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	<title>Robert Bosch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Bosch&amp;diff=48863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2025-12-28T14:58:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Bosch, 1925.jpg|mini|hochkant|Robert Bosch, 1925&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Bosch signature.svg|rahmenlos|hochkant=0.7|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Robert Bosch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1861]] in [[Albeck (Langenau)|Albeck]] bei [[Ulm]]; † [[12. März]] [[1942]] in [[Stuttgart]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Industrieller]], [[Ingenieur]] und [[Erfinder]]. Mit der Eröffnung der &amp;#039;&amp;#039;Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1886 in Stuttgart legte er den Grundstein für die heutige [[Robert Bosch GmbH]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Berufseinstieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Margaretha-and-Servatius-Bosch.webp|mini|Porträts von Servatius und Maria Margarita Bosch (1838)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Bosch mit Hut 1888 - 10031.jpg|mini|hochkant|Robert Bosch im Alter von 27 Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wirtschaft &amp;quot;Zur Krone&amp;quot; in Albeck.jpg|mini|Wirtschaft „Zur Krone“ in Albeck, Geburtsort von Robert Bosch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Bosch Geburtshaus.jpg|mini|Plakette am Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Bosch wurde in [[Albeck (Langenau)|Albeck]] nordöstlich von [[Ulm]] geboren und war das zweitjüngste von zwölf Kindern. Seine Eltern Servatius (1816–1880) und [[Maria Margarethe Bosch]], geb. Dölle (1818–1898) gehörten der regionalen bäuerlichen Oberschicht an. Der Vater war Gastwirt des Gasthauses Krone und [[Freimaurerei|Freimaurer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Bähr, Paul Erker: &amp;#039;&amp;#039;Bosch: Geschichte eines Weltunternehmens.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck Verlag, 2013, ISBN 978-3-406-63983-8, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war über seinen Stand hinaus gebildet und legte besonderen Wert auf eine gute Ausbildung seiner Kinder. Von 1869 bis 1876 besuchte Robert Bosch die Ulmer [[Realschule]] und absolvierte danach eine [[Mechaniker]]lehre. 1879 ging Bosch ganz traditionell auf [[Wanderjahre|Wanderschaft]] und konnte so seine durch ungünstige Verhältnisse im Lehrbetrieb bedingten Ausbildungslücken schließen. Er suchte sich fast nur erste Adressen der damaligen [[Hochtechnik]] aus. Er arbeitete als [[Gürtler]] im Unternehmen seines Bruders [[Carl Friedrich Alexander Bosch|Carl Friedrich]] (Vater von [[Carl Bosch]]) und seines Schwagers Gustav Haag, Bosch &amp;amp; Haag, in Köln und verbrachte den Winter 1879 beim Elektrotechnik-Pionier [[Wilhelm Emil Fein]] in Stuttgart. Im Dezember 1879&amp;lt;ref&amp;gt;Bosch-Archiv.&amp;lt;/ref&amp;gt; wechselte er nach Hanau zum Hofjuwelier&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hanauer Adressbuch von 1878/79.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Friedrich Isaac Roediger]], dem Pionier auf dem Gebiet der vollautomatischen maschinellen Produktion der [[Fuchsschwanzkette]].&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Heuss: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch. Leben und Leistung.&amp;#039;&amp;#039; Wunderlich, Stuttgart/Tübingen 1946. (DVA, Stuttgart 2002, S. 26).&amp;lt;/ref&amp;gt; Roediger hatte bei seinem Onkel Isaac Bury&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bury-kaiser.de/chronik_lang.htm |wayback=20170701185802 |text=Chronik der Familie Bury Hanau |archiv-bot=2023-01-02 14:22:00 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Paris und bei seinem Onkel Jean-Frederic Bury&amp;lt;ref&amp;gt;{{AKL|15|292|293 || }}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Genf gelernt und wurde dann Teilhaber des Unternehmens seines Onkels in Hanau. 1851 verstarb Bury und Roediger übernahm die Gesamtleitung der Unternehmung. 1866 gründete er sein eigenes Unternehmen in Hanau und erfand ein Verfahren zur vollautomatischen Produktion von Schmuckketten. Bosch lernte bei Roediger den ersten Fertigungsautomaten seiner Laufbahn kennen. Als er im September 1880 erfuhr, dass sein Vater an Lungenentzündung erkrankt war, kehrte er zurück nach Ulm. Nach dem Tod des Vaters ging er wieder zu Bosch &amp;amp; Haag in [[Köln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lessing&amp;quot;&amp;gt;Hans-Erhard Lessing: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2007, ISBN 978-3-499-50594-2, S.&amp;amp;nbsp;21&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. Oktober 1881 bis zum 1. Oktober 1882 leistete Robert Bosch als [[Einjährig-Freiwilliger]] seinen Militärdienst beim [[Württembergisches Pionier-Bataillon Nr. 13|Württembergischen Pionier-Bataillon Nr.&amp;amp;nbsp;13]] in Ulm ab, den er als [[Unteroffizier]] und Offiziersaspirant beendete. Die von seinen Vorgesetzten in Aussicht gestellte Offizierslaufbahn schlug er dann aber doch nicht ein. Anschließend arbeitete Bosch vier Jahre lang bei verschiedenen Unternehmen in [[Deutsches Kaiserreich|Deutschland]], den [[Vereinigte Staaten|USA]] (bei [[Thomas Alva Edison|Edison]]) und [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] ([[Siemens Brothers &amp;amp; Co.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmensgründung und -geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Boschareal, 025.jpg|mini|Stuttgart, Rotebühlstraße 75 im Jahr 1890: Zugang zum Hinterhaus Rotebühlstraße 75&amp;amp;nbsp;B mit Robert Boschs Werkstätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fotografie aus &amp;#039;&amp;#039;Der Bosch-Zünder.&amp;#039;&amp;#039; Werkzeitschrift der Robert Bosch AG, Jahrgang 1, 1919, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Hinweis: Angabe &amp;quot;Boschareal&amp;quot; im Dateinamen trifft nicht zu --&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:L-Verbrennungsmotoren3.png|mini|Pendelhülsen-Magnetzünder&amp;lt;br /&amp;gt;(DRP 99399)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert Bosch mit Mitarbeitern der Einspritzpumpen-Versuchsabteilung im Werk Stuttgart, 1926.jpg|mini|Robert Bosch mit Mitarbeitern der Einspritzpumpen-Versuchsabteilung im Werk Stuttgart, 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. November 1886 eröffnete Robert Bosch in [[Stuttgart]] (Rotebühlstraße 75 B) mit einem Gesellen und einem Lehrling eine &amp;#039;&amp;#039;Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Robert Bosch GmbH]]). 1887 verbesserte er dort einen ursprünglich von [[Siegfried Marcus]] patentierten [[Zündung (Verbrennungsmotor)#Magnetzündung|Magnetzünder]] der Maschinenfabrik [[Deutz AG|Deutz]] entscheidend und hatte damit erste wirtschaftliche Erfolge bei stationären [[Gasmotor]]en. Der Apparat diente zur Erzeugung eines elektrischen Funkens, mit dem das Gasgemisch in einem (stationären) Verbrennungsmotor zur Zündung gebracht wurde. 1897 gelang es Boschs Mitarbeiter [[Arnold Zähringer]] erstmals, einen solchen Magnetzünder an einen schnell laufenden Kraftfahrzeugmotor zu adaptieren. Damit löste er eines der größten technischen Probleme der noch jungen [[Automobiltechnik]]. 1901/02 entwickelte Robert Boschs erster Ingenieur [[Gottlob Honold]] den Hochspannungsmagnetzünder; damit war ein Weg zu immer schneller laufenden [[Benzinmotor]]en gefunden – alternativ zu [[Henry Ford]]s Schwungrad-[[Magnetzündung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor der Jahrhundertwende dehnte Bosch sein Geschäft ins Ausland aus, zunächst 1898 nach [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und weitere europäische Länder. 1906 wurde die erste Vertretung und 1910 die erste Fabrik in den USA eröffnet. 1913 besaß das Unternehmen Niederlassungen in [[Amerika]], [[Asien]], [[Afrika]] und [[Australien]] und erwirtschaftete 88 % des Umsatzes außerhalb Deutschlands. Zu Beginn des Ersten Weltkriegs war ein Großteil der fahrbaren Kriegsgeräte mit Boschs Zündkerzen bestückt.&lt;br /&gt;
Innovationen für das [[Kraftfahrzeug]] brachte Bosch nach dem Ersten Weltkrieg in rascher Folge auf den Markt, unter anderem 1927 die [[Einspritzpumpe|Dieseleinspritzung]]. Unter dem Eindruck der Krisen der 1920er Jahre ([[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Hyperinflation 1923]], [[Weltwirtschaftskrise]] Anfang der 1930er) betrieb Robert Bosch in seinem Unternehmen einen Modernisierungs- und Diversifizierungsprozess. In wenigen Jahren gelang es, das Unternehmen vom handwerklich produzierenden [[Automobilzulieferer]] hin zum weltweit tätigen Elektrotechnik-Konzern auszubauen. Im Zweiten Weltkrieg konnte das Unternehmen erneut hohe Gewinne erzielen, vor allem durch die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], die [[Einspritzpumpe]]n kaufte (beispielsweise für den Flugzeugmotor [[Daimler-Benz DB 605]]). Robert Bosch zog sich gegen Ende der 1930er Jahre aus dem Tagesgeschäft zurück; gleichwohl beschäftigte er sich weiterhin mit Neuerungen für sein Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bosch beschrieb 1918 den Aufbau und sein [[Geschäftsmodell]] in einem Brief an die [[Staatsbibliothek zu Berlin|Preußische Staatsbibliothek Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://145.253.206.229/boschler/pages/rb_zitate_heft2.htm |wayback=20121215051932 |text=Lieber Geld verlieren als Vertrauen }}, Robert Bosch, 1918, handschriftlicher Brief für die [[Autograph]]ensammlung der Preussischen Staatsbibliothek Berlin.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soziales Engagement ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal zu Ehren Robert Boschs in Albeck.JPG|mini|Denkmal zu Ehren Robert Boschs in seinem Geburtsort Albeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1880er Jahren wurde Robert Bosch Mitglied der amerikanischen Organisation [[Knights of Labor]], die eine Mischung aus [[Geheimloge]] und Gewerkschaft war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Scholtyseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1907 trat er dem [[Verband Württembergischer Unternehmer]] bei&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Scholtyseck: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1913 dem [[Verband der Württembergischen Metall-Industriellen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scholtyseck35&amp;quot;&amp;gt;Joachim Scholtyseck: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] konnte Bosch durch den Verkauf seiner Produkte stark profitieren und verwendete 20&amp;amp;nbsp;Millionen [[Mark (1871)|Mark]] des Gewinns zum Bau des [[Neckarkanal]]s und zur Gründung technischer, bildungspolitischer und sozialer [[Stiftung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Scholtyseck: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner ließ er in Zeiten des Ersten Weltkriegs einige Fabriken zu Lazaretten umfunktionieren und spendete für die heimkehrenden verwundeten Arbeiter künstliche Gliedmaßen. Obwohl er selbst niemals studiert hatte, wurde Robert Bosch Ehrenmitglied des Altherrenverbandes der Stuttgarter Studentenverbindung Akademischer Verein Hütte Stuttgart und trug durch seine Stiftungen maßgeblich dazu bei, dass dort 1907–1912 ein ansehnliches Verbindungshaus mit Wohnmöglichkeiten für auswärtige Studenten entstehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Anfang an war Bosch die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter ein besonderes Anliegen. Im Bewusstsein der sozialen Verantwortung des Unternehmers führte er bereits 1906 als einer der ersten in Deutschland den [[Achtstundentag]] ein. Dies brachte ihm den Beinamen „Der rote Bosch“ ein. Weitere vorbildliche soziale Leistungen für die Mitarbeiter folgten. Mit dem wachsenden Erfolg stiegen auch die Gehälter der Mitarbeiter, die zum Teil mehr als 60 % über denen der Konkurrenz lagen. Dennoch konnte Bosch einen höheren Gewinn erwirtschaften. 1940 übergab er ein von ihm gestiftetes Krankenhaus in Stuttgart seiner Bestimmung. Der 1969 entstandene Neubau trägt noch heute den Namen [[Robert-Bosch-Krankenhaus]]. Berühmtes Beispiel für die Einstellung Boschs wurde die Aussage „Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Abelshauser |Titel=Serie: „Wie wir reich wurden“ (28): Wieso Robert Bosch acht Stunden arbeiten ließ |Sammelwerk=FAZ.net |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wie-wir-reich-wurden/serie-wie-wir-reich-wurden-28-wieso-robert-bosch-acht-stunden-arbeiten-liess-1953846.html |Abruf=2021-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politisches Engagement ===&lt;br /&gt;
Bosch sah sich selbst als [[Sozialdemokratie|Sozialdemokrat]] und pflegte eine stabile [[Sozialpartnerschaft]]. Ein vom [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband (D.M.V.)]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Bosch-Metallwerk AG&amp;#039;&amp;#039; in [[Feuerbach (Stuttgart)|Feuerbach]] organisierter Streik der Belegschaft im Juni/Juli 1913 führte zu einer tiefen Entfremdung zwischen Bosch und der Sozialdemokratie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scholtyseck35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bosch reagierte auf den Streik, indem er das Werk stilllegen ließ. Es war ein großteils politisch motivierter Streik. Der Rationalisierungsdruck wuchs zwar stetig, doch damit auch das Lohnniveau. Entscheidend war jedoch, dass es in der Stuttgarter Sozialdemokratie Flügelkämpfe gab zwischen dem reformorientierten und dem radikalen Flügel, welcher am Beispiel des Unternehmens Bosch mit seinem hohen Organisationsgrad im D.M.V. einen geeigneten Startpunkt für einen Massenstreik sah. Hinzu kam: der D.M.V. wandte sich dem radikalen, eng an [[Karl Marx|Marx]] orientierten Flügel zu, der sich durch Boschs reformistische Haltung weiter aufgestachelt sah. Letztlich zerbrach innerhalb weniger Monate eine lange Zeit stabile, damals sehr fortschrittliche Sozialpartnerschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Marlis Prinzing: &amp;#039;&amp;#039;Der Streik bei Bosch im Jahre 1913.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Unternehmensgeschichte. Beiheft.&amp;#039;&amp;#039; 61). Steiner, Stuttgart 1989, ISBN 3-515-05379-4, S. 128&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er und 1930er Jahren war Robert Bosch auch politisch tätig. Er begrüßte die demokratische Verfassung der [[Weimarer Republik]] und führte auch betriebsintern demokratische Zustände ein wie beispielsweise die Etablierung einer [[Werkszeitung]], des &amp;#039;&amp;#039;[[Bosch-Zünder]]s&amp;#039;&amp;#039;. Als liberaler Unternehmer gehörte er verschiedenen Wirtschaftsgremien an. Viel Energie und hohe finanzielle Mittel investierte er in die [[Deutsch-französische Beziehungen|Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich]]. Davon erhoffte er sich einen dauerhaften Frieden in Europa und die Schaffung eines europäischen Wirtschaftsraumes ohne Zollschranken. Mehrere Male versuchte er in persönlichen Gesprächen [[Adolf Hitler]] für diesen Plan zu gewinnen. Zwischen 1922 und 1933 war er Mitglied im Senat der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]]. Von 1923 bis 1926 saß Bosch im Vorstand des [[Verein Deutscher Ingenieure|Vereins Deutscher Ingenieure]] (VDI).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Marie-Luise Heuser]], [[Wolfgang König (Historiker)|Wolfgang König]] |Titel=Tabellarische Zusammenstellungen zur Geschichte des VDI |Sammelwerk=Technik, Ingenieure und Gesellschaft – Geschichte des Vereins Deutscher Ingenieure 1856–1981 |Hrsg=Karl-Heinz Ludwig |Verlag=VDI-Verlag |Ort=Düsseldorf |Datum=1981 |ISBN=3-18-400510-0 |Seiten=583–584}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bosch förderte die [[Paneuropa-Union]] finanziell und trat ihr 1927 als förderndes Mitglied bei. Er teilte ihren antisowjetischen Grundzug und war der Meinung, Westeuropa müsse sich zusammenschließen {{&amp;quot;|um Rußland aufzumachen und zu liberalisieren}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Scholtyseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch, die deutsch-französische Verständigung und das Ende der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. In: Rolf Becker, Joachim Scholtyseck: &amp;#039;&amp;#039; Robert Bosch und die deutsch-französische Verständigung&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart o.&amp;amp;nbsp;J. (1996), S. 45 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] setzte das [[NS-Staat|nationalsozialistische Regime]] diesen Bemühungen Boschs ein rasches Ende. Bald übernahm das Unternehmen auch Rüstungsaufträge und beschäftigte während des Krieges [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]]. Auf dem Gelände der Bosch-Tochtergesellschaft Dreilinden Maschinenbau GmbH befand sich das zum [[Konzentrationslager Sachsenhausen]] gehörige [[Liste der Außenlager des KZ Sachsenhausen|Außenlager]] [[Kleinmachnow#Neuzeit bis 1945|Kleinmachnow]]. Gleichzeitig aber unterstützte Robert Bosch aktiv den [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]. Er hatte Verbindungen zu [[Carl Friedrich Goerdeler|Carl Goerdeler]] und anderen [[Attentat vom 20. Juli 1944|Männern des 20. Juli 1944]].&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Madelung, Joachim Scholtyseck: &amp;#039;&amp;#039;Heldenkinder – Verräterkinder.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er rettete mit seinen engsten Mitarbeitern [[Juden]] und andere Verfolgte des Naziregimes vor der [[Deportation]]. Goerdeler reiste mit Hilfe eines Bosch-Ausweises durch die Lande, um Verbündete im Kampf gegen das Hitler-Regime zu gewinnen. Vertrauten gegenüber formulierte Bosch unumwunden, was er von Hitler hielt: „Meine Herrâ, der Kerle isch e Verbrecher.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Johannes Bähr: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch – Paul Reusch – Jürgen Ponto&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Plumpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmer – Fakten und Fiktionen. Historisch-biografische Studien&amp;#039;&amp;#039; (Schriften des Historischen Kollegs, 88), De Gruyter Oldenbourg, München 2014, S. 197–225, hier S. 205, ISBN 978-3-486-71352-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Historiker [[Arno Lustiger]] zählt Bosch exemplarisch zu den Industriellen, „die alles taten, um jüdische Angestellte und deren Familien zu retten“, wie auch [[Ernst Leitz junior|Ernst Leitz]] oder [[Berthold Beitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Interview mit Arno Lustiger über Judenretter im Dritten Reich, [http://www.sueddeutsche.de/kultur/arno-lustiger-ueber-rettung-die-ss-wachen-haben-auch-meinen-onkel-erschossen-1.1187127-2 Teil 2]. In: &amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 12. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Privates ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Robert-Bosch-Haus.jpg|mini|Die 1910 erbaute [[Robert-Bosch-Haus|Bosch-Villa]] im Stadtteil [[Gänsheide]] in [[Stuttgart-Ost]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Boschgrab.jpg|mini|Boschs Grab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. Oktober 1887 heiratete Robert Bosch [[Anna Bosch (Mäzenin)|Anna Kayser]] (1864–1949), die Schwester seines Freundes Eugen Kayser († 1918), der 1909 Leiter der Bosch-Metallwerk AG in Feuerbach wurde. 1888 wurde die Tochter [[Margarete Fischer-Bosch|Margarete]], 1889 die Tochter [[Paula Zundel|Paula]] und 1891 der Sohn Robert geboren, der 1921 an [[Multiple Sklerose|Multipler Sklerose]] starb. Die 1893 geborene Tochter Elisabeth starb früh. Nach seiner Scheidung von Anna Kayser im Jahr 1927 heiratete er im November desselben Jahres in Berlin Margarete Wörz (1888–1979). Dieser zweiten Ehe entstammen der Sohn [[Robert Bosch jun.|Robert jun.]] (1928–2004) und die Tochter [[Eva Madelung|Eva]] (* 1931), später Ehefrau des Luftfahrtingenieurs [[Gero Madelung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl Kautsky]] war nach seiner Rückkehr aus dem Londoner Exil Mitbewohner in dem Haus der Familie Bosch. Ein freundschaftliches Verhältnis verband Robert und Anna Bosch mit ihrer Nachbarin [[Clara Zetkin]] und später auch mit deren Ehemann [[Friedrich Zundel]], der nach seiner Scheidung 1927 Boschs Tochter Paula heiratete. Der Physiker und Friedensforscher [[Georg Zundel]] war ein Enkel von Robert Bosch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zundel.at/html/portrait.html &amp;#039;&amp;#039;Götz Adriani über Georg Friedrich Zundel&amp;#039;&amp;#039;] (aus einem Ausstellungskatalog von 1975).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Bosch hatte großes Interesse an landwirtschaftlichen Fragen und besaß ein landwirtschaftliches Anwesen („Boschhof“) in [[Königsdorf (Bayern)|Mooseurach]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mooseurach.de/gutshof-mooseurach-wie-leben-die-denn-erste-folge/hofleben-4-so-war-es-frueher &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Gutshofs Mooseurach&amp;#039;&amp;#039;], www.mooseurach.de&amp;lt;/ref&amp;gt; südlich von München, welches heute ein Enkel leitet. Außerdem war er begeisterter Jäger und Sammler von Schusswaffen. Er zählte zu den frühen Anhängern [[Gustav Jäger (Zoologe)|Gustav Jägers]], dessen wollene „Normalkleidung“ er jahrzehntelang trug.&amp;lt;ref&amp;gt;„Stuttgarter Nachrichten“, 12. Dezember 1959: &amp;#039;&amp;#039;Die großen Unternehmer in Cannstatt und Stuttgart&amp;#039;&amp;#039; mit Abhandlungen zu Jäger und Bosch.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Anhänger der [[Homöopathie]], sammelte Grundlagenwerke, aus denen das [[Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung|Institut für Geschichte der Medizin]] hervorging und finanzierte die Gründung des Robert-Bosch-Krankenhauses, das entsprechende Versorgungsleistungen anbot.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Bähr: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch – Paul Reusch – Jürgen Ponto&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Plumpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmer – Fakten und Fiktionen. Historisch-biografische Studien&amp;#039;&amp;#039;, De Gruyter Oldenbourg, München 2014, ISBN 978-3-486-71352-7, S. 197–225, hier S. 204 (Schriften des Historischen Kollegs, 88).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robert Bosch starb am 12. März 1942 im [[Marienhospital Stuttgart]] mit 80 Jahren an einer [[Akute Mittelohrentzündung|Ohrenentzündung]]. Der [[NS-Staat]] vereinnahmte Bosch durch ein inszeniertes, den Interessen [[Nationalsozialistische Propaganda|ihrer Propaganda]] dienendes [[Staatsakt (Veranstaltung)|Staatsbegräbnis]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|vob|15|03|1942|1|Staatsbegräbnis für Robert Bosch|HERVORHEBUNG=staatsbegräbnis&amp;amp;#32;tür&amp;amp;#32;ltobert&amp;amp;#32;Bosch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Am Beginn der [[Die Deutsche Wochenschau|Wochenschau]] Nr. 603 ist zu sehen, wie Reichsminister [[Walther Funk]] und Reichsleiter [[Robert Ley]] den Hinterbliebenen das Beileid Hitlers aussprechen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Staatsbegräbnis am 18. März in der König-Karls-Halle wurde von Hitler persönlich angeordnet. Die nationalsozialistische Elite gab sich mit [[Robert Ley]], Gauleiter [[Wilhelm Murr]], Ministerpräsident [[Christian Mergenthaler]], Oberbürgermeister [[Karl Strölin]] und den höheren Chargen der südwestdeutschen [[Schutzstaffel|SS]] ein Stelldichein. Hauptredner Wirtschaftsminister [[Walther Funk]] hob in seiner im [[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]] abgedruckten Ansprache hervor, Bosch sei {{&amp;quot;|ein Mann aus dem Volke, ein echter Sozialist}} gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Scholtyseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. München 1999, S. 348 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich auf dem [[Waldfriedhof Stuttgart|Waldfriedhof]] in [[Degerloch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkung und Rezeption ==&lt;br /&gt;
1937 hatte Robert Bosch sein Unternehmen in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]] ([[Robert Bosch GmbH]]) umgewandelt und ein [[Testament]] verfasst, in dem er verfügte, dass die Erträge des Unternehmens gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden sollen. Gleichzeitig entwarf er darin die Grundzüge der 1964 von seinen Nachfolgern umgesetzten und bis heute gültigen Unternehmensverfassung. In diesem Zusammenhang wurde 1964 die bereits 1921 gegründete Gemeinnützige Vermögensverwaltung Bosch GmbH mit weiteren Geschäftsanteilen durch die Nachfahren ausgestattet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bosch-Testament vollstreckt |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1964-07-10 |ISSN=0044-2070 |Online=http://www.zeit.de/1964/28/bosch-testamente-volstreckt |Abruf=2016-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus der 1969 die [[Robert Bosch Stiftung]] hervorging.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefanie Koller (Wirtschaftsredakteurin, dpa): {{Webarchiv|url=http://www.autohaus.de/robert-bosch-grossindustrieller-mit-sozialem-gewissen-1066850.html?_apg=4 |wayback=20140726131525 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Vermächtnis des Robert Bosch.&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Boschs Nachkommen setzen sich für soziale Belange ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seinen Namen tragende Unternehmen ist heute ein weltweit agierender Konzern mit mehr als 400.000 Mitarbeitern, der sich den Idealen seines Gründers verpflichtet fühlt. Das Unternehmen beteiligt sich nicht an der Entwicklung von Waffentechnik und auch die Auslandsniederlassungen haben hohe soziale Standards im Umgang mit ihren Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boschs Lebensmotto kann dahingehend beschrieben werden, dass er überzeugt war, mit ehrlichem Einsatz und eiserner Disziplin seine Ziele erreichen zu können, auch wenn sich Krisen in den Weg stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im August 2011 in Deutschland ausgestrahlte Fernsehdokumentation über Robert Bosch&amp;lt;ref&amp;gt;Birgit Schulz, Angela Linders: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch – Vermächtnis eines Großindustriellen&amp;#039;&amp;#039;. Dokumentation der ARD, ausgestrahlt am 16. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; schildert ihn als tragische Figur, die ungewollt ein Profiteur der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] und des Krieges wurde und der durch den gewählten Weg der Kooperation mit den Nationalsozialisten bei gleichzeitigem Widerstand zwangsläufig mit den eigenen Idealen im Konflikt stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension von Susanne Preuss: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/fernsehen/heute-im-fernsehen-robert-bosch-warum-bringt-denn-den-kerle-niemand-um-11106831.html &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch: Warum bringt denn den Kerle niemand um?&amp;#039;&amp;#039;] faz.net, 16. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension von Hans-Jörg Rother: [http://www.tagesspiegel.de/medien/grossindustrieller-liberal-nicht-neoliberal/4501282.html &amp;#039;&amp;#039;Liberal, nicht neoliberal.&amp;#039;&amp;#039;] tagesspiegel.de, 15. August 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche [[Robert-Bosch-Schule|Schulen]] tragen seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Robert Bosch: &amp;#039;&amp;#039;Die Verhütung künftiger Krisen in der Weltwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Privatdruck 1932 (englisch: London 1937).&lt;br /&gt;
* Robert Bosch: &amp;#039;&amp;#039;Aufsätze, Reden und Gedanken.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Fink, Stuttgart 1957.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1919 erstmals erschienenen Werkszeitschrift „[[Bosch-Zünder]]“ veröffentlichte Robert Bosch unter anderem folgende Aufsätze:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Verhütung künftiger Krisen in der Weltwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Achtstundentag&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Volksbildung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum sozialen Frieden&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über deutschfranzösische Verständigung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Bäuerle]], [[Peter Bruckmann]], [[Johannes Fischer (Politiker, 1880)|Johannes Fischer]], [[Hans Kneher]], [[Otto Mezger]] und [[Theodor Heuss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Heuss]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch. Leben und Leistung.&amp;#039;&amp;#039; Wunderlich, Stuttgart/Tübingen 1946. (DVA, Stuttgart 2002, ISBN 3-421-05630-7)&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|479|481|Bosch, Robert|Theodor Heuss|118513818}}&lt;br /&gt;
* Rainer Müller: &amp;#039;&amp;#039;Das Robert-Bosch-Haus.&amp;#039;&amp;#039; DVA, Stuttgart 1988, ISBN 3-421-02939-3.&lt;br /&gt;
* Marlis Prinzing: &amp;#039;&amp;#039;Der Streik bei Bosch im Jahre 1913.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 1989, ISBN 3-515-05379-4.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Scholtyseck]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch und der liberale Widerstand gegen Hitler 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1999, ISBN 3-406-45525-5.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Erhard Lessing]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2007, 2. Auflage 2010, ISBN 978-3-499-50594-2.&lt;br /&gt;
* Eva Madelung, Joachim Scholtyseck: &amp;#039;&amp;#039;Heldenkinder – Verräterkinder.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-56319-5.&lt;br /&gt;
* Kurt Jäger, Friedrich Heilbronner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Elektrotechniker&amp;#039;&amp;#039;, VDE Verlag, 2. Auflage von 2010, Berlin/Offenbach, ISBN 978-3-8007-2903-6, S. 58–60&lt;br /&gt;
* [[Johannes Bähr (Historiker)|Johannes Bähr]], Paul Erker: &amp;#039;&amp;#039;Bosch. Geschichte eines Weltunternehmens.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63983-8.&lt;br /&gt;
* Johannes Bähr: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch – Paul Reusch – Jürgen Ponto&amp;#039;&amp;#039;. In: Werner Plumpe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unternehmer – Fakten und Fiktionen. Historisch-biografische Studien&amp;#039;&amp;#039; (Schriften des Historischen Kollegs, 88), De Gruyter Oldenbourg, München 2014, S. 197–225, ISBN 978-3-486-71352-7.&lt;br /&gt;
* Gunter Haug: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch – der Mann, der die Welt bewegte.&amp;#039;&amp;#039; Historischer Roman. 4. Auflage. Landhege, Schwaigern 2015, ISBN 978-3-943066-42-5.&lt;br /&gt;
* [[Peter Theiner]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch. Unternehmer im Zeitalter der Extreme. Eine Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 2017, ISBN 978-3-406-70553-3.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Erhard Lessing]]: &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch. Sechs Stunden für die Rettung der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2024, ISBN 978-3-17-042507-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Robert Bosch – Vermächtnis eines Großindustriellen.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2011, 80 Min., Buch und Regie: Birgit Schulz und Angela Linders, Produktion: [[SWR]], Erstausstrahlung: 16. August 2011 in der [[ARD]], [http://www.swr.de/dokumentarfilm/bosch-zuendkerze-doku-pionier-krieg-anti/-/id=4141492/nid=4141492/did=8532432/1ol2ff0/index.html Inhaltsangabe] vom SWR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118513818}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118513818}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/002226}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|robert-bosch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ahnenforschung-kunert.de/bosch-chronologisch.pdf Chronologische Ahnenliste von (August) Robert Bosch über 16 Generationen.] PDF, 101 Seiten.&lt;br /&gt;
* [https://www.stadtlexikon-stuttgart.de/article/3806151f-0020-4f72-87b9-dc8f3660e3db/Robert_Bosch_(1861–1942).html Peter Theiner: Robert Bosch (1861–1942), publiziert am 19. April 2018 in: Stadtarchiv Stuttgart, Stadtlexikon Stuttgart]&lt;br /&gt;
* Kay Bandermann: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-robert-bosch-100.html &amp;#039;&amp;#039;12. März 1942 - Todestag des Unternehmers Robert Bosch&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 12. März 2022, mit Kathrin Fastnacht. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vorsitzende der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118513818|LCCN=n86038486|NDL=01189267|VIAF=62339897}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bosch, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Robert Bosch| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Bosch|Robert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Robert-Bosch-Stiftung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bosch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Feuerbach, Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Elektrotechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Paneuropa-Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bosch, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1861&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Langenau|Albeck]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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