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	<title>Ritterstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:05:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ritterstein&amp;diff=588743&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MannTh: Schreibfehler</title>
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		<updated>2025-04-16T10:53:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Findling bei Baabe auf Rügen siehe [[Ritterstein (Baabe)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Drei Buchen.jpg|mini|Ritterstein 213 &amp;#039;&amp;#039;Drei Buchen&amp;#039;&amp;#039;: links oben das Namenssymbol (drei stilisierte Buchen), links unten das Aufstellungsjahr (1978), rechts unten die [[Höhe über dem Meeresspiegel|Meereshöhe]] {{Höhe|293}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritterstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden Marken aus [[Sandstein]] bezeichnet, die im [[Pfälzerwald]], einem Mittelgebirge in [[Rheinland-Pfalz]], mit eingemeißelten Inschriften auf [[Geschichte|geschichtlich]] oder [[Naturwissenschaft|naturkundlich]] bemerkenswerte Örtlichkeiten hinweisen. Teilweise wurden zu diesem Zweck eigens [[Findling]]e aufgestellt, teilweise auch vor Ort vorhandene Felsen oder Mauern genutzt, um die Informationen anzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichen der Rittersteine sind ein kurzer Text samt dem [[Akronym|Kürzel]] „PWV“ für den [[Pfälzerwald-Verein]], der die Steine aufstellt und betreut. Benannt sind sie nach Forstdirektor [[Karl Albrecht von Ritter]] (1836–1917), dem ersten Vorsitzenden des PWV - Dachverbandes, der sich seit 1910 um die Aufstellung verdient machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Liste der Rittersteine]] enthält Basisinformationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritterstein179 FSchorlenberg.JPG|mini|hochkant|links|Ritterstein 179 &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Schorlenberg&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SteinkreuzeUndRitterstein.JPG|mini|Ritterstein 111 &amp;#039;&amp;#039;Johanniskreuz&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1910 folgte der PWV der Anregung von [[Daniel Häberle]], im Pfälzerwald Steinmarken aufzustellen, um bemerkenswerte Örtlichkeiten zu kennzeichnen. Weil Forstdirektor von Ritter das Projekt förderte und die meisten Standorte vorschlug, beschloss die Mitgliederversammlung des PWV im Januar 1912, die Steine nach ihm „Rittersteine“ zu nennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwv-otterberg&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pfälzerwald-Verein Otterberg |titel=Rittersteine |url=http://www.pwv-otterberg.de/103.html |zugriff=2011-03-01 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141227191334/http://www.pwv-otterberg.de/103.html |archiv-datum=2014-12-27 |offline=ja |archiv-bot=2024-04-27 01:23:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1912 wurden über 87 Rittersteine als „steinerne Geschichtsschreibung des Pfälzerwaldes“ aufgestellt. 1916 erschien erstmals ein gedrucktes Verzeichnis von Karl Albrecht von Ritter im &amp;quot;Pfälzerwald&amp;quot;, dem Mitteilungsorgan des Vereines, mit 144 Standorten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwv-otterberg&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwv-ffm&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pfälzerwald-Verein Frankfurt |titel=Aus der Geschichte des Pfälzerwald-Vereins |url=http://www.pwv-ffm.de/4.htm |archiv-url=https://web.archive.org/web/20041215223634/http://www.pwv-ffm.de/4.htm |archiv-datum=2004-12-15 |zugriff=2011-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der wirtschaftlichen Probleme nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gerieten die Rittersteine in Vergessenheit. Von 1930 bis 1950 versuchte Emil Ohler (†&amp;amp;nbsp;1959), die alten Steinmarken wiederzufinden und – unter Einschluss neu hinzugekommener Steine – eine aktualisierte Liste zu erstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwv-otterberg&amp;quot; /&amp;gt; 1954 erhielt Ohler das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ohlers Tod führte Karl Becker die Arbeit bis 1966 weiter, dann drohte die Erinnerung erneut zu verblassen. Deshalb beauftragte der PWV den Heimatforscher [[Walter Eitelmann]] (1922–2009), alles erreichbare Wissen rund um die Rittersteine und die von ihnen markierten Objekte und Ereignisse zu sammeln und vor dem vollständigen Vergessen zu bewahren. Bis 1972 war Eitelmann zu Fuß im Pfälzerwald unterwegs, um Objekte zu suchen, zu restaurieren und heimatkundige Zeitzeugen zu befragen. Ergebnis von Eitelmanns Arbeit war das Buch &amp;#039;&amp;#039;Rittersteine im Pfälzerwald&amp;#039;&amp;#039;, in dem das ermittelte Wissen zu jedem einzelnen Ritterstein zusammengetragen ist und das inzwischen in 5.&amp;amp;nbsp;Auflage vorliegt. Das Buch gliedert die Steinmarken nach folgenden Gesichtspunkten:&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Landmarke|Orientierungspunkte]]&lt;br /&gt;
* [[Wüstung|Untergegangene Siedlungen]]&lt;br /&gt;
* Kriegsschauplätze und [[Schanze (Festungsbau)|Schanzen]], Begebenheiten und Legenden&lt;br /&gt;
* Holzwirtschaft und [[Flößerei#Trift|Holzflößerei]]&lt;br /&gt;
* [[Forstwirtschaft|Forst-]] und [[Jagd]]betrieb&lt;br /&gt;
* [[Tierproduktion|Viehwirtschaft]] und [[Wolf]]splage&lt;br /&gt;
* [[Industriedenkmal|Industrien]] im Pfälzerwald&lt;br /&gt;
* Ehrungen von Persönlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren übernahm Erhard Rohe (verstorben 2012), 1980 zum ersten hauptamtlichen Geschäftsführer des PWV&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwv-ffm&amp;quot; /&amp;gt; bestellt, die Betreuung der Rittersteine&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwv-otterberg&amp;quot; /&amp;gt;, seit 2000 Klaus Frölich aus Kaiserslautern, der von 2003 bis 2012 stellvertretender Hauptvorsitzender des Pfälzerwald-Vereins war. Jährlich investiert der Pfälzerwald-Verein bis zu 5000&amp;amp;nbsp;€ in die Pflege und Instandhaltung seiner „steinernen Geschichtsschreibung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritterstein188 Siebenbrunnen1.JPG|mini|Ritterstein 188 &amp;#039;&amp;#039;Siebenbrunnen&amp;#039;&amp;#039; mit Dokumentation von Aufstellung (1927) und Pflege (1953, 1974, 1998)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute existieren – je nach Quelle – 306&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwv-otterberg&amp;quot; /&amp;gt; oder 307&amp;lt;ref name=&amp;quot;pwv-ffm&amp;quot; /&amp;gt; Rittersteine. Erhard Rohe nennt fünf weitere Steine, die bei verschiedenen Baumaßnahmen verschwunden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rohe&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erhard Rohe |Titel=Die Rittersteine im Pfälzerwald |Datum=2002 |Seiten=168-173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuaufstellungen sind wegen des Pflegeaufwands aus Kostengründen nicht geplant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rohe&amp;quot; /&amp;gt; Eine Ausnahme davon ist der Ritterstein 307 PWV-Hain, der im Sommer 2022 aufgestellt wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DIE RHEINPFALZ |titel=Jubiläumshain des PWV ist wieder komplett |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/kreis-suedwestpfalz_artikel,-jubil%C3%A4umshain-des-pwv-ist-wieder-komplett-_arid,5392109.html?reduced=true |zugriff=2022-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. In aktuellen Wanderkarten&amp;lt;ref name=&amp;quot;topokarte&amp;quot;&amp;gt;Topografische Karte &amp;#039;&amp;#039;Naturpark Pfälzerwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; sind die Standorte zum größten Teil eingezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Walter Eitelmann, Ernst Kimmel |Titel=Rittersteine im Pfälzerwald |TitelErg=Mit 59 Wandervorschlägen |Verlag=Pfälzerwald-Verein |Auflage=5. |Ort=Neustadt an der Weinstr. |Datum=2005 |ISBN=3-00-003544-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz |Titel=Naturpark Pfälzerwald |TitelErg=Topografische Karte 1:25.000 |ISBN=978-3-89637-399-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Erhard Rohe |Titel=Die Rittersteine im Pfälzerwald |Herausgeber=Pfälzerwald-Verein |Sammelwerk=100 Jahre Pfälzerwald-Verein |Ort=Neustadt an der Weinstr. |Datum=2002 |ISBN=3-00-010517-4 |Seiten=168 ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfälzerwald-Verein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MannTh</name></author>
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