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	<title>Robert Daum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pyaet: Einordnung</title>
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		<updated>2026-01-05T11:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einordnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Daum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Januar]] [[1889]] in [[Elberfeld]]; † [[6. Mai]] [[1962]] in [[Bad Gastein]], [[Österreich]]) war ein deutscher Sozialdemokrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arbeitsleben ===&lt;br /&gt;
Daum wurde als Sohn eines Fuhrunternehmers im Wuppertaler Wohnquartier [[Hahnerberg (Quartier)|Hahnerberg]] geboren. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte er den Beruf des Hausdieners. Später war er Handelsarbeiter. 1908 begann seine Karriere in der Transportarbeitergewerkschaft: zunächst als Mitglied des Elberfelder Vorstandes, seit 1914 als hauptamtlicher Angestellter und seit 1932 als Bezirksleiter. Daum nahm von 1914 bis 1918 als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 zerstörten die [[Nationalsozialist]]en seine wirtschaftliche Existenz. Er baute sich neue Standbeine als Vertreter und Grundstücksmakler auf, blieb aber auf Unterstützungen seiner Töchter angewiesen. Mehrfach nahm ihn die [[Geheime Staatspolizei]] für kürzere Zeit in [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]. 1943 wurde er als Metallarbeiter dienstverpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partei und Gewerkschaft ===&lt;br /&gt;
Daum trat 1907 der SPD und der Gewerkschaft ([[Deutscher Transportarbeiter-Verband]]) bei. Seine politische Karriere begann nach der Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg. 1922/23 absolvierte er die [[Akademie der Arbeit]]. Außerdem bekleidete er Positionen in Organisationen des SPD-Umfelds: So war er von 1923 bis 1933 Vorsitzender des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeiner-Deutscher-Gewerkschaftsbund]]-Ortsausschusses Elberfeld-Barmen / Wuppertal, von 1927 bis 1933 Aufsichtsratsvorsitzender der Bergischen Bauhütte und von 1931 bis 1933 Vorsitzender des [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold]] Wuppertal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg organisierte er als Leiter eines Gewerkschaftsbüros im ehemaligen ADGB-Haus die ersten [[Betriebsversammlung]]en in Wuppertal. Nachdem die britische Militärregierung dies zuließ, fand am 18. September 1945 eine Versammlung in der [[Stadthalle Wuppertal|Stadthalle]] statt, bei der sich der Wuppertaler Ortsausschuss des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes]] gründete. Daum plädierte in einer Rede für die [[Einheitsgewerkschaft]] und wurde zum Gründungsvorsitzenden gewählt. Der Ortsausschuss bildete später Fachgruppen, aus denen 1946 die Einzelgewerkschaften hervorgingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hendrik Zörner |Titel=Die Gewerkschaft ÖTV in Wuppertal von 1945–1987 |Verlag=WI-Verlag |Ort=Düsseldorf |Seiten=25-33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Daum wurde 1924 in den Stadtrat von Elberfeld gewählt. Nach Gründung der Stadt Wuppertal 1929 gehörte er bis 1933 dem Wuppertaler Stadtrat an, zeitweise als Fraktionsführer seiner Partei. Für wenige Monate von April bis Juli 1932 war er als Nachrücker [[Mitglied des Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Nachkriegszeit in Deutschland]] berief ihn die Militärregierung in den Beirat der Stadt [[Wuppertal]], einen Vorläufer des Stadtrats.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volkmar Wittmütz |url=https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/robert-daum-/DE-2086/lido/5811b5e6068934.71458710 |titel=Robert Daum |werk=Portal Rheinische Geschichte |hrsg=LVR |sprache=de |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1946 war er auch gewählter [[Stadtverordneter]] in Wuppertal. Außerdem war er von 1946 bis 1947 ein ernanntes Mitglied im [[Landtag Nordrhein-Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{NRW Landtag|ID=00309}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 1948 bis 1949 im [[Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes]]. Er saß von 1953 bis 1957 im [[2. Deutscher Bundestag|2. Deutschen Bundestag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Ämter ===&lt;br /&gt;
Von 1946 bis 1948 und von 1949 bis 1951 war er [[Oberbürgermeister]] von [[Wuppertal]]. Seine Amtszeiten waren gekennzeichnet von der Bekämpfung der Folgen des Zweiten Weltkriegs, wie dem Hunger in der Wuppertaler Bevölkerung im [[Hungerwinter 1946/47|Hungerwinter]], der Beseitigung von rund fünf Millionen Kubikmetern Trümmer sowie der Erstellung von neuem Wohnraum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.spd-wuppertal.de/db/docs/doc_9243_2006120111054.pdf | wayback=20070705192012 | text=SPD-Wuppertal.de}} (PDF; 2,3&amp;amp;nbsp;MB), 140 Jahre SPD in Wuppertal, Zugriff August 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem veranlasste er, den vor dem Krieg begonnenen Ausbau der Talstraße (heute [[Bundesstraße 7|B 7]]) schnell fortzusetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Nach Daum ist der [[Robert-Daum-Platz]] in Wuppertal-Elberfeld benannt, der wiederum Namensgeber einer [[Schwebebahnstation Robert-Daum-Platz|Station]] der [[Wuppertaler Schwebebahn]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Volkmar Wittmütz |url=https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/robert-daum-/DE-2086/lido/5811b5e6068934.71458710 |titel=Robert Daum |werk=Portal Rheinische Geschichte |hrsg=LVR |sprache=de |abruf=2024-12-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Biosop||40030}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||2430}}&lt;br /&gt;
* {{Bumast||4580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Wuppertal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189452552|VIAF=220917283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Daum, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtverordneter (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Daum, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR, Oberbürgermeister von Wuppertal, MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Januar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Elberfeld]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Gastein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pyaet</name></author>
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