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	<title>Rittmannshausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rittmannshausen&amp;diff=1378430&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giorgio Michele: /* Religion */ link</title>
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		<updated>2025-09-28T22:06:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Religion: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rittmannshausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ringgau (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Ringgau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/5/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/7/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 361 &amp;lt;!-- Quelle: mapcoordinates.net --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 348&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 377&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.03&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 125&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37296&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05659&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = X5H Abschnitt 10 (10).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Rittmannshausen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rittmannshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Ringgau (Gemeinde)|Ringgau]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Werra-Meißner-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das geschlossene Dorf Rittmannshausen liegt im nordöstlichen Teil des [[Ringgau]]s, etwa 2,7&amp;amp;nbsp;km östlich des der Gemeindeverwaltung in [[Netra]] und 12&amp;amp;nbsp;km südsüdöstlich  von [[Eschwege]] in unmittelbares Nähe der Landesgrenze zu [[Thüringen]]. Etwa 600&amp;amp;nbsp;m westsüdwestlich des Ortes entspringt die [[Netra (Fluss)|Netra]]. Die Kirche liegt zentral im ältesten Ortsteil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebiet des Ortsteils besteht aus der Gemarkung Rittmannshausen im Osten des Gemeindegebiets mit einer Fläche von 403 [[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/062210 |titel=Gemarkung Rittmannshausen |werk=GEOindex |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon sind 156 Hektar Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; In der Gemarkung liegt die Wüstung Hessenau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL |ID=59891 |titel=Hessenau, Gemeinde Ringgau |datum=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortslage befindet sich auf 348 bis {{Höhe|377|DE-NHN}} und der höchste Punkt der Gemarkung ist die 462 Meter hohe [[Eichlethenberg]] nördlich des Dorfes. An den Ortsteil Rittmannshausen grenzen, von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn, der Ortsteil [[Rambach (Weißenborn)|Rambach]] der Gemeinde [[Weißenborn (Hessen)|Weißenborn]], im Osten der Stadtteil [[Ifta]] der thüringischen Stadt [[Treffurt]] und im Süden und Westen Ringgau-[[Lüderbach]] und -[[Netra]]. In der Ortslage trifft die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3300 vom nördlichen Nachbarort [[Weißenborn (Hessen)|Weißenborn]] kommend auf die [[Bundesstraße 7]], in deren Abschnitt Netra–Ifta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bedeutende Teile des Ringgau kamen im 11. Jahrhundert in den Besitz der mächtigen [[Grafschaft Northeim|Grafen von Northeim]], welche vermutlich den Bau der [[Boyneburg]] als Verwaltungszentrum veranlassten. Zuvor bestanden in diesem Gebiet bereits mehrere frühgeschichtliche Befestigungsanlagen (Graburg, Schäfersburg, [[Hüneburg (Schnellmannshausen)|Hüneburg]]), welche der Bevölkerung als Fliehburgen dienten und eine fränkische Burganlage in [[Renda]], dem ersten Hauptort der Gaugrafschaft Ringgau. Um 1223 wurde mit dem Bau einer steinernen [[Werrabrücke Creuzburg|Werrabrücke]] die &amp;#039;&amp;#039;Lange-Hessen-Straße&amp;#039;&amp;#039; über Creuzburg aufgewertet, sie verband die hessischen Besitzungen der [[Ludowinger|Thüringer Landgrafen]] mit dem Hauptort [[Eisenach]]. Diese alte Heer- und Handelsstraße verlief dicht südlich der heutigen Ortslage (Flurname &amp;#039;&amp;#039;Alte Straße&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg]] (1247–1263) erhielt im Jahre 1264 Landgraf [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I.]] von Hessen die Boyneburg und zugehörige Besitzungen, darunter auch Rittmanshausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort &amp;#039;&amp;#039;Ridanßhusen&amp;#039;&amp;#039; wurde bereits im Jahre 1195 erstmals erwähnt, als Papst [[Coelestin III.]] das [[Kloster Germerode]] unter seinen Schutz stellte, dieses Dokument existiert aber nur noch als Abschrift, diesem Dokument folgt ein Vertrag – mit Nennung des Ortsnamens in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Ritandishusen&amp;#039;&amp;#039; (Siedlung eines Ritandis) – vom 19. April 1315 als frühestes erhaltenes Belegstück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Urkunde&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann von Roquess |Titel=Urkundenbuch des Klosters Kaufungen in Hessen |Ort=Cassel |Datum=1900 |Seiten=No. 134}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser wichtigen Urkunde zur Ortsgeschichte wird eine Adelsfamilie erwähnt, welche in Rittmannshausen ansässig war und 1315 einen Ratsherren in der Nachbarstadt [[Creuzburg]] stellte. Auch die zu den Burgmannen der [[Burg Creuzburg]] gehörige Ritterfamilie Scherff hatte vorübergehend Besitz in Rittmannshausen erworben, Teile besaßen auch die Herren von Netra, die 1366 an die [[Boyneburg (Adelsgeschlecht)|Herren von Boyneburg]] verkauften. Die Boyneburger waren zugleich Lehens- und Gerichtsherren im Ort. Sie besaßen einen Hof, der als Amtshaus genutzt wurde; vermutlich handelt es sich dabei um den noch 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Burg&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten Hof in der Ortslage. 1525 erreichte der [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] in Thüringen seinen Höhepunkt. Die Unruhen griffen auch auf den hessischen Teil des Ringgaus über, die Aufständischen wurden danach hart bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rittmannshausen gehörte zum teilautonomen [[Gericht Boyneburg]]. Die Herren von Boyneburg gerieten im Jahre 1615 zunächst mit den Heimbürgen der Gemeinde in Streit, der sich über die Jahre zu einer erbitterten Fehde gegen das Dorf ausweitete (Rittmanshäuser Rebellion). Anlass war die Frage der Durchsetzung einer von den von Boyneburg-Hohenstein erlassenen „Policeyordnung“ aus dem Jahre 1604, mit der der Gemeinde Rittmannshausen (wie auch anderen) erhebliche Selbstverwaltungsrechte genommen wurden und deren Gültigkeit die Rittmannshäuser daher vehement bestritten. Die von Boyneburg ließen nichts unversucht, um den Widerstand der Rittmannshäuser zu brechen, was ihnen erst 1620 gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Diehl: Adelsherrschaft im Werraraum. Das Gericht Boyneburg im Prozess der Grundlegung frühmoderner Staatlichkeit (Ende des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts), Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen, Darmstadt und Marburg 2010, ISBN 978-3-88443-314-0 (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 159).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Landgrafschaft Hessen]], die bereits zuvor Grundherr über die zuvor dem [[Kloster Germerode]] untertanen „germerödischen Männer“ war, erkaufte 1650 einen weiteren Teil des Orts. Die neu gewonnenen Untertanen wurden dem [[Amt Bischhausen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; zugeordnet, das Dorf als solches blieb allerdings nach wie vor Teil des Gerichts Boyneburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Diehl: Adelsherrschaft im Werraraum. Das Gericht Boyneburg im Prozess der Grundlegung frühmoderner Staatlichkeit (Ende des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts), Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen, Darmstadt und Marburg 2010, ISBN 978-3-88443-314-0 (Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 159).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1821 gehörte Rittmannshausen zum [[Kreis Eschwege]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rittmannshausen nach der Gebietsreform&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] zum 31. Dezember 1971 die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Grandenborn, Lüderbach, Netra, Renda und Rittmannshausen freiwillig zur neuen Gemeinde Ringgau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ-1071&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform Hessen; Zusammenschlüsse und Eingliederung von Gemeinden |fundstelle=Punkt 94, Abs. 87 |nr=3 |jahr=1972 |datum=1971-12-29 |seite=8 |seiten=84 ff. |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Datterode und Röhrda schlossen sich am 1. April 1972 in der Gemeinde [[Netratal]] zusammen. Diese beiden Gemeinden wurde am 1. Januar 1974 kraft [[Landesgesetz]] zur neuen [[Großgemeinde]] Ringau [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Eschwege und Witzenhausen (GVBl. II 330-21) |nr=25 |jahr=1973 |datum=1973-09-28 |seite=1 |seiten=353 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;4 |kbytes=2210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=388–389}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Gemeindeverwaltung wurde der Ortsteil Netra. Für alle nach Ringgau eingegliederten Gemeinden wurden [[Ortsbezirk]]e gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/8/5/8/0/Hauptsatzung_2020_1.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ringgau |format=PDF;&amp;amp;nbsp;105&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Die [[Gerichtsbarkeit]] über Rittmannshausen wurde im Mittelalter durch das Gericht Boyneburg ausgeübt. Nach langen Rechtstreirigkeitden zwischen der [[Boineburg|Herren von Boyneburg]] kam es 1449 zu einem Vergleich, und ab 1460 hielten die von Boyneburg die Burg und den dazu gehörigen ehemaligen Reichsbesitz als landgräflich-hessisches Erblehen. Mit dem Aussterben der Herren von [[Boyneburg-Hohenstein]] 1792 ging das Gericht an das Kurfürstentum Hessen, die es dem Amt Bischhausen zuschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Zuständigkeit entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Friedensgericht]] [[Netra]] im [[Königreich Westphalen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Weitere Gerichte siehe [[Justizwesen im Königreich Westphalen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1814–1818: Amt Bischhausen&lt;br /&gt;
* 1819: Amt Netra&lt;br /&gt;
* 1822: [[Justizamt Netra]] erste Instanz, zweite Instanz [[Obergericht für die Provinz Niederhessen]]&lt;br /&gt;
* 1867: [[Amtsgericht Netra]] (nach der [[Preußische Annexionen 1866|Annexion durch Preußen]]), zweite Instanz [[Kreisgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1879: Amtsgericht Netra erste Instanz (durch das [[Reichsjustizgesetze]]), zweite Instanz [[Landgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Amtsgericht Eschwege]], zweite Instanz [[Landgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Rittmannshausen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Um 1430: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Niederhessen|Niederfürstentum]], [[Amt Eschwege]], [[Gericht Boyneburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1567:  Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Amt Eschwege]], Gericht Boyneburg&lt;br /&gt;
** 1627–1834: Landgrafschaft Hessen-Rotenburg (sogenannte [[Rotenburger Quart]]), teilsouveränes Fürstentum unter reichsrechtlicher Oberhoheit der Landgrafschaft Hessen-Kassel bzw. des [[Kurfürstentum Hessen|Kurfürstentums Hessen]], Amt Eschwege, Dorf derer von Boyneburg-Hohenstein („adelige Quart“)&lt;br /&gt;
* ab 1650: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, [[Amt Bischhausen]] Gericht Boyneburg&lt;br /&gt;
* ab 1792: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, Amt Bischhausen&lt;br /&gt;
* 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Bischhausen&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Werra]], [[Distrikt Eschwege]], Kanton Netra&lt;br /&gt;
* ab 1814: Kurfürstentum Hessen, Amt Bischhausen&lt;br /&gt;
* ab 1818: Kurfürstentum Hessen, [[Amt Netra]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wvdCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA263 &amp;#039;&amp;#039;Amt Netra.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Neueste Kunde von Meklenburg, Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und den freien Städten: aus den besten Quellen bearbeitet : mit Charten und Plänen&amp;#039;&amp;#039;, Landes-Industrie-Comptoir, 1821.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Eschwege]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;73.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Justizamt Netra]]) und Verwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;  Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege, Gemeinde Ringgau&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Werra-Meißner-Kreis]], Gemeinde Ringau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Rittmannshausen 138 Einwohner. Darunter waren keine  Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 21 Einwohner unter 18 Jahren, 66 waren zwischen 18 und 49, 24 zwischen 50 und 64 und 27 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 54 Haushalten. Davon waren 12 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 12 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 21 Paare mit Kindern, sowie 9 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In 9 Haushalten lebten ausschließlich Senioren/-innen und in 36 Haushaltungen leben keine Senioren/-innen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1585: 28 [[Hausgesess|Haushaltungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1674: 110 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1747: 29 Haushaltungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Rittmannshausen |width=450|float=none|maxEinwohner=260&lt;br /&gt;
|176|195|206|195|175|160|170|168|161|146|163|156|147|168|261|248|199|186|164&lt;br /&gt;
|vor1834=&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,171)(1980,-1)(1987,150)(2000,-1)(2011,138)(2022,125)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 161 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 175 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 94,09 %), 6 katholische (= 3,23 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
; Kirchengebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein massiver [[Chorturm]] aus dem 14. Jahrhundert ist teilweise erhalten. Das Schiff der [[Evangelische Kirche Rittmannshausen|Rittmanshäuser Kirche]] wurde 1828 vom Landbaumeister [[Johann Friedrich Matthei]] als [[Klassizismus|klassizistischer]] [[Saalkirche|Saalbau]] neu errichtet, der Kirchturm stammt von einem Vorgängerbau, welcher im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört wurde. In der Kirche befinden sich zwei Glocken aus dem 14. Jahrhundert, von denen eine als &amp;#039;&amp;#039;Marienglocke&amp;#039;&amp;#039; durch die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;AVE MARIA GRACIA PLENA DOMINUS TECUM BENED&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik_Glocke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=N.N. |Titel=Die Rittmannshäuser Kirche |Sammelwerk=800 Jahre Rittmannshausen |Datum=1995 |Seiten=62-64}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Bauarbeiten fand man 1970 mit einem Wappen verzierte Reste des alten Taufsteines, den Fachleute in die Zeit um 1520 datieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik_Seib&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Seib |Titel=Der Taufstein in der Rittmannshäuser Kirche |Sammelwerk=800 Jahre Rittmannshausen |Datum=1995 |Seiten=79-81}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bekenntniswechsel&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Pfarrzugehörigkeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Frühen Neuzeit befindet sich das [[Kirchenpatronat|Patronatsrecht]] bei denen von [[Boyneburg-Hohenstein]].&lt;br /&gt;
Für die Jahre 1585 und 1872 ist belegt, dass Rittmannshausen eine [[Filialkirche|Filiale]] von Netra ist. Später gehörte Rittmannshausen zum [[Kirchspiel]] Netra-Lüderbach und heute zur „evangelischen Kirchengemeinden Rittmannshausen und Lüderbach.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ringgau.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=238435 &amp;#039;&amp;#039;Ev. Kirchengemeinden Rittmannshausen und Lüderbach.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Ringgau.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Rittmannshausen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Rittmannshausen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 66,04 %. Alle Kandidaten gehörten der „Freien Wählergemeinschaft Rittmannshausen“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06636010/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Rittmannshausen.html |titel=Ortsbeiratswahl Rittmannshausen |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Ringgau |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Matthias Bauer zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ringgau.de/seite/609605/ris.html#/councilservice/group/view/7 |titel=Ortsbeirat Matthias  |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ringgau |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Festausschuß 800 Jahrfeier |Titel=800 Jahre Rittmannshausen |Verlag=Satz und Druck |Ort=Eschwege |Datum=1995 |Seiten=128}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Ringgau-Rittmannshausen |GND=3063655-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ringgau.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=238763 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Rittmannshausen&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Ringau.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=6756| titel=Rittmannshausen, Werra-Meißner-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=6756| titel=Rittmannshausen, Werra-Meißner-Kreis| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=60 |seiten=56 und 112 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=56 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heimatverein-datterode.de/ |titel=Die Einwohnerzahlen der Gemeinde Ringgau am 31.12.2022 - ausschließlich Hauptwohnungen: |hrsg=Heimatverein Datterode e. V. |abruf=2024-07-11}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Ringgau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3063655-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ringgau, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1195]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giorgio Michele</name></author>
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