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	<title>Robert Alexy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:28:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Robert_Alexy&amp;diff=201691&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Klage: /* Das Unrechtsargument */ Wer völlig neue Informationen einstellt ist für diese auch nachweispflichtig / ggf. Disk. aufsuchen</title>
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		<updated>2026-02-02T09:58:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Das Unrechtsargument: &lt;/span&gt; Wer völlig neue Informationen einstellt ist für diese auch nachweispflichtig / ggf. Disk. aufsuchen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Robert alexy.jpg|mini|Robert Alexy in seinem Büro.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Robert Alexy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. September]] [[1945]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg i.&amp;amp;nbsp;O.]]) ist ein deutscher [[Jurist]] und [[Rechtsphilosoph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat sich zunächst – vor allem durch seine Habilitationsschrift &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Grundrechte&amp;#039;&amp;#039; – durch seine von [[Ronald Dworkin]] inspirierte Unterscheidung zwischen Regeln und Prinzipien sowie bereits zuvor – in seiner Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Theorie der juristischen Argumentation&amp;#039;&amp;#039; – durch seine von [[Jürgen Habermas]] beeinflussten Beiträge zur [[Diskurstheorie des Rechts]] einen Namen gemacht. Darüber hinaus ist Alexy als Rechtsphilosoph seit Beginn der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts dann vor allem auch als Vertreter eines [[Moral|moralische Grundsätze]] einschließenden Rechtsbegriffs auf Basis der [[Radbruchsche Formel|Radbruchschen Formel]] und somit als Kritiker des [[Rechtspositivismus]] in Erscheinung getreten. Unter den Philosophen bilden vor allem [[Aristoteles]], [[Immanuel Kant]] und [[Gottlob Frege]] das Fundament seiner wissenschaftlichen Arbeit. Unter den Rechtsphilosophen spielen [[Hans Kelsen]], [[H. L. A. Hart]], [[Gustav Radbruch]] und [[Alf Ross]] für Alexy eine besondere Rolle. Als wichtige zeitgenössische theoretische Antagonisten, mit denen Alexy im Laufe der Jahre immer wieder rechtsphilosophische Grundlagendebatten geführt hat, sind die Rechtspositivisten [[Norbert Hoerster]] sowie [[Eugenio Bulygin]] zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Alexy am 9. September 1945 in Oldenburg i.O. Nach dem Abitur leistete Alexy drei Jahre Dienst in der Bundeswehr, das letzte Jahr als Leutnant. Im Sommersemester 1968 begann er das Studium der [[Rechtswissenschaft]] und [[Philosophie]] an der [[Georg-August-Universität Göttingen]]. Seine akademischen Lehrer waren vor allem [[Günther Patzig]] im Fach Philosophie&amp;lt;ref&amp;gt;Biographische Informationen zu Prof. Alexy beruhen, soweit nicht anders belegt, auf dieser Quelle: Matthias Jestaedt: &amp;#039;&amp;#039;Glückwunsch. Robert Alexy 70 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: Juristenzeitung (JZ) 70 (2015), S. 823–825.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Rechtsphilosoph [[Ralf Dreier]] im Fach Rechtswissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten juristischen Staatsprüfung im Jahre 1973 arbeitete Alexy bis 1976 an seiner Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Theorie der juristischen Argumentation&amp;#039;&amp;#039;. 1982 erhielt er für diese 1978 erstmals im Druck erschienene Untersuchung den Preis der Philologisch-Historischen Klasse der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]. 1976 nahm er den juristischen Vorbereitungsdienst auf, den er 1978 mit der zweiten juristischen Staatsprüfung abschloss. Danach war er bis 1984 Assistent bei Ralf Dreier am Lehrstuhl für Allgemeine Rechtstheorie in Göttingen. 1984 habilitierte er sich an der Juristischen Fakultät der Universität Göttingen für die Fächer Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie. Das Thema seiner Habilitationsschrift lautet &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Grundrechte&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten Lehrstuhlvertretungen in Regensburg und Kiel. Nach Ablehnung eines Rufes an die Universität Regensburg nahm er 1986 den Ruf an die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] an. Im März 1991 lehnte er einen Ruf an die [[Universität Graz|Karl-Franzens-Universität Graz]] als Nachfolger von [[Ota Weinberger]] ab. Im selben Jahr wurde er in die [[Joachim-Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.jungius-gesellschaft.de/SEITEN/mitglfs2.html |titel=Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften: Mitglieder |abruf=2017-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1992 erschien sodann sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts&amp;#039;&amp;#039;. Von 1994 bis 1998 war Alexy Präsident der Deutschen Sektion der [[Internationale Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie|Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie]]. 1997 erhielt er einen Ruf an die Georg-August-Universität Göttingen (Nachfolge Ralf Dreiers), den er im Februar 1998 ablehnte. Er ist seit 2002 ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende September 2013 wurde Alexy pensioniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20131103091748/http://www.uni-kiel.de/pressemeldungen/index.php?pmid=2013-283-pers-sept-2013 Personalmeldungen September 2013 der CAU Kiel vom 7. Oktober 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Abschiedsvorlesung fand am 17. Juli 2015 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/ein-abschied-ohne-abschied-von-rechtsphilosoph-robert-alexy/ &amp;#039;&amp;#039;Ein Abschied ohne Abschied von Rechtsphilosoph Robert Alexy&amp;#039;&amp;#039;] vom 17. Juli 2015, Pressemitteilung der CAU anlässlich Alexys Abschiedsvorlesung.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2019 ernannte die Christian-Albrechts-Universität ihn zum [[Seniorprofessor]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/222-alexy/ CAU Kiel Pressemeldung Nr. 222/2019] vom 10. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Alexys rechtswissenschaftliches und rechtsphilosophisches Werk ist in sprachlicher und systematischer Hinsicht dem Klarheitspostulat der [[Analytische Philosophie|analytischen Philosophie]] verpflichtet und kreist im Wesentlichen um drei Themenschwerpunkte: die theoretische Grundlegung und Analyse der [[Auslegung (Recht)|juristischen Argumentation]], die allgemeine Struktur von [[Grundrechte|Grund-]] und [[Menschenrechte]]n und um den Begriff des Rechts. Die drei Schwerpunkte lassen sich drei entsprechenden Hauptwerken Robert Alexys zuordnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Klatt: &amp;#039;&amp;#039;Robert Alexy&amp;#039;s Philosophy of Law as System&amp;#039;&amp;#039;. In: Matthias Klatt (Hrsg.): Institutionalized Reason, New York 2012, S. 1–26, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theorie der juristischen Argumentation ===&lt;br /&gt;
Hauptthese seiner Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Theorie der juristischen Argumentation&amp;#039;&amp;#039; ist, dass der juristische Diskurs als Sonderfall des allgemeinen praktischen Diskurses anzusehen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Juristischen Argumentation.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1983, S.&amp;amp;nbsp;32&amp;lt;/ref&amp;gt; Im ersten Teil der Arbeit stellt Alexy verschiedene Theorien des praktischen Diskurses dar. Erörtert werden unter anderem die sprachphilosophischen Grundlagen von [[Ludwig Wittgenstein]] und [[John Austin (Rechtsphilosoph)|John Austin]] und die [[Konsenstheorie der Wahrheit|Konsensustheorie der Wahrheit]] von Jürgen Habermas. Im zweiten Teil der Arbeit macht Alexy die daraus gewonnenen Erkenntnisse für die juristische Methodenlehre fruchtbar. Alexy postuliert, dass bei der juristischen Entscheidungsbegründung – zumindest gedanklich – zwischen interner und externer Rechtfertigung zu unterscheiden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Juristischen Argumentation.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1983, S.&amp;amp;nbsp;273 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die interne Rechtfertigung entspreche dem Justizsyllogismus, habe also eine deduktive Struktur. Bedingung für die interne Rechtfertigung sei, dass zumindest eine Prämisse eine universelle Norm darstelle, nach Möglichkeit eine gesetzliche Norm sei und es sich um eine widerspruchsfreie Prämissenmenge handele. Die Begründung der Prämissen der internen Rechtfertigung finde in der externen Rechtfertigung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theorie der Grundrechte ===&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Unterscheidung des amerikanischen Rechtsphilosophen [[Ronald Dworkin]] zwischen Regeln und Prinzipien lautet die Hauptthese von Alexys Habilitationsschrift „Theorie der Grundrechte“, dass [[Grundrechte]] als Prinzipien zu verstehen seien. Nach Alexy sind Prinzipien Normen, die gebieten, dass etwas in einem relativ auf die rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten möglichst hohen Maße realisiert wird. Prinzipien seien Optimierungsgebote. Auf Grundlage dieser Prinzipienlehre ist Alexys Abwägungsgesetz zu verstehen, das im Rahmen der Verhältnismäßigkeitsprüfung von Grundrechten eine entscheidende Rolle spielt: „Je höher der Grad der Nichterfüllung oder Beeinträchtigung des einen Prinzips ist, desto größer muss die Wichtigkeit der Erfüllung des anderen sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Grundrechte.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1994, S.&amp;amp;nbsp;146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daraus folgt wiederum das Kollisionsgesetz: „Die Bedingungen, unter denen das eine Prinzip dem anderen vorgeht, bilden den Tatbestand einer Regel, die die Rechtsfolge des vorgehenden Prinzips ausspricht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Grundrechte.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1994, S.&amp;amp;nbsp;84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Begriff und Geltung des Rechts ===&lt;br /&gt;
Im Buch &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts&amp;#039;&amp;#039; bemüht sich Alexy um die rechtsphilosophische Begründung eines [[Rechtspositivismus|nichtpostivistischen Rechtsbegriffs]]. Matthias Jestaedt nennt das relative schmale Buch „die gedrängte Summe seines Denkens“.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Jestaedt: &amp;#039;&amp;#039;Glückwunsch. Robert Alexy 70 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: Juristenzeitung (JZ) 70 (2015), S. 823–825, S. 824.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verteidigt in diesem die sogenannte Verbindungsthese, der zufolge der Begriff des Rechts so zu definieren ist, dass er moralische Elemente enthält. Hierbei beschränkt Alexy die moralischen Anforderungen an das Recht aus Gründen der begrifflichen Klarheit auf ein Minimum: Recht sind für Alexy – so seine abschließende Definition – somit&lt;br /&gt;
# die ordnungsgemäß gesetzten,&lt;br /&gt;
# im Großen und Ganzen sozial wirksamen und&lt;br /&gt;
# nicht im Sinne der [[Radbruchsche Formel|Radbruchschen Formel]] extrem ungerechten Normen,&lt;br /&gt;
# die zu einem Normensystem gehören, das einen Anspruch auf Richtigkeit erhebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S.&amp;amp;nbsp;201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alexy begründet diese Version der Verbindungsthese mit dem Richtigkeitsargument (siehe hierzu den folgenden Absatz), dem Unrechtsargument (= Argumentation zugunsten der [[Radbruchsche Formel#Struktur|&amp;#039;&amp;#039;Unerträglichkeitsversion&amp;#039;&amp;#039; der Radbruchschen Formel]]) und dem an Ronald Dworkin und Alexys eigener &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Grundrechte&amp;#039;&amp;#039; anschließenden Prinzipienargument (notwendige moralische Implikationen eines &amp;#039;&amp;#039;auch&amp;#039;&amp;#039; aus Prinzipien bestehenden Rechtssystems).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Richtigkeitsargument ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entscheidende Rolle in Alexys Argumentation kommt dem &amp;#039;&amp;#039;Richtigkeitsargument&amp;#039;&amp;#039; zu. Diesem zufolge erheben sowohl einzelne Rechtsnormen und einzelne rechtliche Entscheidungen als auch Rechtssysteme im Ganzen begriffsnotwendig einen Anspruch auf Richtigkeit. Normensysteme, die diesen Anspruch nicht explizit oder implizit erheben, seien keine Rechtssysteme. Der erste Artikel einer Verfassung könne zum Beispiel nicht lauten:&lt;br /&gt;
* „X ist eine souveräne, föderale und ungerechte Republik.“&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S.&amp;amp;nbsp;65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wenig dürfe ein Richter ein Urteil folgenden Tenors verkünden:&lt;br /&gt;
* „Der Angeklagte wird, was eine falsche Interpretation des geltenden Rechts ist, zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S.&amp;amp;nbsp;68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oben angeführte fiktive „Verfassungsartikel“ und das zitierte „Urteil“ sind Alexy zufolge nicht lediglich „sozial oder rechtlich regelwidrig“, sondern darüber hinaus auch begrifflich fehlerhaft, da sie einen &amp;#039;&amp;#039;performativen Widerspruch&amp;#039;&amp;#039; beinhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S.&amp;amp;nbsp;69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Konzept des performativen Widerspruchs bezieht sich Alexy auf Ideen des englischen Philosophen [[John Langshaw Austin]] und auf das von diesem kreierte Paradebeispiel einer performativ widersprüchlichen Aussage {{&amp;quot; |Text=The cat is on the mat, but I don’t believe it is |Sprache=en}} („Die Katze liegt auf der Matte, aber ich glaube es nicht.“). Aus dem Richtigkeitsargument folge somit, dass in jedem Rechtssystem, das keine performativen Widersprüche einschließe, eine notwendige Verbindung zwischen Recht und „irgendeiner“ Form von Moral bestehe. Damit ist für Alexy ein erster begrifflich notwendiger Zusammenhang zwischen Recht und Moral dargetan. Es handelt sich beim Richtigkeitsargument Alexy zufolge&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S.&amp;amp;nbsp;62.&amp;lt;/ref&amp;gt; um die rationale Rekonstruktion eines seiner Ansicht nach „etwas dunklen“ Satzes Gustav Radbruchs, nämlich: „Recht ist die Wirklichkeit, die den Sinn hat, dem Rechtswerte, der Rechtsidee zu dienen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Radbruch: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsphilosophie.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage, hrsgg. von [[Erik Wolf]] und [[Hans-Peter Schneider (Rechtswissenschaftler)|Hans-Peter Schneider]], Stuttgart 1973, S.&amp;amp;nbsp;119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Unrechtsargument ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Unrechtsargument bezieht sich Alexy auf die Radbruchsche Formel und auf die Frage, ob einzelne Normen dann, wenn sie als sehr bzw. &amp;#039;&amp;#039;unerträglich&amp;#039;&amp;#039; (Radbruch) ungerecht anzusehen sind, ihren Rechtscharakter einbüßen. Hierbei hält Alexy es für ausgemacht, dass für das Unrechtsargument nicht mehr begrifflich-analaytisch, wie noch beim Richtigkeitsargument, argumentiert werden könne. Es gehe vielmehr um die Frage einer &amp;#039;&amp;#039;zweckmäßigen bzw adäquaten&amp;#039;&amp;#039; Begriffsbildung.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S. 71 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sodann analysiert Alexy insgesamt sieben Argumente hinsichtlich der Frage, ob diese Argumente eher für die positivistische Trennungsthese oder für einen durch den Maßstab der Radbruchschen Formel inhaltlich angereicherten Rechtsbegriff sprechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S. 72 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei den sieben analaysierten Argumenten handelt es sich um: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* das Sprachargument (führt die Einführung moralischer Elemente in den Begriff des Rechts zu einem unzweckmäßigen Sprachgebrauch?)&lt;br /&gt;
* das Klarheitsargument (führt die Einbeziehung des Unrechtsarguments zu einer zu großen begrifflichen Unklarheit?)&lt;br /&gt;
* das Effektivitätsargument (kann die Radbruchsche Formel in der Praxis überhaupt etwas gegen Unrecht bewirken?)&lt;br /&gt;
* das Relativismusargument (sind Argumente über Ungerechtigkeit einer rationalen Begründung fähig?)&lt;br /&gt;
* das Demokratieargument (unterläuft die Radbruchsche Formel nicht die Gewaltenteilung?)&lt;br /&gt;
* das Unnötigkeitsargument (außerstrafrechtlich: genügt es nicht, unerträglich ungerechte Gesetze nachträglich, vielleicht sogar rückwirkend, aufzuheben?)&lt;br /&gt;
* das Redlichkeitsargument (strafrechtllich: umgeht die Radbruchsche Formel nicht den Grundsatz &amp;#039;&amp;#039;nullum crimen, nulla poena sine lege&amp;#039;&amp;#039;?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die Analyse dieser sieben Argumente stellt Alexy fest, dass seiner Meinung nach die Gründe, die für einen im Sinne der Radbruchschen Formel modifizierten Rechtsbegriff sprechen, die Gründe, die gegen die Einbeziehung der Radbruchschen Formel sprechen, überwiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beobachter- und Teilnehmerperspektive ====&lt;br /&gt;
Alexy unterscheidet bei seiner Diskussion eines angemessenen Rechtsbegriffs zwischen einer &amp;#039;&amp;#039;Beobachter- und einer Teilnehmerperperspektive&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Teilnehmerperspektive nimmt Alexy zufolge ein, wer beispielsweise als Richter oder Rechtsanwalt innerhalb eines Rechtssystems darüber diskutiert, ob etwas geboten, verboten oder erlaubt ist. Eine Beobachterperspektive nimmt ein, wer ein Rechtssystem von außen betrachtet und beispielsweise als Journalist darüber berichtet, wie innerhalb dieses Systems Fälle tatsächlich entschieden werden. Alexy zufolge ist die Verbindungsthese lediglich innerhalb der Teilnehmerperspektive adäquat. Aus der Beobachterperspektive heraus sei jedoch die positivistische Trennungsthese richtig.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er diskutiert dies am Beispiel der [[Reichsbürgergesetz#Elfte Verordnung vom 25. November 1941|11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz]] vom 25. November 1941, die emigrierten [[Juden]] die deutsche Staatsbürgerschaft entzog. Die fiktive Aussage eines Beobachters, eine Person, die dieser Verordnung unterfalle, sei nicht ausgebürgert worden, obwohl alle deutschen Behörden und Gerichte diese Person als ausgebürgert bezeichnen und eine entsprechende Norm existiere, sei widersprüchlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies gelte für einzelne Normen. Was Rechtssysteme als Ganzes betreffe, könne es Grenzfälle geben, für die es auch aus der Beobachterperspektive heraus widerspruchsfrei möglich sei, dem „Rechtssystem“ den Charakter als Rechtssystem abzusprechen, und zwar dann, wenn das „Rechtssystem“ nicht einmal einen Anspruch auf Richtigkeit geltend mache.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann nämlich hält Alexy es – wie bereits oben dargelegt – für &amp;#039;&amp;#039;begrifflich&amp;#039;&amp;#039; unmöglich, noch von &amp;#039;&amp;#039;Recht&amp;#039;&amp;#039; zu sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Debatten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf Alexys oben skizzierte These, ein Rechtssystem erhebe notwendigerweise einen Anspruch auf Richtigkeit, kam es ab Mitte der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts zu einer mehrjährigen schriftlichen Debatte mit dem russisch-argentinischen Rechtspositivisten [[Eugenio Bulygin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. statt vieler Bulygins Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Alexy&amp;#039;s Thesis of the Necessary Connection between Law and Morality&amp;#039;&amp;#039;, Ratio Juris. Vol. 13 No. 2 June 2000 (133–137) sowie die unter &amp;#039;&amp;#039;Weblinks&amp;#039;&amp;#039; aufgeführten Debattenbeiträge aus dem Jahr 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diskussionen über die Angemessenheit der Radbruchschen Formel und über den Begriff des Rechts haben insbesondere auch mit dem Rechtspositivisten [[Norbert Hoerster]] stattgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Begriff und Geltung des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg und München 1992, S.&amp;amp;nbsp;80 ff. einerseits sowie Norbert Hoerster: &amp;#039;&amp;#039;Was ist Recht. Grundfragen der Rechtsphilosophie&amp;#039;&amp;#039;. München 2006, S. 84 ff. andererseits.&amp;lt;/ref&amp;gt; Norbert Hoerster lehnt Alexys Verbindungsthese ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schüler ==&lt;br /&gt;
Zu Alexys Schülern zählen [[Jan-Reinard Sieckmann]] ([[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]]), [[Matthias Klatt]] ([[Universität Graz]]), [[Axel Tschentscher]] ([[Universität Bern]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oefre.unibe.ch/ueber_uns/personen/prof_dr_tschentscher_axel/index_ger.html#pane72782 |titel=Prof. Dr. Axel Tschentscher, LL.M. |datum=2016-08-31 |abruf=2017-11-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Nils Jansen]] ([[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälische Wilhelms-Universität Münster]]), [[Mattias Kumm]] (New York University School of Law, Wissenschaftszentrum Berlin und [[Humboldt-Universität zu Berlin]]), [[Martin Borowski]] ([[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]), [[Jochen Bittner]] (Zeit-Redakteur), Fernando Leal ([[Fundação Getulio Vargas]], Rio de Janeiro), Virgilio Afonso da Silva ([[Universität São Paulo]]) und [[Carsten Bäcker]] ([[Universität Bayreuth]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Auflistung der akademischen Schüler Robert Alexys auf dem Stand des Jahres 2015 enthält: Matthias Jestaedt: &amp;#039;&amp;#039;Glückwunsch. Robert Alexy 70 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: Juristenzeitung (JZ) 70 (2015), S. 823–825, S. 823.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Bezug auf Alexys Schülerschaft wird in der Sekundärliteratur teilweise bereits von einer &amp;quot;Kieler Schule des Rechts&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Nicht zu verwechseln mit der [[Kieler Schule]], einer Gruppe nationalsozialistischer Juristen, die zur Zeit des Nationalsozialismus an der Universität Kiel wirkten.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. von einer &amp;quot;Alexy-Schule&amp;quot; gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;So Matthias Jestaedt (&amp;#039;&amp;#039;Kiel School&amp;#039;&amp;#039;) und Ralf Poscher (&amp;#039;&amp;#039;Alexy School&amp;#039;&amp;#039;). In: Matthias Klatt (Hrsg.): Institutionalized Reason, New York 2012, S. 152 u. S. 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere die Rezeption von Alexy Prinzipientheorie wird von [[Matthias Jestaedt]] als kennzeichnend für die neue &amp;#039;&amp;#039;Kieler Schule&amp;#039;&amp;#039; des Rechts angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1982 erhielt Alexy für seine 1978 erstmals im Druck erschienene Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Theorie der juristischen Argumentation&amp;#039;&amp;#039; den Preis der Philologisch-Historischen Klasse der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 wurde Robert Alexy durch bisher insgesamt vierzehn Universitäten aus Europa und Südamerika die Ehrendoktorwürde verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-kiel.de/de/person/alexy-robert-46599 Personendarstellung auf den Seiten der Universität Kiel.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 2008 verliehen ihm zunächst die Universitäten [[Alicante]] ([[Spanien]]), [[Buenos Aires]] ([[Argentinien]]) und [[San Miguel de Tucumán|Tucumán]] (Argentinien) die Ehrendoktorwürde. In den Jahren 2009 und 2010 folgten weitere Ehrendoktorwürden, verliehen von der [[Universität Antwerpen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.uni-kiel.de/aktuell/pm/2009/2009-058-pers-mai-09.shtml |titel=Personalmeldungen Mai 2009 |werk=Christian-Albrechts-Universität zu Kiel |datum=2010-06-11 |abruf=2012-01-16 |kommentar=siehe: &amp;#039;&amp;#039;4. Auszeichnungen und Ehrenmitgliedschaften&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Universidad Nacional Mayor de San Marcos]] (Lima) und der Universidad Ricardo Palma (Lima). Am 14. Juni 2012 verlieh ihm die [[Universidade Federal do Piauí]] (Brasilien) ein Ehrendoktorat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ufpi.br/noticia.php?id=21431 |titel=UFPI concede título de Doutor Honoris Causa ao Prof. Dr. Robert Alexy |werk=Universidade Federal do Piauí |datum=2012-06-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150722063711/http://www.ufpi.br/noticia.php?id=21431 |archiv-datum=2015-07-22 |abruf=2012-06-16 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. Oktober 2012 wurde ihm eine Ehrendoktorwürde der [[Karls-Universität Prag]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.cuni.cz/UK-4180.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. Oktober 2012 verlieh ihm die [[Universität Coimbra]] die Ehrendoktorwürde.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.uc.pt/sobrenos/DHC/RobertAlexy&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren folgten unter anderem Ehrendoktorate von Universitäten in Porto Alegre, Belo Horizonte, Chapecó, Rio de Janeiro und [[Bogotá]]. 2016 wurde Alexy mit einem [[Ehrendoktorat]] der [[Universidad Nacional del Altiplano de Puno|Universidad Nacional del Altiplano]], [[Peru]], ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.unap.edu.pe/web4/node/4147?w=1024&amp;amp;h=768 |titel=LA UNA DISTINGUE COMO DOCTOR HONORIS CAUSA A JURÍSTA ROBERT ALEXY {{!}} Universidad Nacional del Altiplano - UNAP - Puno |werk=www.unap.edu.pe |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161117133958/http://www.unap.edu.pe/web4/node/4147?w=1024&amp;amp;h=768 |archiv-datum=2016-11-17 |abruf=2016-11-17 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. April 2010 wurde Alexy das [[Bundesverdienstkreuz|Verdienstkreuz]] 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/professor-robert-alexy-erhaelt-das-verdienstkreuz-1-klasse &amp;#039;&amp;#039;Professor Robert Alexy erhält das Verdienstkreuz 1. Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Mitteilung der Universität Kiel.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Juni 2013 wurde Alexy mit dem [[Kultur- und Wissenschaftspreis der Stadt Kiel|Kieler Wissenschaftspreis]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160311030735/http://www.kieler-woche.de/presse/_meldung.php?id=31232 &amp;#039;&amp;#039;Kieler Wissenschaftspreis 2013 verliehen an Prof. Dr. Martina Gerken und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Robert Alexy&amp;#039;&amp;#039;], Pressemeldung vom 30. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Das wissenschaftliche Werk Robert Alexys umfasst mehr als 180&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schriftenverzeichnis |Sammelwerk=Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Robert Alexy |Datum= |Online=https://www.uni-kiel.de/fileadmin/user_upload/mandanten/rechtswissenschaftliche-fakultaet/HKI/schriftenverzeichnis-alexy.pdf |Abruf=2025-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Veröffentlichungen, die in 23 Sprachen übersetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-kiel.de/de/universitaet/detailansicht/news/ein-abschied-ohne-abschied-von-rechtsphilosoph-robert-alexy/ &amp;#039;&amp;#039;Ein Abschied ohne Abschied von Rechtsphilosoph Robert Alexy&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine vollständige Liste seiner Veröffentlichungen findet sich auf den Webseiten seines Lehrstuhls an der Universität Kiel. Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie der juristischen Argumentation. Die Theorie des rationalen Diskurses als Theorie der juristischen Begründung&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1983 (Erstauflage 1978) ISBN 3-518-28036-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Grundrechte&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1994 (Erstauflage 1986) ISBN 3-518-28182-8&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Begriff und Geltung des Rechts |Ort=Freiburg und München |Datum=1992 |ISBN=3-495-48063-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Mauerschützen. Zum Verhältnis von Recht, Moral und Strafbarkeit |Ort=Hamburg |Datum=1993 |ISBN=3-525-86282-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Recht, Vernunft, Diskurs |Ort=Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. |Datum=1995 |ISBN=3-518-28767-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Der Beschluß des Bundesverfassungsgerichts zu den Tötungen an der innerdeutschen Grenze vom 24. Oktober 1996 |Ort=Hamburg |Datum=1997 |ISBN=3-525-86293-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Robert Alexy, Hans-Joachim Koch, Lothar Kuhlen, Helmut Rüßmann |Titel=Elemente einer juristischen Begründungslehre |Ort=Baden-Baden |Datum=2003 |ISBN=3-7890-8397-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Monographien ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carsten Bäcker |Titel=Begründen und Entscheiden: Kritik und Rekonstruktion der Alexyschen Diskurstheorie des Rechts |Auflage=2. |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2012 |ISBN=978-3-8329-6630-0}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Borowski]], [[Stanley L. Paulson]] und [[Jan-Reinard Sieckmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rechtsphilosophie und Grundrechtstheorie: Robert Alexys System&amp;#039;&amp;#039;, Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-16-155626-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Peter Gril |Titel=Die Möglichkeit praktischer Erkenntnis aus Sicht der Diskurstheorie: Eine Untersuchung zu Jürgen Habermas und Robert Alexy |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Ort=Berlin |Datum=1998 |ISBN=3-428-09259-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ruben Hartwig |Titel=Die Institutionalisierung des Nichtinstitutionellen: Alexys diskurstheoretische Konzeption der praktischen Vernunft als Grundlage der Theorie des Rechts und des Staates |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2020 |ISBN=978-3-8487-5841-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Matthias Klatt |Titel=Institutionalized Reason. The Jurisprudence of Robert Alexy |Verlag=Oxford University Press |Ort=Oxford |Datum=2010 |ISBN=978-0-19-958206-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=George Pavlakos |Titel=Law, Rights and Discourse: The Legal Philosophy of Robert Alexy |Verlag=Hart |Ort=Oxford |Datum=2007 |ISBN=978-1-84113-676-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Jan-Reinard Sieckmann |Titel=Die Prinzipientheorie der Grundrechte: Studien zur Grundrechtstheorie Robert Alexys |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2007 |ISBN=978-3-8329-2620-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Debatten in Aufsätzen ===&lt;br /&gt;
* Eugenio Bulygin, &amp;#039;&amp;#039;Alexy&amp;#039;s Thesis of the Necessary Connection between Law and Morality&amp;#039;&amp;#039;. Ratio Iuris Vol. 13 No. 2 June 2000 (133–137).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zur Biographie und Festschriften ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Grundlagen der demokratischen Verfassung. Festschrift für Robert Alexy zum 80. Geburtstag |Hrsg=Carsten Bäcker, Martin Borowski, Jan-Reinard Sieckmann |Verlag=Mohr Siebeck |Ort=Tübingen |Datum=2025 |ISBN=978-3-16-164702-4}}&lt;br /&gt;
* Matthias Jestaedt: &amp;#039;&amp;#039;Glückwunsch. Robert Alexy 70 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: Juristenzeitung (JZ) 70 (2015), S.&amp;amp;nbsp;823–825.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120581698}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-kiel.de/de/person/alexy-robert-46599 Personendarstellung Robert Alexys auf den Seiten der Universität Kiel]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160122161618/http://www.alexy.jura.uni-kiel.de/de/data/DatasMenschenrechte.pdf Vortrag von Robert Alexy: &amp;#039;&amp;#039;Data und die Menschenrechte&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 96 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.unesco-phil.uni-bremen.de/Texte%20zur%20Vorlesung/Grundrechte-EPh.pdf Robert Alexy, &amp;#039;&amp;#039;Grundrechte&amp;#039;&amp;#039;, in: H.J. Sandkühler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Hamburg 1999] (PDF-Datei; 50 kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.te.gob.mx/ccje/Archivos/eugenio_bulygin.pdf &amp;#039;&amp;#039;Alexy Between Positivism and Non-positivism&amp;#039;&amp;#039;. Aufsatz von Eugenio Bulygin aus dem Jahr 2010 (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.te.gob.mx/ccje/Archivos/r_aalexy.pdf &amp;#039;&amp;#039;Between Positivism and Non-positivism? A Third Reply to Eugenio Bulygin&amp;#039;&amp;#039;. Antwort Robert Alexys auf Bulygins oben verlinkten Debattenbeitrag, ebenfalls aus dem Jahr 2010 (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120581698|LCCN=n/78/40870|VIAF=108468983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Alexy, Robert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosoph (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter der Diskurstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Joachim-Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Alicante]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universidad de Buenos Aires]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Nationalen Universität Tucumán]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Antwerpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universidad Nacional Mayor de San Marcos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Karls-Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Coimbra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Saragossa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universidad Nacional del Altiplano de Puno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Argentinien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Brasilien]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in der Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Alexy, Robert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Rechtsphilosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. September 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Klage</name></author>
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