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	<title>Ritschweier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T15:31:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ritschweier&amp;diff=744746&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Website</title>
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		<updated>2024-05-21T18:43:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Website&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Weinheim&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = COA Ritschweier.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.52139&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.69806&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 261 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 228&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 324&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 308&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/daten+_+zahlen+_+fakten.html |titel=Ritschweier – Einwohnerzahl |werk=weinheim.de | abruf=2021-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-08-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 69469&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06201&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Ritschweier Südansicht.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Südansicht von Ritschweier&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritschweier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Weinheim]] im [[Rhein-Neckar-Kreis]] und liegt im Südosten von Weinheim im Westteil des südlichen, kristallinen [[Odenwald]]es. Ritschweier ist mit rund 300 Einwohnern die kleinste Eingemeindung der Stadt Weinheim. Ritschweier besteht aus dem eigentlichen Dorf Ritschweier und dem etwas abgelegenen Weiler Oberkunzenbach. Seit dem Mittelalter bilden die beiden Ortsteile eine Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Ritschweier befindet sich in einem in Ost-West-Richtung verlaufenden Tal im westlichsten Bereich des kristallinen Odenwaldes, nur durch einen Höhenzug von der etwa drei Kilometer entfernt verlaufenden [[Bergstraße]] getrennt. Die Gemarkung befindet sich in einer Höhenlage zwischen 228 und 324&amp;amp;nbsp;m ü. NN und umfasst eine Fläche von etwas mehr als 191 Hektar. Davon sind 6 % überbaut, 33 % bestehen aus Wald und 61 % werden landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es ist anzunehmen, dass es spätestens zur Zeit der [[Fränkische Landnahme|Fränkischen Landnahme]] auch zur Besiedlung des Ritschweierer Tales kam. Das zu Ritschweier gehörende Oberkunzenbach fand 795 als &amp;#039;&amp;#039;Gunnesbach&amp;#039;&amp;#039; im [[Lorscher Codex]] in einer Beschreibung der Mark Heppenheim erste urkundliche Erwähnung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1966bd1/0065 | titel=Lorscher Codex (Band 1), Urkunde 6a, Mitte August 795 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=59 | zugriff=2016-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste schriftliche Erwähnung von Ritschweier selbst, unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ruozelenswilre&amp;#039;&amp;#039; (Weiler des Rucelin), findet man ebenfalls im Lorscher Codex (Urkunde Nr. 3668) im Zusammenhang mit der Aufzeichnung einer Zinserhebung: &amp;#039;&amp;#039;„In Ruozelenswilre zinsen 3 Hofleute, 4 Müller, 9 frei Männer und 14 Frauen, 16 Schilling“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0255 | titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3668 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=249 | zugriff=2016-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Urkunde lässt sich auf die Zeit um 1175 datieren, zu diesem Zeitpunkt befand sich der Weiler Ritschweier im Besitz des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung des Lorscher Klosters im Jahre 1232 gelangte Ritschweier in den Besitz des [[Kurmainz|Kurfürstentums Mainz]], von welchem es als Lehen zunächst an die Grafen von Sayn zu Greiffenstein und ab 1392 an die Schenken von Erbach vergeben wurde. Im 15. sowie in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wechselten die Besitzverhältnisse wiederholt, bis Ritschweier schließlich 1539 wieder an Erbach zurückfiel und damit letztendlich in [[Kurpfalz|Kurpfälzer]] Besitz gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 wurde der Ort Bestandteil des neu gebildeten [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]]. Hier erhielt es 1837 den Status einer selbstständigen Gemeinde, nachdem es seit 1812 vorübergehend mit Rippenweier zu einer Gemeinde vereinigt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1972 wurde die Gemeinde Ritschweier im Rahmen der kommunalen Gebietsreform in die Stadt Weinheim eingegliedert&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=477}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bildet seitdem dort einen Stadtbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft, Infrastruktur und Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
In seiner gesamten Geschichte, auch in der Neuzeit, war Ritschweier immer ein rein agrarisch geprägter Ort. Heute entwickelt er sich mehr und mehr zu einer reinen Wohngemeinde, in der nur noch ein landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb und zwei kleinere Nebenerwerbsbetriebe existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entwicklung der Einwohnerzahlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
Colors=&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
ImageSize = width:800 height:300&lt;br /&gt;
PlotArea = left:50 bottom:50 top:30 right:30&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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 text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsrat ===&lt;br /&gt;
Auf der Grundlage des Eingliederungsvertrages von 1972 bildet Ritschweier einen fünfköpfigen Ortschaftsrat, der einen Ortsvorsteher wählt und einen Vertreter in den Weinheimer Stadtrat entsendet. Nach der Ortschaftsratswahl von 2019 setzt sich der Ortschaftsrat wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;width:150px; text-align:right; white-space:nowrap;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|FWV]]|| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Pro Ritschweier&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Derzeitiger Ortsvorsteher ist Karl-Friedrich Kippenhan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Blau der silberne lateinische Großbuchstabe R.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1673. Auf Vorschlag des Generallandesarchivs wurde es 1910 von der Gemeinde angenommen. Die Farben nehmen Bezug auf die kurpfälzischen [[Wittelsbach]]er. Nach dem Zweiten Weltkrieg führte die Gemeinde zeitweise ein dreigeteiltes Wappen, das drei Ähren, zwei Äpfel und einen Pflug zeigte. Da es keine amtliche Änderung gab und auch keine Farben festgelegt wurden, kehrte Ritschweier 1960 wieder zum offiziellen Wappen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Über Kreisstraßen ist Ritschweier an [[Hohensachsen]] und somit an die [[Bundesstraße 3|B 3]] sowie die [[Bundesautobahn 5|A 5]] angebunden.&lt;br /&gt;
Eine Buslinie der zum [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|VRN]] gehörenden WEBU sowie ein Ruftaxi verbinden Ritschweier über Hohensachsen und [[Lützelsachsen]] mit der Weinheimer Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Obst-, Wein- und Gartenbauverein Hohensachsen-Ritschweier&lt;br /&gt;
* DRK – Ortsverein Hohensachsen-Ritschweier&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Weinheim, Abteilung Ritschweier&lt;br /&gt;
* Arbeiterwohlfahrt, Ortsgruppe Lützelsachsen-Hohensachsen und Ritschweier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ortschaftsrat Ritschweier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Chronik von Ritschweier und Oberkunzenbach.&amp;#039;&amp;#039; o. O. 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.weinheim.de/site/WeinheimRoot/node/715370?QUERYSTRING=ritschweier Ritschweier] auf der Website der Stadt Weinheim&lt;br /&gt;
* [https://www.ritschweier.online/index.html Ritschweier] auf einer privaten Projektseite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Weinheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Neckar-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1175]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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