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	<title>Robert Burns - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Logograph: /* Jugend und Ausbildung */ Relevanz des Kompilators fraglich. Arthur Masson war jedenfalls nicht.</title>
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		<updated>2025-09-25T17:58:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Jugend und Ausbildung: &lt;/span&gt; Relevanz des Kompilators fraglich. &lt;a href=&quot;/index.php?title=Arthur_Masson&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Arthur Masson (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Arthur Masson&lt;/a&gt; war jedenfalls nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:PG 1063Burns Naysmithcrop.jpg|mini|Robert Burns (Ausschnitt aus einem Ölgemälde von [[Alexander Nasmyth (Maler)|Alexander Nasmyth]], 1787)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:The Robert Burns inauguration as Poet Laureate of the Canongate Kilwinning Lodge. 1846. Fine detail.jpg|mini|Weihung von Robert Burns als Poet gezeichnet 1846 von O. Cattermole]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1759]] in [[Alloway (South Ayrshire)|Alloway]], [[Ayrshire]]; † [[21. Juli]] [[1796]] in [[Dumfries]], [[Dumfriesshire]]) war ein [[Schottland|schottischer]] [[Dichter]]. Er verfasste zahlreiche Gedichte, politische Texte und Lieder. Sein bekanntestes Lied ist &amp;#039;&amp;#039;[[Auld Lang Syne]]&amp;#039;&amp;#039;, das inzwischen Teil der britischen Tradition geworden ist. Burns, der auch Werke in seinem Heimatdialekt [[Scots]] verfasste, gilt neben [[Walter Scott]] als schottischer [[Nationaldichter]]. Bis heute wird ihm in seiner Heimat eine große [[Verehrung]] entgegengebracht, etwa im Rahmen des alljährlichen [[Burns Supper]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Burns Night&amp;#039;&amp;#039; genannt) am 25. Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Robert Burns stammte aus einfachen Verhältnissen. Der älteste Sohn des Gärtners und Bauern William Burns und dessen Ehefrau Agnes Broun hatte sechs Geschwister. Er war ein [[Verwandtschaftsbeziehung #Cousin und Cousine|Cousin]] des [[Entdeckungsreise]]nden [[Alexander Burnes]]. Obwohl Robert Burns nur der Sohn eines einfachen [[Landwirt]]s und Pächters war, erhielt er auf Bestreben des Vaters eine sehr gute Bildung. Von seiner Mutter lernte Burns die Geschichte und die Geschichten seiner Heimat: traditionelle Märchen und Sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zog sich bereits in seiner Kindheit infolge zu schwerer körperlicher Arbeit und unzureichender Ernährung einen [[Herzfehler]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab seinem siebten Lebensjahr besuchte Burns die [[Grammar School]] in [[Ayr]]. Schulbücher waren die &amp;#039;&amp;#039;[[Bibel]]&amp;#039;&amp;#039; und das Lesebuch &amp;#039;&amp;#039;A collection of prose and verse from the best English authors&amp;#039;&amp;#039;, von denen ihn unter anderem [[Joseph Addison]] besonders beeindruckte. Die Biographien &amp;#039;&amp;#039;[[Hannibal]]s&amp;#039;&amp;#039; und Sir [[William Wallace]]s gehörten ebenfalls zum Lesestoff des jungen Burns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1765 pachteten Burns’ Eltern das Anwesen &amp;#039;&amp;#039;Mount Oliphant&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe von Alloway. Da keine Schule in erreichbarer Nähe war, übernahm nun der Vater die Erziehung seiner Kinder. Dieser maß dabei den Naturwissenschaften großen Wert bei und brachte seinen Söhnen auch Grundlegendes zum [[Calvinismus]] bei. Später wurde Burns ein spärlicher Besuch der &amp;#039;&amp;#039;Parish School of Dalrymple&amp;#039;&amp;#039; ermöglicht, wo ihn nach eigener Aussage besonders die Lektüre von [[Samuel Richardson]] und [[Tobias Smollett]] begeisterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1773 konnte Burns die Lateinschule in Ayr besuchen, wo er zusammen mit seinem Bruder Gilbert Französisch, Latein und Mathematik lernte. In diesen Jahren entdeckte er auch das literarische Werk von [[Alexander Pope]] und [[William Shakespeare]] für sich. Als er sich im darauffolgenden Jahr verliebte, begann Burns mit ersten eigenen lyrischen Versuchen. Nach eigener Aussage schuf er sein erstes Gedicht „…for a bewitched girl at harvest time“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Bekanntheit ===&lt;br /&gt;
Mit 19 Jahren wechselte Burns 1778 auf die Schule von [[Kirkoswald (South Ayrshire)|Kirkoswald]]. Neben seinem Schulbesuch arbeitete er auf dem väterlichen Anwesen und schuf dort für allerlei Anlässe wie Geburtstage oder Hochzeiten Auftragsgedichte. Als er sich leidenschaftlich in eine gewisse Peggy Thompson verliebte, wurde auch sie Thema mehrerer Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dadurch bekannt geworden, vernachlässigte er seine Arbeiten auf dem Hof. Am 11. November 1780 gründete Burns zusammen mit Freunden den &amp;#039;&amp;#039;Tarbolton Bachelor’s Club&amp;#039;&amp;#039;. Gründungslokal dieses wohl ältesten schottischen Debattierclubs war das Wirtshaus von John Richard (siehe [[Burns Bachelors’ Club]]). Neben politischen Themen wie &amp;#039;&amp;#039;Theory of moral sentiments&amp;#039;&amp;#039; von [[Adam Smith]] wurden auch [[Bibelauslegung]]en und literarische Neuerscheinungen diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Streit mit seinem Vater verließ Burns 1781 den väterlichen Betrieb und versuchte, seinen Lebensunterhalt in der [[Gemeiner Lein|Flachsverarbeitung]] zu verdienen. Er arbeitete dabei in [[Irvine (Schottland)|Irvine]] mit einem Weber zusammen. Als durch einen Unfall Haus und Werkstatt abbrannten, ging Burns in Konkurs, da er der [[Wirtschaftskrise]] Ende 1781 nichts mehr entgegensetzen konnte. Während dieser Zeit las Burns hauptsächlich Werke der [[Vordenker der Aufklärung|Aufklärer]] [[John Locke]] und [[Pierre Bayle]], denen er aber weniger als erhofft abgewinnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Burns’ Vater am 22. Mai 1784 starb, übernahm er zusammen mit seinem Bruder [[Gilbert Burns|Gilbert]] einen kleinen Hof in [[Mossgiel]] bei [[Mauchline]]. Als er einmal beim Pflügen ein Mäusenest zerstörte, war das Anlass für sein bekanntes Gedicht &amp;#039;&amp;#039;To A Mouse&amp;#039;&amp;#039; (1785). In seiner Empathie für die Bewohner des Nests spiegelt sich die enge Verbindung von natur-, umweltbezogenen und moralischen Reflexionen, die sich aber mit einer zu dieser Zeit äußerst pessimistischen Zukunftserwartung mischen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.the-clansmen.de/robert-burns/to-a-mouse/ Text des Gedichts und Übersetzung] auf the-clansman.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlender wirtschaftlicher Erfolg und mehrere Missernten bestärkten Burns in seinem Entschluss, auszuwandern. Er war gerade dabei, eine Anstellung als Verwalter einer Plantage auf [[Jamaika]] anzunehmen, als sein Debüt als Lyriker vom Publikum wie von der Literaturkritik begeistert aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben als berühmter Poet ===&lt;br /&gt;
Mitte 1784 ging Burns nach Edinburgh und blieb dort über ein Jahr. Bewundert und verehrt wurde Burns in den [[Literarischer Salon|Salons]] und Gesellschaften herumgereicht und konnte so auch Kontakte knüpfen, welche weitere Veröffentlichungen später erleichterten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste kleine Anthologie mit eigenen Gedichten, &amp;#039;&amp;#039;The Kilmarnock Edition&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Poems chiefly in the Scottish dialect&amp;#039;&amp;#039;, gilt als sein wohl wichtigstes Werk. Er ließ das Buch 1786 in [[Edinburgh]] auf [[Subskription]] drucken. Es brachte ihm einen Reingewinn von 20 [[Pfund Sterling]]. In diesen Gedichten besang er immer wieder [[Mary Campbell (Burns)|Mary Campbell]], ein Milchmädchen des nahen [[Schloss Montgomery|Schlosses Montgomery]]. Ihr widmete er einige seiner Lieder. Bald nach ihrem frühen Tod hatte Burns ein Verhältnis mit [[Jean Armour]], welche er auch heiraten wollte. Als strenger Anhänger des [[Calvinismus]] verbot deren Vater, Jack Armour, diese Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Burns - Anna, Thy Charms.jpg|mini|Ein Manuskript Burns’]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Mai 1785 brachte die Magd Elizabeth Paton Burns‘ Tochter &amp;#039;&amp;#039;Elizabeth&amp;#039;&amp;#039; zur Welt. Burns weigerte sich, Paton zu ehelichen, so dass diese drei Jahre später den Knecht John Andrew heiratete. Burns berichtete über diese Geschichte in seinem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;The Fornicator&amp;#039;&amp;#039;, das aber zu seinen Lebzeiten nicht veröffentlicht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kehrte dann in das Hochland zurück, während er noch Jean nachtrauerte, die ihm inzwischen Zwillinge geboren hatte. Die Beziehung zwischen den beiden wurde nun nicht mehr von ihrem Vater abgelehnt. Burns pachtete 1789 ein Gut bei [[Dumfries]] namens [[Ellisland Farm]], welches sich jedoch in einem noch unfertigen Zustand befand; dazu nahmen ihn häufige Besuche und damit verbundene Zerstreuungen stark in Anspruch, und so kam es, dass er schon nach 3½ Jahren die Pachtung mit großem Verlust aufgeben und sich nach einer anderen Stellung umsehen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von [[James, Earl von Glencairn]] erhielt Burns das Amt eines Steueraufsehers, das ihm jährlich 70 Pfund Sterling eintrug, aber seiner Neigung wenig zusagte. Trotzdem schrieb Burns in diesen Jahren viele Lieder sowie politische Aufsätze in den Tageszeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ereignisse der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] begeisterten Burns so sehr, dass man in ihm schon einen [[Jakobiner]] sah. Diese Einstellung kostete Burns viele seiner Freunde und alle seine Gönner, da er auch als Anhänger des [[Haus Stuart|Hauses Stuart]] galt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seines unsteten Lebensstils und der gesundheitlichen Probleme in seiner Kindheit wurde Burns oft krank. Der häufige Konsum von Alkohol hinderte ihn immer öfter an seinem literarischen Werk. Ein Kuraufenthalt in einem benachbarten Seebad nach einer schweren Krankheit brachte nicht mehr die gewünschte Genesung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von 37 Jahren starb Robert Burns am 21. Juli 1796 in Dumfries (Dumfriesshire) an einer Infektion, die wahrscheinlich als Komplikation nach einer Zahnextraktion aufgetreten war. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof der [[St Michael’s Church (Dumfries)|St&amp;amp;nbsp;Michael’s Church]] in Dumfries. Seine Grabstätte, das [[Burns’ Mausoleum]], befindet sich im östlichen Teil des umgebenden Friedhofs. In seiner letzten Wohnstätte, in der er auch verstarb, ist heute das [[Robert Burns’ House]] als Museum eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freimaurerei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Burns Denkmal.jpg|mini|Robert-Burns-Denkmal in [[Glasgow]]]]&lt;br /&gt;
Von Freunden empfohlen, wurde er am 4. Juli 1781 in der &amp;#039;&amp;#039;St. David&amp;#039;s [[Freimaurerloge|Lodge]] No. 174&amp;#039;&amp;#039; in [[Tarbolton]] (Schottland) als [[Freimaurerei|Freimaurer]] [[Tempelarbeit|initiiert]] und bereits im selben Jahr befördert und am 1. Oktober 1781 [[Grad (Freimaurerei)|erhoben]]. Im Jahre 1782 wurde er Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;St. James Lodge No. 178&amp;#039;&amp;#039; und war vom 27. Juli 1784 bis 1788 ihr zugeordneter Meister (Deputy Master). Am 26. Oktober 1786 ernannte man ihn zum Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;St. John&amp;#039;s Lodge No. 22&amp;#039;&amp;#039; in [[Kilmarnock]]; daneben war er noch Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Loudoun Kilwinning Lodge No. 51&amp;#039;&amp;#039; im schottischen Newmilns. Am 1. Februar 1787 wurde er in die berühmte &amp;#039;&amp;#039;Lodge Canongate Kilwinning No. 2&amp;#039;&amp;#039; in [[Edinburgh]] aufgenommen, wo er am 1. März 1787 die Aufgabe eines Logendichters (poet laureate) übernahm.&lt;br /&gt;
Am 27. Dezember 1788 besuchte er die &amp;#039;&amp;#039;St. Andrew&amp;#039;s Lodge No. 179&amp;#039;&amp;#039; in [[Dumfries]], was dazu führte, dass ihn die dortigen Brüder irrtümlich als Mitglied dieser Loge vermuteten.&lt;br /&gt;
Am 19. März 1787 erreichte er den Royal-Arch-Grad in der &amp;#039;&amp;#039;St. Ebbe Lodge&amp;#039;&amp;#039; in Eyemouth, Schottland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denslow&amp;quot;&amp;gt;William R. Denslow, Harry S. Truman: &amp;#039;&amp;#039;10,000 Famous Fremasons from A to J, Part One&amp;#039;&amp;#039;. Kessinger Publishing, ISBN 1-4179-7578-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als freimaurerische Werke werden insbesondere &amp;#039;&amp;#039;Farewell to the Brethren of St. James Lodge, Tarbolton&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Freemasons’ Apron&amp;#039;&amp;#039; hervorgehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denslow&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus RobertBurns 3 10x15.jpg|mini|[[Burns Cottage|Geburtshaus von Robert Burns]] in [[Ayr]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem gesamten literarischen Werk findet sich Selbstempfundenes und Selbsterlebtes; seine Gedichte spiegeln wechselweise seine Freuden und seine Schmerzen, seine Hoffnungen als Kind, seine Liebesneigungen als Jüngling, seine treue Anhänglichkeit an das Hochland und an die Freiheit, seine Träumereien und sein Unbehagen gegen die gesellschaftlichen Zwänge. Dabei übte er nicht nur auf die englischsprachige, sondern auch auf die kontinentaleuropäische Literatur großen Einfluss aus: [[George Gordon Byron]], [[Thomas Moore (Dichter)|Thomas Moore]], [[Walter Scott]], [[Percy Bysshe Shelley]] und auch die [[Lake Poets|Seeschule]] sahen in Burns ein Vorbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ferdinand Freiligrath]] verfasste 1848 sein Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[Trotz alledem]]&amp;#039;&amp;#039; als Adaption des Gedichts &amp;#039;&amp;#039;[[A Man’s a Man for A’ That]]&amp;#039;&amp;#039; von Burns. Freiligrath wurde wiederum 1976 vom Sänger [[Hannes Wader]] bearbeitet. Viele [[Folk]]- und [[Folkrock]]bands der 1960er und 1970er Jahre interpretierten Dichtungen und Lieder von Burns, so beispielsweise [[Steeleye Span]] (&amp;#039;&amp;#039;Rogues in a Nation&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;John Barleycorn&amp;#039;&amp;#039;), [[Tri Yann]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Ye Jacobites By Name]]&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Jethro Tull]] (One brown mouse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Prosa, vermittels Briefen und kleinen politischen Schriften, zeichnete sich Burns aus. Berühmt ist das von ihm getextete Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Auld Lang Syne]]&amp;#039;&amp;#039;, welches traditionsgemäß zum Jahreswechsel gesungen wird, um der im abgelaufenen Jahr Verstorbenen zu gedenken. Mit [[The Banks o’Doon]] stammt der Text eines weiteren schottischen Volksliedes von Burns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[James Currie (Mediziner)|James Currie]] (1756–1805) gab 1800 eine Werkausgabe von Burns heraus, um dessen Witwe nebst Kindern zu unterstützen. Da diese Sammlung vielen als lückenhaft erschien, veröffentlichte 1808 [[Robert H. Cromek]] (1770–1812) seine &amp;#039;&amp;#039;Reliques of Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. Auch in Deutschland fand Burns schon bald seine Leserschaft. [[Karl Bartsch]], [[Heinrich Julius Heintze]] (1811–1860), [[Philipp Kaufmann]], [[Adolf Laun]] und [[Georg Pertz (Schriftsteller)|Georg Pertz]] waren die ersten, welche Burns’ Werke ins Deutsche übertrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch [[Der Fänger im Roggen]] (1951; Originaltitel The Catcher in the Rye) von [[Jerome David Salinger]] zitiert eine Zeile aus dem Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Comin’ Thro’ the Rye&amp;#039;&amp;#039; von Burns „When/If a body meet a body coming through the rye“ („Trifft ein Jemand einen Jemand, der durch den Roggen gelaufen kommt“). In der Erinnerung des Protagonisten, &amp;#039;&amp;#039;Holden Caulfield&amp;#039;&amp;#039;, wird das „meet“ (treffen) zu „catch“ (fangen). Burns’ Liebesgedicht, dessen Inhalt recht frivol ist, wird von Holden Caulfield falsch interpretiert, denn er leitet daraus die Vorstellung von spielenden Kindern in einem Roggenfeld ab, die er vor dem Sturz von einer angrenzenden Klippe und damit vor dem Verlust ihrer Unschuld und dem Absturz ins Erwachsenwerden bewahren müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ussr-robertburns1956.jpg|mini|hochkant|Robert Burns &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;([[Sowjetunion|sowjetische]] Briefmarke, 1956)&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* Sein Gedenktag ist der 25. Januar, Burns Night genannt, und zu diesem Termin werden in Burns Suppers seine Gedichte feierlich vorgelesen. Burns Werke haben selbst über 200 Jahre nach seinem Tod noch immer einen hohen Stellenwert in Schottland, was unter anderem auch daran gesehen werden kann, dass zur Eröffnung des Parlaments 1999 das Lied &amp;#039;&amp;#039;A Man’s A Man for A&amp;#039; That&amp;#039;&amp;#039; (auch „For A&amp;#039; That and A&amp;#039; That“) gesungen wurde.&lt;br /&gt;
Der Text des Gedichtes &amp;#039;&amp;#039;Address to the Haggis&amp;#039;&amp;#039; ist im Artikel [[Burns Supper]] nachzulesen.&lt;br /&gt;
* 1859 – Denkmal in [[Dumfries]]&lt;br /&gt;
* [[Robert Burns Monument (Alloway)]]&lt;br /&gt;
* Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Octagon&amp;#039;&amp;#039;, dem zentralen Platz der neuseeländischen Stadt [[Dunedin]] steht ein Denkmal des Dichters (sitzende Figur auf Marmorsockel), obwohl Robert Burns nie in Neuseeland war. Burns Neffe [[Thomas Burns|Thomas]] zählt jedoch zu den Stadtgründern von Dunedin.&lt;br /&gt;
* Die [[Robert Burns Fellowship]] (seit 1958) gilt als Neuseelands bedeutendste Literatur-Auszeichnung.&lt;br /&gt;
* Ein Merkurkrater&amp;lt;ref&amp;gt;{{PlanetaryNames|926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der [[Asteroid]] [[(5739) Robertburns]] sind nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poems, Chiefly in the Scottish Dialect.&amp;#039;&amp;#039; Kilmarnock, 1786 ([https://books.google.de/books?id=f3lKAQAAMAAJ Google]); 2. Aufl., erweitert und in 2 Bänden, Edinburgh, 1793 ([https://books.google.de/books?id=ioQUAAAAQAAJ Bd. 1 &amp;amp; 2; Google]); neue Aufl., in 2 Bänden, Edinburgh, 1798 ([https://books.google.de/books?id=kjtbAAAAcAAJ Bd. 1; Google], [https://books.google.de/books?id=oztbAAAAcAAJ Bd. 2; Google]); Edinburgh, 1804 ([https://books.google.de/books?id=e59gAAAAcAAJ Google]); Edinburgh, 1805 ([https://books.google.de/books?id=HSxYAAAAcAAJ Google])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieder&amp;#039;&amp;#039;. Althea, Zürich 1998, ISBN 3-905045-27-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poems&amp;#039;&amp;#039;. Faber &amp;amp; Faber, London 2005, ISBN 0-571-22672-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liebe und Freiheit. Lieder und Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Schneider, Heidelberg 1988, ISBN 3-7953-0652-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Complete poems and songs&amp;#039;&amp;#039;. Lomond Books, Edinburgh 2000, ISBN 0-00-760599-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tam O&amp;#039;Shanter. Eine Erzählung&amp;#039;&amp;#039;. Revonnah, Hannover 2000, ISBN 3-934818-27-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Jolly Beggars. A Cantata&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Die munteren Bettler. Eine Kantate&amp;quot;). Revonnah, Hannover 2005, ISBN 3-934818-62-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Carlyle]]: &amp;#039;&amp;#039;Critical and miscellaneous essays&amp;#039;&amp;#039;. Dent, London 1974.&lt;br /&gt;
* Gerard Carruthers: &amp;#039;&amp;#039;Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. Northcote House, Tavistock 2005, ISBN 0-7463-1172-9.&lt;br /&gt;
* Hugh Douglas: &amp;#039;&amp;#039;Robert Burns. The tinder heart&amp;#039;&amp;#039;. Sutton Books, Stroud 2002, ISBN 0-7509-3076-4.&lt;br /&gt;
* James Gibson: &amp;#039;&amp;#039;The bibliography of Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. Kraus, New York 1969. (Repr. d. Ausg. Kilmarnock 1881)&lt;br /&gt;
* John Lockhart: &amp;#039;&amp;#039;The life of Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. AMS Press, New York 1974, ISBN 0-404-08517-2. (Repr. d. Ausg. Edinburgh 1828)&lt;br /&gt;
* Liam MacIlvanney: &amp;#039;&amp;#039;Burns the radical. Poetry and politics in late eighteenth century&amp;#039;&amp;#039;. Tuckwell Books, East Linton 2002, ISBN 1-86232-177-9.&lt;br /&gt;
* James MacKay: &amp;#039;&amp;#039;A Biography of Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. Alloway Publishing, Ayrshire, Scotland. 2004, ISBN 0-907526-85-3.&lt;br /&gt;
* [[Heiko Postma]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit Whisky trotzen wir dem Satan! Leben und Lieder des schottischen Barden Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. jmb, Hannover 2009, ISBN 978-3-940970-95-4.&lt;br /&gt;
* Heiko Postma: &amp;#039;&amp;#039;Auf wildem Pfad durch Fels und Heide. Mit Robert Burns in den schottischen Highlands&amp;#039;&amp;#039;. jmb, Hannover 2009, ISBN 978-3-940970-94-7.&lt;br /&gt;
* J. B. Reid: &amp;#039;&amp;#039;A complete word and phrase concordance to the poems and songs of Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. Kerr, Glasgow 1889.&lt;br /&gt;
* John C. Shairp: &amp;#039;&amp;#039;Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. AMS Press, New York 1968. (Repr. d. Ausg. London 1879)&lt;br /&gt;
* Dietrich Strauß: &amp;#039;&amp;#039;Die erotische Dichtung von Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-8204-5914-6.&lt;br /&gt;
* George S. Wilkie: &amp;#039;&amp;#039;Understanding Robert Burns. Verse, explanation and glossary&amp;#039;&amp;#039;. Wilson, Glasgow 2002, ISBN 1-903238-48-X.&lt;br /&gt;
* Dietrich Hohmann: &amp;#039;&amp;#039;Ich, Robert Burns.&amp;#039;&amp;#039; Biografischer Roman, Verlag Neues Leben, Berlin 1990, ISBN 3-355-01036-7.&lt;br /&gt;
* Arnold Johnston: &amp;#039;&amp;#039;The Witching Voice: A Novel from the Life of Robert Burns.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 978-0-916727-44-4. (Glossary of Scottish Terms•15 Period engravings Publication Date: January 25, 2009. 250th birthday of Robert Burns)&lt;br /&gt;
* Robert Crawford: &amp;#039;&amp;#039;The bard : Robert Burns, a biography.&amp;#039;&amp;#039; Pimlico, London 2010, ISBN 978-1-84413-930-9.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Allan Young, Patrick Scott&lt;br /&gt;
   |Titel=The Kilmarnock Burns. A census&lt;br /&gt;
   |Reihe=South Carolina Scottish Literature Series&lt;br /&gt;
   |BandReihe=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=University of South Carolina Libraries&lt;br /&gt;
   |Ort=Columbia, South Carolina&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-1-976245-10-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medien ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The complete songs of Robert Burns.&amp;#039;&amp;#039; Linn Records, Glasgow 2003 ff. (12 CDs, Interpreten: [[Brian Easdale]], [[Paul Freeman (Dirigent)|Paul Freeman]] u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eddi Reader – Sings The Songs of Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;, 2003 (auf verschiedenen Tonträgern)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.discogs.com/master/294664-Eddi-Reader-Sings-The-Songs-Of-Robert-Burns &amp;#039;&amp;#039;Eddi Reader – Sings The Songs Of Robert Burns&amp;#039;&amp;#039;] bei discogs.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Robert Burns|Robert Burns (deutsche Übersetzungen)}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Author:Robert Burns|Robert Burns|lang=en}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118517775}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118517775}}&lt;br /&gt;
* [http://www.robertburns.org/encyclopedia/index.shtml The Burns Encyclopedia] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.burnsscotland.com/ National Burns Collection mit Scans der Originalseiten und Informationen] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://burns.visitscotland.com/ Robert Burns], Scotland&amp;#039;s National Tourism Organisation (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.bbc.co.uk./scotland/history/burnsnight/ Burns Night] (englisch)&lt;br /&gt;
* www.visitscotland.com: [https://www.visitscotland.com/info/see-do/robert-burns-birthplace-museum-p252331 Robert Burns Birthplace Museum] (in [[Alloway (South Ayrshire)|Alloway]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118517775|LCCN=n78088009|NDL=00434898|VIAF=32012434}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burns, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Scots)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Schottland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Merkurkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schotte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1759]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Robert Burns| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Burns, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schottischer Schriftsteller und Poet&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1759&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Alloway (South Ayrshire)|Alloway]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Juli 1796&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dumfries]], [[Schottland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Logograph</name></author>
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