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	<title>Robert Ganssen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:17:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2023-03-11T18:27:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Ganssen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. März]] [[1903]] in [[Berlin]]; † [[20. Februar]] [[1983]] in [[Lüneburg]]) war ein deutscher [[Bodenkunde|Bodenkundler]]. Von 1950 bis 1971 lehrte er an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. Sein Forschungsschwerpunkt war die [[Bodengeographie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Ganssen studierte seit 1921 an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Hochschule]] und an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] Naturwissenschaften (Chemie, Physik, Geologie, Botanik). 1926 wurde er im Fach [[Chemie]] mit der Dissertation „&amp;#039;&amp;#039;Über die Einwirkung von Kupferoxid-Ammoniak auf Disaccharide und Polyamylosen&amp;#039;&amp;#039;“ an der Universität Berlin promoviert. Fortan galt sein Interesse der [[Bodenkunde]]. Nach zweijähriger Assistentenzeit am Institut für Geologie, Mineralogie und Bodenkunde der Landwirtschaftlichen Hochschule Berlin arbeitete er von 1928 bis 1939 als bodenkundlicher Sachbearbeiter an der [[Fachhochschule Eberswalde|Forstwirtschaftlichen Hochschule Eberswalde]]. Dort habilitierte er sich 1935 mit einer Arbeit über Bodenveränderungen auf Buchenstandorten. 1939 wurde er zum Wehrdienst eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 folgten Lehrtätigkeiten an der [[Bundesanstalt für Forst- und Holzwirtschaft]] in [[Reinbek]], an der [[Universität Hamburg]], sowie an der Forstlichen Fakultät der [[Universität Göttingen]] in Hann. Münden. 1950 folgte Ganssen einem Ruf auf den Lehrstuhl für Bodenkunde der Forstlichen Abteilung der Universität [[Freiburg im Breisgau]]. Hier wirkte er bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Forschung und Lehre===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Universität Freiburg beschäftigte sich Ganssen in zunehmendem Maße mit bodenkundlicher [[Grundlagenforschung]]. Fragen der [[Bodenklassifikation]], der [[Bodenkunde|Bodenerhaltung]] und der [[Bodenkunde|Bodenmelioration]] gehörten zu seinen Arbeitsfeldern. Seine bedeutendsten Verdienste erwarb er sich jedoch auf dem Gebiet der regionalen Bodenkunde, der [[Bodengeographie]]. Sein Hauptziel war es, die weltweit gültigen, landschaftsabhängigen Gesetzmäßigkeiten der Bodenbildung zu erforschen. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Studien hat er in dem 1957 erschienenen Buch „&amp;#039;&amp;#039;Bodengeographie. Mit besonderer Berücksichtigung der Böden Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;“ und in dem gemeinsam mit Friedhelm Hädrich 1965 herausgegebenen „&amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Bodenkunde&amp;#039;&amp;#039;“ zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeregt durch eine [[Forschungsreise]] nach [[Südwestafrika]] befasste sich Ganssen seit 1958 auch mit Problemen der [[Bodenkunde|Bodennutzung]] in [[Trockengebiet]]en. Zahlreiche Beiträge über die Ergebnisse dieser Forschungen veröffentlichte er in bodenkundlichen Fachzeitschriften und in den beiden Büchern „&amp;#039;&amp;#039;Südwest-Afrika. Böden und Bodenkultur. Versuch einer Klimapedologie warmer Trockengebiete&amp;#039;&amp;#039;“ (1963) und „&amp;#039;&amp;#039;Trockengebiete. Böden, Bodennutzung Bodenkultivierung, Bodengefährdung. Versuch einer Einführung in bodengeographische und bodenwirtschaftliche Probleme arider und semiardider Gebiete&amp;#039;&amp;#039;“ (1968).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hervorzuheben von den weiteren eigenständigen Publikationen Ganssens ist das Buch „&amp;#039;&amp;#039;Grundsätze der Bodenbildung. Ein Beitrag zur theoretischen Bodenkunde&amp;#039;&amp;#039;“ (1965). In diesem&lt;br /&gt;
vorrangig an die Studierenden gerichteten Werk hat er die Kernpunkte  seiner [[Pedologie|pedologischen Lehr- und Forschungskonzeption]] zusammengefasst. Ganssen pflegte enge Kontakte zu den Nachbardisziplinen der Bodenkunde, insbesondere zur Geographie. Die [[Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft]] verlieh ihm 1981 die [[Mitglied|Ehrenmitgliedschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bodengeographie mit besonderer Berücksichtigung der Böden Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;. K. F. Koehler Verlag Stuttgart 1957; 2., völlig umgearb. und sehr erw. Aufl. unter Mitarbeit von Zlatko Gracanin ebd. 1972.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südwest-Afrika. Böden und Bodenkultur. Versuch einer Klimapedologie warmer Trockengebiete&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Reimer Berlin 1963.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atlas zur Bodenkunde&amp;#039;&amp;#039; (gemeinsam mit Friedhelm Hädrich). Bibliographisches Institut Mannheim 1965 = BI-Hochschultaschenbücher Bd. 301a/301e.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundsätze der Bodenbildung. Ein Beitrag zur theoretischen Bodenkunde&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut Mannheim 1965 = BI-Hochschultaschenbücher Bd. 327.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trockengebiete. Böden, Bodennutzung, Bodenkultivierung, Bodengefährdung. Versuch einer Einführung in bodengeographische und bodenwirtschaftliche Probleme arider und semiarider Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut Mannheim 1968 = BI-Hochschultaschenbücher Bd. 354/354a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* W. Moll, F. Hädrich und U. Z. Gracanin: &amp;#039;&amp;#039;Herrn Professor Dr. Robert Ganssen zum 65. Geburtstag am 22. März 1968&amp;#039;&amp;#039;. In: Festschrift Robert Ganssen zum 65. Geburtstag. Freiburg 1968, S. 1–7 (mit Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* Friedhelm Hädrich: &amp;#039;&amp;#039;Robert Ganssen zum Gedenken&amp;#039;&amp;#039;. In: Freiburger Universitätsblätter H. 79, 1983, S. 6–7 (mit Bild).&lt;br /&gt;
*[[Theophil Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Persönlichkeiten aus Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Veterinärmedizin. Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Nora Verlag, Berlin 2014, S. 223/224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105692794}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105692794|VIAF=242672813}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Ganssen, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarwissenschaftler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodenkundler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberswalde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ganssen, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bodenkundler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. März 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lüneburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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