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	<title>Robert Hans Wentzel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T05:09:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Hans_Wentzel&amp;diff=1577282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raumforscher: /* Wentzels Rolle im nationalsozialistischen Staat */ +wikilink HAG</title>
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		<updated>2021-10-24T10:18:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wentzels Rolle im nationalsozialistischen Staat: &lt;/span&gt; +wikilink HAG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Hans Wentzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1878]] in [[Sulzbach/Saar]]; † [[6. Januar]] [[1970]] in [[Heidenheim an der Brenz]]) war ein deutscher Eisenbahn-[[Bauingenieur]] und [[Hochschullehrer]], er wirkte als Professor für [[Eisenbahnbau]] und [[Rektor]] der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule Aachen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Abitur im Jahr 1896 studierte Wentzel [[Bauingenieurwesen]] an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule Charlottenburg]]. Nach seinem Ersten Staatsexamen für den preußischen Staatsdienst im Jahr 1901 folgte 1906 die Zweite Staatsprüfung im Eisenbahnbaufach. Vor dem Ersten Weltkrieg arbeitete er mehrere Jahre als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]]) bei der [[Preußische Staatseisenbahn|preußischen Staatseisenbahn-Verwaltung]] und nach seinem Kriegsdienst bei der [[AEG]]-Bahnabteilung in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] folgte Wentzel am 1. Oktober 1920 einem Ruf an die Technische Hochschule Aachen, wo er als [[Professur|Professor]] für Eisenbahnwesen lehrte und von 1926 bis 1928 als Nachfolger von [[Hermann Bonin]] auch zum Rektor der Hochschule gewählt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 wurde er auf Grund der zeitweiligen Schließung seines Lehrstuhls an die [[Deutsche Technische Hochschule Brünn]] versetzt, aber eine Intervention des Prorektors [[Otto Gruber]] sorgte für seine Rückversetzung, obwohl Wentzel selbst lieber zur [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] gewechselt wäre. So konnte und musste Wentzel diese verkehrs- und wehrpolitische Fachabteilung weiterführen, so gut es unter den kriegsbedingten Unterbrechungen und Schäden möglich war. Nach Gerüchten über eine mögliche Schließung seiner Abteilung stellte Wentzel im Jahr 1943 einen Antrag zur vorzeitigen Emeritierung aus gesundheitlichen Gründen, den aber sein amtierender Rektor [[Hans Ehrenberg (Mineraloge)|Hans Ehrenberg]] ebenso wie einen weiteren Versetzungsantrag mit einem Appell an sein Ehrgefühl in schwierigen Zeiten und einer Zusage des Erhalts seines Lehrstuhls ablehnte. Schließlich stand Wentzel nach dem Kriegsende 1945 für eine Weiterbeschäftigung nicht mehr zur Verfügung und wurde offiziell [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wentzels Rolle im nationalsozialistischen Staat ==&lt;br /&gt;
Obwohl sicherlich nicht zu den aktivsten Befürwortern des Nationalsozialismus zählend, wurde er 1933 zusammen mit [[Felix Rötscher]], [[Hubert Hoff]], Hermann Bonin und [[Adolf Wallichs]] in den Denunziationsausschuss eingebunden, der sich mit der Überprüfung der [[Denunziation]]sfälle beschäftigte, die vom ASTA ([[Allgemeiner Studentenausschuss]]) und den Studentenführern auf Grund angeblich kommunistischen Gedankengutes oder regimekritischen Verhaltens von Kollegen und Studierenden gemeldet wurden. Durch die Weiterleitung dieser Meldungen an den Reichskommissar im Erziehungsministeriums [[Bernhard Rust]] wurde den nicht arischen Hochschullehrern und Dozenten [[Otto Blumenthal (Mathematiker)|Otto Blumenthal]], [[Arthur Guttmann (Chemiker)|Arthur Guttmann]], [[Walter Fuchs (Chemiker)|Walter Fuchs]], [[Ludwig Hopf (Mathematiker)|Ludwig Hopf]], [[Theodore von Kármán]], [[Paul Ernst Levy]], [[Karl Walter Mautner]], [[Alfred Meusel]], [[Leopold Karl Pick]], [[Rudolf Ruer]], [[Hermann Salmang]] und [[Ludwig Strauss]] ab September 1933 nach dem [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] die Lehrerlaubnis entzogen. Ein Jahr später ernannte man ihn auf Wunsch seines Rektors [[Paul Röntgen]] zum Verbindungsdozenten zur [[Deutsche Gesellschaft für Wehrpolitik und Wehrwissenschaften|Deutschen Gesellschaft für Wehrpolitik und Wehrwissenschaften]]. Im Jahr 1937 trat er schließlich der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei und konnte dadurch zwei Jahre später durch [[Alfred Buntru]] als Dekan der Fakultät für Bauwesen bestätigt werden, da mittlerweile nur noch regimetreue Parteimitglieder eine Führungsaufgabe erhielten. Schließlich beauftragte Rektor Ehrenberg ihn damit, noch im Jahr 1943 zusammen mit [[Peter Mennicken]], [[Hermann Proetel]], [[Hans Mehrtens]] und Robert Roessing in der [[Hochschularbeitsgemeinschaften für Raumforschung|Arbeitsgemeinschaft für Raumforschung]] unter [[Hermann Roloff (Architekt)|Hermann Roloff]] mitzuwirken, die im Auftrag der geheimen Organisation „Mittelstelle für Heimatschutz“ die Möglichkeit einer Ausdehnung der Zuständigkeiten der Hochschule auf die besetzten westlichen Nachbarländer organisieren sollte, was sich aber nur wenige Monate später auf Grund der Befreiung dieser Länder durch die Alliierten erledigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Kalkmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Technische Hochschule Aachen im Dritten Reich (1933–1945).&amp;#039;&amp;#039; Mainz, Aachen 2003, ISBN 3-86130-181-4, besonders S. 390 (= &amp;#039;&amp;#039;Aachener Studien zu Technik und Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, 4; zugleich Dissertation, RWTH Aachen, 2003) ({{Google Buch|BuchID=JEkERRPcLHEC|Seite=390|Hervorhebung=robert wentzel aachen|Linktext=Online}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.archiv.rwth-aachen.de/biographischedatenbank/ Biographische Datenbank] des Historischen Instituts (Lehrstuhl für Neuere Geschichte) und des Hochschularchivs der RWTH Aachen, abgerufen am 28. Juli 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rektoren der RWTH Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117666653|VIAF=30319603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Wentzel, Robert Hans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungsbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sulzbach/Saar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wentzel, Robert Hans&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur, Rektor der RWTH Aachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sulzbach/Saar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heidenheim/Brenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raumforscher</name></author>
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