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	<title>Roßwag - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T14:09:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ro%C3%9Fwag&amp;diff=704548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kallichore: Änderung 265845159 von Ameisenbär22 rückgängig gemacht; Auf https://www.vaihingen.de/unsere-stadt/stadt-vaihingen/zahlen-fakten werden noch 1281 Einwohner (Stand 31. Juli 2024) angegeben; Gibt es eine Quelle für aktuellere Zahlen?</title>
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		<updated>2026-04-03T14:46:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265845159&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265845159&quot;&gt;265845159&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Ameisenb%C3%A4r22&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Ameisenbär22&quot;&gt;Ameisenbär22&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Auf https://www.vaihingen.de/unsere-stadt/stadt-vaihingen/zahlen-fakten werden noch 1281 Einwohner (Stand 31. Juli 2024) angegeben; Gibt es eine Quelle für aktuellere Zahlen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Roßwag&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Vaihingen an der Enz&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Rosswag COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.9359&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08.917&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 213 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1281&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-07-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vaihingen.de/unsere-stadt/stadt-vaihingen/zahlen-fakten |titel=Zahlen &amp;amp; Fakten |hrsg=Vaihingen an der Enz |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 71665&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07042&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roßwag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Vaihingen an der Enz]] im [[Landkreis Ludwigsburg]], hat etwa 1300 Einwohner und ist als [[Weinbauort]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Roßwag von der Roßwager Halde.jpg|mini|Blick von der Roßwager Halde auf Ortskern und Enzschlinge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Roßwag.jpg|mini|Blick auf die Adlerstraße und im Hintergrund auf Steillagen-Weinberge]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1833 UFK NW XLI-9 LABW Staatsarchiv Ludwigsburg EL 68 VI Nr 8713 Bild 1.jpg|mini|Roßwag auf der Flurkarte von 1833]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosswag Rathausstrasse 3-5-7.jpg|mini|Fachwerkhäuser in der Rathausstraße]]&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Roßwag liegt an der [[Enz]], etwa 30&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Stuttgart]] und 3&amp;amp;nbsp;km westlich von Vaihingen an der Enz in 218 Metern Höhe. Es gehört zu Vaihingen an der Enz im [[Landkreis Ludwigsburg]] und liegt direkt an der Grenze zum [[Enzkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umgebung ===&lt;br /&gt;
Die Enz bildet bei Roßwag eine weite, nach Norden offene Schleife. Die Landschaft um Roßwag wird beherrscht durch das Tal der mittleren Enz, die auf ihrem Weg durch den oberen [[Muschelkalk]] die charakteristischen Enztalschlingen gebildet hat. Auch wenn sich die Roßwager eher zum [[Heckengäu]] zugehörig fühlen, das sich entlang dem Ostrand des Nordschwarzwaldes bis in die Gegend südlich von [[Nagold]] hinzieht, wird ihre Markung aus [[Physische Geographie|physisch-geographischer]] Sicht zum [[Liste der Orte im Strohgäu|Strohgäu]] im [[Naturraum]] [[Neckarbecken]] gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://geographie.giersbeck.de/karten/170.pdf Karte Nr. 170 zur naturräumlichen Gliederung] bearbeitet von Friedrich Huttenlocher und Hansjörg Dongus, Institut für Landeskunde, Stuttgart 1966.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte des Stadtteils sind [[Illingen (Württemberg)|Illingen]] und [[Mühlhausen an der Enz]]. Außerdem grenzen der Vaihinger Stadtteil [[Aurich (Vaihingen an der Enz)|Aurich]] und der [[Mühlacker]] Stadtteil [[Großglattbach]] an die ehemalige Roßwager Markung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
Um die Enzschleife südlich von Roßwag liegt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG) [[Enzaue bei Roßwag und Burghalde]] mit unterschiedlichsten Standortverhältnissen: weiten Wiesenauen mit Wiesenbewässerungsgräben und naturnahem Uferbewuchs, Altwasser, Prallhang, Quellaustritten mit Tuffbildung und Laubwald. Bei der Ruine Altroßwag liegt das NSG [[Roter Rain und Umgebung]]. Die Enzaue ist von Roßwag bis zum [[Leinfelder Hof]] großteils als [[Landschaftsschutzgebiet]] ausgewiesen, das sich auf Roßwager Gemarkung mit dem [[FFH-Gebiet]] 7018–342 „Enztal bei Mühlacker“ überschneidet. Am Nordrand der Markung findet sich zudem das kleine [[Landschaftsschutzgebiet|LSG]] „Breite Egert“, auf dessen Fläche sich einst eine [[Wüstung|wüst gefallene Siedlung]] befunden haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Übersichtskarte der [[LUBW]] zum {{Webarchiv |url=http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/232670/7119341_03_uebersichtskarte.pdf?command=downloadContent&amp;amp;filename=7119341_03_uebersichtskarte.pdf |text=Natura-2000-Managementplan |wayback=20141024191807 |archiv-bot=2019-05-11 00:23:04 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Die steilen sonnenexponierten Weinberg-Terrassen begründeten schon im vorigen Jahrhundert den Ruf der Roßwager Weine. Das Enztal zwischen Mühlacker und Vaihingen ist eines der wenigen Weinbaugebiete Württembergs mit reinen, mineralstoffreichen Muschelkalkböden. Roßwag hat eine eigene [[Weinbau]]genossenschaft, an deren [[Kelter]] viele Winzer aus der Umgebung ihre Trauben abliefern. Die vielfach ausgezeichneten Genossenschaftsweine werden hier auch direktvermarktet. Der Genossenschaftskellerei Roßwag-Mühlhausen ist mittlerweile auch die Weingärtnergenossenschaft [[Markgröningen]] beigetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Eine Gruppe von abgeflachten, noch nicht näher untersuchten Grabhügeln im „Laihle“, einem Hochwald an der Südgrenze der Gemarkung, entstammt vermutlich der [[Hallstattzeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landkreis Ludwigsburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vor- und Frühgeschichte im Kreis Ludwigsburg&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Ludwigsburg 1993, S. 396f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Boden- bzw. Grabfunde im Ort selbst und südlich davon weisen darauf hin, dass Roßwag bereits in der Zeit der [[Merowinger]] besiedelt war.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Landkreis Ludwigsburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vor- und Frühgeschichte im Kreis Ludwigsburg&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, Ludwigsburg 1993, S. 396f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Ortsherrschaft ===&lt;br /&gt;
1148 wurde Roßwag bzw. der Edelfreie Werner von Roßwag erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: WUB Band II., Nr. 327, Seite 43–45 [http://www.wubonline.de/?wub=521 WUB online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihren Stammsitz, die [[Burg Altroßwag]] am Hang links der Enz hatten die [[Herren von Roßwag]] im 11. oder 12. Jahrhundert errichtet. An der Seite der [[Staufer]] mehrten diese ihren Besitz und kamen zu politischem Einfluss. So wurde Albert von Roßwag kaiserlicher Hofrichter von [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]]&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: WUB Band III., Nr. 876, Seite 374–375 [http://www.wubonline.de/?wub=1311 WUB online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich Ausgang des 13. oder Beginn des 14. Jahrhunderts teilte sich der Ortsadel in eine Linie Alt-Roßwag und Neu-Roßwag und es gab zwei Roßwager Burgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt; 1300 verkaufte der Edelfreie Rudolf von Roßwag mit Zustimmung seines Bruders, des hiesigen Pfarrers Burkard von Roßwag, das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]] an der Martinskirche zu Roßwag an das [[Kloster Maulbronn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: WUB Band XI., Nr. 5399, Seite 346 [http://www.wubonline.de/?wub=6431 WUB online].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem beide Linien des Ortsadels ausgestorben und Roßwag 1394 von deren Nachfolgern, den Herren von Stein und den Grafen von Württemberg, an das Kloster Maulbronn verkauft worden war, wurde die Burg Altroßwag dem Verfall preisgegeben. Die Burg Neuroßwag, die zwischenzeitlich im Besitz der Herren von Württemberg war – sie hatten diese von Cunrad Schenk von Winterstetten erworben – wurde 1372 dem Kloster Maulbronn mit einer Wiederkaufsklausel verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klunzinger1834&amp;quot; /&amp;gt; Wohl nach Wiedereinlösung schenkte 1394 Graf [[Eberhard III. (Württemberg, Graf)|Eberhard III. von Württemberg]] die Burg mit einer Abrissbedingung dem Kloster Maulbronn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klunzinger1834&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt; Die ursprüngliche Vermutung, dass deren Standort ebenfalls in Roßwag lag, erwies sich nach gründlicher Suche als nicht haltbar. Es konnten keinerlei Überreste an den möglichen  Standorten im Umfeld der [[Gewann]]e „Schlosswiesen“, „In der Burg“, „Burghalde“ und „Hinter der Capelle“ südlich von Roßwag lokalisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1126/Ro%C3%9Fwag+%5BAltgemeinde-Teilort%5D www.leo-bw.de] und [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=50259&amp;amp;klassi=003.040&amp;amp;anzeigeKlassi=003.040.009 Urflurkarte NW XL-9 von 1833].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist aber kein Wunder, dass rechts der Enz keine Burgreste gefunden wurden. Wie Heinz Burkhardt (2018) in zahlreichen Urkunden nachwies, lag die Burg Neuroßwag gar nicht auf Roßwager Markung, sondern zwischen Lienzingen und Schützingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Bis zur [[Reformation]] gehörte die Roßwager Pfarrei zum [[Landkapitel Vaihingen]] im [[Archidiakonat Trinitatis]] des [[Bistum Speyer|Bistums Speyer]]. In den Jahren von 1652 bis 1661 und 1693 bis 1703 war die evangelische [[Superintendenz]] über den ganzen Amtsbezirk des württembergischen Klosteramts Maulbronn mit der Roßwager Pfarrei verbunden. Nach der Aufteilung dieses Klosteramts in zwei Diözesen wurde die obere der beiden von 1703 bis 1744 erneut mit Roßwag verknüpft. Danach wurde diese „obere Superintendenz“ nach [[Dürrmenz (Mühlacker)|Dürrmenz]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:Beschreibung des Oberamts Vaihingen/Kapitel B 17|Beschreibung des Oberamts Vaihingen, S. 226, in Wikisource]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] wurde der Ort schwer beschädigt, ebenso durch die Franzoseneinfälle während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen]] und des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekriegs]]. Im Zuge von Enzkorrektionen im 19. Jahrhundert wurde der Enzarm links vom ehemaligen [[Werder (Landschaft)|Wörth]] trockengelegt und die Roßwager Enzbrücke an die heutige Stelle verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=50259&amp;amp;klassi=003.041&amp;amp;anzeigeKlassi=003.041.009 Urflurkarte NW XLI-9 von 1833]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der [[Säkularisation]] im Zuge der Reformation hatte Roßwag politisch zum [[Haus Württemberg|württembergischen]] [[Klosteramt Maulbronn]] gehört. 1806 kam der Ort zum [[Oberamt Vaihingen]], das 1938 zum [[Landkreis Vaihingen]] erweitert wurde. Am 1. März 1972 wurde Roßwag nach [[Vaihingen an der Enz]] eingemeindet und verlor seine Selbständigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=458}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1993 erlebte der Ort ein verheerendes Hochwasser durch einen Dammbruch. 2006 wurde die neue Roßwager [[Kelter]] zum ersten Mal eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Rosswag COA.svg|links|60px|Wappen Roßwag]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RoßwagMartinskirche.jpg|mini|[[Martinskirche (Roßwag)|Martinskirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RoßwagRathaus.jpg|mini|Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
Das Wappen von Roßwag zeigt in Rot eine fünfblättrige blau besamte goldene Rose. Das Wappen [[Redendes Wappen|versinnbildlicht]] den Ortsnamen, der nicht von einem Ross, sondern von der Rose herrührt, und stammt vom ehemaligen Ortsadel, den edelfreien [[Herren von Roßwag]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. WUB Band III., Nr. 876, Seite 374–375 [http://www.wubonline.de/?wub=1311 WUB online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Gemeindesymbol ist es erstmals 1903 im Gemeindesiegel nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Sehenswert ist der Ortskern mit vielen alten Fachwerkhäusern und der [[Martinskirche (Roßwag)|Martinskirche]], einer von den Herren von Roßwag anstelle eines Vorgängerbaus im 13. Jahrhundert erbauten [[Wehrkirche]], die im 15. Jahrhundert weitgehend ihre heutige Form mit einem spätgotischen Chor erhielt. Die Mauern der Wehrkirche wurden 1842 großteils abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „wenig ansehnliche, 1706 erbaute Rathaus, gehörte früher einem Ortsbürger“ und soll um 1800 von der Gemeinde erworben worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus Portrait Roßwags in der [[s:Beschreibung des Oberamts Vaihingen/Kapitel B 17|Oberamtsbeschreibung Vaihingen von 1856]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft Ortsbild Roßwag (GOR)&amp;#039;&amp;#039; setzt sich für den Erhalt des historischen Ortskerns und die Pflege der Kulturlandschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Jedes Jahr wird am 1. Sonntag im Juli das Lindenfest mit einem Festumzug durch den Ort und Vorführungen am Festplatz unter der Linde gefeiert.&lt;br /&gt;
* Die Genossenschaftskellerei Roßwag-Mühlhausen veranstaltet an Christi Himmelfahrt und dem anschließenden Wochenende ein Weinfest.&lt;br /&gt;
* Der Jugendtreff Moschde veranstaltet im März in der Roßwager Sport- und Kulturhalle den Hallenrock und im Juli auf einem Festplatz zwischen Roßwag und Vaihingen das Moschdefeschd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berühmte Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Brudi]] (1907–1987), Maler und Buchgrafiker. Er war erster Vorsitzender der Gemeinschaft Ortsbild Roßwag (GOR).&lt;br /&gt;
* [[Gottlob David Hartmann]] (1752–1775), deutscher Schriftsteller und Theologe. Er ist in Roßwag am 2. September 1752 geboren. Er starb als Professor der Philosophie mit 23 Jahren in Mitau (heute Jelgawa) in Lettland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johann Valentin Strebel]] (1801–1881),  Pfarrer, Pädagoge und Musiker. Er war 25 Jahre in Roßwag tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Martin Striebel]] (1929–2008), Kirchenmusiker, Kirchenliederdichter und Pfarrer in Roßwag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Vaihingen |Titel=Roßwaag |Seite=220–227 |Wikisource=Kapitel B 17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot;&amp;gt;Heinz Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Roßwag Ortsgeschichte 1148-2016.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Stadt Vaihingen an der Enz 2018. ISSN 0937-079X Band 1, Seite 46–56; Band 2, Seite 9–19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klunzinger1834&amp;quot;&amp;gt;[[Karl Klunzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundliche Geschichte der vormaligen Cisterzienser-Abtei Maulbronn.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sonnenwald, Stuttgart 1834 S. 39, 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vaihingen.de/unsere-stadt/stadtteile/rosswag Informationen über Roßwag auf den Internetseiten der Stadt Vaihingen]&lt;br /&gt;
* [http://www.g-o-r.de/umgebung/umgebung.html Website der Gemeinschaft Ortsbild Roßwag (GOR)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Vaihingen an der Enz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4421578-2|VIAF=247367432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rosswag}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Vaihingen an der Enz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ludwigsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ludwigsburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1148]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Enz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kallichore</name></author>
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