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	<title>Robert Collignon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Collignon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Februar]] [[1943]] in [[Villers-le-Bouillet]], [[Provinz Lüttich]]) ist ein [[Belgien|belgischer]] [[Politiker]] der [[Parti Socialiste (Belgien)|Parti Socialiste]] (PS), der unter anderem zwischen 1994 und 1999 [[Ministerpräsident]] der [[Wallonische Region|Wallonischen Region]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Rechtsanwalt und Abgeordneter ===&lt;br /&gt;
Collignon, dessen Vater Émile Collignon Mitglied der [[Belgische Abgeordnetenkammer|Belgischen Abgeordnetenkammer]] und [[Bürgermeister]] von Villers-le-Bouillet war, nahm bereits als Schüler an den großen Streikaktionen im Winter 1960 bis 1961 teil, die von [[Gewerkschaft]]s[[funktionär]]en wie [[André Renard (Gewerkschafter)|André Renard]] und [[André Genot]] organisiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Schulbesuch studierte er [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Universität Lüttich]] und schloss das Studium nach Vorlesungen bei Professoren wie [[Fernand Dehousse]] und [[François Perin]] 1967 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. jur. ab. Zu seinen [[Kommilitone]]n gehörten spätere bekannte Politiker der PS wie [[Yvan Ylieff]] und [[Jean Gol]] und war danach selbst für ein Jahr als [[Lektor (Universität)|Lektor]] für Rechtswissenschaften tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde er für vier Monate Pressereferent im Büro von [[Freddy Terwagne]], dem damaligen Minister für kommunale Beziehungen, und nahm anschließend eine Tätigkeit als [[Rechtsanwalt]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Freddy Terwagne wurde er 1971 als dessen Nachfolger zum Mitglied der Belgischen Abgeordnetenkammer gewählt und gehörte dieser als Vertreter der PS bis 1974 an. Nachdem er sein Mandat bei den Wahlen 1974 verloren hatte, engagierte er sich in der [[Kommunalpolitik]] und wurde 1977 zunächst zum [[Schöffe (Beigeordneter)|Schöffen]] für den öffentlichen Unterricht der Stadt [[Amay]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich wurde er 1981 wiederum zum Mitglied der Abgeordnetenkammer gewählt und befasste sich in der Folgezeit mit institutionellen Problemen, aber auch mit Themen aus der Wirtschafts-, Rechts- und Außenpolitik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister, Senator und Ministerpräsident Walloniens ===&lt;br /&gt;
Nachdem er anschließend 1983 Schöffe für Finanzen war, wurde er am 1. Mai 1987 nach dem Rücktritt von [[Maurice Dumongh]] Bürgermeister von Amay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erfolgte die Wahl von Collignon zum Mitglied des [[Senat (Belgien)|Senats]], wo er Vorsitzender des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur [[Katastrophe von Heysel]] war, einer [[Massenpanik]] im Rahmen eines Fußball-Europapokalspiels. Sie ereignete sich am 29. Mai 1985 vor dem [[Europapokal der Landesmeister 1984/85#Finale|Endspiel um den Pokal der Landesmeister 1984/85]] zwischen dem [[FC Liverpool]] und [[Juventus Turin]] im [[König-Baudouin-Stadion|Heysel-Stadion]] in [[Brüssel]]. Als Anhänger Liverpools in den neutralen Sektor stürmten, brach Panik aus und eine Wand&lt;br /&gt;
stürzte ein. 39 Menschen wurden getötet, 454 verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus war er während seiner Zugehörigkeit zum Senat Präsident der Parti Socialiste Walloniens sowie Vorsitzender der [[Fraktion (Politik)|Fraktion]] der PS im Senat. Als Parteivorsitzender organisierte er 1991 den Parteitag der PS in [[Ans]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1992 wurde Collignon von Ministerpräsident [[Guy Spitaels]] in die Regierung Walloniens berufen und war in dieser bis Januar 1994 Minister für Raumplanung, Wohnungswesen und Haushalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wurde er am 25. Januar 1994 als Nachfolger von Spitaels selbst Ministerpräsident der Wallonischen Region und bekleidete dieses Amt bis zu seiner Ablösung durch [[Elio Di Rupo]] am 15. Juli 1999. 1995 wurde er auch zum Mitglied des [[Wallonische Region#Wallonisches Parlament|Wallonischen Parlaments]] gewählt und war von 2000 bis 2004 dessen Parlament.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss übernahm er wieder das Amt des Bürgermeisters von Amay und behielt dieses bis Oktober 2006. Bei den anschließenden Kommunalwahlen unterlag sein Sohn Christophe Collignon knapp mit 2226 zu 2900 Wählerstimmen gegen [[Jean-Michel Javaux]], den Kandidaten der Partei [[Ecolo]], der daraufhin Bürgermeister der Stadt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wallonie-en-ligne.net/1995_Cent_Wallons/Collignon_Robert.htm Biografie] in &amp;#039;&amp;#039;Cent Wallons du siècle&amp;#039;&amp;#039;, Institut Jules Destrée, Charleroi, 1995&lt;br /&gt;
* [https://www.rulers.org/belgreg.html Belgian Regions and Communities (rulers.org)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten der Wallonie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=n00031978|NDL=|VIAF=24739878|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-02-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Collignon, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Wallonien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (Französische Gemeinschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Provinz Lüttich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Collignon, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Politiker und Bürgermeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Villers-le-Bouillet]], [[Provinz Lüttich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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