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	<title>Robert Hübner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_H%C3%BCbner&amp;diff=231410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gereon K.: /* Einzelnachweise */ Kategorie:Nationaler Einzelmeister (Blitzschach)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_H%C3%BCbner&amp;diff=231410&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-05T21:43:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Nationaler_Einzelmeister_(Blitzschach)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Nationaler Einzelmeister (Blitzschach) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Nationaler Einzelmeister (Blitzschach)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Schachspieler&lt;br /&gt;
|Bild = [[Datei:Dhr. Robert Hübner, Bestanddeelnr 932-7315.jpg|240px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Robert Hübner (1983)&lt;br /&gt;
|Voller Name = &lt;br /&gt;
|Andere Schreibweisen = &lt;br /&gt;
|Land = {{DEU}}&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum = [[6. November]] [[1948]]&lt;br /&gt;
|Geburtsort = [[Köln-Porz (Stadtbezirk)|Porz]]&lt;br /&gt;
|Sterbedatum = [[4. Januar]] [[2025]]&lt;br /&gt;
|Sterbeort = [[Köln]]&lt;br /&gt;
|FIDE-Titel = [[Internationaler Meister]] (1969)&amp;lt;br /&amp;gt;[[Großmeister (Schach)|Großmeister]] (1971)&lt;br /&gt;
|Weltmeister = &lt;br /&gt;
|Elo-Zahl = &lt;br /&gt;
|Beste Elo-Zahl = 2640 (Juli 1981, Oktober 2002)&lt;br /&gt;
|FideID =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Hübner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1948]] in [[Köln-Porz (Stadtbezirk)|Porz]]; † [[4. Januar]] [[2025]]&amp;lt;ref&amp;gt;In einigen Nachrufen ist fälschlich der 5. Januar angegeben, die Emanuel-Lasker-Gesellschaft hat im Beitrag [https://lasker-gesellschaft.de/schachmuseum-loeberitz-erbt-schachlichen-nachlass-von-grossmeister-dr-robert-huebner/ Schachmuseum Löberitz erbt schachlichen Nachlass von Großmeister Dr. Robert Hübner] ein Dokument [https://lasker-gesellschaft.de/wp-content/uploads/2026/01/Der-Robert-Huebner-Nachlass.pdf Der Robert Hübner Nachlass] veröffentlicht, welches das Sterbedatum 4. Januar 2025 anhand der Sterbeurkunde des Standesamtes Köln belegt, abgerufen am 19. Januar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Köln]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Großmeister (Schach)|Schachgroßmeister]].&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred van Fondern: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon für Schachfreunde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag C. J. Bucher, Luzern/Frankfurt am Main 1980, S. 137–138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der 1976 an der [[Universität zu Köln]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]] [[Papyrologie|Papyrologe]] gilt als einer der erfolgreichsten [[Liste deutscher Schachspieler|deutschen Schachspieler]]. Von 1971 bis 1988 gehörte er durchgehend zu den 20 weltbesten Spielern, seine beste Platzierung in der [[Elo-Zahl|Eloliste]] war der dritte Platz im Juli 1981.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Hübner 1966 Porz.jpg|mini|hochkant|Der 17-jährige Robert Hübner in Porz (1966)]]&lt;br /&gt;
Hübner wurde 1948 in Porz, heute ein [[Köln-Porz|Stadtteil von Köln]], geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[André Schulz (Journalist)|André Schulz]]: [https://de.chessbase.com/post/herzlichen-glckwunsch-robert-hbner- Herzlichen Glückwunsch, Robert Hübner!] In: de.chessbase.com. 6. November 2008, abgerufen am 17. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Fischer (Journalist, 1963)|Johannes Fischer]]: [https://de.chessbase.com/post/robert-hbner-wird-65 Robert Hübner wird 65] In: de.chessbase.com. 6. November 2013, abgerufen am 18. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er lernte als Fünfjähriger das Schachspielen von seinem Vater, dem Kölner [[Studienrat (Deutschland)|Studienrat]] Hans Hübner, der am [[Städtisches Hölderlin-Gymnasium Köln|Hölderlin-Gymnasium]] in Köln-[[Mülheim (Köln)|Mülheim]] die Fächer Deutsch, Latein und Griechisch unterrichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Städtisches Hölderlin-Gymnasium Köln|Städtisches HÖLDERLIN-Gymnasium]], Köln-Mülheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jubiläumsfestschrift Hölderlin 1912 2012 Hundert Jahre Hölderlin.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2012, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde er Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahnschachverein Turm Köln&amp;#039;&amp;#039;. Mit seinem Verein spielte er 1961 in [[Minden]] um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und erzielte am achten Brett fünf Punkte aus sieben Partien. 1963 wurde er in [[Bad Schwalbach]] mit vier Punkten Vorsprung Deutscher Jugendmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.teleschach.com/dsj/dsj-dm63w.htm |wayback=20160304203309 |text=Deutsche Jugendeinzelmeisterschaften 1963 in Bad Schwalbach}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Jahr später belegte er in [[Groningen]] in einem internationalen Jugendturnier mit [[Hans Ree]] den geteilten 1. Platz. Bei der 8. [[Liste der Juniorenweltmeister im Schach|Jugend-Weltmeisterschaft]] in [[Barcelona]] 1965 erreichte er punktgleich mit dem ostdeutschen Teilnehmer [[Manfred Schöneberg]] Rang 5 bis 7.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Iclicki: &amp;#039;&amp;#039;FIDE Golden book 1924–2002.&amp;#039;&amp;#039; Euroadria, Slovenia, 2002, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Jugend-Weltmeisterschaft in Barcelona.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Schach-Echo]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 18, 23. September 1965, 1. Umschlagseite.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der 9. Jugendweltmeisterschaft 1967 in [[Jerusalem]] wurde er hinter [[Julio Kaplan|Kaplan]], [[Raymond Keene|Keene]] und [[Jan Timman|Timman]] Vierter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Milu Milescu]]: &amp;#039;&amp;#039;IX. Jugend-Weltmeisterschaft in Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Schach-Echo&amp;#039;&amp;#039; Nr. 18, 2. Septemberheft 1967, 1. Umschlagseite.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Danach belegte er bei der [[Liste der deutschen Meisterschaften im Schach|Deutschen Meisterschaft]] in [[Kiel]] 1967 zusammen mit Hans Besser den geteilten ersten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/historie/kiel1967.htm Deutsche Schacheinzelmeisterschaft 1967 in Kiel] auf [[TeleSchach]] (Kreuztabelle und Partien)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1968 gewann er das internationale Turnier in [[Büsum]]. 1969 wurde er [[Internationaler Meister]]. Beim Zonenturnier in [[Athen]] qualifizierte er sich mit dem 2. bis 3. Platz für das [[Interzonenturnier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren entwickelte Hübner als Gegenmittel gegen das [[Nimzowitsch-Indische Verteidigung#Rubinstein-System|Rubinstein-System]] von [[Akiba Rubinstein]] in der [[Nimzowitsch-Indische Verteidigung|Nimzowitsch-Indischen Verteidigung]] ein [[Blockade (Schach)|Blockade]]system auf den schwarzen Feldern, das nach dem schwarzen Gegenzug &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4. … c7–c5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nur durch die Züge &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5. Lf1–d3 Sb8–c6 6. Sg1–f3 Lb4xc3+ 7. b2xc3 d7–d6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; eingeleitet wird. Mit &amp;#039;&amp;#039;8. e3–e4 e6–e5 9. d4–d5 Sc6–e7&amp;#039;&amp;#039; wäre das Zentrum verbaut. Für den wünschenswerten [[Hebel (Schach)|Hebel]] f2–f4 muss Weiß nun zuvor den eben dorthin entwickelten Sf3 wegziehen und verliert dadurch [[Tempo (Schach)|Tempi]]. Das legitimiert das freiwillige Lb4xc3+. Im [[Nimzowitsch-Indische Verteidigung#Sämisch-System|Sämisch-System]] hat Weiß das Mehrtempo a2–a3 verbraucht, kann dafür aber bei solch einem Blockade-Aufbau sofortiges f2–f4 ziehen. Er wurde damit Namensgeber für das Hübner-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interzonenturnier Palma und erster Anlauf zur Weltmeisterschaft ===&lt;br /&gt;
Seinen internationalen Durchbruch schaffte er bei diesem [[Interzonenturnier Palma de Mallorca 1970]], bei dem er hinter dem späteren Weltmeister [[Bobby Fischer]] (die Partie zwischen den beiden endete [[remis]]) den geteilten 2. Platz erreichte und sich für die [[Kandidatenturnier|Kandidatenkämpfe]] qualifizierte. Gleichzeitig erfüllte er die Großmeisternorm und wurde 1971 jüngster deutscher [[Großmeister (Schach)|Großmeister]].&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Iclicki: &amp;#039;&amp;#039;FIDE Golden book 1924–2002&amp;#039;&amp;#039;. Euroadria, Slovenia 2002, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kandidatenturnier unterlag er in [[Sevilla]] im Viertelfinale dem [[Schachweltmeister|Ex-Weltmeister]] [[Tigran Petrosjan]]. In diesem Wettkampf wurde Hübner durch den großen Lärm gestört, der im Turniersaal herrschte. Petrosjan, der schwerhörig war, konnte sein Hörgerät abstellen. Hübner konnte sich nicht konzentrieren, fühlte sich benachteiligt und brach nach der verlorenen siebten Partie den Wettkampf ab, nachdem zuvor sechs Remispartien gespielt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Turniere (1972–1979) ===&lt;br /&gt;
1972 spielte er in der deutschen Nationalmannschaft bei der [[Schacholympiade 1972|Schacholympiade]] in [[Skopje]]. Hier erzielte er an Brett eins das beste Ergebnis aller Spitzenbretter (+12 =6 −0) und schlug auch Petrosjan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 konnte er sich beim [[Interzonenturnier Leningrad 1973|Interzonenturnier in Leningrad]] als Fünfter nicht für das Kandidatenturnier qualifizieren. Ein Wettkampf mit [[Viktor Kortschnoi|Kortschnoi]] in Solingen ging mit 3,5:4,5 verloren. [[Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1974|1974]] und [[Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1974|1975]] wurde er mit der [[Schachgesellschaft Solingen|Solinger SG 1868]] [[Liste der deutschen Mannschaftsmeister im Schach|Deutscher Mannschaftsmeister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Interzonenturnier Biel 1976|Interzonenturnier in Biel 1976]] lag Hübner lange Zeit in Führung. In der vorletzten Runde verlor er seine Partie gegen Petrosjan, nachdem er eine klare Gewinnmöglichkeit ausgelassen hatte. Platz 5 bis 7 reichte nicht zur Qualifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 belegte er beim Großmeisterturnier in [[München]] den geteilten 1. bis 4. Platz. Mittlerweile wieder für die [[SG Porz]] spielend wurde Hübner [[Schachbundesliga 1978/79|1979]] erneut deutscher Mannschaftsmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interzonenturnier Rio und zweiter Anlauf zur Weltmeisterschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Hübner 1979 Rio de Janeiro.jpg|mini|hochkant|Robert Hübner 1979 in Rio]]&lt;br /&gt;
Danach nahm er einen zweiten Anlauf für die Weltmeisterschaft. Beim [[Interzonenturnier Rio de Janeiro 1979|Interzonenturnier in Rio de Janeiro 1979]] qualifizierte er sich mit Rang 1 bis 3 (neben [[Lajos Portisch|Portisch]] und [[Tigran Petrosjan|Petrosjan]]) für das Kandidatenturnier. Hier besiegte er 1980 in [[Bad Lauterberg im Harz|Bad Lauterberg]] zunächst den [[Ungarn]] [[András Adorján (Schachspieler)|Adorjan]] mit 5,5:4,5 (+2 =7 −1) und danach im Halbfinale in [[Abano Terme]] ([[Italien]]) [[Lajos Portisch|Portisch]] mit 6,5:4,5 (+2 =9 −0). Nach diesem Sieg stand Hübner auf Platz 3 der Weltrangliste (hinter [[Anatoli Jewgenjewitsch Karpow|Karpow]] und [[Viktor Kortschnoi|Kortschnoi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf 16 Partien angesetzte Kandidatenfinale gegen Kortschnoi, 1980 in [[Meran]], brach Hübner nach zehn Partien ab. Nach sechs Partien führte er nach Siegen mit 2:1, übersah aber in der siebten in einem ausgeglichenen [[Endspiel (Schach)|Endspiel]] eine [[Gabel (Schach)#Springergabel|Springergabel]] und verlor einen ganzen Turm. Hübner unterlag auch in der achten Partie, die beiden letzten Partien ([[Hängepartie]]n) blieben unbeendet und wurden nach Hübners Abbruch für Kortschnoi gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 gewann Hübner ein doppelrundiges Turnier mit sechs Teilnehmern in Chicago mit 2,5 Punkten vor [[Walter Browne]] und drei Punkten vor Kortschnoi. In der Bundesliga spielte Hübner von 1981 bis 1983 beim [[Hamburger SK]], kam mit ihm aber nicht über Plätze im Mittelfeld hinaus, obwohl er ausgezeichnete Einzelergebnisse erreichte (in der Saison 1981/82 9,5 Punkte aus 10 Partien, in der Saison 1982/83 9,5 Punkte aus 12&amp;amp;nbsp;Partien). 1983 wechselte er zur Solinger SG 1868.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Anlauf zur Weltmeisterschaft ===&lt;br /&gt;
1983 spielte Hübner zum dritten Mal das Kandidatenturnier, für das er als Finalist von 1980 teilnahmeberechtigt war. Im Viertelfinale traf er in [[Velden am Wörther See]] auf den ehemaligen Weltmeister [[Wassili Wassiljewitsch Smyslow|Wassili Smyslow]]. Nach zehn Partien stand es 5:5 unentschieden (+1 =8 −1). In der Verlängerung endeten alle vier Partien [[remis]]. Danach wurde der Wettkampf durch Los entschieden; Hübner schied aus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nach 7:7 entschied die Kugel für Smyslow. Kortschnoi siegte über Portisch 6:3&amp;#039;&amp;#039;. [[Schach Aktiv]] 5/1983 (Bericht, Bilder).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 wurde Hübner für den Wettkampf [[UdSSR gegen den Rest der Welt]] nominiert; dort spielte er gegen [[Juri Sergejewitsch Rasuwajew|Juri Rasuwajew]] viermal remis. In der Bundesliga wurde Hübner [[Schachbundesliga 1986/87|1987]] und [[Schachbundesliga 1987/88|1988]] mit Solingen deutscher Mannschaftsmeister, danach wechselte er zum [[FC Bayern München (Schach)|FC Bayern München]], mit dem er [[Schachbundesliga 1988/89|1989]], [[Schachbundesliga 1989/90|1990]], [[Schachbundesliga 1990/91|1991]], [[Schachbundesliga 1991/92|1992]], [[Schachbundesliga 1992/93|1993]] und [[Schachbundesliga 1994/95|1995]] deutscher Mannschaftsmeister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierter Anlauf zur Weltmeisterschaft ===&lt;br /&gt;
1990 qualifizierte sich Hübner beim [[Interzonenturnier Manila 1990|Interzonenturnier in Manila]] (7. Platz, acht Punkte aus 13) nochmals für das Kandidatenturnier. Bei der [[Schacholympiade 1990]] in Novi Sad erzielte er an Brett 1 ein Ergebnis von 7 aus 10; Aufsehen erregte sein Gewinn gegen [[Wassyl Iwantschuk|Iwantschuk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1991 scheiterte er in Sarajevo im Achtelfinale des Kandidatenturnieres an [[Jan Timman]] mit 2,5:4,5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partiebeispiel ===&lt;br /&gt;
{{Schachbrett-klein&lt;br /&gt;
| Ausrichtung=rechts&lt;br /&gt;
| Titel=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hübner–Kortschnoi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Z8=--/--/--/rd/--/rd/--/--/&lt;br /&gt;
| Z7=--/--/pd/qd/nd/pd/pd/kd/&lt;br /&gt;
| Z6=pd/--/--/--/pl/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z5=--/pd/--/pd/--/--/--/bd/&lt;br /&gt;
| Z4=nd/pl/--/--/--/--/--/--/&lt;br /&gt;
| Z3=--/--/pl/--/--/nl/--/--/&lt;br /&gt;
| Z2=pl/--/--/--/--/pl/pl/pl/&lt;br /&gt;
| Z1=rl/--/bl/ql/rl/--/kl/--/&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- a  b  c  d  e  f  g  h --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschreibung=&amp;lt;div class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Endstellung nach 19. e6!&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
In der folgenden Partie besiegte Hübner mit den weißen Steinen im Interpolisturnier in [[Tilburg]] 1987 den früheren Weltmeisterschaftskandidaten Kortschnoi in einer brillanten [[Taktik (Schach)|taktischen]] Kurzpartie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hübner–Kortschnoi 1:0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: Tilburg, 18. September 1987&lt;br /&gt;
: [[Spanische Partie]] ([[Offene Verteidigung (Spanische Partie)|Offene Verteidigung]]), C82&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. La4 Sf6 5. 0–0 Sxe4 6. d4 b5 7. Lb3 d5 8. dxe5 Le6 9. c3 Sc5 10. Lc2 Lg4 11. Te1 Le7 12. Sbd2 Dd7 13. Sf1 Td8 14. Se3 Lh5 15. Sf5 0–0 16. Sxe7+ Sxe7 17. b4 Sa4?&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Der erste und bereits ausreichende Fehler, der [[Springer (Schach)|Springer]] fehlt am [[Flügel (Schach)|Königsflügel]], besser 17. … Se4…&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18. Lxh7+!! Kxh7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;der zweite Fehler, nun steht der König viel zu offen&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19. e6!&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;hält die schwarze Dame von g4 fern&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1:0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalmannschaft ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Schacholympiade 2000|Schacholympiade im Jahr 2000]] in [[Istanbul]] hatte er am Gewinn der Silbermedaille der deutschen Mannschaft großen Anteil. Danach zog er sich aus der Nationalmannschaft zurück. Insgesamt nahm er von 1968 bis 2000 an 11 [[Schacholympiade]]n teil und erzielte dabei in 122 Partien 80,5 Punkte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/players/7vbv35jf.html Robert Hübners Ergebnisse bei Schacholympiaden] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Es waren dies die Schacholympiaden [[Schacholympiade 1968|1968]] in [[Lugano]], [[Schacholympiade 1972|1972]] in [[Skopje]], [[Schacholympiade 1978|1978]] in [[Buenos Aires]], [[Schacholympiade 1982|1982]] in [[Luzern]], [[Schacholympiade 1984|1984]] in [[Thessaloniki]], [[Schacholympiade 1990|1990]] in [[Novi Sad]], [[Schacholympiade 1992|1992]] in [[Manila]], [[Schacholympiade 1994|1994]] in [[Moskau]], [[Schacholympiade 1996|1996]] in [[Jerewan]], [[Schacholympiade 1998|1998]] in [[Elista]] und [[Schacholympiade 2000|2000]] in Istanbul. Seine besten Einzelergebnisse erzielte er 1972 (15 Punkte aus 18 Partien) und 1990 (7 aus 10) mit jeweils einer Goldmedaille am ersten Brett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hübner spielte in der deutschen Nationalmannschaft außerdem unter anderem bei den [[Europäische Mannschaftsmeisterschaft im Schach|Mannschaftseuropameisterschaften]] 1965, 1989, 1997, 1999 und 2001, er erreichte mit der Mannschaft 1989, 1999 und 2001 den dritten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playerse/7vbv35jf.html Robert Hübners Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Turniere (nach 1991) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hübner,Robert 1997 Dortmund.jpeg|mini|Karpow und Hübner [[Analyse (Schach)|analysieren]] bei den [[Dortmunder Schachtage]]n 1997]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Slobodjan Hübner 1999 Altenkirchen.jpg|mini|[[Roman Slobodjan|Slobodjan]] – Hübner, 1999 in Altenkirchen]]&lt;br /&gt;
Hübner begleitete den Briten [[Nigel Short]] als [[Sekundant (Schach)|Sekundant]] sowohl zu dessen Kandidatenkämpfen als auch zu dessen [[Schachweltmeisterschaft 1993|Weltmeisterschaftskampf]] gegen [[Garri Kimowitsch Kasparow|Garri Kasparow]] 1993 in [[London]]. Im Interzonenturnier Biel 1993 konnte er sich nicht mehr für das Kandidatenturnier qualifizieren. In der Bundesliga wechselte Hübner nach dem Rückzug des FC Bayern München 1995 zur SG Porz, mit der er [[Schachbundesliga 1995/96|1996]] deutscher Mannschaftsmeister wurde, ab 1997 spielte er für die Solinger SG 1868. Im Jahre 1999 wurde der vielfache Nationalspieler nochmals [[Liste der deutschen Meisterschaften im Schach|Deutscher Meister]], und zwar in [[Altenkirchen (Westerwald)]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://teleschach.de/dem-1999/ 71. Deutsche Schacheinzelmeisterschaft] vom 11. bis 20. November 1999 in Altenkirchen (Westerwald)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 spielte er im Rahmen der [[Dortmunder Schachtage]] einen Wettkampf gegen das Computerprogramm [[Fritz (Schachprogramm)|Fritz]], bei dem alle sechs Partien remis endeten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.teleschach.de/dortmund-2001/ Dortmunder Chess Meeting 2001 vom 12. bis 22. Juli im Dortmunder Opernhaus]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im gleichen Jahr wechselte er von der Solinger SG 1868 zum [[OSG Baden-Baden|SC Baden-Oos]], mit dem er [[Schachbundesliga 2005/06|2006]] Deutscher Mannschaftsmeister wurde. 2007 beendete er dort seine Mitgliedschaft. 2008 schloss er sich dem SC Remagen an, bei dem er bis 2010 spielte. In der Saison 2014/15 war er in der [[2. Schachbundesliga (Deutschland)|2. Bundesliga West]] für den Godesberger SK gemeldet. In Luxemburg spielte er für [[De Sprénger Echternach]] und wurde mit diesem [[Division nationale (Schach) 2008/09|2009]], [[Division nationale (Schach) 2010/11|2011]], [[Division nationale (Schach) 2012/13|2013]], [[Division nationale (Schach) 2014/15|2015]], [[Division nationale (Schach) 2015/16|2016]], [[Division nationale (Schach) 2017/18|2018]] und [[Division nationale (Schach) 2018/19|2019]] luxemburgischer Mannschaftsmeister, in der Schweizer [[Nationalliga A (Schach)|Nationalliga A]] spielte er für den [[Schachklub Luzern]], mit dem er 1991 und [[Nationalliga A (Schach) 2018|2018]] die Schweizer Mannschaftsmeisterschaft (SMM) gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hübner war auch beim [[European Club Cup]] erfolgreich: Dreimal gehörte er zur siegreichen Equipe, 1976 und 1990 mit der Solinger SG 1868 und 1992 mit dem [[FC Bayern München (Schach)|FC Bayern München]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/playersc/7vbv35jf.html Robert Hübners Ergebnisse bei European Club Cups] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blindsimultan ===&lt;br /&gt;
Exzellente Ergebnisse konnte Hübner auch als [[Blind-Simultan-Schach|Blindsimultanspieler]] vorweisen. 1997 gewann er ein Blindsimultan an sechs Brettern gegen den damaligen Zweitligaclub Kölner SF mit 5,5:0,5. Auch das anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des [[SC Kreuzberg]] am 25. September 1999 durchgeführte Blindsimultan an acht Brettern gegen die erste Mannschaft des Zweitbundesligisten, die einen Elo-Schnitt von 2300 aufwies, entschied Hübner ohne Verlustpartie mit 6,5:1,5 für sich.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe hierzu Harald Fietz: &amp;#039;&amp;#039;Blinder Durchblick. Robert Hübner demonstrierte seine Extraklasse beim Blindschach.&amp;#039;&amp;#039; mit Link auf die gegen den SC Kreuzberg gespielten Partien: [http://www.scrkuppenheim.de/figo/berlin/blind.htm scrkuppenheim.de]. Vgl. außerdem Harry Schaack: &amp;#039;&amp;#039;Die andere Seite: Robert Hübners Blindsimultanvorstellung aus der Sicht von Thomas Schian, der damals unter den Gegnern des Großmeisters war.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Karl (Schachzeitschrift)|KARL]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 2/2005, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elo-Entwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Zahlen gemäß Elo-Listen der FIDE. Datenquellen: [https://ratings.fide.com/download.phtml fide.com] (Zeitraum seit 2001), [https://www.olimpbase.org/Elo/ olimpbase.org] (Zeitraum 1971 bis 2001)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Elo-Rating-Robert-Hübner.jpg|440x440px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
Hübners Analysen gelten als sehr tiefschürfend und sind mit exakten Quellenangaben versehen. 1990 veröffentlichte er das Buch &amp;#039;&amp;#039;Fünfundfünfzig feiste Fehler&amp;#039;&amp;#039; mit Beispielen aus seiner eigenen Spielpraxis. 1996 erschien sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Twenty-five Annotated Games&amp;#039;&amp;#039;. In den 2004 erschienenen &amp;#039;&amp;#039;Materialien zu Fischers Partien&amp;#039;&amp;#039; setzte er sich mit [[Bobby Fischer]]s Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Meine 60 denkwürdigen Partien]]&amp;#039;&amp;#039; auseinander. 2008 veröffentlichte er das Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Weltmeisterschaftskampf Lasker–Steinitz 1894&amp;#039;&amp;#039;. Seine regelmäßigen Kolumnen im &amp;#039;&amp;#039;[[ChessBase]] Magazine&amp;#039;&amp;#039; waren oft in Form eines [[Sokratische Methode|sokratischen Dialoges]] abgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Urheberrecht ==&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren setzte Hübner sich mit dem [[Urheberrecht]] an Schachpartien auseinander. Er vertrat die Auffassung, dass jeder Spieler ein Recht an seiner Partie besitze, welche eine eigene geistige Schöpfung sei, und eine Partie daher nicht ohne das Einverständnis des Spielers veröffentlicht werden dürfe. Mit dieser Ansicht konnte er sich nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Problem zu klären, schuf Hübner einen Präzedenzfall: Nach der Bundesligapartie Kuczyński – Hübner (28. Februar 1993) weigerte Hübner sich, seine [[Schachnotation|Partienotation]] an den Wettkampfleiter zu übergeben. Daraufhin wurde diese Partie, die „am Brett“ mit Remis endete, für Hübner als verloren gewertet. Schließlich entschied das Bundesturniergericht am 21. Mai 1993, dass Hübner unmittelbar nach jeder Partie eine lesbare Partiemitschrift dem [[Schachschiedsrichter|Schiedsrichter]] auszuhändigen habe, die umstrittene Partie wurde remis gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 erstellten [[Wolfgang Unzicker]] (Rechtsberater des [[Deutscher Schachbund|Deutschen Schachbundes]]) und Ernst Bedau (Rechtsanwalt) ein Gutachten, wonach an Schachpartien kein Urheberrecht bestehe.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Gutachten zum Urheberrecht ist online verfügbar unter [http://recht.schachbund.de/extras.html?file=files/recht/downloads/extras/gutachten.pdf recht.schachbund.de] ([[Portable Document Format|PDF]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Begründung: Wenn an einem Werk zwei (oder mehrere) Personen mit &amp;#039;&amp;#039;gemeinsamer Zielrichtung&amp;#039;&amp;#039; arbeiten, dann hat jeder ein Miturheberrecht. Bei einer Schachpartie ist aber eine gemeinsame Zielrichtung nicht gegeben, da jeder selbst auf Sieg spielt und die Bemühungen des Gegners zu stören versucht. Deshalb haben die Spieler kein Miturheberrecht an einer Schachpartie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1994 versuchte Hübner durch eine Eingabe bei dem [[Petitionsausschuss (Deutscher Bundestag)|Petitionsausschuss]] des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] zu erreichen, dass der Gesetzgeber Schachpartien urheberrechtlich schützt. Der Antrag wurde in der Bundestagssitzung vom 31. März 1995 abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dopingkontrollen im Schach ==&lt;br /&gt;
Hübner lehnte [[Doping]]kontrollen im Schach ab. Als sie im internationalen Schach nach der Schacholympiade 2000 eingeführt wurden, erklärte er seinen Rückzug aus der deutschen Nationalmannschaft. Er sah die Kontrollen als eine „Maßnahme bürokratischer Machtentfaltung“, die eine „Entwürdigung, Entmündigung und Entrechtung des Individuums“ darstellten. Im Gegensatz zu anderen Sportarten könne das Doping im Schach die Fähigkeiten eines Spielers nicht verbessern, sondern nur deren Anwendung. „Als Gegner bin ich jedoch jederzeit froh darüber, wenn mein Spielpartner sein Können voll zur Entfaltung bringen kann, denn dann lerne ich mehr.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Hübner |url=https://de.chessbase.com/post/robert-hbner-von-der-willkr-der-dopingkontrollen- |titel=Von der Willkür der Dopingkontrollen |werk=Chessbase.com |datum=2008-12-10 |abruf=2019-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1990 wählten die Leser des &amp;#039;&amp;#039;Schach-Kalenders&amp;#039;&amp;#039; Robert Hübner zum deutschen &amp;#039;&amp;#039;Spieler des Jahres&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chinesisches Schach ==&lt;br /&gt;
Hübner war auch einer der stärksten deutschen [[Xiangqi]]-Spieler. Er nahm 1993 an der Weltmeisterschaft in Peking teil und belegte den 36. Platz unter 76 Teilnehmern.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://chinaschach.de/dxbwm93.html World Championships, Beijing, April 1993, Men]&amp;#039;&amp;#039;, Resultat der Weltmeisterschaft 1993, Deutscher Xiangqi Bund (alte Homepage); abgerufen am 18. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;René Gralla: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.chinaschach.de/dxbnews10.html#STORY13 Dr. Robert Hübners großes Abenteuer im Chinaschach]&amp;#039;&amp;#039;, Spielkommentar, Deutscher Xiangqi Bund (alte Homepage); abgerufen am 18. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
Hübner wurde 1976 an der Universität zu Köln [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Er wirkte an zwei Bänden der Publikationsreihe &amp;#039;&amp;#039;Kölner Papyri&amp;#039;&amp;#039; mit, an Band 1 zusammen mit [[Bärbel Kramer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 1976, ISBN 3-531-09907-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; und an Band 3 zusammen mit Bärbel Kramer, [[Dieter Hagedorn]] und [[Michael Erler (Altphilologe)|Michael Erler]].&amp;lt;ref&amp;gt;Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 1980, ISBN 3-531-09911-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit Ursula und Dieter Hagedorn sowie [[John C. Shelton]] edierte er Papyri der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]].&amp;lt;ref&amp;gt;Griechische Urkundenpapyri der Bayerischen Staatsbibliothek München, Teil 1, BG. Teubner, Stuttgart 1986, ISBN 3-519-04502-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem publizierte er Aufsätze in der [[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]],&amp;lt;ref&amp;gt;ZPE 24.1977, S. 43–53, ZPE 30.1978, S. 195–207, ZPE 84.1990, S. 31–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; unter anderem über verschiedene [[Oxyrhynchus-Papyri]]. In der [[Festschrift]] für [[Eric Gardner Turner]] ist er mit einem Beitrag vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Papyri Greek &amp;amp; Egyptian&amp;#039;&amp;#039;. Egypt Exploration Society, London 1981, ISBN 0-85698-082-X, S. 157–159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie und Privates ==&lt;br /&gt;
Hübners Bruder Wolfgang (1943–2020) war ebenfalls Schachspieler, er trat aber lediglich auf nationaler Ebene in Erscheinung. Er war Meister des Kölner Schachverbandes und wurde zusammen mit seinem Bruder [[Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1967|1967]] deutscher Mannschaftsmeister mit der [[SG Porz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Hübner beherrschte mehrere [[Fremdsprache]]n und betätigte sich auch als [[Übersetzer]]. 1993 veröffentlichte er im Selbstverlag eine deutsche Ausgabe von [[Satire]]n des [[Finnland|finnischen]] [[Autor]]s [[Väinö Albert Nuorteva|Väinö Nuorteva]]. Ihm wurde eine besondere Zuneigung zu Finnland nachgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Hübner starb im Januar 2025 im Alter von 76 Jahren an den Folgen einer zwei Jahre zuvor diagnostizierten [[Magenkrebs]]erkrankung in einem Krankenhaus in [[Kalk (Köln)|Köln-Kalk]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;chessbase&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=André Schulz | titel=Robert Hübner ist tot | url=https://de.chessbase.com/post/robert-huebner-ist-tot | werk=Chess Base 18,| datum=2025-01-05 | abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am 11. Februar 2025 auf dem Friedhof in [[Rath/Heumar]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wirtrauern.de/traueranzeige/robert-huebner Wir trauern vom 8. Februar 2025], abgerufen am 10. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünfundfünfzig feiste Fehler&amp;#039;&amp;#039;. Vögel, Stamsried 1990, ISBN 3-925355-65-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Twenty-five annotated games&amp;#039;&amp;#039;. Edition Marco/Nickel, Berlin 1996, ISBN 3-924833-22-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltmeister Aljechin&amp;#039;&amp;#039; CD-ROM. ChessBase, Hamburg 1998, ISBN 3-932466-12-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltmeister Fischer&amp;#039;&amp;#039; CD-ROM. ChessBase, Hamburg 2003, ISBN 3-935602-71-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Materialien zu Fischers Partien&amp;#039;&amp;#039; Rattmann, Ludwigshafen 2004, ISBN 3-88086-181-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weltmeisterschaftskampf Lasker-Steinitz 1894 und weitere Zweikämpfe Laskers&amp;#039;&amp;#039;. Edition Marco / Nickel, Berlin 2008, ISBN 978-3-924833-56-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sechsundsechzig saftige Schnitzer&amp;#039;&amp;#039;. Schachreisen-Verlag, Hünstetten 2015, ISBN 978-3-9817134-1-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elemente einer Selbstbiographie&amp;#039;&amp;#039;. Edition Marco/Nickel, Berlin 2015, ISBN 978-3-924833-68-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Büsum 1968&amp;#039;&amp;#039;. Edition Marco/Nickel, Berlin 2018, ISBN 978-3-924833-75-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;SCHUND: Ein Schachbuch von Dilettanten für Dilettanten&amp;#039;&amp;#039;. Edition Marco/Nickel, Berlin 2021, ISBN 978-3-924833-84-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred van Fondern, Peter Kleine: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Robert Hübner. 60 seiner schönsten Partien.&amp;#039;&amp;#039; (= Kleine Schachbücherei. Band 11/12). 2. Auflage. Beyer, Hollfeld 1982, {{Falsche ISBN|3-921202-075-2}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Theo Schuster (Schachspieler)|Theo Schuster]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Robert Hübner – einer der fünf besten Schachspieler der Welt!&amp;#039;&amp;#039; [[Schach-Echo]] 1980, Heft 9, Titelseite (mit Foto).&lt;br /&gt;
* [[Salo Flohr]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Wettkampf Dr. Hübner – Kortschnoi.&amp;#039;&amp;#039; Schach-Echo 1981, Heft 1, S. 1–4 (feierliche Premiere Hübners, Partien 1 bis 4).&lt;br /&gt;
* Salo Flohr: &amp;#039;&amp;#039;Der Wettkampf Dr. Hübner – Kortschnoi.&amp;#039;&amp;#039; Schach-Echo 1981, Heft 2, S. 20–27 (kommentierte Partien 5 bis 10 und Bilder).&lt;br /&gt;
* Theo Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Mysteriöses Ende beim Kandidatenfinale in Meran.&amp;#039;&amp;#039; Schach-Echo 1981, Heft 3, S. 44 und 45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Robert Hübner (chess player)|Robert Hübner}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11855431X}}&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|14098}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle &lt;br /&gt;
 |url=https://de.chessbase.com/post/robert-huebner-ist-tot&lt;br /&gt;
 |titel=Robert Hübner ist tot&lt;br /&gt;
 |werk=[[Chessbase]]&lt;br /&gt;
 |datum=2025-01-05&lt;br /&gt;
 |sprache=de&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-01-06&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche Schachgroßmeister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11855431X|LCCN=n83180807|VIAF=93175432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hubner, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (OSG Baden-Baden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (De Sprénger Echternach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Godesberger SK)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Hamburger SK)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schachspieler (Schachgesellschaft Solingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Évry Grand Roque)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Schachklub Luzern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Silbernen Lorbeerblattes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Einzelmeister (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Einzelmeister (Blitzschach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Schach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papyrologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hübner, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schachgroßmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln-Porz (Stadtbezirk)|Porz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gereon K.</name></author>
	</entry>
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