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	<title>Ritschert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T18:40:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ritschert&amp;diff=626264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: falschen Punkt entfernt</title>
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		<updated>2023-08-23T20:06:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;falschen Punkt entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kaerntner Ritschert.jpg|mini|Kärntner Ritschert auf einem Teller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ritschert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in den [[Alpen|alpinen Gebieten]] [[Slowenien]]s und [[Österreich]]s, auch [[Bayerische Küche|Bayerns]] verbreiteter [[Eintopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Synonymie|Synonym]] ist in Kärnten &amp;#039;&amp;#039;Gerstbrein&amp;#039;&amp;#039;, aus dem sich auch das im Slowenischen ebenfalls gebräuchliche &amp;#039;&amp;#039;ješprenj&amp;#039;&amp;#039; entwickelt hat. Ritschert ist aus dem slowenischen ričet eingedeutscht. Ričet heißt Gerstengraupe bzw. auch eines der dortigen Nationalgerichte, ein Gersteneintopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zutaten ==&lt;br /&gt;
Zu den Grundzutaten gehören am Vortag eingeweichte [[Graupen]] und Hülsenfrüchte (meist [[Bohne]]n, aber auch [[Erbse]]n oder [[Linse (Botanik)|Linsen]]) sowie [[geselchtes]] (geräuchertes) (seltener ungeselchtes) [[Schweinefleisch]]&amp;amp;nbsp;– bevorzugt werden Stelzen und [[Rippenstück|Rippen]]. Bohnen, Rollgerste und Fleisch werden mit regional variierenden [[Gewürz]]en ([[Pfeffer]], [[Speisesalz|Salz]], [[Bohnenkraut]], [[Liebstöckel]], [[Petersilie|Petersil]]) und [[Suppengemüse]] ([[Karotte]]n, [[Echter Sellerie|Sellerie]], [[Lauch]], [[Knoblauch]]) gemeinsam gekocht, wobei das Salzen zuletzt erfolgt. Das Fleisch wird vor dem Servieren herausgenommen, vom Knochen gelöst und in mundgerechte Stücke geschnitten. Zuweilen wird das [[Gericht (Speise)|Gericht]] mit [[Kartoffel]]n statt [[Brot]] gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Ritschert ist bereits aus [[Urgeschichte Österreichs|urgeschichtlicher Zeit]] belegt. Archäologische Funde in den [[Salzbergwerk]]en von [[Hallstatt (Archäologie)|Hallstatt]] belegen, dass Ritschert schon in der [[Eisenzeit]] zubereitet wurde. Das nahrhafte Gericht wurde direkt im Berg gekocht. Durch die Lagerung im Salz konserviert, blieben die am Kochgeschirr (Holzlöffel, Gefäßscherben) anhaftenden Nahrungsreste ebenso erhalten wie die Exkremente der Bergarbeiter und konnten analysiert werden. Verwendet wurden [[Ackerbohne]]n (Saubohnen; &amp;#039;&amp;#039;Vicia faba minor&amp;#039;&amp;#039;), [[Gerste]], [[Hirse]] und – wie Knochenfunde belegen – [[Schweinefleisch]]. Gewürzt wurde u. a. mit [[Bärlauch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erste schriftliche Erwähnung des Gerichtes, wenn auch nicht des Namens, stammt von [[Paolo Santonino]], der 1485 im Bericht von einem Essen im [[Gailtal]] den achten Gang als &amp;#039;&amp;#039;Gerste in fetter Fleischsuppe&amp;#039;&amp;#039; nennt. Das Wort wurde erstmals 1534 im Klosterkochbuch von Tegernsee als &amp;#039;&amp;#039;ru(e)tschart&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem [[Tscholent|Scholet]] der ostjüdischen Küche, mit dem Unterschied, dass dort kein Schweine-, sondern [[Gans|Gänse-]] oder [[Rindfleisch]] verwendet wird und auch [[Kartoffel]]n zum Einsatz kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Eckhart Barth: &amp;#039;&amp;#039;Das Ritschert, eine urzeitliche Reminiszenz&amp;#039;&amp;#039;. Archäologie Österreichs 10/2, Wien 1999, 54–58.&lt;br /&gt;
* Franziska Helmreich, Fritz Eckhart Barth: &amp;#039;&amp;#039;Das Bohnkochbuch&amp;#039;&amp;#039;. Seifert Verlag Wien 2004, 122 S. ISBN 3-902406-02-X&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dieter Pohl]]: &amp;#039;&amp;#039;Das (der) Ritschert.&amp;#039;&amp;#039; In: ders.: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der Kärntner Küche.&amp;#039;&amp;#039; Hermagoras/Mohorjeva, Klagenfurt/Celovec 2004, S. 28–31 und 136–138, ISBN 3-7086-0026-6.&lt;br /&gt;
* H. Reschreiter, K. Kowarik: &amp;#039;&amp;#039;Vom Alltag der Bergleute&amp;#039;&amp;#039;. In: A. Kern, K. Kowarik, A. W. Rausch, H. Reschreiter: &amp;#039;&amp;#039;Salz-Reich. 7000 Jahre Hallstatt&amp;#039;&amp;#039; VPA 2, Wien, 2008 S. 92–95.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Alt-Hallstätter {{Webarchiv | url=http://www.nhm-wien.ac.at/Content.Node/wissenswertes/nathistor/9901/Das%20Naturhistorische%2003.pdf | wayback=20100602042629 | text=Ur-Rezept (PDF; 639&amp;amp;nbsp;kB), S. 10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altbayerische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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