Erstaufführung an der Wiener Staatsoper, mit [[Max Lorenz (Sänger)|Max Lorenz]] und [[Viorica Ursuleac]] in den Hauptrollen. Gleichzeitig übte er das Amt des Konzertdirektors der [[Gesellschaft der Musikfreunde]] in Wien aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im NS-Staat ===&lt;br /&gt;
1933 wurde Heger als ständiger Dirigent an die [[Staatsoper Unter den Linden|Berliner Lindenoper]] engagiert. 1936 wurde seine Oper „Der verlorene Sohn“ uraufgeführt, wozu er sich mit den Worten äußerte: „Das Thema will dartun, dass sich der Mensch nicht zu lösen vermag vom Lande und Volk, das ihn gebar.“ Am 29. November 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.917.569).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14111671&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar trat er im besetzten [[Krakau]] als „Träger des deutschen Kulturwillens im Osten“ auf. Am 5. April 1942 fungierte er als Gastdirigent des neu gegründeten Stadttheaters Thorn, eröffnet als „Beweis für den Kulturwillen des wiedergewonnenen deutschen Ostens“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er im August 1944 in die von [[Adolf Hitler]] genehmigte &amp;#039;&amp;#039;[[Gottbegnadeten-Liste]]&amp;#039;&amp;#039; der wichtigsten Dirigenten aufgenommen, was ihn von einem Kriegseinsatz, auch an der [[Heimatfront]], bewahrte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oliver Rathkolb]]: &amp;#039;&amp;#039;Führertreu und gottbegnadet. Künstlereliten im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Österreichischer Bundesverlag Wien 1991&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere im Nachkriegsdeutschland ===&lt;br /&gt;
Robert Heger setzte seine Karriere nach dem Zweiten Weltkrieg unbeschadet fort. Er wurde 1945 an die [[Deutsche Oper Berlin|Städtische Oper Berlin]] verpflichtet. 1950 kehrte er als 1.&amp;amp;nbsp;Staatskapellmeister wieder nach München zurück und leitete dort auch bis 1954 als Präsident die [[Hochschule für Musik und Theater München|Hochschule für Musik und Theater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Heger hinterließ ein umfangreiches kompositorisches Œuvre, darunter allein mehrere Opern, drei Sinfonien, Instrumentalkonzerte, Chorwerke, Lieder und&lt;br /&gt;
Kammermusikwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem [[Nordfriedhof (München)|Münchner Nordfriedhof]] (M-li-277).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Fest zu Haderslev&amp;#039;&amp;#039; (Nürnberg 1919)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Bettler Namenlos&amp;#039;&amp;#039; (München 1932)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der verlohrene Sohn&amp;#039;&amp;#039; (Dresden 1936)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das ewige Reich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lady Hamilton&amp;#039;&amp;#039; (Nürnberg 1951)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1956 Großes [[Bundesverdienstkreuz]]&lt;br /&gt;
* 1959 [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1961 Ehrenbürger von München&lt;br /&gt;
* 1961 Mitglied der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
* 1963 [[Johannes-Brahms-Medaille]] des Senats der Stadt Hamburg&lt;br /&gt;
* 1967 [[Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst]] I. Klasse&lt;br /&gt;
* Goldener Ehrenring der Stadt Bayreuth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Riemann Musik Lexikon, B. Schott’s Söhne, Mainz 1959&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5.&lt;br /&gt;
* Fred Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Musik im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;. Fischer TB, ISBN 3-596-26901-6&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2972–2974. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119432668|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [http://www.klassika.info/Dirigenten/Heger Robert Heger] auf Klassika&lt;br /&gt;
* {{Operone|heger}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000003255}}&lt;br /&gt;
* [http://daphne.fc2web.com/heger-dis.htm Robert Heger Diskographie]&lt;br /&gt;
* [https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/handschriften/personen/nachlaesse/ Nachlass in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119432668|LCCN=n83129305|VIAF=49408304}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heger, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Musik und Theater München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenrings der Stadt Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heger, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent, Komponist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Januar 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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