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	<title>Robert Grumbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2023-05-31T21:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Grumbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1875]] in [[Freiburg im Breisgau]]; † [[14. Dezember]] [[1960]] ebenda) war ein [[Jude|jüdischer]] Rechtsanwalt und Politiker in Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Grumbach - Ehrenbürger Freiburg im Breisgau.jpg|miniatur|Grab Grumbachs auf dem [[Jüdischer Friedhof (Freiburg im Breisgau)|Jüdischen Friedhof in Freiburg]]]]&lt;br /&gt;
Grumbach, Sohn eines Holzhändlers, setzte sich schon als Gymnasiast mit den sozialen Problemen der [[Arbeiter]]schaft auseinander. Nach dem Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg und [[Berlin]] ließ er sich 1902 als [[Rechtsanwalt]] in Freiburg nieder und war für die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] von 1911 bis 1933 im Stadtrat tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung durch die [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] kam er dem Ausschluss aus dem Gemeinderat durch Niederlegung des Amtes zuvor. 1933 war er kurze Zeit in [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]].&amp;lt;ref&amp;gt; Am 10. April 1933 druckt die [[Freiburger Zeitung]] einen Brief des damaligen Oberbürgermeisters [[Karl Bender (Politiker)|Karl Bender]] an den inhaftierten Grumbach ab. Dieser wurde vom [[Der Alemanne|&amp;#039;&amp;#039;Alemannen&amp;#039;&amp;#039;]] zur weiteren Hetze gegen Bender genutzt, vgl. Freiburger Zeitung, 10 April 1933, S. 1. Abendausgabe, S. 5 [https://freiburger-zeitung.ub.uni-freiburg.de/show/fz.cgi?cmd=showpic&amp;amp;ausgabe=03&amp;amp;day=10a1&amp;amp;year=1933&amp;amp;month=04&amp;amp;project=3&amp;amp;anzahl=4]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie viele jüdische Mitbürger wurde auch er nach der [[Reichspogromnacht]] am 9. November 1938 in ein [[Konzentrationslager]], das [[KZ Dachau]] bei München, eingeliefert und verlor am 30. November 1938 aufgrund § 1 der 5. Verordnung zum [[Reichsbürgergesetz]] die Zulassung als Anwalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grumbach entschloss sich daraufhin, nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] auszuwandern und bereitete alles vor, zahlte auch die vom Regime geforderten hohen Abgaben. Die Emigration scheiterte schließlich daran, dass die britische Regierung die Einwanderungsquote drastisch abgesenkt hatte. Am 22. Oktober 1940 wurde er in der von Reichsstatthalter [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] betriebenen [[Wagner-Bürckel-Aktion|Deportation aller badischen Juden]] zusammen mit 360 weiteren Freiburger Juden in das südfranzösische Internierungslager [[Camp de Gurs]] verbracht. Trotz seines hohen Alters überlebte er die grausamen Lebensbedingungen, denen auch in Gurs viele Insassen erlagen. Weil er mehrfach wegen schwerer Erkrankungen als transportunfähig eingestuft worden war, entkam er dem Tod durch Verschickung in die [[Vernichtungslager]] des Ostens und kehrte nach Freiburg zurück. Dort wurde er nicht mehr politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde vielfach geehrt, unter anderem durch die Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Freiburg am 11. November 1947, die ihm stellvertretend für alle Juden verliehen wurde, sowie des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuzes am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland (1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Schadek: &amp;#039;&amp;#039;Robert Grumbach 1875-1960: jüdischer Rechtsanwalt, Sozialdemokrat und Stadtrat, Ehrenbürger von Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; (= Stadt und Geschichte 20) Freiburg: Schillinger 2007 ISBN  9783891553282&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134170539|LCCN=no/2008/175696|VIAF=67676881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grumbach, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grumbach, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Rechtsanwalt und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Dezember 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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