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	<title>Roßplatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:25:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ro%C3%9Fplatz&amp;diff=2640234&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Wolf 01: Wikilink ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-28T10:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
|Name=Roßplatz&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=Coat of arms of Leipzig.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Platz in Leipzig&lt;br /&gt;
|Bild=Leipzig - Roßplatz + Lennéanlage 01 ies.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=Roßplatz – vom Westen gesehen (2016)&lt;br /&gt;
|Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Zentrum-Süd]], [[Zentrum-Südost]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=17. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=1950er Jahre&lt;br /&gt;
|Straßen=[[Augustusplatz]],&amp;lt;br /&amp;gt;Martin-Luther-Ring, Goldschmidtstraße, Grünewaldstraße,  [[Universitätsstraße (Leipzig)|Universitätsstraße]], Markthallenstraße, Brüderstraße&lt;br /&gt;
|Bauwerke=Ringbebauung mit [[Ring-Café (Leipzig)|Ring-Café]], ehemaliger [[Bowlingtreff (Leipzig)|Bowlingtreff]]|Nutzergruppen=[[Kraftverkehr|Autoverkehr]], [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]], [[Fußverkehr]]&lt;br /&gt;
|Platzgestaltung=&lt;br /&gt;
|Platzfläche=ca. 5,2 ha&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | align     = right&lt;br /&gt;
 | Richtung  = vertical&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile = Der Roßplatz auf historischen Karten&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile_align = center&lt;br /&gt;
 | Kopfzeile_Hintergrund =#E8E8E8&lt;br /&gt;
 | Breite      = 235&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Roßplatz 1749.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1749&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | Bild2       =  Roßplatz 1847.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1847&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | Bild3       = Roßplatz 1902.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel3 = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1902&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | Hintergrund=#E8E8E8&lt;br /&gt;
 | center = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Roßplatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Leipzig]] ist der südöstliche Teil des um die Innenstadt verlaufenden [[Innenstadtring (Leipzig)|Innenstadtrings]] mit zweispurigen Richtungsfahrbahnen und einem getrennten Gleiskörper. Mit dem vierspurigen Ausbau des Rings und der in den 1950er Jahren entstandenen und dem Straßenverlauf angepassten [[Ringbebauung (Leipzig)|Ringbebauung]] hat der Roßplatz seinen ehemaligen Charakter eines Platzes zum Teil eingebüßt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Roßplatz beginnt an der Südostecke des [[Augustusplatz]]es, schwenkt dann im Bogen von südlicher auf westliche Richtung und endet nach 460 Metern an der Nordostecke des [[Wilhelm-Leuschner-Platz (Leipzig)|Wilhelm-Leuschner-Platzes]] (bis 1945 Königsplatz). Dieser Punkt liegt innerhalb der Straßenbahnhaltestelle Wilhelm-Leuschner-Platz und nicht etwa, wie wegen der seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fehlenden Bebauung der Südseite oft angenommen, an der Ecke Grünewaldstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtlicher Stadtplan Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, Amt für Statistik und Wahlen Leipzig, 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Roßplatz münden die Goldschmidtstraße (bis 1947 Königstraße), die Grünewaldstraße (bis 1950 Kurprinzstraße, bis 1880 Schrötergässchen) und die [[Universitätsstraße (Leipzig)|Universitätsstraße]]. Hinter der Ringbebauung enden die früher noch einmündenden Auguste-Schmidt-Straße (früher Roßstraße), Seeburgstraße und Sternwartenstraße. In der Innenseite des Bogens des Roßplatzes, die nie bebaut war, liegt die [[Lenné-Anlage]] (inoffiziell auch Schillerpark).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Roßplatz verläuft nach der [[Kleinräumige Gliederung|kleinräumigen Gliederung]] Leipzigs von 1992 die Grenze zwischen den [[Liste der Stadtbezirke und Ortsteile Leipzigs|Ortsteilen]] Zentrum, Zentrum-Südost (mit der Ringbebauung) und Zentrum-Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seinen Ursprung hat der Roßplatz in der erfolglosen Belagerung Leipzigs 1547 durch Truppen des [[Schmalkaldischer Bund|Schmalkaldischen Bundes]] unter [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich I.]] im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]], als die vorher fast bis an die [[Stadtmauer]]n heranreichenden [[Vorstadt|Vorstädte]] niedergebrannt wurden. Nach dieser Belagerung wurden die Verteidigungsanlagen durch den Bau von [[Bastei (Festung)|Basteien]], hier der [[Moritzbastei]], neu gestaltet und der davor liegende Bereich als freies Schussfeld unbebaut gelassen ([[Glacis (Festungsbau)|Glacis]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leipzig-lexikon.de/STRASSEN/01004.HTM Leipzig-Lexikon]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1625 erteilte der [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürst]] [[Johann Georg I. (Sachsen)|Johann Georg I.]] der Stadt Leipzig das [[Privileg]], zweimal im Jahr einen [[Pferdemarkt]] abzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Platz dafür wurde das freie Gelände vor der Moritzbastei gewählt, das auch wegen der nahen Kiesgruben als Kautz bezeichnet wurde, dem [[Slawische Sprachen|slawischen]] Wort für Kies. Von nun an setzte sich der Name Roßmarkt oder Roßplatz zunehmend durch. 1681 wurden in Anwesenheit von Kurfürst  [[Johann Georg III. (Sachsen)|Johann Georg III.]] hier die ersten Leipziger [[Pferderennen]] veranstaltet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Roßplatz 1784.jpg|mini|links|Der Roßplatz 1784]]&lt;br /&gt;
Da im letzten Viertel des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Stadtmauer ihre militärische Bedeutung immer mehr verlor, wurde nach und nach das Gelände vor der Stadtbefestigung zur Bebauung freigegeben. Zunächst entstand an das Territorium angrenzend der [[Großbosischer Garten|Bosesche Barockgarten]], das Vorbild zahlreicher weiterer Gärten rund um die Stadt. Es wurden auch Häuser an der Südseite des Roßmarktes gebaut, aber immer den großen Platz freilassend. Waren es anfangs einfache Bauten, meist mit einem Garten an der Rückseite, so wurden sie im Laufe der Jahre zum Teil wieder abgetragen und vergrößert erneuert, bis schließlich zum Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts solche repräsentative Bauten wie das [[Panorama (Leipzig)|Panorama]] und das [[Café Bauer (Leipzig)|Café Bauer]] entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Roßplatz kam es am 12. August 1845 nach Protesten gegen den sächsischen Prinzen [[Johann (Sachsen)|Johann]] vor dem [[Hotel de Prusse]] zum Schusswaffeneinsatz gegen die Protestierenden, wobei acht Bürger erschossen wurden. Diese Vorgänge sind auch als „[[Leipziger Gemetzel]]“ bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 beseitigte [[Peter Joseph Lenné]] im Auftrag des Stadtrates die bis dahin in strenger Reihe stehenden Bäume der nördlichen Platzbegrenzung und gestaltete unter Einbeziehung des zugeschütteten [[Stadtgraben]]s und der Aufschüttung eines Hügels eine Parkanlage im [[Englischer Landschaftsgarten|englischen Stil]] mit von Baumgruppen begrenzten Wiesenflächen und geschwungenen Wegen, den [[Lenné-Anlage|Schillerpark]]. 1872 fuhr die erste [[Pferdebahn]] um den Zentrumsring und damit auch über den Roßplatz. 1883 folgte der Abzweig zum [[Bayerischer Bahnhof|Bayerischen Bahnhof]] durch die Kurprinzstraße, zu der das Schrötergässchen erweitert worden war, und 1896 die Elektrifizierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Bombenangriff auf Leipzig vom [[Luftangriffe auf Leipzig#4. Dezember 1943|4. Dezember 1943]] wurde die gesamte Bebauung des Roßplatzes zerstört. Nach Abtragung des Trümmerschutts der zerstörten Bauten durch die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Zentrumsbahn&amp;#039;&amp;#039; der [[Trümmerbahn#Trümmerbahn in Leipzig|Leipziger Trümmerbahnen]] nach Kriegsende 1945 wurde am 29. August 1953 auf dem östlichen Teil des Roßplatzes der Grundstein für die neue Ringbebauung gelegt, die 1955 fertiggestellt wurde. Der westliche Teil des Platzes ist bis auf den inzwischen leer stehenden [[Bowlingtreff (Leipzig)|Bowlingtreff]] von 1987 bis heute unbebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Sitzung am 24. Januar 2024 beschloss der Leipziger Stadtrat die Umbenennung der Teilfläche des Roßplatzes mit dem [[Brunnen in Leipzig#Mägdebrunnen|Mägdebrunnen]] in &amp;#039;&amp;#039;Hinrich-Lehmann-Grube-Platz&amp;#039;&amp;#039;. Die Umbenennung wird mit der Bekanntgabe im Leipziger Amtsblatt wirksam und nach Ablauf der Rechtsbehelfsfrist bzw. der Erschöpfung des Rechtsweges bestandskräftig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2012449&amp;amp;refresh=false&amp;amp;TOLFDNR=2102678 Beschlussvorlage - VII-DS-08927: Straßenbenennung 1/2024]&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;ratsinformation.leipzig.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 26. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipzig-nennt-mehrere-plaetze-um-hinrich-lehmann-grube-platz-im-zentrum-A2CCP74O7RBGRNI6DOAQJT67VY.html Stadtrat beschließt Straßenbenennungen: Leipzig bekommt einen Hinrich-Lehmann-Grube-Platz]&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung|lvz.de]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 26. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bebauung ==&lt;br /&gt;
=== Historische Bebauung ===&lt;br /&gt;
In der 1943 zerstörten historischen Bebauung begann die Hausnummerierung im Gegensatz zu heute auf der westlichen Seite und enthielt, wie auch heute, wegen der fehlenden Gegenseite sowohl ungerade als auch gerade Nummern.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 1:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Das Hotel „Zum grünen Baum“ war die Ecke Roßplatz/Königsplatz und ging auf eine Ausspanne aus dem 18. Jahrhundert zurück. Es wurde 1894 abgebrochen und vierstöckig neu errichtet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 2–4:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Nr. 2, seit 1875 „Darmstädter Hof“, und die folgenden Häuser um die Markthallenstraße (vorher Kleine Windmühlgasse) fielen dem 1891 eröffneten Bau der [[Zentralmarkthalle (Leipzig)|Zentralmarkthalle]] zum Opfer, sodass der Blick vom Roßplatz auf die Markthalle frei war.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 3b:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Otto Wigand|Wigandsche Druckerei]], wo 1867 die deutsche Erstausgabe von [[Karl Marx]]’ „[[Das Kapital]]“ gedruckt wurde. Daran erinnert eine Gedenktafel am Roßplatz Nr. 13, in der Nähe des ehemaligen Standorts der Druckerei.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 5:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Gegen die Front der Nummern 1–4 nach Norden vorgerückt (etwa an der Stelle des späteren Bowlingtreffs) entstand 1883/84 das Panorama, ein Rundbau mit einer teilweise verglasten Kuppel zur Darstellung von Panoramabildern, insbesondere von Schlachten des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges 1870/71]]. Ab 1927 fanden im oberen Saal, in den nun Fenster eingebaut waren, statt der Rundgemäldeschau sogenannte „Künstlerspiele“ statt, während das Erdgeschoss von einem der größten Restaurants Leipzigs eingenommen wurde. Vor dem Bau des Panorama befand sich im 18. Jahrhundert hier der Ratszimmerhof und gehörte das Haus 1798 bis 1814 dem Baudirektor [[Johann Carl Friedrich Dauthe]] sowie danach dem Ratsherren und Ratsbaumeister Carl Friedrich Gerhard Gruner.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;155&amp;quot; heights=&amp;quot;110&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leipzig Grüner Baum 1894.jpg|Der „Grüne Baum“ vor 1894&lt;br /&gt;
Grüner Baum 1900.jpg|Der neue „Grüne Baum“&lt;br /&gt;
Markthalle Leipzig um 1900.jpg|Die Markthalle vom Roßplatz aus&lt;br /&gt;
Leipzig Grunersches Haus.jpg|Das Grunersche Haus&lt;br /&gt;
Panorama in Leipzig.jpg|Das Panorama um 1910&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5b:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ebenfalls noch auf dem Grundstück des ehemaligen Grunerschen Hauses wurde nach Plänen von [[Arwed Roßbach]] 1887 das Gesellschaftshaus  der [[Gesellschaft Harmonie (Leipzig)|Gesellschaft Harmonie]] errichtet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 6:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1889 entstand auf dem Gelände eines älteren Vorgängerhofes das repräsentative [[Café Bauer (Leipzig)|Café Bauer]]. Nach Schließung des Cafés residierte hier die Leipziger Zweigstelle der Girozentrale des Sächsischen Gemeindeverbandes, und in den oberen Etagen entstanden vornehme Wohnungen. Seit 1912 enthielt der Gebäudekomplex auch einen Kinosaal.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 7:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1717 wurde hier ein Gasthaus „Zum Helm“ (auch Offener Helm und Goldener Helm) eröffnet. Wegen eines früheren Aufenthaltes der preußischen [[Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern|Königinwitwe]] durfte es sich ab 1805 „Hôtel de Prusse“ nennen. 1881 bis 1883 wurde das Haus neu erbaut und hieß ab 1905 „Preußischer Hof“. 1921 stellte das Hotel seinen Betrieb ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;155&amp;quot; heights=&amp;quot;110&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leipzig Gesellschaftshaus Harmonie.jpg|Das Gesellschaftshaus „Harmonie“ 1887&lt;br /&gt;
Gesellschaftshaus Harmonie, Leipzig, Deutschland - 1891.jpg|Café Bauer, Gesellschaftshaus „Harmonie“ und Panorama&lt;br /&gt;
Cafe Bauer Leipzig Parterre.jpg|Im Café Bauer&lt;br /&gt;
Hotel de Prusse 1882.jpg|Hotel de Prusse um 1880&lt;br /&gt;
Preußischer Hof Leipzig.jpg|Der Preußische Hof um 1917&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 8:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Rosshändler Johann Schröter baute 1709 auf seinem großen, bis zur Windmühlenstraße reichenden Grundstück am Roßplatz einen Gasthof, den er zu Ehren des damaligen [[August III.|sächsischen Kurprinzen]] „Zum Churprinz“ nannte. Dahinter lagen zum Anwesen gehörende Höfe und Gärten. 1750 wurde der Gasthof ein herrschaftliches Wohnhaus, das 1773 der polnische Fürst [[Józef Aleksander Jabłonowski]] kaufte. Von 1799 an war das Grundstück im Besitz der Familie Leplay, bis es 1879 die Immobiliengesellschaft kaufte und parzellierte. Das Schrötergäßchen wurde zur Kurprinzstraße erweitert und an der Stelle des alten Kurprinzen ein neues Eckhaus errichtet, das im Volksmund aber den Namen Kurprinz behielt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 10:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Gasthaus „Zur Wartburg“ trug diesen Namen seit 1891. Vorher hieß es „Walhalla“.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr. 11:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1810 kaufte der [[Königreich Sachsen|sächsische Staat]] dieses Gebäude und nutzte es bis 1876 als [[Posthalter]]ei. 1877 zog die Verwaltung der [[Kreishauptmannschaft Leipzig]] hier ein. Die nächsten beiden Bauten am Platz flankierten zwar den Roßplatz, lagen aber beiderseits der einmündenden Roßstraße, zu der sie gehörten. Es waren die Hotels „Hauffe“ und „Hentschel“.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;155&amp;quot; heights=&amp;quot;110&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Kurprinz Leipzig.jpg|Haus „Zum Kurprinz“ um 1880, rechts das Schrötergäßchen&lt;br /&gt;
Leipzig Kurprinzstraße.jpg|Die Kurprinzstraße um 1900, links der „neue Kurprinz“&lt;br /&gt;
Hotel Wartburg Leipzig.jpg|Hotel Wartburg mit dem [[Brunnen in Leipzig#Mägdebrunnen|Mägdebrunnen]]&lt;br /&gt;
Kreishauptmannschaft Leipzig.jpg|Haus der Kreishauptmannschaft&lt;br /&gt;
Leipzig Hotel Hauffe.jpg|Nordostseite mit [[Hotel Hauffe]] und Kreishauptmannschaft&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwärtige Bebauung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-39033-0001, Leipzig, Leipziger Ring, Ringbebauung.jpg|mini|Die Ringbebauung 1956 – im Vordergrund der [[Brunnen in Leipzig#Mägdebrunnen|Mägdebrunnen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig Gedenktafel Erstausgabendruck Das Kapital 2009 02 25.jpg|mini|hochkant|Gedenktafel am Roßplatz Nr. 13 für die ehemals in der Nähe befindliche Wigandsche Druckerei (2009)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ringbebauung von 1955 ist ein typisches Beispiel der [[Architektur in der Deutschen Demokratischen Republik#Architektur der nationalen Tradition in den 1950er Jahren|DDR-Architektur]] im Stil des [[Sozialistischer Klassizismus|Sozialistischen Klassizismus]], auch als „[[Zuckerbäckerstil]]“ bezeichnet. Der Komplex besteht aus insgesamt vierzehn sieben- bis neungeschossigen Wohnhäusern mit einem geschwungenen Grundriss im Abstand von etwa 40 Metern zur Fahrbahn des Innenstadtrings. Der breite Fußweg liegt in Hausnähe und wird von der Straße durch Grünanlagen und eine Brunneninstallation getrennt. Der verputzte und mit partieller [[Travertin]]verblendung sowie plastischen Schmuckelementen versehene Baukörper enthält 197 Wohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Hocquél]]: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig. Architektur von der Romanik bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Passage-Verlag, Leipzig 2001, ISBN 3-932900-54-5, S. 138/139&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelteil entstand das [[Ring-Café (Leipzig)|Ring-Café]]. Der Grundstein für die Ringbebauung war schon im August 1953 gelegt worden. Der Entwurf, der nach mehreren Wettbewerben schließlich favorisiert wurde, stammte vom Kollektiv [[Rudolf Rohrer (Architekt)|Rudolf Rohrer]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Topfstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die 50er Jahre. Sozialistischer Aufbau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig zu Fuß. 22 Stadtteilrundgänge.&amp;#039;&amp;#039; Forum Verlag Leipzig, Leipzig/Hamburg 1990, ISBN 3-87975-543-4, S. 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Baus wird durch die Goldschmidtstraße vom Hauptbau getrennt und schließt sich direkt ans [[Europahaus (Leipzig)|Europahaus]] an. Hier wurde auch wieder der [[Brunnen in Leipzig#Mägdebrunnen|Mägdebrunnen]] von 1906 aufgestellt, der sich vorher an der Einmündung von Seeburg- und Sternwartenstraße in den Roßplatz befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1987 wurde auf der Südseite des Roßplatzes der Bowlingtreff eröffnet, der sich in der Nähe des ehemaligen Panorama-Gebäudes befindet. Der Bau ist seit Jahren ungenutzt und wird gegenwärtig zum neuen Standort des Leipziger [[Naturkundemuseum_Leipzig|Naturkundemuseums]] umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hochhäuser in Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A bis Z&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;PRO&amp;#039;&amp;#039; LEIPZIG, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8. S. 511&lt;br /&gt;
* Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Häusernamen von Alt-Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. (Schriften des Vereins für die Geschichte Leipzigs, 15. Band). Leipzig 1931, Reprint Ferdinand Hirt 1990, ISBN 3-7470-0001-0&lt;br /&gt;
* Gina Klank, Gernot Griebsch: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Leipziger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag im Wissenschaftszentrum Leipzig, 1995, ISBN 3-930433-09-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51.335500 |EW=12.378652 |type=landmark |region=DE-SN }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Roßplatz (Leipzig)|Roßplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rossplatz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leipziger Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Südvorstadt (Leipzig)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Wolf 01</name></author>
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