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	<title>Rituelle Reinheit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:42:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rituelle_Reinheit&amp;diff=433445&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Radiojunkie: Typos</title>
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		<updated>2026-04-08T08:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rituelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;kultische Reinheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in vielen [[Religion]]en und [[Spiritualität|spirituellen]] Systemen der Zustand einer Person, der es ihr erlaubt, die heiligen Stätten zu betreten und am [[Kult]] teilzunehmen. Rituelle Reinheitshandlungen kannte die [[Antike]] bzw. [[Spätantike]] aber auch bei gesellschaftlichen Ereignissen wie bei einem [[Symposion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen und Definitionen ==&lt;br /&gt;
Kultische und rituelle Reinheit sind religiöse Ordnungskategorien, die das Verhältnis des Menschen zum [[Heilige]]n strukturieren. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kultische Reinheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet dabei einen religiös definierten Zustand, der Voraussetzung für die Teilnahme am [[Kult]] ist. Sie entscheidet darüber, ob Personen, Orte oder Gegenstände als geeignet gelten, in Kontakt mit dem Heiligen zu treten, etwa im Rahmen von Opferhandlungen oder Gottesdiensten. Kultische Unreinheit entsteht häufig durch natürliche Vorgänge wie Geburt, Krankheit oder den Kontakt mit Tod und ist nicht moralisch zu verstehen, sondern als zeitlich begrenzter Zustand, der durch festgelegte Reinigungsrituale oder den Ablauf bestimmter Fristen aufgehoben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rituelle Reinheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; umfasst darüber hinaus die korrekte Ausführung religiöser Handlungen selbst. Sie bezeichnet den Zustand der formalen und symbolischen Ordnung, der notwendig ist, damit ein [[Ritual]] als gültig und wirksam gilt. Dabei betrifft rituelle Reinheit nicht nur die Ausführenden, sondern auch die Einhaltung vorgeschriebener Abläufe, Zeiten, Orte und Materialien. Während kultische Reinheit den Zugang zum Ritual regelt, sichert rituelle Reinheit dessen ordnungsgemäßen Vollzug. Beide Konzepte dienen somit der Stabilisierung religiöser Ordnung und der Abgrenzung des [[Heilig]]en vom [[Profan]]en, ohne dabei moralische Wertungen im engeren Sinn vorzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Sallaberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Körperliche Reinheit und soziale Grenzen in Mesopotamien.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Peter Burschell]], [[Christoph Marx (Historiker, 1957)|Christoph Marx]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reinheit.&amp;#039;&amp;#039; (= Band 12, Veröffentlichungen des Instituts für historische Anthropologie E.Y.) Böhlau Verlag, Wien / Köln / Weimar 2011, ISBN 978-3-205-78471-5, S. 17–45, auf assyriologie.uni-muenchen.de [https://www.assyriologie.uni-muenchen.de/personen/professoren/sallaberger/publ_sallaberger/wasa_2011_reinheit.pdf] S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Sallaberger: &amp;#039;&amp;#039;Zur Reinheit des Körpers in der Kultur Mesopotamiens.&amp;#039;&amp;#039; Chatreššar 2008, S. 91–95, Textauszug auf sites.ff.cuni.cz [https://sites.ff.cuni.cz/chatressar/wp-content/uploads/sites/89/2016/03/Walther-Sallaberger.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion und Moral ==&lt;br /&gt;
[[Geschichte der Religion|Religionsgeschichtlich]] lässt sich eine fortschreitende Verschiebung des Reinheitsbegriffs von der kultisch-rituellen zur moralisch-interpersonalen Ebene beobachten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* im [[Judentum]] siehe [[Tevila]], [[Tahara]], [[Netilat Jadajim]], [[Nidda (Judentum)]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Hieke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Unreinheit der Leiche nach der Tora.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Tobias Nicklas]], [[Friedrich V. Reiterer]], [[Joseph Verheyden]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deuterocanonical and Cognate Literature Yearbook 2009: The Human Body in Death and Resurrection.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 2009, S. 43–65, auf bibliographie.uni-tuebingen.de [https://bibliographie.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/96296/Hieke_172.pdf?sequence=1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* in der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]], antike Tempelkulte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Marcel Kühnemund]]: &amp;#039;&amp;#039;Die rituelle Reinheit in den Tempeln der griechisch-römischen Zeit.&amp;#039;&amp;#039; (= Band 34, Studien zur spätägyptischen Religion), Otto Harrassowitz, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-447-11639-8, S. 7 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* im [[Hinduismus]] siehe u. a. die [[Waschung|rituellen Waschungen]] in [[Varanasi]] am heiligen Fluss [[Ganges]] ([[Ganga]]) in [[Indien]] (siehe auch [[Kumbh Mela]]),&lt;br /&gt;
* im [[Yoga]] erhöhen unter anderem bestimmte Atemübungen zugleich die [[Sattva]]-Vitalität,&lt;br /&gt;
* im [[Katholizismus]] siehe [[Beichte]], [[Purifikation]] (von Gegenständen),&lt;br /&gt;
* im [[Islam]] siehe [[Wudū&amp;#039;]], [[Ghusl]], [[Tahāra]], [[Märtyrer#Islam|Schahid]],&lt;br /&gt;
* im [[Shintō]] (dessen Reinigungsriten kollektiv als Shubatsu bezeichnet werden) das [[Misogi]] oder im [[Schrein-Shintō]] die Waschung am [[Chōzuya]] vor dem Betreten des Schrein-Hauptbereiches.&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] wurden [[Reinigungseid]]e Verfahrenselement der Gerichtsbarkeit, um sich seiner Schuld zu entledigen oder seine [[Unschuld]] zu bezeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rituelle Unreinheit entsteht durch natürliche Vorgänge (zum Beispiel [[Menstruation]], [[Gebären]], [[Aussatz]]), durch Kontakt mit unreinen Dingen ([[Fäkalien]], [[Kadaver]], [[Leiche]]n etc.) oder Personen ([[Ungläubige]], [[Heidentum|Heiden]], [[Kaste]]nlose oder [[Unberührbare]]), durch ein sittliches Fehlverhalten ([[Sünde]], [[Devianz]], [[Delinquenz]]) oder auch durch Töten eines Feindes im [[Krieg#Definitionen|Krieg]]. Zur [[Sühne]]  bzw. zur Wiedererlangung der Reinheit bestehen oft genau vorgeschriebene Traditionen und [[Ritual]]e, etwa in Form eines [[Opfer (Religion)|Opfers]], einer [[Pilgerfahrt]] oder einer [[Kasteiung]]. Die verlorene Reinheit kann auch durch [[Körperreinigung]] wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Fußwaschung]] oder durch [[Fasten]] wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[moral]]ischen Sinne versteht man unter Reinheit die Einhaltung von [[Tugend]], insbesondere der [[Keuschheit]], im religiösen Sinn kann es auch die Unberührtheit sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Gerhard Eis]]: &amp;#039;&amp;#039;Kultische Keuschheit in der mittelalterlichen Wundarznei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Monatsschrift.&amp;#039;&amp;#039; 10, 1956, S. 617–619; auch in: Gerhard Eis: &amp;#039;&amp;#039;Vor und nach Paracelsus. Untersuchungen über Hohenheims Traditionsverbundenheit und Nachrichtzen über seine Anhänger.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1965 (= &amp;#039;&amp;#039;Medizin in Geschichte und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Band 8), S. 29–36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa im [[Hinduismus]] heißt rituelle Reinheit, dass keine Berührungen durch Personen einer niedrigeren [[Kaste]] erfolgen. Ihr Gegenteil ist die &amp;#039;&amp;#039;Unreinheit&amp;#039;&amp;#039;. Im erweiterten Sinn spricht man im Zen-Buddhismus von Reinheit, wenn jemand unbetroffen und frei von äußeren Einflüssen agiert. In dem Zustand des &amp;#039;&amp;#039;[[Wu Wei]]&amp;#039;&amp;#039; wird aus dem Augenblick heraus ohne Bewertung und gedankliche Analyse gehandelt. Dies ist eine der essenziellsten Praktiken vieler spiritueller Bewegungen. Dieser Zustand ist nicht in allen [[Tradition]]en von Geburt an gegeben, sondern muss vielfach durch eine [[Initiation]]shandlung erworben werden, zum Beispiel in der katholischen Kirche durch die [[Taufe]], die Voraussetzung für die [[Kommunion]] ist. Der Islam kennt zwei Arten der rituellen Reinigung des Körpers: die ‚Kleine Waschung‘ vor dem Gebet (&amp;#039;&amp;#039;[[Wudū&amp;#039;|wuḍūʾ]]&amp;#039;&amp;#039;) und die ‚Große Waschung‘ (&amp;#039;&amp;#039;[[ghusl]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rituelle Unreinheit und ihre transformative Funktion ==&lt;br /&gt;
Der Zustand „ritueller Unreinheit“ kann, aus u.&amp;amp;nbsp;a. psychologischer, religionspsychologischer oder soziologischer Sicht, als [[Symbol]] für aufgestaute, unverarbeitete [[Emotion]]en und Erfahrungen verstanden werden, die sowohl individuell als auch kollektiv wirksam sind ([[Trauma (Psychologie)|Trauma]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jochen Peichl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die inneren Trauma-Landschaften. Borderline, Ego-State, Täter-Introjekt.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-7945-2935-3, S. 52 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Diese inneren Spannungen bleiben oft [[unbewusst]], können jedoch durch bestimmte [[Ereignis]]se, [[Handlung]]en oder [[Gedanke]]n aktiviert werden ([[Trigger (Medizin)#Trigger in Psychiatrie und Psychologie|Trigger]]), wodurch sie das [[Verhalten]], die [[Gefühle]] und die [[Wahrnehmung]] beeinflussen. Ohne bewusste [[Aufmerksamkeit]] sollen diese unbewussten Spannungen dazu neigen, sich selbst zu verstärken und alte Muster zu wiederholen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckhart Tolle]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Jetzt! Die Kraft der Gegenwart]].&amp;#039;&amp;#039; Arkana, München 2024, ISBN 978-3-442-34558-8, S. 56–68&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eckhart Tolle: &amp;#039;&amp;#039;[[Eine neue Erde|Eine neue Erde: Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung]].&amp;#039;&amp;#039; Arkana, München 2005, ISBN 978-3-442-33706-4, S. 188 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottfried Fischer (Psychologe)|Gottfried Fischer]], [[Peter Riedesser]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Psychotraumatologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Reinhardt, München 2009, ISBN 978-3-8252-8165-6, S. 89; 180 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ritual]]e der Reinheit, wie [[Waschung]]en, [[Salbung]]en, [[Fasten]], [[Selbstgeißelung]]en oder sonstige [[Symbolische Kommunikation|symbolische Handlungen]] etc., haben das Potenzial, diesen Zustand zu transformieren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Symbolisches Handel.&amp;#039;&amp;#039; Universität Konstanz, auf uni-konstanz.de [https://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/Tutorium/Themenkomplexe/Quellen/Quellenarten/Symbol_als_Quelle/Symbolisches_Handeln/symbolisches_handeln.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn sie bewusst und achtsam durchgeführt werden, können sie die „aufgestaute Energie“ ins [[Bewusstsein]] bringen, einen sicheren symbolischen Rahmen schaffen und die Integration der [[Verdrängung (Psychoanalyse)|verdrängten]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe hierzu exemplarisch [[Sigmund Freud]], [[C. G. Jung]] ([[Schatten (Archetyp)|Schatten]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Anteile (bzw. [[Dissoziation (Psychologie)|dissoziierten]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe hierzu exemplarisch [[Pierre Janet]], er beschäftigte sich intensiv mit [[Trauma (Psychologie)|Traumata]], [[Hysterie]] und dissoziativen Zuständen. Während S. Freud das psychische Problem primär als Folge verdrängter [[Grundkonflikt|Konflikte]] interpretierte, sah Janet die [[Symptom]]e eher als Ergebnis einer Dissoziation von Bewusstseinsinhalten, also einer [[Spaltung (Psychologie)|Spaltung]] oder Abspaltung von Erleben und Erinnern. Das heißt keine aktive „[[Abwehrmechanismus|Abwehr]]“ gegen die Inhalte, sondern eine mangelnde Integration psychischer Funktionen.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ermöglichen. Die rituelle Handlung wird so zu einem „Container“, in dem innere Spannungen gespürt, anerkannt und durch die symbolische Handlung transformiert werden können. Ohne diese bewusste Ausrichtung jedoch bleibt das Ritual rein äußerlich, die Reinigung oberflächlich, und die inneren Spannungen werden nicht gelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bani Shorter]]: &amp;#039;&amp;#039;Susceptible to the Sacred: The Psychological Experience of Ritual.&amp;#039;&amp;#039; Taylor &amp;amp; Francis, 1996, ISBN 978-0-415-12620-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bessel van der Kolk]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Trauma in dir. Wie der Körper den Schrecken festhält und wie wir ihn heilen können.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein,  Berlin 2023, ISBN 978-3-548-06749-0, S. 269 f.; 517&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf individueller Ebene bringt die bewusste Durchführung des Rituals die Person in Kontakt mit ihren verdrängten Emotionen; auf kollektiver Ebene schafft die gemeinsame Ausführung der Rituale einen „Resonanzraum“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hartmut Rosa]]: &amp;#039;&amp;#039;Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-518-58626-6, S. 187 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem gesellschaftliche und emotionale Spannungen bearbeitet und transformiert werden können. In diesem Licht erscheinen Rituale der Reinheit nicht nur als äußere Vorschriften oder moralische Regeln, sondern als Praktiken, die der Integration und Heilung abgespaltener, verdrängter innerer Anteile dienen und so die innere und kollektive Balance fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erik D. Goodwyn]]: &amp;#039;&amp;#039;Healing Symbols in Psychotherapy. A Ritual Approach.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, 2016, ISBN 978-1-138-12026-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erik D. Goodwyn: &amp;#039;&amp;#039;Neurobiology of the Gods. How Brain Physiology Shapes the Recurrent Imagery of Myth and Dreams.&amp;#039;&amp;#039; Taylor and Francis, 2012, ISBN 978-1-136-49685-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Integration entsteht nicht durch Reinheit an sich, sondern durch Rituale, die Trennung würdigen und Rückkehr erlauben. Nicht der abgespaltene Anteil wird gereinigt, sondern der [[Spiritualität|spirituelle]] [[Adept (Schüler)|Adept]] wird von dem entlastet, [[Läuterung|geläutert]]&amp;lt;ref&amp;gt;Liane Hofmann, Patrizia Heise: &amp;#039;&amp;#039;Spiritualität und spirituelle Krisen. Handbuch zu Theorie, Forschung und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Schattauer, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-7945-6861-1, S. 164–165&amp;lt;/ref&amp;gt;, integriert was er stellvertretend tragen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Fegefeuer]]&lt;br /&gt;
* [[Katharsis (Literatur)|Katharsis]]&lt;br /&gt;
* [[Flagellanten]]&lt;br /&gt;
* [[Mariä Lichtmess]]&lt;br /&gt;
* [[Nirwana]]&lt;br /&gt;
* [[Leichenwaschung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mary Douglas]]: &amp;#039;&amp;#039;Reinheit und Gefährdung : eine Studie zu Vorstellungen von Verunreinigung und Tabu&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Reimer, 1985, ISBN 3-496-00767-2.&lt;br /&gt;
* [[Paul Ricœur]]: &amp;#039;&amp;#039;Symbolik des Bösen: Phänomenologie der Schuld 2&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl., Freiburg/München: Alber, 2002, ISBN 3-495-48074-9.&lt;br /&gt;
* [[Meinolf Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Sündenschmutz und Herzensreinheit: Studien zur Metaphorik der Sünde in lateinischer und deutscher Literatur des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, München: Fink, 1996, ISBN 3-7705-3127-2 ([https://pub.uni-bielefeld.de/download/1860038/2914809 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Birgit Heller]]: &amp;#039;&amp;#039;Warum Unreinheit stigmatisiert wird.&amp;#039;&amp;#039; J. Urol. Urogynäkol. AT 27, 33–37 (2020). [[DOI:10.1007/s41972-020-00101-x]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Reinheit}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vatican.va/content/john-paul-ii/de/audiences/2004/documents/hf_jp-ii_aud_20040204.html Betrachtungen zu Psalm 15 (Papst Johannes Paul II.)]&lt;br /&gt;
* {{EOS|Shubatsu|757|Mogi Sadasumi|11. November 2006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4165950-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reinigungsritual| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wertvorstellung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tugend]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Radiojunkie</name></author>
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