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	<title>Robert Friedberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Friedberg&amp;diff=82429&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ewald Grothe (ADL) am 2. Juni 2025 um 13:19 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Friedberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juni]] [[1851]] in [[Berlin]]; † [[20. Juni]] [[1920]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]) war ein [[deutsche]]r [[Nationalökonom]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Robert Friedberg, Sohn eines Fabrikbesitzers, studierte von 1871 bis 1874 [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Staatswissenschaften]] in [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Berlin]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]], wo er 1877 eine [[Privatdozent]]enstelle für Staatswissenschaften erhielt. Friedberg trat 1884 vom [[Judentum|jüdischen]] zum [[Protestantismus|protestantischen]] Glauben über und wurde 1885 an der Universität Leipzig außerordentlicher, 1894 ordentlicher Professor an der [[Universität Halle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine akademische Tätigkeit betrieb Friedberg jedoch eher nebenbei; in erster Linie verstand er sich als Berufsparlamentarier. Für die [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen]] gehörte er von 1886 bis 1918 dem [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] an, wo er zunächst als Abgeordneter den Wahlkreis [[Merseburg]] 4 (Saalkreis, Stadt [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]) vertrat und ab 1904 dem Wahlkreis [[Düsseldorf]] 1 ([[Remscheid]] – [[Solingen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Mann (Historiker)|Bernhard Mann]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus. 1867–1918&amp;#039;&amp;#039;. Mitarbeit von [[Martin Doerry]], [[Cornelia Rauh]] und Thomas Kühne (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;3). Droste, Düsseldorf 1988, S.&amp;amp;nbsp;136; zu den Wahlergebnissen in den einzelnen Wahlkreisen siehe [[Thomas Kühne]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien&amp;#039;&amp;#039;. Bd.&amp;amp;nbsp;6). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5182-3, S.&amp;amp;nbsp;842.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1893 bis 1898 gehörte er auch als Abgeordneter des [[Reichstagswahlkreis Herzogtum Anhalt 2]] ([[Bernburg (Saale)|Bernburg]]) dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] an. Am 4. September 1894 legte Friedberg sein Reichstagsmandat nieder, stellte sich aber in der Ersatzwahl erneut als Kandidat einer Koalition aus Nationalliberalen, Vertretern des [[Bund der Landwirte|Bundes der Landwirte]] und der [[Deutsch-Konservative Partei|Konservativen]] zur Wahl und vertrat den Wahlkreis bis zum Ende der Legislaturperiode 1898 im Reichstag.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Specht, [[Paul Schwabe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1907. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten&amp;#039;&amp;#039;. 2. durch einen Anhang ergänzte Auflage. &amp;#039;&amp;#039;Nachtrag. Die Reichstagswahl von 1907 (12. Legislaturperiode)&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Carl Heymann, Berlin 1908, S.&amp;amp;nbsp;286; siehe auch Carl-Wilhelm Reibel: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S.&amp;amp;nbsp;1451–1455.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. Februar 1907 hielt er in der Wandelhalle des Reichstags die Festrede bei der Feier des vierzigjährigen Bestehens der nationalliberalen Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Magdeburgische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 109, 1. März 1907, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 übernahm der Fachmann für Wirtschafts- und Steuerfragen den Vorsitz der nationalliberalen [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] in [[Königreich Preußen|Preußen]], 1917 wurde er unter [[Georg von Hertling|Hertling]] als Vertrauensmann der Parteien stellvertretender [[Ministerpräsident]]; die von ihm viel zu spät vorzubereitende Reform des preußischen [[Dreiklassenwahlrecht]]s konnte wegen zahlreicher Widerstände erst 1918 unter dem Eindruck der Kriegsniederlage verwirklicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberrevolution]] schloss sich der eher auf dem rechten Flügel der Nationalliberalen stehende Friedberg überraschend mit Teilen dieser Partei der aus dem [[Linksliberalismus]] hervorgehenden [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) an und hintertrieb so, wenn auch letztlich erfolglos, die Versuche von [[Gustav Stresemann]], die Nationalliberale Partei als [[Deutsche Volkspartei]] fortzuführen. Von 1919 bis 1920 führte Friedberg die DDP-Fraktion im Preußischen Landtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Fürstenbrunner Weg 69 (West) Robert Friedberg.jpg|mini|Das Wandgrab von Robert Friedberg auf dem [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof]] in [[Berlin-Westend]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war verheiratet mit Thekla Friedberg (1860–1924) und hatte eine Tochter, [[Lotte Garnich|Charlotte Garnich]] (1881–1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Friedberg starb, nur acht Tage vor seinem 69.&amp;amp;nbsp;Geburtstag, am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1920 in seiner Wohnung in der [[Hardenbergstraße]] 1 in Charlottenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;StA Charlottenburg I, Sterbeurkunde Nr. 652/1920&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grabmal befindet sich auf dem [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Friedhof]] in [[Berlin-Westend]]. Der Bildhauer [[Hans Dammann]] gestaltete ein [[Antike|antikisierendes]] Wandgrab aus [[Muschelkalkstein]] mit einer Pfeiler-[[Ädikula]], die ein Podest mit Urne aufnimmt. Die Inschriften am Podest sind mit Bronzelettern ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;473.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Demokratische Partei und der Kapp-Putsch. Zwei Reden deutsch-demokratischer Parteiführer Staatsminister Dr. Haas in der Nationalversammlung (am 29.3.20), Staatsminister a.D. Dr. Friedberg in der Preußischen Landesversammlung (am 30.3.20).&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Reichsgeschäftsstelle der Deutschen Demokratischen Partei, Berlin 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wahlreform in Preußen. Rede des Vizepräsidenten des preußischen Staatsministeriums.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Zehlendorf 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wahlrecht und Zukunft der Nationalliberalen Partei.&amp;#039;&amp;#039; Berlin-Zehlendorf 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Neuorientierung in Preußen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1917.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur inneren politischen Lage Preußens. Rede des Abgeordneten Prof. Dr. Friedberg auf dem Delegiertentage der Nationalliberalen Partei in Magdeburg am 26. April 1908.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1908.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorschläge zur technischen Durchführung einer prozentualen Börsensteuer.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|445|446|Friedberg, Robert|[[Otto Graf zu Stolberg-Wernigerode]]|116791764}}&lt;br /&gt;
* [[Ernest Hamburger]]: &amp;#039;&amp;#039;Juden im öffentlichen Leben Deutschlands: Regierungsmitglieder, Beamte und Parlamentarier in der monarchischen Zeit. 1848–1918&amp;#039;&amp;#039;. Mohr, Tübingen 1968, S.&amp;amp;nbsp;350–355.&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Kolb]], Ludwig Richter: &amp;#039;&amp;#039;Einleitung.&amp;#039;&amp;#039; In: dies. (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Nationalliberalismus in der Weimarer Republik. Die Führungsgremien der Deutschen Volkspartei 1918–1933.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1. Droste, Düsseldorf 1999, ISBN 978-3-7700-5219-6, S.&amp;amp;nbsp;9*–29*.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116791764}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|116791764}}&lt;br /&gt;
* {{CPH}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Robert Friedberg|685}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|friedberg_r|W|1877|W|1884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Herzogtum Anhalt 2}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116791764|VIAF=8148739}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedberg, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedberg, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Nationalökonom und Politiker (NLP, DDP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juni 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juni 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ewald Grothe (ADL)</name></author>
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